C'est la vie

Irrtum und Wahrheit


(zum Impressum; so auch für Smartphonenutzer gleich erreichbar)

Diese homepage ist, wie www.franz-rickinger-91-19i.eu auch, einerseits nicht kommerziell und andererseits ist es nicht gestattet die Inhalte kommerziell zu nutzen.

Sehr geehrte LeserInnen,

Diese Webseite bedarf noch weiterer Überarbeitung, Korrektur von Tippfehler, uä; aber auch ansonsten bin ich um weitere Verbesserungen bemüht. Ab Winter 2021, mit etwas Abstand, gedenke ich eine weitere Überarbeitung vorzunehmen.

 



Home, verpfuschtes Leben

Home, verpfuschtes Leben in "www.franz-rickinger-91-19i.eu" (verbesserte Version)

Mr. Mahesh auf Deutsch

Mr. Mahesh in English

Gut-Möglich

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Hinweis vorab nochmals: Keines meiner eigener Fotos (erst recht nicht etwaige Fremdfotos, da diese eigene Nutzungsbedingungen haben/hätten bzw haben könnten/können) und auch nicht meine Texte (...geschweige denn Zitate, da diese eben ihre eigenen Nutzungsbedingungen haben bzw haben/hätten bzw haben könnten/können) - , sind freigegeben zur Speicherung in Online-Datenbanken udgl; eine kommerzielle Nutzung der Inhalte meiner WEB-Seiten ist ebenfalls ausgeschlossen; man kann Bilder, Grafiken udgl hier ansehen, Texte lesen und fertig. Selbstverständlich gibt es da noch das "Zitierrecht", für welches jedoch eigene Regelungen und Reglementierungen gelten, worüber man sich ja im Internet bzw bei Anwälten (welchen Geschlechts auch immer) erkundigen kann; an bayerisch-staatlichen Schulen wurde da, zumindest in meiner Klasse damals, im Rahmen von "Facharbeit" Unterricht erteilt.

Insbesondere das separate Literaturverzeichnis ist noch in Bearbeitung und die Angabe der Autoren in alphabethischer Form noch anzufügen. (München, im Juli 2021)

                                                         

Home, verpfuschtes Leben:

Wie sich schon andeutete und gemäß dessen worauf ich die letzten ca 4 Wochen im Jahr 2020 gezielt darauf hingearbeitet habe (Die Arbeit an Nyâya in "www.franz-rickinger.eu" mußte derweil ruhen) ist das bisherige "Home, verpfuschtes Leben:" nun zum neuen Jahr 2021 aus dieser "homepage" verschwunden.


Ebenso ohne jegliches kommerzielle Interesse findet sich der bisherige Inhalt des früheren (vor Begin 2021) www.franz-rickinger.de in www.franz-rickinger-91-19i.eu unter >>https://www.franz-rickinger-91-19i.eu/Seil-und-Schlange-,-Irrtum-und-Wahrheit << nahezu komplett, erweitert und erheblich verbessert wieder. (Falls der Link nicht klappen sollte, einfach unter www.franz-rickinger.eu und dann im Inhalt)

München, 12.12.2020

Die Übertragung - inklusive Überarbeitung,  Verbesserung samt Ergänzungen - von "home, verpfuschtes Leben" in die, von mir auch TELEKOM-unabhängig betreibbare, homepage "www.franz-rickinger-91-19i.eu" ist nun soweit abgeschlossen.

Man kann dort besser Kapitel-für-Kapitel lesen (ohne lästiges Scrollen in der Hoffnung die gesuchte Stelle wieder zu finden); man kann einzelne Kapitel separat anclicken. Link dazu:

https://www.franz-rickinger-91-19i.eu/Seil-und-Schlange-,-Irrtum-und-Wahrheit

(Außerdem kann ich sie viel besser warten, korrigieren und gegebenenfalls überarbeiten;  ferner stehen weitaus mehr interne Links zur Verfügung um einzelne Kapitel rasch nachlesen zu können, klassische Texte usw anclicken zu können, usw)


Es dauert leider noch etwas, da alles nochmals auf "Zitierregeln" usw zu überarbeiten ist. (24.2.2021)





Worum geht es eigentlich in Home, verpfuschtes Leben"?


Inhalt:

I) Wie ging alles los?

II) Wie geschah es, daß man mich zwang ins Münchner TM-Center zu gehen und um Erlernung der TM nachzusuchen?

 1) Wahl des Themas für das Referat im Fach Deutsch im Abiturjahr, dereinst so geschehen in den frühen Siebziger Jahren:

      

a) Erster Vorschlag meinerseits:


b) Ablehnung weiterer Themenvorschläge durch den Lehrer


c) Weitere Vorschläge meinerseits in der Woche danach



  

2) Kritik an der Entscheidung des Lehrers:


3) Die Veranstaltung des Referats durch den Lehrer und die von Ihm dann noch - unangemeldeterweise - ermanagten 2 Zusatzstunden mit angeblicher Diskussion zu jener Thematik.  


4) die 2-stündige Zusatzveranstaltung

       

a) die erste Zusatz-Stunde    


b) die zweite Zusatz-Stunde


c) Eine Vorgeschichte zur zweiten Zusatzstunde:


d) Entgleisung der zweiten Zusatzstunde:


e) nächste Schulstunde, nochmals ca 10 -15 Minuten zu jenem Thema und Ende:


f) Anmerkung: "Das Lied vom Spieler"aus Rigveda X, 34.


5) schulfremde Personen im Klassenzimmer bzw für's Unterrichtsgeschehen



III) Antworten.

1) Anmerkung: "Das Lied vom Spieler"aus Rigveda X, 34. 

2) TM-Meditationspraxis anhand der Literatur

             

a) Chândogya-Upanishad, Siebente Lektion, die         Unterweisung des Nârada durch Sanatkumar



                                              

i) Ausführungen zur Chândogya-Upanishad


ii) Parallelen zu bzw Betrachtungen bzgl. möglicher und etwaiger Einflüsse dieser Upanishade auf Johann Wolfgang von Goethe's Werk "Faust".


iii) Nun also zum kurzen, angedeuteten Vergleich der siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad zu Mr. Mahesh's Buch "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens"


               

b) Weitere Parallele zu "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens": René Descartes


c) Mandukya-Upanishad und die Kommentare dazu von Gaudapada sowie Shankara


d) Parallelität zu Buddha's Lehre vom Nirvana





3) Rückblick auf die Tatsache, daß es um ein Schulreferat hätte gehen sollen.

4) die Folgen der Zusatzveranstaltung zum Schulreferat

5) Feststellung und Anmerkungen:  


IV) Worum geht es da obendrein noch?

1) Ok, 1976 hatte sich eine Elterninitiative gebildet.

2) Pfarrer Haak's Aktionismus


a) Pfarrer Haak ad Shankara


b) Shankara's Lehren aus unparteiischer Sicht


c) Pfarrer Haak bzgl. "Karma und Wiederverkörperung"


d) Karma sowie Geburt und Wiedergeburt in naturwissenschaftlich-mathematischer Sichtweise


e) Swami Brahmanda Saraswati's Lehren


f) einige weitere Bemerkungen zum Gesetz des Karma, das nunmal Pfarrer Haak im Zusammenhang mit seinen Ausführungen in seinem Buch betreffs "Guruismus" thematisierte


3) Ergänzung zur Ausgangslage

4) Tätigkeiten jener "Elterninitiative", die eher von anderen Personen und deren Absichten sowie Zielsetzungen ausging

 


a) Selbstverständlich bietet dazu das Buch "Gemeinsam gegen Abhängigkeit und Extremismus, 40 Jahre Elterninitiative, Rückblick und Ausblick 1975 -2015"(, Udo Schuster, Dokumentations_Edition 33 der A.R.W., ISBN 978-3-941421-47-9, 1. Auflage München 2015 ) viele interessante Einblicke.


b) Die Elterninitiative legte sich nun mit vielerlei Gruppierungen wie Bhagwan, usw und auch der "TM-Scene" an.


c) Ergebnis

d) Was sagen Moriz Winternitz, Hermann Oldenberg aber auch Swami Vivekananda zum Thema "Sekten" im Hinduismus?



V) Nun, wieso betraf jener Sektenbeaufragten-Aktionismus von Haak und Löffelmann auch mich?

1) Wieder einmal war ich zwischen die Fronten geschuppst worden.

       

a) Besonders schlimm war, daß meine Situation sehr kompliziert war. Pfarrer Haak & co hatten doch keine Ahnung von den KGB-Aktvitäten in der TM-Scene, den Aktivitäten von linken FanatikerInnen und nicht einmal von Yuri Bezmenow's Ausführungen gegenüber der CIA im Herbst 1970.


b) Pfarrer Haak bot mir in einer TM-Scene-Veranstaltung in jenem TM-Center sogar mal einen Stuhl an; ja noch auffälliger hätte er es kaum noch machen können, daß er und seinesgleichen es so darstellen wollten, daß ich nun bei ihnen auspacken täte und für ihn arbeiten täte.


c) Ein Beispiel noch zu jener Kompliziertheit der Lage


d) Pfarrer Haak's Undifferenziertheiten


e) Das bischen Karriere-Rückstand von ca 1-2 (und wären es 3 Jahre gewesen, na und schon!) Jahren, würde unschwer zu verkraften, ja sogar aufzuholen gewesen sein.


f) In diesem Sinne hat mir niemand so sehr geschadet - an Leib und Seele - wie jener Sektenbeauftragtenaktionsmus  vonseiten des Pfarrer Haak und MitstreiterInnen - samt dem eingewobenen direkten Draht zur Politik;


g) Im Buch "Gemeinsam gegen Abhängigkeit und Extremismus, 40 Jahre Elterninitiative, Rückblick und Ausblick 1975 -2015" ([31]) kann man unschwer die - von Anfang an vorgesehen gewesene - Verbindungen in die Politik und va Machtpolitik nachlesen:


h) Umgang mit den Opfern des Wirkens von Pfarrer Haak und seinen MitstreiterInnen

i) Das Eingreifen der Gerichte und des Gesetzgebers



VI Fazit:

1) Insgesamt scheint mir nun, nach den Mäßigungen in der Wortwahl der Bundesregierung - auch infolge verschiedener Gerichtsurteile - usw doch eine Chance zu geben, zu Sachlichkeit, Objektivität, Unparteilichkeit zurück zu kehren.

2) detallierte Befassung mit den Vorwürfen betreffs TM-Puja, TM-Mantren, Qualifiziertheit von TM-LehrerInnen, TM-Organisationen usw: 

3) Ein spezieller Blickwinkel auf die Thematik, der bereits im Rahmen von b) aufgegriffen wird; hier kürzer aus dem Rigveda und weiterer klassischer Überlieferungen bzw Literatur Indiens heraus.

4) Die Rolle des sprachlichen Hintergrunds im Zusammenhang mit dem Lehren von Transzendentaler Meditation ("TM"):

5) Wie Abhilfe schaffen betreffs unbeachtetem Hintergrund?

6) Qualifiziertheit der TM-LehrerInnen

7) TM-Puja

8) TM-Mantren

9) TM-Meditationstechnik



VII) Schlußbemerkungen

  

VIII) Quellenverzeichnis:

  

IX) Weiterführende Anmerkungen zum Thema "Spiel"


 1) Betreffs des “Liedes vom Spieler” aus dem Rigveda X,34 schreibt Moriz Winternitz


2) Spielsucht, deren Folgen die Warnung davor gemäß des Mahabaharata

 


a) Auch im Epos „Mahabharata“ - worauf übrigens auch Leopold von Schroeder explizit in seinem Werk "Mysterium und Mimus" hinweist -, wird eindrucksvoll beschrieben wohin Spielerei-Gesinnung im Zusammenhang mit „Gott“ usw führe kann.

        

b) Spielleidenschaft, Spielsucht gemäß des Mahabharata


                  

i) Genaueres zur "Spielsucht" findet man darüberhinaus seit 1922 im Buch "Das Mahabharata - seine Entstehung, sein Inhalt, seine Form" von Hermann Oldenberg, Göttingen * Vandenhoek & Ruprecht *, 1922.


3) Spielsuchtproblematik gemäß "Nala und Damayanti"

4) Spielsucht-Thema anhand abendländischer Werke 

      

a) Da wäre zu nennen "Der Spieler" von Dostojewski.


b) aber auch "Spiel im Morgengrauen" von Arthur Schnitzler in der Verfilmung mit Fritz Karl, sei da erwähnt.


5) Spiel-Thematik im Buddhismus.

6) Spielsucht-Thema gemäß eines Hinweise von Kronprinz Rupprecht von Bayern, siehe [64]:




I) Wie ging alles los?

Ein Lehrer (staatliches Gymansium in Bayern, Gymnasialprofessor, Klassleiter, Deutsch- und Geografielehrer; darüberhinaus war er der Sportlehrer der Jungens und Vertrauenslehrer der Schule. Die vier Mädchen in der Klasse hatten eine eigene Sportlehrerin; es war die erste Klasse mit Mädchen höheren Alters an jenem staatlichen Gymansium gewesen. Diese Ämter- bzw Funktionenhäufung war ein großes Risiko, das sich dann leider auch als das herausstellte.) hatte mich mittels mehrerer Veranstaltungen, unter grober Mißachtung der Lern-und Lermittelfreiheit, gezwungen, daß ich die sog. "Transzendentale Meditation", wie sie lt. dem Buch "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" ( International SRM-Publications, deutsche Übersetzung der neuen und revidierten Ausgabe von 1966; siehe [11]) von einem gewissen Maharishi Mahesh Yogi gelehrt worden sei oder auch wurde, zu lernen nicht umhinkam:

Genauere Angaben zu jener Person, die da als Maharishi Mahesh Yogi auftrat oder auch in Scene gesetzt wurde, waren damals für mich nicht zu finden. In "Maharishi Mahesh Yogi, Die Biographie" von Paul Mason, Aquamarin-Verlag, deutsche Übersetzung Dr. Edtih Zorn, 1. Auflage 1995, heißt es  dazu auf Seite 20 heutzutage:

  •  "... Mahesh Prasad Varma wurde am Freitag, den 12. Februar 1917 * als drittes von vier Kindern einer recht wohlhabenden Familie geboren. ...". [13]

Die Fußnote (*) besagt dazu noch u.a.:

  •  "Das ist Maharishis Geburtsdatum, wie es von seinem Onkel Raj Varma angegeben wurde und das seine Anhänger feiern. ..." [13]

Der erwähnte Onkel des Mr. Mahesh, jener Herr Raj Varma spielt bei Paul Mason's Darstellungen eine gewichtige Rolle. In seinem Buch "Roots of TM" (First Published by Premanand 2015, in englischer Sprache; [14]) ist der Begegnung des Herrn Raj Varma mit dem Swami Brahmanda Saraswati ein eigenes Kapitel gewidmet (Seite 53 bis 60); darin findet man die Schilderung des Herrn Raj Varma betreffs dessen Initiation durch Swami Brahmanda Saraswati sowie eine Darstellung von dessen Meditationslehre in jenem Fall bzw - mehr oder weniger umfassend - seiner Auffassung zum Thema Meditation. Aber auch diese Informationen lagen mir vom Spätsommer 1970 bis Ende März 1971 nunmal nicht vor.




II) Wie geschah es, daß man mich zwang ins Münchner TM-Center zu gehen und um Erlernung der TM nachzusuchen?


1) Wahl des Themas für das Referat im Fach Deutsch:

Man durfte in der 13. Klasse zwar das Thema nicht frei wählen, aber Themenvorschläge bringen.

Wie alle Jahre zuvor auch schon, wollte ich das so rasch als möglich hinter mich bringen, um das Referat möglichst noch zum Schuljahresbeginn, bevor es dann mit dem Unterricht so richtig loszugehen pflegte, zu schreiben.


a) Erster Vorschlag meinerseits:

Im Sommer hatte ich bei meinen Chemiestudien und Chemieversuchen dazu festgestellt, daß man Eisen-Sulfid zu Eisen verarbeiten kann, ohne daß dabei Schwefeldioxid als Abgas entsteht. Im Rahmen des Schulfachs Chemie war im gymnasialen Unterricht nur das "Röstverfahren" für Eisensulfid-Erz, das Schwefeldioxid und Kohlendioxid als Abgas ergibt, dargestellt worden.

Meine Reaktionskette war jedoch ohne giftiges Abgas Schwefeldioxid:


  • Das geht so:
  • Man nimmt erst mal Kochsalz und zerlegt es, gelöst in Wasser, per Elektrolyse in Chlor und Natriumhydroxid.
  • Das an der Elektrode hochperlende grünliche Chlorgas leitet man dann in einen separaten Wasserbehälter. Dort reagiert es bei normalen Umgebungsbedingungen zu Salzsäure und unterchloriger Säure. Läßt man das lange genug stehen, so hat sich dann die unterchlorige Säure in Sauerstoff und Salzsäure verwandelt, sodaß man am Ende daher Natriumchlorid in Natriumhydroxid, Salzsäure und etwas Sauerstoff als "Abgas" zerlegt hat.
  • (Den Sauerstoff könnte man für später dann ja in jene Druckflaschen abfüllen und so aufbewahren , aufdaß am Ende ein wirklich geschlossener Kreislauf ohne jegliche Abgase das Resultat wäre.)
  • Ok, Nun nehme man eine geeignete Menge Eisensulfid (Pyrith) in fein genug vermahlenem Zustand und bringe es mit der Salzsäure zusammen. Es entsteht sodann der ziemlich giftige, stinkende "Schwefelwasserstoff" und Eisenchlorid (erster Chemieversuch der Schulzeit, vorgeführt vom Lehrer):
  • Parallel dazu muß man dann Eisensulfid gleichzeitig mit Luftsauerstoff - wie bis damals ausschließlich gemacht wurde - "rösten", wobei jenes gefährliche Schwefeldioxid entsteht.
  • Wenn man aber nun das Ganze in den richtigen, nicht sonderlich schwer zu berechnenden Mengenverhältnissen macht, dann braucht man nur noch die zwei produzierten Abgase (Schwefelwasserstoff und Schwefeldioxid)  bei normaler Umgebungstemperatur und normalem Luftdruck zusammen zu bringen und es entstehen daraus Schwefelpulver und Wasser. (Das Schwefelpulver kann man in Blöcke gießen und in alten Bergwerken zwischenlagern, bis man das Eisen mit dem Schwefel in einer einfachen Reaktion, bei der sehr viel Energie in Form von Hitze frei wird, wieder zu Eisensulfid zur Reaktion bringt.). 
  •                        SO₂ + 2 H₂S    ->   3 S + 2 H₂O

  • In einer "Bergauf-Bergab"-TV-Sendung des BR3 (... damals noch mit Herrn Magerer ...), wurde mal der Krater des Vulkans Stromboli in Italien aufgesucht. Herr Magerer hob vom Boden einige gelbe Steinchen auf und erläuterte, daß es sich um Schwefel handelt. In einem anderen Vulkankrater (Java?) findet man große Blöcke aus Schwefel, die dort - gemäß einer TV-Doku - in höchst gesundheitsschädigender Art&Weise zerlegt und ins Tal getragen werden.
  • Kurzum Schwefel in Blockform ist nichts was so ohne Weiteres von selber verbrennen täte, dh wäre insofern passabel zwischenlagerbar.

  • Nun wendet man sich dem Eisenchlorid zu, das mit der Natronlauge - aus der anfänglichen Elektrolyse des in Wasser gelösten Kochsalzes - schlichtweg zu dem ursprünglichen Kochsalz einerseits und Eisenhydroxid andererseits reagiert.
  • Wenn man dann das Eisenhydroxid erhitzt, zerfällt es in Wasser und Eisen-Oxid (... nunja, welches echt zu schade ist, um daraus dann Eisen herzustellen,...).

                            FeCl₃   +  3 NaOH  - >  Fe(OH)₃ + 3 NaCl

(Das NaOH enstand zu Beginn, bei der Elektrolyse von NaCl im wässrige Medium als "Nebenprodukt".)

                        2 Fe(OH)₃ + Energie ->  Fe₂O₃ + 3 H₂O


  • Am Ende hätte man es dann als Ausgangspunkt zur Eisengewinnung nur noch mit Eisen-III-Oxid - sei es gemäß obiger Reaktionskette, sei es von  Natur aus - zu tun, was dann jedenfalls ohne Schwefeldioxid-Abgas zu Eisen reduziert werden kann. (Evtl ja auch mittels Wasserstoff statt Kohlen, aufdaß kein Kohlendioxid ensteht; auch eine Reduktion mittels Methan scheint in Analogie zu SO₂ + 2 H₂S = S + 2H₂O  denkbar: etwa gemäß CH₄ + CO₂ = 2 C + 2 H₂O, sodaß man direkt bei Stahl statt bei Eisen einerseits angelangen täte und andererseits ohne Treibhausgase per Biogas ans Ziel käme; allerdings wären da normale Umgebungssituationen bzgl Temperatur und Druck sicherlich nicht ausreichend. Außerdem wäre Stahl wieder Kriegswaffentauglich und so wäre die letztere Reaktionskette für Menschen, die sich, im Verlauf der Geschichte, noch nie als fähig erwiesen hatten mit solcherart von Gerätschaften vernünftig-genug umzugehen, unerwünscht und ich würde auch nicht gewollt haben, mich an Solchem zu beteiligen.).
  • Mit wenig weiterer Bemühung hat man einen geschlossenen Kreislauf ohne jegliche Abgase und jedenfalls ohne giftige Abgase. Zweifelsfrei könnte man es in diesem Sinne etwas "besser" machen können im  Vergleich zu der bisherigen Eisenproduktion, die man  nunmal sowieso schon zu machen pflegte und zu machen nicht unterlassen hätte.

  • Daß Schwefelbakterien vermutlich eine ähnliche oder auch diese "Reaktionskette" als grundlegenden "Stoffwechsel" und als ihre Atmung haben, kann  ich mir durchaus vorstellen. Allerdings lehne ich es ab und ist es abzulehnen, deshalb Bakterien in Versuchslabore zu sperren, daran herumzuexperimentieren, sie zu quälen und ihnen sonst noch allerlei Leid an zu tun!
  • Ich sah mal das Werk solcher Schwefelbakterien an einem - dem Tourismus Gott-sei-Dank unbekannt gebliebenem kleinen Thermalsee -; der ganze - ansonsten vulkan-schwarze -Strand des Thermalsees hatte einen ca 25cm breiten Zusatzstrand aus hellgelbem Schwefel.
  • Genügt es denn etwa nicht, daß sowas einfach nur wunderschön ist?

  • Daß zB auf der Venus, wo ca 400°C heiße Schwefelsäure-Dämpfe an der Oberfläche zu finden sind (wurde in einer Raumsonden-Doku mal berichtet), dann in kühleren Höhlensystemen im Inneren durch die Böden sickernde Schwefelsäure unter Umständen Salzsäure hervorbringen und so evtl so einen Prozeß aus Schwefelwasserstoff und Schwefeldioxid ermöglichen könnte  - wobei das Schwefeldioxid etwa durchaus auch aus Schwefelansammlungen per Oxidationsprozessen herkommen könnte -, dh die Voraussetzungen für das Atmen und Leben von Schwefelbakterien uä gegeben sein könnten, liegt dann auf der Hand. Aber muß/müßte man solche Wunderwesen der Natur deshalb aus lauter Wißbegierde versehentlich oder absichtlich ihrer Heimat berauben, sie quälen, töten, usw? Gewiß nicht!
  • Daß dann darüberhinaus ähnliche Atmungs-, Stoffwechsel-Prozesse und damit Lebewesen auf der Basis weiterer "schwefelähnlicher" Elemente (zB Selen) denkbar sind, ist wohl anzunehmen.
  • In alten Bergwerken in Südwestspanien fand man in größerer Tiefe Bakterien, die von Eisenmineralien lebten und leben können; ob's Pyrith (wird auch "Katzengold" genannt, lt. Schulunterricht) war und Salzsäure aus der "salzigen Meeresluft" bzw Meeressalz-Salzablagerungen eine Rolle spielen?



Anhand üblicher Gesetzmäßigkeiten der Chemie, war es mir klar, daß es auch für die anderen Elemente innerhalb derselben Gruppe wie Schwefel (siehe "Periodensystem der Elemente", zB https://de.wikipedia.org/wiki/Periodensystem bzw die üblichen Chemie-Fachbücher der staatlichen Schulen in zB Deutschland.), also der "6.'ten Hauptgruppe", wozu nunmal auch noch Selen gehört, ähnliche Reaktionen möglich sein könnten.  Desweiteren schien es mir nicht ausgeschlossen, daß auch für Methan und Kohlendioxid, geeignete Silane und Silicium-Dioxid es - uU bei geeigeneten Druck- und Temperaturverhältnisse - es ähnliche chemische Reaktionsketten geben könne bzw man dazu gelangen könnte. (Eisen-III-Oxid und Methan könnten dabei unter Luftausschluß in einer Art Batterie-System bzw "Brennstoffzelle" - wie man das heutzutage nennen täte - zur Reaktion gebracht werden.)  Aber wenn man erst mal ein konkretes Beispiel hat, wo es nunmal funktioniert, ist es mehr oder weniger nur noch eine Fleißaufgabe ähnliche Reaktionsketten zu suchen, sie im Labor zu erforschen und zu erproben und dann insofern genau benennen zu können.


Zurück zur Vergabe des Referat-Themas und dabei nochmals zur Eisengewinnung ohne giftige Abgase:


Nun, auf dieser Basis wär's dann ja nicht mehr schwer gewesen weitere solche Reaktionsketten zu suchen und zusammenzustellen.

Daher schlug ich dem Lehrer als mein Thema vor:

"Die Produktion chemischer Gebrauchsgüter in geschlossenen Kreisläufen, gegen Tierversuche, gegen und zur Vermeidung von Umweltverschmutzung".

Dabei wäre es also va auch um Kritik an Umweltverschmutzung , Tierversuchen - jenen "modernen" Tieropfern an eine "unbekannte Art Gottheit" im Rahmen der primitiven Sekte "Mensch, Mensch über alles", dh der Vergötterung der Menschen -  gegangen und - nur mit wenig chemischen Details - um konkrete Möglichkeiten solcher Produktionen in geschlossenen Zyklen. (Schließlich ließe sich das produzierte Eisen am Ende mithilfe des gelagerten Schwefels, der als Zwischenlagerungsprodukt nunmal entstünde - in einer Reaktion, bei der sehr viel Wärme frei wird, wieder unschwer zu Eisensulfid (="Pyrit") zurückverarbeiten, wodurch der Kreislauf zu einem geschlossener Kreislauf würde. Auch Letzteres, die Rück-Wieder-Herstellung des ursprünglichen Ausgangsstoffes "Eisensulfid", war Teil der ersten Chemieversuch-Vorführung, der in der Schule einst von Gym.-Prof W. vorgeführt worden war; die Hitzeentwicklung war so erheblich, daß das Reagensglas aus "Jenaer Glas" (hoch erhitzbar, hitzebeständig) dabei teils geschmolzen und ganz verbogen worden war. Als zweiten Teil des Versuchs gab der Lehrer Salzsäure dazu und erzeugte damit jenes stinkende Gas "Schwefelwasserstoff".



Man könnte im Übrigen auch eine Dampfmaschine mit Magnesium-Stückchen in geeigneter Körnung betreiben.

Das Ergebnis wäre dann Magnesiumoxid, ein weißes Pulver statt mehrfach giftiger Rauchschwaden mit Treibhausgas Kohlendioxid samt umweltschädlicher Säure-Anteilen wie Schwefelsäure, Stickoxiden uä der herkömmlich betriebenen Dampfloks.

  • Die Reduktion von Magnesiumoxid zu Magnesium würde dabei praktischerweise in Wüstengegenden mit sehr viele Sonnenbestrahlung mittels Solarenergie zu machen sein.
  •  Solarturmkraftwerke können zweifelssohne billig Strom liefern, haben eine Betriebsdauer von ca 30 Jahre - lt. Vorlesungen über Sonnenenergie von Prof. Eder an der TU-München -  und ein einziges  solches Solar-Turmkraftwerk produziert in 1-2 Jahren  soviel Energie produziert wie zum Bau einer solchen  Anlage erfordlich ist. Allerdings besteht eine Gefahr u.a. - durch das gleissende Licht im Brennpunkt  an der Spitze des Turmes - für die Augen (Erblindungsgefahr!) für die wenigen  Tiere, die in Wüstengegenden leben und überleben können. Außerdem könnten Computerfehler, welche die Spiegel steuern, so Prof. Eder an einem Beispiel aus Süditalien, noch in 1-2 km Entfernung Gebäude in Brand setzen. ....  Es gibt jedoch in mancher Hinsicht bessere Alternativen; dabei kostete aber ein - weil ohne Hinzuziehung von entsprechenden  Biologie-ExpertInnen durchgeführt worden - Test mit so einem Kraftwerk, ca 1 Dutzend Greifvögeln das Leben: Man bedeckte einige Quadratkilometer mit schwarzer Plane oä; dann errichtete man ein, zur Mitte hin leicht nach oben zulaufendes Glasdach darüber. In der Mitte, am höchsten Punkt des Glasdaches befand sich ein Turm , der unterhalb des Glasdaches genügend Öffnungen hatte. Nun stellte sich durch die Hitze-Entwicklung unter dem Glasdach ein enormer Wind ein, der sich - durch die geeignete Geneigtheit der Glasfläche insgesamt - im Turm bündelte und dort eine  Turbine antreiben konnte: Das Problem dabei war eben, daß Mäuse uä von  Adlern uä unterhalb des Glasdaches gesehen worden waren und jene Greifvögel aber das - nunmal hochtransparent gesollt gehabt habene - Glasdach nicht sahen und sich so in den Tod stürzten. Prof. Eder berichtete weiter, daß man dieses Problem dann innerhalb von ca 1-2 Wochen aber habe lösen können. Nur warum denkt man nicht von Anfang daran, daß es auch noch andere Lebewesen und deren Lebeweisen gibt als wie Menschen und deren Machenschaften? So scheint es immerhin möglich solche Turmkraftwerke ohne Sonnenlichtkonzentration auf einen Brennpunkt hin und somit ohne Augengefährdung von Tieren, ohne der Problematik von Computerfehlsteuerungen, udgl zu errichten und zu betreiben. Es macht wohl auch mehr Sinn als Wüste mit fossilem Grundwasser zu bewässern, damit erst mal  die Samen hochspezialisierter Wüstenpflanzen zum Keimen zu bringen, diese "Wunder-der-Natur"-Pflanzen sodann als Unkraut zu vernichten, um Weizen & co - in völliger, unnatürlicher Abhängigkeit von Menschen und deren Bewässerungssystemen in der Wüste anzubauen. Andererseits macht das Bedecken von etlichen Quadratkilometern Wüste mit schwarzer Planen im selben Sinne nicht viel Sinn, da dort dann ja erstmal über die Lebensdauer jenes "Kraftwerks" hinweg 0,0 "Regen" fiele.  Ok,  man könnte den Boden auch mit passenden tiefschwarzen Steinchen bedecken und falls es insgesamt regnet, müßte man dann unter jenem Glasdach erstmal künstlich bewässern usw und man hätte am Ende etliche Probleme. Aber das entstehende Microklima wäre auch ungünstig bzw unfair gegenüber jenen Pflanzen. Blieben als noch Photopholtaik-Sonnenkollektoren, die in Äquatornähe doppelt so viel Energieausbeute ergeben wie auf Hausdächern in zB Bayern. Auch brauchen sie nicht so viel Stellfläche und liegen nicht direkt auf dem Boden auf, sodaß im Regenfalle da noch Raum für jene Wüstenpflanzen und für deren kurzeitige Stelldicheins bliebe und diese Solarkollektoren dadurch auch keinen Schaden nehmen müßten. 
  • Man sieht, daß es im Detail dann in jenem Punkte ebenso viele Fragen zu klären gegolten hätte/gälte wie auf der chemischen Seite nunmal auch.
  • Dennoch ist es in vernünftig kurzer Zeit und mit wenig fach-spezifischen Wissen möglich, aufzuzeigen, daß die Gesellschaft in Deutschland - ohne triftigen Grund und ohne irgendwelche technisch-wissenschaftliche Sachzwänge - weit hinter den Möglichkeiten für eine seriös-gute, gut-mögliche Lebensweise zurückblieb.
  • Im Kleinen hat man dasselbe Problem ebenfalls: Man setzt auf Windkraftwerke, welche nunmal das Leben von Vögeln und Flug-Insekten erheblich gefährden. Alternativ hätte man Photopholtaik zur Verfügung. Aber anscheinend hat es System, daß nach dem Motto: "Hauptsache primitiv und Andere gefährdend" gehandelt wird.
  • Nunja, man könnte auch gleich mit Solar-Wasserstoff fahren und das wäre zweifelsohne in einem gewissen Sinne viel besser; nur hat man dann wieder heiße Wasserdampf-Abgase, wohingegen das noch heiße Magnesium-Oxid im Inneren der Lok verbleiben könnte. (...Nunja, das sind dann durchaus noch kleinere Unterschiede....)
  • Im Übrigen hat Eisen denselben Heizwert wie Steinkohle und Eisenfeilspäne lassen sich u.a. in reinem Sauerstoff mit einem Streichholz zum Verbrennen bringen.
  • Wär doch viel lustiger, wenn so ein eisernes Dampfroß mit Eisenfeilspänen betrieben werden täte und als Asche wieder Eisen-Rost für einen großen Schrotthaufen als Zwischenstation des großen "geschlossenen Betriebs-Zycluses" hinterließe. Das sähe ja fast schon wieder aus wie jener Lehrspruch der röm.-katholischen Kirche zum Aschermittwoch: "Bedenke Mensch, daß Du aus Asche bist und zu Asche werden wirst". Hier gälte dann: "Bedenke bzgl Dampfroß, daß es aus Rost und Phyrit ist und zu Rost und Phyrit werden soll."
  • Im Übrigen ist es mit Schulwissen auf Abiturniveau  möglich mal nachzurechnen, wieviel Sauerstoff sich im Luftraum oberhalb Deutschland so in etwa befindet. Mit den chemischen Kenntnissen aus einer 13-jährigen Schulzeit und  naturwissenschaftlich-mathematischem Gymnasium läßt sich auch ausrechnen wieviel CO₂ (Kohlendioxid)  durch den Autoverkehr, Fabriken, Heizung pro Jahr - nach einigen Jahren aufgeschlüsselt - produziert wurde. Die Menge an verbrauchtem Heizöl, Benzin & Diesel, Stadtgas usw würde man ja wohl aus entsprechenden Statistiken entnehmen können sollen,  nachdem es ja auch Mineralölsteuer gab und damals die Stadtwerke - vor Dr. Kohl's Privatisierungsorgie -, welche Gas lieferten, öffentlich-rechtlich, da städtisch waren. Analog ergäbe sich der Verbrauch an Sauerstoff, dh die Abnahme der Sauerstoffkonzentration in der Luft. Da wäre aus anderen Fachgebieten lediglich ein wenig beizusteuern gewesen,  u.a. wieviel die Pflanzen in Deutschland pro Jahr an Sauerstoff produzieren, an Kohlendioxid aus der Luft entnehmen. Die not-wendigen Daten fallen dabei sehr wohl in den Fachbereich der Geografie und jener Deutschlehrer war ja auch Geografielehrer der Schulklasse.
  • Auch war es möglich mit den Kenntnissen aus der Physik zu berechnen mit wieviel Energieaufwand (Schmelzenergie) die Gletscher & co zum Schmelzen zu bringen wären und dann auszurechnen um wieviel Grad Celsius sich die freigelegten Felsen mit derselben Energie wie jener aufgewendeten Schmelzenergie dann erwärmen könnten. Wenn man 1 Liter Wassereis von 0°C mit einer Wärmeenergiemenge von E zum schmelzen bringen konnte und dann  1l Wasser von 0°C produzierte, so würde dieser Liter Wasser von °C sich dann per Anwendung der selben Wärmeenergiemenge E auf diesen 1 l Wasser von 0°C, sich auf sage-und-schreibe ca 80°C erhöhen!
  • Daß es "früher" (vor ca meiner 7'ten Klasse Schule) am ca 1. November erstmals schneite und dann der Schnee erst ab April zu schmelzen begann und dann ab ca Mitte April so ziemlich abgeschmolzen war, war mir nunmal bekannt. Es war mir aber auch bekannt, daß in der Zeit der oberirdischen sog. "Atombombenversuche" dann, so um die Weihnachtszeit herum,  in München plötzlich alles wegtaute und ich in seltsam schwerem Regen  und hoch-nassem, abtauenden Schneematsch in die Schule unterwegs war. Insofern war auch das ein natürlicherweise vorgegebenes Thema, was im Rahmen "meines" Referates zweifelsohne erörterungswürdig  und naturwissenschaftlich-mathematisch bewältigbar gewesen sein würde.
  • (Später vertiefte sich jene Klimaänderung und um die Weihnachtszeit herum trat eine frühlingsartige "Zwischensaison" auf und der Schnee wurde in München und Umgebung , wie heutzutage allgemein bekannt ist, weniger und weniger.

Man sieht, daß mein Themenvorschlag viel mit Kultur, Würde, Geografie & co zu tun gehabt haben würde. Auch hatte in der 7.Klasse der Geografielehrer Z. (Später Direktor eines privaten Gymnasiums) darauf hingewiesen, daß eine Erhöhung der  Wassertemperatur der Ozeane um ca 1/2 °C bereits ein großes Fische-&Meeresbewohner-Sterben nach sich zöge, weil der Sauerstoffgehalt der Meere, dann nämlich - für die Fische, etc - zu gering sein würde. Er hatte damals deutlich auf die Umweltverschmutzung und die Gefahr einer Klimmaerwärmung (woher wußte er das damals; was hat man da der allgemeinen Bevölkerung und den WählerInnen nur sonst noch alles an Informationen vorenthalten?) hingewiesen.

Aber es hätte auch was mit Entscheidungstheorie zu tun gehabt: Schließlich wäre mein  Verfahren nunmal einfach nur "Pareto-besser" gewesen. Aber ausgehend von dem MAXMIN-besser als weiterem Kriterium, wäre mein Verfahren, wegen der Systematik des geschlossenen Kreislaufs und seiner "umweltschonenden Art-&Weise" zumindest auch MAXMIN-besser gewesen. 

Ungünstigerweise hatte man im Falle der "Röstmethode" & co Waldsterben samt Artensterben und damit wäre zu rechnen gewesen, weil  es in der Literatur entsprechende unmißverständliche Hinweise seit Langem schon gegeben hatte:

In einem Vortrag vom damaligen Vorsitzenden des Bund Naturschutzes (Bayern-Abteilung?) e.V. Dr. Steininger in der Ringvorlesung Umweltschutz der TU-München (dann mal in den 80-Er Jahren des 20'te Jahrhunderts), hieß es, daß bereits ein römischer Geschichtsschreiber festgehalten hatte, daß um die damaligen römischen Eisenerzverhüttungsanlagen herum die Wälder großflächig abstarben. Na bitte, Geschichts- und Lateinlehrer würden da ja mal nur genügend gelesen gehabt haben müssen; es war also sogar das not-wendigem Know-How da gewesen, wonach man es, so wie man es zu tun pflegte, nicht machen durfte weil ein großflächiges Absterben der Wälder ringsherum mitbetrieben worden wäre (und leider dann ja auch noch wurde!  -> "Waldsterben") Treibhauseffekt und auch geschädigten Atmungsorgane usw. Jener Deutschlehrer war auch Geografielehrer und er war "Lateiner", dh hatte mal  Latein gelernt gehabt. Diskriminierenderweise pflegten Lateinschüler an Bayerns Gymnasium am Ende das "kleine" oder auch "große Latinum" zu haben. Französisch- und Englischschüler hingegen - zumindest damals - bekamen am Ende keinen zertifizierten Abschluß, geschweige denn einen international anerkannten Abschluß. Was hatte man also "unserem Geografielehrer" während dessen Schulzeit (lag vermutlich ziemlich genau in der Hitler-NAZI-Terrorismus-Zeit d'rinnen) nur alles nicht zum lesen vorgesetzt gehabt und auch nachher nicht nachgeliefert?

In meinem Falle wäre im "ungünstigsten Falle" kein Waldsterben, Treibhauseffekt usw zu erzielen gewesen.

Insofern wäre mein Verfahren sowohl Pareto-besser als auch MAXMIN-besser gewesen.

Allerdings wäre es angesichts der militärischen Mißbrauchsmöglichkeiten auch nicht "best" gewesen; aber dann muß/müßte man eben auf Technik basierend auf Chemie, Physik, Biologie usw ganz verzichten; solchem völligen Verzicht wollte und möchte ich dabei allerdings nicht im Wege stehen.

Allerdings ist es nunmal durchaus so, daß man ein Leben damit verbringen kann, im Rahmen der existenten  Straßen, usw, sich am Zurückgeben des gesamten ursprünglichen Lebensraumes an die Natur zu beteiligen. Die Schritte müssten dabei uU groß genug sein, um Umwelt-Katastrophen abwenden zu können.


Der Deutsch-Lehrer, der ja auch Geografielehrer war und insofern mit Umweltthemen, Industrialisierung und deren Folgen zu erwartenderweise fachlich Bescheid gewußt haben hätte sollen, lehnte den Vorschlag, den ich mir - wenn die Referatthema-Wahl wirklich "frei" gewesen wäre - selbst zum Referatthema gemacht gehabt haben würde, als "zu fachlich" rigoros ab.

"Da müßte extra der Chemie-Lehrer kommen und das müsse doch nun wirklich nicht sein", war sein Ablehnungsgrund oder auch sein faule Ausrede.



b) Ablehnung weiterer Themenvorschläge durch den Lehrer

Alles was da zur Verantwortung eines Wissenschaftlers und somit zum  Tenor eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasiums gehört haben würde, lehnte er kategorisch ab; insbesondere Umweltschutz als Teil der Verantwortung eines Wissenschaftlers wollte er nicht zulassen. (Schon im  Fach Deutsch hatte er sich damit hervorgetan, daß wir 3 russische Schrifsteller - Gorki, Tschechow, Gogul hatten lesen müssen und kein einziger französischer Schrifsteller jemals zu Wort kam bzw kommen hatte dürfen.)

In einer Geografiestunde oder auch Deutschstunde hatte er zwar auf die "Politik der hohen Schornsteine" des damaligen Kanzlers Willy Brandt (von der SPD, der sozialdemokratischen Partei Deutschland) hingewiesen und Kritik daran geübt - ja sich belustigend darüber geäußert - , aber Bemühungen der Umwelt gerecht zu werden, lehnte er kategorisch ab.

Eventuell hatte er ja die Sorge, daß er am Ende noch im abgasfreien Ökozug in die Ferien würde fahren müssen, anstatt in einem Mercedes oä vorzufahren und er fühlte sich da anscheinend persönlich betroffen. Außerdem fürchtete er vielleicht ja noch, daß nichts anders mehr als wie gut-vegane oder auch yogisch-vegane Ernährung am Ende vernünftigerweise überblieben und keine andere Ernährungsweise für erwachsene Menschen der Vernunft gerecht werden würde können.

Oje, unser Biologie- und Chemielehrer hatte ja in jenem 13. Schuljahr auch noch Grundzüge der Ernährungslehre aus biochemischer Sichtweise und Grundzüge des Umgangs mit Nährwerttabellen durchgenommen und man konnte sich daher eine seriös-zuverlässige vegane Ernährung damit zusammenstellen (Na klar würde man sich so eine Zusammenstellung noch von einer fachkompetenten Person dann noch bestätigt haben lassen)  bzw zumindest vorstellen.


c) Weitere Vorschläge meinerseits in der Woche danach

Schließlich bot ich dem Deutschlehrer in der Woche darauf nur noch 2 Themen zu seiner Auswahl an: Jean Paul Sartre, "der Ekel" ; das Buch + Sekundärliteratur wäre unweit der Schule in der Stadtbibliothek vorhanden gewesen (das einzige Buch an jenem Tag, das als Primärliteratur samt Sekundärliteratur in ausreichender Menge verfügbar war. Nunja, theoretisch war's evtl. ein "Ladenhüter" gewesen und nur deshalb für mich so auffindbar gewesen.

(Es gab ca 1/2 Meter Sekundärliteratur genau wie beim Vorjahrespflicht-Thema "Franz Kafka - das Schloss"; allerdings gab es damals - auch gemäß Bibliothekskatalog das Buch "Das Schloss" nicht in der Münchner Stadtbibliothek; der Grund mag darin gelegen haben, daß Franz Kafka dieses Buch per seines Testaments nicht zur Veröffentlichung freigegeben hatte.)

Daß insofern Lern-und Lehrmittelfreiheit genüge getan worden wäre, hatte ich vorab explizit überprüft gehabt.

Als zweites Thema erwähnte ich noch das Buch "'die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens' von Maharishi Mahesh Yogi" als Thema wozu er sein geliebtes "Nein" sollte sagen können und wozu es in der Stadtbibliothek bzw Schülerbibliothek gar nichts gab. Was es in der Schulbibliothek zur "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" alles nicht gegeben hatte, hätte  der Lehrer ja eigentlich wissen müssen, bevor er das Thema vergab.

Betreffs dieses zweiten Vorschlags, hatte ich nicht extra in der Stadtbibliothek nachgesehen; ich wußte also nicht, ob es zu diesem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" überhaupt irgendeine Literatur in irgendeiner  kostenlos zugänglichen öffentlich-rechtlichen Bibliothek gab. Am Morgen war ich - wie meist - zu Fuß in die Schule gegangen (ca 1/2 bis 3/4 Stunde) - und mein Weg hatte mich  an einer Polizeistation vorbeigeführt.

Als ich so auf die Polizeistation, etwas brodelnd vor Wut über des Lehrers Referat-Vereitelungs-Methode und die von ihm verursachte zeitliche Verzögerung, zuging und dann vorbeiging, sagte ich zu mir, eingedenk der Polizei:

"Friede, Friede; er mag ja ziemlich außerhalb des Rahmens sein; aber jetzt klatscht Du Ihm nicht nur ein einziges Thema vor die Nase, sondern sorgst dafür, daß er sein Gesicht wahren kann, indem Du Ihm ein zweites Thema - rein formal -anbietest:

Also, Du hast ein literarisches Thema gesucht; es paßt sowohl zur deutschen Geschichte, als auch zur Tatsache, daß Du als zweite Fremdsprache Französisch gehabt hast und es eignet sich wohl sehr gut im Rahmen der viel beschworenen sog. 'Deutsch-Französischen Freundschaft'; es also doch egal, was Du als zweites Thema dazu noch anbietest.

Da war doch der Vortrag über 'die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens', den Du nunmal - widerwillig zwar -angehört hast und wo ein Buch für 8.-DM dazu angeboten worden war und welches daher auch nicht teurer käme als das Buch 'Franz Kafka - das Schloss', das Du Dir im Vorjahr hast kaufen müssen, wegen des notorischen, den vorgegebenen Rahmen für das Unterrichten an staatlichen Gymansien verlassenden Lehrers. Also 'Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens gemäß Maharishi Mahesh Yogi' schlägst Ihm als zweites Thema - und es ist ja nunmal evident, daß man darüber so ca 1 3/4 Schulstunden referieren kann, weil es doch jene Referentin in jenem TM-Center schließlich auch gemacht und gekonnt gehabt hatte - , um des lieben Friedens willen, noch vor.

Es müsse ja doch nicht sein, daß extra die Polizei ins Klassenzimmer kommen muß, um den Lehrer zur Räson zu bringen!

Vertrauenslehrer der Schule ist er leider ja auch noch; muß es sein, extra zum Oberstudiendirektor zu rennen?", so dachte ich, während ich so auf jene Polizeistation zu und vorbei ging und bot Ihm daher noch pur-formalerweise jenes zweite Thema an.




Wie war das doch zB mal?

Er redete über Goethe und Goethe's "Faust" (notorischen Schläger und Prügler Goethe meinte er da anscheinend?, Faust wie für 'Kinnhaken', 'rechte Gerade', dh Boxerbereich? So kam's mir bisweilen vor: "Und an dieser Stelle verpaßt Goethe der Naturwissenschaft wieder ein Seiten-Hieb" und dergleichen Kommentare des Lehrers waren häufig zu hören gewesen.) und dann trat er plötzlich einen Schritt zur Seite und sagte: "Gell, die >Name einer Schülerin der Klasse < hat schon Sex, hm hm", dann nahm er seinen Schritt zurück und fuhr fort: Also "Goethe will uns hier sagen, daß..." bla bla bla; der Lehrer benahm sich bisweilen einfach äußerst seltsam.

Im Vorjahr hatte er einen Wandertag dermaßen ver-gemanagt, daß es wortwörtlich aus dem Kama-Sûtra übernommen gewesen sein hätte können und das mit der vollsten Absicht die 4 Mädchen in der Klasse verführbar zu machen: Man begab sich an einen "verbotenen Ort"; Badegelände unweit Starnberg, das "nur für Studenten und Studentinnen - mit gültigem Studentenausweis - und Bedienstete der Münchner Universitäten"  zugelassen gewesen war (... stand in Bronzelettern einwandfrei lesbar und völlig unverblichen oä...) am Eingang!) und der Herr Lehrer setzte sich dann per Segelboot, jeweils 3 SchülerInnen an Bord nehmend, ab. Sein Spez'l der Bademeister jenes "Uni-Bades", setzte sich auch ab und setzte sich wieder an den Eingang, um das Vorhandensein gültiger Studentenausweise bzw Bedienstenausweise zu kontrollieren und er hatte an jenem Sommertag mit der Eingangskontrolle sehr viel zu tun. (Ich kann mich noch erinnern, daß ein Cousin, der gerade an der TU München sein Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen gehabt hatte, auf mich zu kam und mich voller Verwunderung - angesichts meiner Jugendlichkeit fragte - ob ich denn schon Student sei. Als ich Ihm die Sachlage erklärte, ahnte er irgendwie nichts Gutes und er verabschiedete sich rasch. Wir hatten uns etliche Jahre nicht gesehen und hatten ein ungetrübtes Verhältnis.)



Sartre hatte zusammen mit Camus in der Résistance gegen NAZI-Deutschland gekämpft gehabt (General Charles de Gaulle leitete die Résistance von Großbritanien aus; siehe ARTE-Doku oä mal) und nachdem in dieser Klasse jenes Gymnasiums jene Schüler (egal welchen Geschlechts) zusammengefaßt gewesen waren, die als zweite Fremdsprache "Französisch" gelernt hatten, hätten sich Herr Sarte, Camus und Andere im mehrfacher Hinsicht also durchaus angeboten.

Wir hatten im Deutschunterricht während jener gymnasialen Oberstufe 3 russische Schriftsteller vorgesetzt bekommen (Gorki, Tschechow und Gogol); es war die gesamte Schulzeit über kein einziger französischer Schriftsteller je zur Sprache gekommen. Und da wurde dauernd von deutsch-französischer Freundschaft geredet. Oberpeinlich!

In "die schmutzigen Hände" beschreibt Sartre durchaus genau seine Situation: Er war ein Schriftsteller und wollte in der Resistance mitarbeiten und ernst genommen werden. Aber jenen  "Widerstandsgruppe" seines Werkes meinte so im Allgemeinen , daß er doch besser mit Bleistift schreibe als mit Gewehr in der Hand bzw Anschlagssprengstoffen.

In einem der Werke von Camus geht es in einem Dialog immer wieder um die sich aufdrängende Frage, ob es besser wäre, sich selbst zu töten oder zu riskieren, den Deutschen in die Hände zu fallen und unter Folter eventuell die Namen von MitstreiterInnen preiszugeben. Alles wirklich gewichtige Themen. Im Buch "Geschichte der Indischen Litteratur" von Prof. Dr. Moriz Winternitz (Professor in Prag gewesen), findet man im Band II auf Seite 34, daß Buddha die Selbsttötung unter gewissen Bedingungen akzeptierte/akzeptiert habe. (Geschichte der Indischen Litteratur, Dr. M. Winternitz, C.F. Amelangs Verlag, Leipzig, 1920. - [24])

Sartre's Werk "der Ekel" wurde ca 2019 am Residenztheater in München aufgeführt; im Jahr danach wurde Sartre's literarisches Werk "die schmutzigen Hände" aufgeführt.



d) Die Entscheidung des Gymnasialprofessors:

Aber der sog. "Gymnasialprofessor" wählte "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens von Maharishi Mahesh Yogi", ein Buch von einem Privatverlag [11] aus. (Es fiel Ihm auch nicht auf, daß ich "Maharishin" sagte und das auch im Referatthema beibehielt; er konnte dieses Wort also nicht einmal richtig aussprechen geschweige denn schreiben). Ich konnte es nicht fassen und nahm an, daß ich mich verhört haben müsse; erst als er 14 Tage vor dem konkreten Referat im März 1971 das Thema der Schulklasse vorab bekanntgab, wurde mir mit Entsetzen klar, daß er das tatsächlich ernst gemeint hatte. (Gerne  wäre ich in der Woche danach von der Klassenfahrt in die abgasgeschwängerte, giftluftbeladene, stinkende Großstadt Berlin ferngeblieben und hätte zuhause noch das Referat über Sartre geschrieben; ich hätte mir nötigenfalls alle Literatur - inklusive der weitaus teureren Sekundärliteratur - dazu kurzerhand gekauft, weil es ja nicht notwendigerweise in jener 1 Woche ausleihbar gewesen sein könnte; aber leider hatte ich mich doch nicht verhört gehabt. Jener "Gym.-Prof." hatte das auch noch ernst gemeint gehabt, ja pfui Teife.)

Ich hatte damals jene "Transzendentale Meditation" [11] nicht gelernt und hatte es auch ganz und gar nicht vor, sie zu erlernen. 

Zu einer Freundin, die es im Spätsommer 1970 - noch vor Schuljahrsanfang - durchaus ziemlich unbedingt hatte anfangen wollen und anscheinend meinte, daß ich es auch anfangen könnte wollen, sagte ich klipp&klar, daß ich es weder lernen wolle noch zu einem jener Info-Vorträge mitgehen möchte. (Anm.: In jenem Herbst 1970 floh der Ex-KGB-Agent Juri Bezmenow aus Indien, via Griechenland in die USA und stellte sich dort den Behörden und er hatte doch Etliches betreffs Mr. Mahesh zu sagen. Wenn er des Mr. Mahesh's schon ca 2 Jahre währendes amoureuses Abenteuer mit Judith Bourque nicht gewußt haben sollte wäre das schon eine ziemliche Blamage für den KGB. Siehe Aufzeichnung des Interviews bei Eduard Griffin zu welchem Juri Bezmenow dann 1984  im US-TV eingeladen gewesen war; siehe [15].)

Sie plante daraufhin einen Infovortrags-Besuch zusammen mit einer Freundin. Als es aber an jenem Tag stundenlang in Strömen regnete, sprang deren Freundin ab und die Freundin rief mich an, ob ich sie nicht einfach nur begleiten könnte. Das tat ich dann. Als dann am Ende des Vortrags Fragebögen ausgeteilt wurden, um sich für TM-Erlernung anzumelden, sagte ich klipp&klar, daß ich das nicht wolle; das respektierte jene Freundin und verzichtete ebenfalls, an einem solchen TM-Erlernungskurs teilzunehmen. (Das war knapp vor dem Anfang des Schuljahres 1970/71 gewesen.)

In jenem Vortrag war von jenem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" berichtet worden und daß man es im TM-Center für 8.-DM kaufen könne. Im Vortrag war auch die Dissertation des Robert Keith Wallace erwähnt worden, wonach jene "systematische Meditationsmethode" positive gesundheitliche Aspekte habe.

Ich kaufte mir jenes Buch anläßlich jenes Vortragsbesuches nicht.

Für jenes Schulreferat hatte ich es mir dann (auch schweren Herzens angesichts meiner sehr geringen finanziellen Möglichkeiten) kaufen müssen.

Das war also die klare und unmißverständliche Ausgangssituation.



2) Kritik an der Entscheidung des Lehrers:


Nun, der Lehrer hatte "Lern-und Lehrmittelfreiheit" offenbar nicht verstanden gehabt bzw den alliierten Befehl dazu, der in einem Buch von Dr. Hans Merkt im kultusministeriellen Verlag als "Unterlagen zur Schulreform in Bayern nach 1945"  mal publiziert worden war [25], nicht gelesen gehabt bzw nicht wahr haben wollen.

  • (Ich hatte betreffs des Sartre-Themas jedenfalls in der Stadtbibliothek München extra nachgesehen gehabt, ob es dort die Primärliteratur und ebenso viele Bücheregal-Meter an Sekundärliteratur wie zum Vorjahrs-Pflichtthema gibt. Das Vorjahrs-Pflichtthema war Franz Kafka "Das Schloss" gewesen und nicht genug, daß das Buch entgegen des letzten Willens von Franz Kafka herausgegeben wurde; nein das Buch selbst gab es damals nicht in der Stadtbibliothek (eventuell ja nunmal wegen jenes Testaments von Franz Kafka) und ich hatte es mir extra selber kaufen müssen und genau Letzteres hatte ich im aktuellen Schuljahr nicht schon wieder zu müssen gehabt haben wollen.)

Es geht dabei um folgendes Buch, dessen Existenz mir freundlicher- und dankenswerterweise MitarbeiterInnen der Bibliothek des Amerikahauses am Karolinenplatz in München (ca 1986) und dann Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte am ca Tag danach auf meine Frage nach einer Quelle zu jenem alliierten Befehl - von dessen Existenz ich im "geschichtlichen Rückblick" einer Münchner Tageszeitung, welche in einer S-Bahn herumgelegen hatte, erfuhr - mitteilten:




Es sei extra nochmals hervorgehoben:

[25]

  • (In dem Buch geht es u.a. auch darum, daß staatliche Schulen keine "Bekenntnisschulen" sein dürfen; Privatschulen hingegen können duchaus "Bekenntnisschulen" sein. Interessanterweise ist das allgemeine Abitur dann vermöge der staatlichen Veranstaltung "Abitur-Prüfungen" dann auch für jene SchülerInnen einer Bekentnisschule erlangbar. Meine Mathematik- und Physiklehrerin der gymnasialen Oberstufe, die kaum mehr als 10 Jahre älter gewesen war wie ich, war zB Schülerin im Kloster Ettal unweit Oberammergau gewesen.)

Allerdings meinte der damaligen Kultusministers Dr. Dr. Ludwig Huber (1964 - 1970 Kultusminister; siehe etwa https://www.km.bayern.de/ministerium/organisation-und-geschichte/liste-der-bisherigen-minister.html. Nicht  uninteressant diesbezüglich, aber Huber's Abschaffungsversuch der Lern-und Lehrmittelfreiheit ebenso verheimlichend, wie die Tatsache daß es die alliierte Militärregierung gewesen war, welche Lehrerausbildung auf akademischen Niveau verlangte , usw ist "Historisches Lexikon Bayern", https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Schulwesen_%28nach_1945%29), der die Lern-und Lehrmittelfreiheit 1968 oder auch 1969 für abgeschafft zu erklären versuchte ( ca 1/2 Jahr danach nicht mehr im Amt war und miterleben durfte, daß die Lern-und Lehrmittelfreiheit wieder eingeführt wurde),  daß "für alle folgenden Schuljahre" für Ihn nicht gelten täte. Die Bayerische Staatsregierung brauchte sozusagen eine Extra-Aufforderung bzw Nachhilfe im Lesen. 

Definitiv hatte es ca 1968 einen Aufstand gegen die Nachkriegsordnung vonseiten einiger gestriger Lehrkräfte und Kultusministerium's MitarbeiterInnen - allen voran dem damaligen Kultusminister Dr. Dr. Ludwig Huber - gegeben gehabt. Dieser Aufstand hatte aber betreffs des Lebens einzelner SchülerInnen weitreichende Konsequenzen und richtete, zB in meinem sozialen Leben, allerschwerste Schäden an. Dr. Ludwig Huber (Dr. Ludwig Huber, Kultusminister im Freistaat Bayern von  1964 - 1970; - siehe https://www.km.bayern.de/ministerium/organisation-und-geschichte/liste-der-bisherigen-minister.html - wurde dann durch Prof Dr. Hans Maier ersetzt, der am ca 20.6.2021 seinen 90'ten Geburtstag feierte und Bayerischer Kultusminister von 1970 bis 1986 war.(siehe zB.: https://www.km.bayern.de/ministerium/organisation-und-geschichte/liste-der-bisherigen-minister.html )

Den Sargnagel betreffs meiner Karriere schlug dann ausgerechnet ein anderer Spez'l von jenem Deutsch-, Geografie & Sport-Lehrer, der  Richter war - und den ich schon Jahre zuvor auf die mir bekannten Fakten bzgl seines "sauberen Freundes" und auf seine Befangenheit infolge seiner Beziehung zu jenem Un-Lehrer hingewiesen hatte - ein. Jener Richter B. war mal im Rahmen des "Deutschunterrichts" bei seinem Freund im Klassenzimmer  gewesen und hatte einen Schockvortrag über Verkehrsunfälle gehalten; später besuchte der Lehrer jenen Richter mit seiner Klasse an dessen Arbeitsplatz, dh man besuchte eine seiner "Verhandlungen". Auweia. 

Dr. Edmund Stoiber versuchte sich dann etliche Jahre später erneut an der Abschaffung der Lern-und Lehrmittelfreiheit: Er, der mit über 60% der Wählerstimmen Ministerpräsident gewesen war und viel Popularität genoß, war es nach 1 Jahr nicht mehr und Dr. Horst Seehofer wurde aus der Bundeshauptstadt nach München geholt, zum Ministerpräsidenten gekürt und Büchergeld & co wurden - ziemlich klammheimlich aber alsbald - wieder abgeschafft, dh Lern- und Lehrmittelfreiheit wieder eingeführt.. 

Ob man es in jenen CSU-Kreisen nun endlich verstand? 


Im Übrigen stellen da auch gewisse private Kirchen-Unter-Kreise offenbar ein Problem dar: der Ex- Sektenbeauftrage der r.-kath. Kirche, Hans Löffelmann (siehe Seite 7 und  8 in [31]; erster Vorsitzender jener "Elterninitiative" war Joachim Ritter von Poschinger; Hans Löffelmann war dessen Stellvertreter; Hans Löffelmann war "Beauftragter der bay. Bischofskonferenz gewesen und engagierte sich dafür sehr) - mit dem ich sowas wie freundschaftlichen Umgang pflegte, als Er, wegen eines Wirbelbruchs, sich um seine kleine Schafherde nicht mehr kümmern hatte können und Ich ihm die Arbeit dann abnahm, damit diese sehr kleine Schafherde nicht am Ende auch noch im Schlachthof geendet hätten  - , sagte zu mir ad Lern-und Lehrmittelfreiheit und meiner Kritik an der wiederholten und vielfältigen Verletzungen derselben durch das Bay. Kultusministerium  mal : "Wir sind ja auch gegen die Lern-und Lehrmittelfreiheit"; aber damals war er dann bereits nicht mehr Sektenbeauftragter der r.-kath. Kirche, da ihn Josef Kardinal Ratzinger (oder war er damals erst noch "nur" Erzbischof von München und Freising?)  hinaus zu kündigen nicht umhingekommen war und das wohl auch deshalb, weil Hans Löffelmann die "missio" niemals erteilt bekommen hatte (als "Diplom-Theologe" hätte er sie per schriftlichen Antrag bekommen; es wäre eine Formalie gewesen, sagte Hans. Aber er beantragte sie nie, weil er davon auszugehen Grund genug sah, daß er sie spätestens nach wenigen Tagen sowieso schon wieder aberkannt bekommen hätte. Man sieht anhand der von mir tatsachengemäß geschilderten Sachlage, daß dieser Sektenbeauftragte mir sowieso nie geholfen haben könnte, da er ja auf der Seite des Kleinkriegs gegen die Lern-und Lehrmittelfreiheit gestanden hatte und daher die wahren Gründe damals sowieso nie&nimmer - zumindest nicht schnell genug - verstehen hätte können. Pfarrer Haak, der ev.-luth. Sektenbeaufragte ("Seit 1969 hauptamtlicher >>Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen<< der evangelischen Kirche in Bayern"; siehe Seite 7 in [31]) war aufgrund seiner Kirchenzugehörigkeit für mich sowie nicht zuständig. Jene zwei Sektenbeauftragten taten so, als gäbe es bereits eine Art von Ökumene, die es aber bis heute nicht gibt. Wieso also mischten sich die Sektenbeauftragten Haak und Löffelmann über das Instrument jener, von ihnen als Gründungsmitglieder mitbegründeten, Elterninitiative überhaupt jemals in meine Angelegenheit - teils "stalkingisch" über irgendwelche Mitglieder jener Elterninitiative ein? 

Nunja, man könnte argumentieren, daß Pfarrer Haak doch immerhin Religionslehrer an Gymnasien gewesen sei und auch eine spätere Kollegin vor mir, die wegen "kommunistischer Umtriebe" aus der Schule geworfen worden war, betreffs Pfarrer Haak, den sie als Religionslehrer gehabt hatte, doch immerhin gesagt hatte: "Ach, der war soweit umgänglich." 

Aber wenn ich mir dann Pfarrer Haak's Schriften so durchlese und seine "Standpunktbeziehung" in seinem Buch "Guruismus" feststelle, so heißt es da:



 >>





 ... Die hier vorgelegte Schrift kann den Guruismus nicht abhandeln. Sie kann und will bestenfalls einige Informationen und Denkanstöße zu diesem Bereich geben. Sie ist nicht standpunktlos geschrieben und wird darum diesen Standpunkt auch nicht verleugnen.

Sie wird nicht jener Haltung verpflichtet sein, die sich als "wissenschaftlich anpreist", in Wirklichkeit jedoch ein Mangel an eigener Position ist. ...

 <<



siehe Seite 10 in [30]



Nachdem man insofern von Pfarrer Haak keinen objektiven  Standpunkt erwarten könne und daher konnte, so ist es offensichtlich, daß Er anscheinend kein Verständnis (mehr?) für naturwissenschaftlih-mathematisches Denken und naturwissenschaftlich-mathematisch-fairen Umgang mit sowas wie Mr. Mahesh's Lehren, die ja zunächst mal einfach aufgestellte Behauptungen und Aussagen darstell(t)en und als solches zu nehmen sind und waren, aufzubringen in der Lage oder auch willens war.


Zugunsten von "Lern-und Lehrmittelfreiheit" hat er aufgrund seiner voreingenommen Herangehensweise und nicht an den Tag gelegten Objektivität, Unparteilichkeit nunmal nicht beigetragen und - gemäß dessen was er da in Guruismus schrieb - auch gar nicht beitragen wollen.

Er schreibt zwar auf Seite 10 in[30] weiter:

 >>



 ... So will diese Schrift durch Information Hilfe zur Meinungsbildung geben.
Die eigene Bewertung soll in einem eigenen Abschluß vorgetragen werden und als solche gekennzeichnet sein. ...

 <<



siehe Seite 10 in [30]


"Die eigene Bewertung soll in einem eigenen Abschluß vorgetragen werden und als solche gekennzeichnet sein." ist ein erfreulicher Vorsatz; das kann man Pfarrer Haak  nicht grundsätzlich absprechen und es steht Üaffrer Haak selbstvständluch zu seine eigene Meinung zu äußern, sowie die verfügbaren Informationen sachlich-rational "auszuwerten". 

Allerdings kennt die "Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik"  sowas wie einzuhaltende Regeln bzgl "Stichprobenauswahlverfahren"  und die Notwendigkeit der Überprüfung einer gewählten "Stichproben-Methode". 

Stellt man dann jedoch vorausgewählte, parteiisch ausgewählte "Informationen" an den Anfang, dh benutzt ein absurdes "Stichprobenauswahlsystem", so wird man zu einer nicht schon vorweggenommenen "Meinungsbildung" nie&nimmer mehr etwas Zuverlässiges beigetragen haben können. 

Dies betrifft auch Haak's beabsichtigte Einflüsse (also auch die, von Ihm verursachten,  Ausweichmanöver der von Ihm Attackierten oder auch zu Unrecht Bezichtigten), wodurch dann erst gewisse Tatsachen folgten, welche er dann aber riskierte, fälschlicherweise, als "Information" - ohne Kennzeichnung seines Einflusses auf die Entstehung jener Tatsachen -  und als "Tatsachen, getrennt von Ihm und seinem Wirken" anzusehen und als "Information" weiterzugeben.


Nun zu diesem Anspruch von Pfarrer Haak dann etwas weiter unten. 

Es ist unübersehbar, daß die frühen Indologen wie Franz Bopp, Adolf-Friedrich Stenzler, Otto von Böhtlingk, Paul Deussen, Richard Garbe, Alfred Hillebrandt, Moriz Winternitz, Leopold von Schroeder, Hermann Oldenberg, Hermann Jacobi, Otto Strauss, Karl-Friedrich Geldner und viele Andere mehr, unvergleichlich viel mehr an bemühtest-verläßlichen Informationen - und zwar bemüht unparteilich-objektiv-fair-wahrheitsorientiert - zur Meinungsbildung viele Jahrzehnte vor Pfarrer Haak bereits gegeben und bereitgestellt hatten. 

Auch der Theologe und r.-kath. r.-kath. Priester Dr. Franz Lorinser (zur Person siehe etwa:  https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Lorinser,_Franztrug mit seiner Übersetzung der Bhagavad Gita ([62]) und seinen zahlreichen umfänglichen Hinweisen und Anmerkungen dankenswerterweise bei. 

Lorinser beschrieb u.a. eine Variante des "Pranajama" in detailierter Art und Weise. (siehe [62]). (In zB "Alles Yoga!" von Andrea Christiansen (siehe [63]) findet man auf den Seiten 31 bis 32 eine Darstellung derselben Pranjamya-Übung ohne Bezug zu einer Gottesvorstellung.)

Desweiteren erwähnt er immer wieder freimütig "christliche Einflüsse auf Verse der Bhagavad Gita", welche er sieht und riskierte dabei unvoreingenommenerweise, daß sich heraustellen könnte, daß die Bhagavad Gita etwa bereits 300 v. Chr. verfaßt worden war und dann insofern jene christlichen Einflüsse auf den "Hl. Geist" zurückzuführen wären, welcher, gemäß der Lehre der r.-kath. Kirche, allen - also auch Nicht-Getauften und Nicht-Kirchenmitgliedern (egal welchen Geschlechts) gesandt ist.

Der Standpunkt "300 v. Chr." findet sich zB in [17], dh bei Walter Ruben in seiner "Geschichte der Indischen Philosophie" - von 1954  erschienen in "Deutscher Verlag der Wissenschaften" in Berlin; er schreibt auf Seite 153: "um 300 v. u. Z.". 

Richard Garbe nimmt im Vorwort zu seiner Ausgabe der Bhagavad Gita in deutscher Sprache einen Zeitraum von 300 v. Chr bis 300n. Chr. an. 

Hermann Oldenberg sieht es in seinem Buch "Das Mahabharata - seine Entstehung, sein Inhalt, seine Form" - aus dem Jahre 1922, erschienen bei Vandenhoek & Ruprecht  -  so:

   >>



... Der Frage, die wir so gerne stellen würden, nach der Zeit     seiner Entstehung spottet dies Gedicht, das vielmehr eine Gedichtliteratur ist. Durch lange Reihen von Jahrhunderten hin: überall liegt seine Abfassungszeit. Älteste Stücke reichen in die Nachbarschaft der Veden zurück, vielleicht darf man sagen in die Vedazeit selbst; noch war Buddha nicht    erschienen. Des Gedichts Werden zog sich zweifellos bis in nachchristliche Jahrhunderte hin, durch Zeiten, während der neue Götter, neue Gedanken Geltung in der indischen Welt erlangten - die Lehre Buddhas, die Götter Viṣṇu und Śiva - ...

   <<



Seite 1 in [45], dh in Hermann Oldenberg sieht es in seinem Buch "Das Mahabharata - seine Entstehung, sein Inhalt, seine Form" - aus dem Jahre 1922, erschienen bei Vandenhoek & Ruprecht


   >>



... Dazu kommt, daß dieser Dichter in einer Übergangszeit lebt, in welcher der reine Idealismus der ältesten Upanishad's schon durch das Überwuchern realistischer Neigungen getrübt ist, wie sie schließlich zum Sâñkhyasysteme sich kristallisierten, dessen Grundbegriffe wir hier schon überall hervortreten sehen. Die Grundanschauung ist die alte Upanishadlehre geblieben, nach welcher der Âtman die einzige Realität, die Welt bloße Illusion, eine Mâyâ ist (vgl. S. 53, 14), aber diese Mâyâ hat sich für die Zeit und den Standpunkt des Dichters schon zu einer konkreten Urmaterie, der Prakiti, verdichtet, von welcher loszusagen nunmehr als die höchste Aufgabe erscheint. Das fortwährende Hineinspielen von Sâñkyabegriffen enerseits und des populären Theismus andererseits in die als Grundlage fortbestehende idealistische Upanishadlehre gibt dem ganzen Gedichte sein mehr das religiöse Bedürfnis als die philosophischen Anforderungen befriedigendes Gepräge. ...

   <<



 Seite VII und VIII in der Einleitung von [61], dh in "Der Gesang des Heiligen - Eine Philosophische Episode des Mahâbhâratam" von Dr. Paul Deussen, ordentlicher Profesor der Philosophie an der Universität Kiel, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1911


In neuerer Zeit hat Swami Prabhupada mit seinen Übersetzungen im Stile von "wie sie ist" zu den Grundvoraussetzungen einer kritisch-distanzierten Haltung per Bereitstellung jener Hintergrundinformationen viel beigetragen.

So würden Hinweise auf deren Werke sehr viel angemessener und nützlicher gewesen sein, als wie Pfarrer Haak's voreingenommene, nicht einmal statistisch-relevante (im Sinne von Stichprobenauswahlverfahren) bericht-gestützten Ausführungen und wegen der mangelhaften Stichprobenauswahl verfälschten "Schlußfolgerungen".


Wie sollte ein Staat an seinen staatlichen Schulen etwas unterrichten dürfen, wenn er nicht einmal fähig oder auch willens ist ein - internationaler sachlicher Kritik ausgesetzt-seiendes - Schulbuch zu verfassen? Solche Schulbücher mit ISBN-Nummer müssen nunmal, gemäß internationalem Recht - so teilte man mir an der Hochschule der Bundeswehr mal mit - in 1 Exemplar an die, der bayerischen Staatsbibliothek analogen,  Bibliotheken in New York/USA und London/UK kostenlos ausgehändigt werden. Botschafter und Kulturattachés irgendwelcher Länder können und dürfen sich jene Bücher in den Buchhandlungen kaufen und sie auf Korrektheit durcharbeiten bzw durcharbeiten lassen. So kritisierte eine Regierungsstelle von Japan mal die USA, weil in US-Schulbüchern für das Fach Geschichte nicht einmal die Jahreszahlen betreffs Ereignissen in Japan richtig gewesen  waren. Sogar deutsche Mathematik-Bücher enthalten/enthielten, wie ich in meinen Rezensionen bei amazon u.a. schrieb - damit SchülerInnen und LehrerInnen mit wenig Eigeninitiative auf die Fehler aufmerksam werden können, um sie nicht auch noch nachzuplappern - krasse fachliche Fehler.

Wieso sollte es unmöglich sein, Schulbücher für die Fächer Kunst, Musik, Religion zu verfassen? In jener 13.Klasse an jenem Gymnasium, welches ich besuchte, gab es für den Religionsunterricht auch kein "Schulbuch". Sowas finde ich erbärmlich. Schüler waren und sind dann dem Lehrer so ziemlich ausgeliefert. 

In meinem Fall war der Religions-Lehrer der 13.Klasse ein Pater, der sich vermöge seiner Lehrertätigkeit ein zweites Standbein schuf, da er gemäß Gerichtsurteilen, beim  Austritt aus dem Orden, bei der deutschen Rentenversicherung nachversichert worden wäre und ja weiterhin seiner Arbeit als Religionslehrer würde nachgehen hätte können. So war er in einem Orden und doch nicht abhängig davon bzw geriet in keine Abhängigkeit zu seinem Orden, dh hätte den Orden auch jederzeit verlassen können. 

Prof. Dr. Ratzinger wurde Erzbischof, Kardinal, Papst und wurde aber wegen seiner Renten- oder auch Pensionsansprüche als Ex-Uni-Professor, usw niemals abhängig von der Kirche und dem Wohlwollen irgendwelcher Kirchenfunktionäre.

Der Stadtpfarrer, zu dessen Pfarrei ich langezeit gehört hatte, den ich als Religionslehrer schon in der Volksschule gehabt hatte, arbeitete bis ins Rentenalter als Religions-Lehrer an der unweit gelegenen Grund-und Hauptschule. Als er verstarb war er längst "Monsignore" der r.-kath. Kirche gewesen; auch er hatte Unabhängigkeit von der Kirche.


Aber dennoch sind vonseiten der CSU und dem von ihnen dominierten und gelenkten Bayerischen Staatsministerium  für Unterricht und Kultus klare Versäumnisse in Sachen Umsetzung der Lern-und Lehrmittelfreiheit weithin sichtbar gewesen. Und so mancher Lehrer, so wie in meinem Fall jener Klassleiter, Deutsch- Geografie- und Sportlehrer, usw, hat es nunmal arglistig und brutal ausgenutzt. Hier kann ich der alliierten Militärregierung leider einen ernsthaften Vorwurf nicht ersparen.

Was soll großes Herum-befehlen, eine endgültige Fassung des Befehls abgeben und dann tatenlos bei all den Nadel- und Messerstichen sowie sonstigen Verstößen dagegen  zugesehen haben? Dann hätte man halt den SchülerInnen eine klare juristische Handhabe betreffs festgestellter Verstöße gegen die Lern-und Lehrmittelfreiheit gegeben  haben müssen, zB sowas wie einen "SchülerInnen-Anwalt".

Aber als ich dann 1984, nach Hilfe vonseiten des MAD, mich beim Bayerischen  Staatsministerium für Unterricht und Kultus über jenen Lehrer so ganz offiziell beschwerte und die Folgen seiner Untaten darlegte, da zog man es doch tatsächlich vor, jenen Täter zum Oberstudiendirektor einer bayerisch-staatlichen Schule auch noch zu ernennen und mich zu verhöhnen! Ach so, es war ja die Ära Dr. Stoiber, der dann ja doch tatsächlich auch noch versuchte die Lern-und Lehrmittelfreiheit per Gesetz abzuschaffen. 

Wie wär's damit gewesen dem Freistaat Bayern, zur Strafe -"Wiederholungstäter" - seinen "Freistaat-Status" abzuerkennen oder aber - wohl fairer - die Täterpartei zu verbieten und Abhilfe zu schaffen und alà Mißbrauchsopfer der Kirchen entsprechende JuristInnen zur Aufarbeitung für die Opfer kostenfrei bereitzustellen und den Weg zu den Gerichten weiter zu verbarrikadieren bzw nicht auch noch weiter dabei tatenlos zugesehen zu haben, wie der Weg zu den Gerichten weiter verbarrikadiert wurde?

Und gleich um eines klarzustellen:

"Wenn das Geld in den Klingelbeutel - dem Geldbeutel der Opfer! - klingt, die Seele dann vielleicht ja doch noch in den Himmel springt!" paßt da schon eher als das doofe Geschwätz des Martin Luther, der darin keinerlei Sinn erkennen wollte oder auch aufgrund geistiger Schwächen einfach nicht konnte.

Außerdem: Wenn man sich zur "Bilderstürmer-ei" bekennt, sollte man besser nicht in Bildern, die keine weitere Bedeutung haben und nur Farbe zum Thema, als Mittelpunkt haben und in Wörtern, die keine Bedeutung haben sollen, wahnartig Bedeutungen hinein-dichten, um sodann dagegen los-stürmen zu können, sich im Namen eines Gottes/Gottes ermächtigt zu fühlen!




Leider wurde dieser Aufstand der Bay. Staatsregierung von 1968 dann - betreffs der "Leichen" , die vonseiten der Bay. Staatsregierung produziert worden waren - nunmal nie geahndet.

Derjenige, der damals leider mein Deutsch-Lehrer geworden war, hatte im Herbst 1968 anscheinend seinen Unterricht für die kommenden 3 Schuljahre auf der Basis von Nicht-Lern-und-Lehrmittelfreiheit konzipiert gehabt.

Schon das erste Gedicht, das er damals im Rahmen der Lehrplanvorgabe "Gedichtinterpretation" d'ran nahm, lag außerhalb dieses Rahmens; wieso?

Der Dichter, der anscheinend auch damals schon in München lebte, war eher nicht so ganz jugendfrei. Von einer Dame erfuhr ich mal - sehr viele Jahre später -, daß sie zu einer Party bei jenem Dichter mal eingeladen gewesen war und daß sie mit ihrem, damals 10-jährigen Sohn, hingegangen war. Als die Tür geöffnet wurde, stand der Herr Dichter nackt vor ihr und ihrem Sohn; bis sie - anscheinend alsbaldigst- ging, sei er nackt herumgelaufen. 

Das Gedicht war darüberhinaus solcherart, daß das Gedicht dann eine klare pornographische Doppeldeutigkeit enthielt.

Das war dem Dichter dann später anscheinend selber noch aufgefallen oder aber er war, von zB seinem Verlag, darauf hingewiesen worden.

Jedenfalls schrieb er dann eine Interpretation zu seinem eigenen Gedicht, welche als Buch erschien und wo er jeglichen seuxalbezogenen Anklang tunlichst vermied. 

Nunja, das Erstere ist durchaus auch die Privatsache des Dichters, dann ist er eben Nudist; allerdings war er sich der Grenzen offenbar nicht so recht bewußt.

 


Als vor wenigen Jahren (einige Jahre vor 2021) mal in Bayern ein Lehrer es wagte im Rahmen seines Unterrichts ein Nacktfoto einer Frau hochzuhalten, wurde er sofort vom Dienst suspendiert, wenn nicht gar dann auch entlassen. Also was sollte es, wenn der Herr Deutschlehrer ausgerechnet den obig skizzierten Dichter als "Einstieg" in Gedichtinterpretation wählte und die Interpretation eines Gedichts dieses Dichters zur 1.Hausaufgabe (bewertet wie Schulaufgabe) machte? (Nunja, Herr Reich-Ranitzki war auch mal zusammen mit einer Porno-Darstellerin und Porno-Produzenten, Frau Theresa Orlowski, im TV aufgetreten und suchte in jener Art von Literatur nach "Literatur". Aber, aber,  in einem Klassenzimmer mit minderjährigen SchülerInnen?). Ein  Eklat aufgrund der Einstellung des Herrn Marcel Reich-Ranicki zum Thema "Erotik",  führte dann auch zum Aus für jene beliebt-gewesene Sendung "Das literarische Quartett" eines deutschen öffentlich-rechtlichen TV-Senders.


Betreffs "Lern- und Lehrmittelfreiheit" sei noch angemerkt, daß Judith Bourque in ihrem Buch "Robes of Silk, Feet of Clay" [10] sich in den Seiten 43 bis 47 darüber beschwert, daß ein r.-kath. Priester - in sonntäglichen Stunden der religiösen Unterweisung - sie mit Horrorgeschichten betreffs "Hölle" traktiert habe. Man findet solche Horrorgeschichten im sog. "Petrus-Evangelium", welches jedoch im Rahmen von "missio" nicht benutzt werden darf, weil es von der Amtskirche als eine der nicht für ok befundenen Schriften gilt. Judith Bourque sieht darin eine der Ursachen für ihre spätere Beziehung zur TM-Scene.

Es ist insofern ein Beispiel, wie Mißachtung des Lehrrahmens, des Bereichs der zulässigen Literatur ziemlich unerwünschte Folgen oder auch seltsame Lebenswege zur Folge haben kann/könne. Es weist auch darauf hin, daß man zumindest vonseiten der r.-kath. Kirche, sich der Problematik, falscher oder auch fehlender Literatur-Verfügbarkeiten sehr wohl klar bewußt war und ist.



3) Die Veranstaltung des Referats durch den Lehrer und die von Ihm dann noch - unangemeldeterweise - ermanagten 2 Zusatzstunden mit "Diskussion zu jener Thematik.

 

Das Referat über die "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" [11], das ich dann im März 1971 zu halten hatte, lief dann zunächst ab, wie sowas gehandhabt wurde. Am Ende konnten die SchülerInnen ihre Kommentare machen usw.

Ein Schüler - der mir, als bzgl allgemeiner kultureller Themen interessiert seiend, durchaus aufgefallen war - schlug dann vor, noch 2 weitere Schulstunden weiter zu diskutieren, weil das "mal ganz was Anderes und sehr interessant wäre".

Der Lehrer managte es, daß die Mathe-und Physiklehrerin ihre Stunde hergab und in jener Stunde die Debatte zum Referat- Thema (ohne jeglicher inhaltlicher Vorbereitetheit und auch ohne eine Möglichkeit gehabt zu haben, sich darauf vorbereitet gehabt zu haben) moderierte bzw, genauer gesagt, die Verantwortung dafür übernahm.

Die zweite Zusatzstunde wollte er dann selber wieder übernehmen, indem er seine Geografiestunde "zur Verfügung" stellte oder auch umfunktionierte.



4) die 2-stündige Zusatzveranstaltung

a) die erste Zusatz-Stunde

Unter der Moderation der Mathematik/Physik-Lehrerin (sehr jung gewesen, kaum 9 Jahre älter als wie ich; leider schon mit 61 Jahren gestorben; sie war damals dann Studiendirektorin gewesen.) blieb alles in einem sachlichen buchbezogenen, abstrakten, unpersönlichen Rahmen. Zunächst war die Fragestellerei an mich also inhaltsbezogen.

Da es am Rande auch um die PhD-Arbeit von Keith Wallace (statistische Testverfahren angewandt im Fach Physiologie) ging, war es selbstverständlich hilfreich, daß diese Fachlehrerin für Mathematik, die wohl sicherlich über ausreichende Kenntnisse in Wahrscheinlichskeitsrechnung und Statistik verfügte, insofern zu Hilfe gerufen worden war.

Während meiner Schulzeit war nunmal Wahrscheinlichkeitsrechnung&Statistik noch nicht Schulfach gewesen.

Nur wieso hatte der Lehrer dann den Chemielehrer nicht dabei gehabt haben wollen?


b) die zweite Zusatz-Stunde

Danach kam wieder der Deutschlehrer, der seine Geografiestunde dafür umfunktionierte.

Als Geografielehrer hätte er eigentlich Einiges von dem Wissen haben können oder auch haben müssen, was in Reiseführern über Indien sowas wie Pflichbestandteil ist, nämlich allgemeines Grundwissen zum Thema "indische Philosophie", "indische Religionen" und eigentlich ja auch über Shankara und wo die vier Lehrzentren, welcher hinterließ, sich in Indien befinden.

Wo der Badrinath-Tempel, der so ziemlich in allen Reiseführern über Indien erwähnt wird, so ungefähr liegt , hätte er eigentlich schon wissen sollen.

  • In der 7. Auflage des Baedeker's  Reiseführers über "Indien", Karl Beadeker Verlag, Ostfildern, ISBN 978-3-8297-1299-6 -[26] läßt sich zB im Register unter dem Suchbegriff "Badrinath" ein Verweis auf Seite 270 finden; unter Suchbegriff "Shankara" oder auch "Shankaracharya" findet man leider nichts finden.
  • In anderen Reiseführern der heutigen Zeit findet man ähnliche kurze Einträge bzgl Badrinath, die man über das Register finden kann. Im Zusammenhang mit jenen Einträgen - nicht aber in den Registern - wird dann häufig auf den Herrn Shankara hingewiesen.
  • Maharishi Mahesh Yogi wird in auf Seite 269 im "Baedeker Indien" ([26] im Zusammenhang mit dem Ort Rishikesh und der Popgruppe "Beatles" erwähnt.
  • Den Begriff oder auch Namen "Jyotir Math" kann man auf Seite 7 im Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" [11] finden. Allerdings ist unter diesem Begriff oder auch Namen (Es ist übrigens eine Ortsbezeichnung bzw Bezeichnung von einem der vier Lehrsitze, welche Shankara zum Erhalt seiner Lehren einst gründete) auch in der 7. Auflage des Baedeker's  Reiseführers über "Indien" [26] im Register kein Eintrag zu finden.
  • Als letzte Chance wäre da noch der Begriff "Shankaracharya", den Mr. Mahesh auch in seiner Einleitung in seinem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" [11] auf Seite 24 erwähnt. Auch da hilft zB der umfängliche Reiseführer vo  Baedeker über "Indien" in der siebenten Auflage  [26] nicht weiter.
  • Wie hätte ich damals da hinfinden sollen bzw können? Mittels der "englischsprachigen" Ausgabe von Mr. Mahesh's anderem Buch, das es damals gab, dh jener "Übersetzung" der ersten 6 Kapitel Bhagavad Gita und seinem Kommentar?
  • Nun das war mir damals schlichtweg zu weit weg vom Schulfach "Deutsche Sprache".
  • Im Katalog der Stadt Bibliothek München war damals aber unter den Suchbegriffen "Maharishi Mahesh Yogi", "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" sowie  "Transzendentale Meditation" leider gar nichts zu finden.

Aber aus welchen Gründen auch immer, der Deutschlehrer, der auch Geografielehrer war und in dessen Geografiestunde jene Debatte zum Thema des Deutschreferats stattfand, schwieg sich aus.


Wenn der Herr Geografie-Lehrer sich die Mühe gemacht haben würde, mal ins Buch "'Reiseerinnerungen aus Indien' von Rupprecht, Kronzprinz Rupprecht von Bayern", 2. Auflage, Verlag Josef Kösel & Friedrich Pustet, K.-G. München, Verlagsabteilung Kempten aus dem Jahre 1923, so würde er wenigstens auf das Kapitel "Die Religionen Indiens" auf den Seiten 34 bis 65 hingewiesen haben können.

Auf Seite 39 etwa findet man da:


  >>



... Metapahysische Begriffe durchsetzten mehr und mehr die Religion: Brahma, der unendlichen, immerwährenden Kraft wird Maya, der "Wahn", oder Atman, das "Ichbewußtsein"   gegenübergestellt und als Gipfel der Erkenntnis jenes der Identität des eigenen Ichs mit dem Weltall bezeichnet. Der Mensch ist den Gesetzen des Samsara, des Kreislaufs der Dinge, unterworfen und daher fortgesetzten Wiedergeburten. Als Lohn eines tugendhaften Lebens erreicht er bei der Wiedergeburt einen höheren Grad der Vollkommenheit, als Strafe für begangene Sünden hingegen wird er als angehöriger eines niederen Standes oder gar in der Gestalt eines Tieres wiedergeboren und kann erst nach einer oder mehreren Wiedergeburten und erfolgter Besserung seine frühere Daseinsstufe wiedererreichen. Die den Tieren gegenüber gebotene Schonung erklärt sich aus dieser Vorstellung, ...

   In den Upanishads, den wedischen Geheimlehren, bricht immer deutlicher ein monistischer Gedanke sich Bahn, der in einzelnen späteren philosophischen Systemen erneut zum Ausdrucke kam. In  Brahma wird ein höchster, wesenloser Gott geschaffen, dessen Züge jenen Waruna-Wischnus entlehnt sind. Waruna-Wishnus Beiname Narayana, ..."


... als Narayana in Verkörperung der Nacht erscheint er namentlich in späteren Abbildungen auf den Wassern des Chaos zu schlafen. ...

... Im Gegensatz zur monistischen Richtung der Upanishaden entwickelte sich die theistische Bhaktilehre, die entweder Wischnu oder Schiwa als obersten Gott anerkannte und in der Hingabe an Gott das Heil erblickte. Bhagavad Gita, "das Heil aus der Gnade Gottes", ist ihr ältester Text betitelt, eine Dichtung, die später Aufnahme in den Mahbahrata fand, dem großen nationalen Heldenepos.


... Kali, deren Beinamen "Die Zerstörerin", "das Ende der Zeit", aber auch "die Mutter der Götter" lauten, reitet auf einem Tiger. Ihr Gesicht, aus dem Eberhauer starren, ist schwarz; ein  Kranz von Totenschädeln umgibt ihren Hals, ihre vielen erhobenen Arme schwingen schreckliche Waffen.

...   Der Zeit der theoginischen Dichtung folgte ganz wie bei den Griechen, Persern und Germanen jene des Heldenepos. Das Mahabharata, das zwichen dem zweiten  vor- und fünften nachchristlichen Jahrhundert allmählich entstand, ist ein gewaltiges Sammelwerk, das an Länge alle übrigen Epen der Weltliteratur übertrifft. ... Den eigentlichen Anlaß zur Fehde gibt ein Würfelspiel, in welchem  Yudischthira sein Hab und Gut, sein Reich, sein Weib und endlich seine und seiner Brüder Freiheit verliert. ...

Die höchste Stufe der Heiligkeit, die ein Brahmane, abgesehen von der sagenhaften eines Rishi, durch Meditation oder Werke der Buße zu erreichen vermag, ist die eines Sannyassi, "eines Erlösten". Nicht alle Asketen sind indessen Brahmanen. Sie werden gemeinhin Yoghis genannt, die sich (geistig) "Vertiefenden", und sind in 12 Pants oder Orden geschieden, welche die sich vorwiegende religiösen und philosophischen Betrachtungen ergeben, andere, die ...


"Wir Christen", so sagte bezeichnenderweise der aus dem französischen Pondischerry stammende Diener, der mich auf meiner Reise durch Südindien begleitete, "sind alle Parias". ...

Kein Europäer sollte vergessen, daß er als kastenlos von den Hindus als unreines Wesen betrachtet wird, wenn sie ihm auch mit hündischer Unterwürfigkeit begegnen. Zur persönlichen Bedienung sich einen Hindu zu erwählen, es sei den aus den alleruntersten Kreisen, ist wegen der vielen Kastenvorurteile, die diese Leute hegen, ein Beginnen, das oft zu unangenehmen Weiterungen Anlaß gibt. ...

   <<



 "'Reiseerinnerungen aus Indien' von Rupprecht, Kronzprinz Rupprecht von Bayern", 2. Auflage, Verlag Josef Kösel & Friedrich Pustet, K.-G. München, Verlagsabteilung Kempten aus dem Jahre 1923


Nunja, da schreibt/schrieb Kronprinz Rupprecht u.a.:

 " ein Beginnen, das oft zu unangenehmen Weiterungen Anlaß gibt. ..." 

Das erinnert schon sehr an Mr. Mahesh's seltsames Benehmen und seine "monarchische" Organisation am Ende, samt "für ca 1 Million Euro könne man sich Königswürde - und Erleuchtung nebenher? - kaufen". 

Aber auch Folgendes gehört wohl dazu: Da greift Mr. Mahesh einer Mitarbeiterin in die Bluse faßt ihre Brüste und sagt dann - ihr auch noch die Schuld geben für sein Fehlverhalten -, daß sie in Zukunft sowas nicht mehr anziehen solle.... , usw. (siehe in Judith Bourques Buch "Robes of Silk, Feet of Clay": "... I managed to ask June if anything had happened between her and Maharishsi. Her reply was that they had not had intercourse, but once when she was sitting aline with him, wearing a low cut top, he reached into her bluse to feel her breasts. Afterwards, he told her not to wear blouses like that anymore. ..." ( Seite 152, zweiter Absatz in [10], dh im Buch Judith Bourque,"Robes of Silk, feet of Clay", Waterside Press, 2055 Oxford Avenue, Cardiff, Ca 92007, ISBN-13: 978-1-947637-80-1; gibt es auch als E-Book)


"... Kein Europäer sollte vergessen, daß er als kastenlos von den Hindus als unreines Wesen betrachtet wird, wenn sie ihm auch ...",

 stellt(e) Kronprinz Rupprecht fest. 

Zu ebenjener Einschätzung kam auch ich dann angesichts des seltsamen wiederholten Fehl-Verhaltens des Mr. Mahesh.

"Den eigentlichen Anlaß zur Fehde gibt ein Würfelspiel, in welchem  Yudischthira sein Hab und Gut, sein Reich, sein Weib und endlich seine und seiner Brüder Freiheit verliert.", hielt/hält Kronprinz Rupprecht für bemerkenswert (oder wieso sonst hätte er es geschrieben?).

Daraus folgt eben auch, daß man als bayerisch-staatlicher Lehrer gefälligst keine Würfelspiele betreffs der Karriere, Freiheit und Gesundheit von Schülern (egal welchen Geschlechts) veranstaltet!

>> Kali, deren Beinamen "Die Zerstörerin", "das Ende der Zeit".. lauten <<,  ist in Kronpriz Rupprecht's Buch zu finden. 

Achso, "dauerhaftes, coexistieren-könnendes und dann auch mal bewußterweise coexistierendes 'reines Bewußtsein'" jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen zu erlangen ist also die philosophische Betrachtung dazu und zwar im Sinne von Kronprinz Rupprecht's dankenswerten Hinweisen:

 "Im Gegensatz zur monistischen Richtung der Upanishaden" bzw 

>> In den Upanishads, den wedischen Geheimlehren, bricht immer deutlicher ein monistischer Gedanke sich Bahn, der in einzelnen späteren philosophischen Systemen erneut zum Ausdrucke kam. In  Brahma wird ein höchster, wesenloser Gott geschaffen, dessen Züge jenen Waruna-Wischnus entlehnt sind. Waruna-Wishnus Beiname Narayana, ... <<

"Brahma wird ein höchster, wesenloser Gott geschaffen, dessen Züge..." würde  ein passendes Zitat zur Erläuterung von Mr. Mahesh's Ausführungen zum "Sein" und seinen Kapiteln über den "unpersönlichen Aspekt Gottes" in seinem Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" gewesen sein. 

Zu Mr.Mahesh's Kapitel betreffs "persönlichen Aspekt Gottes" hätte dann Kronprinz Rupprecht's Hinweis 

>>... Im Gegensatz zur monistischen Richtung der Upanishaden entwickelte sich die theistische Bhaktilehre, die entweder Wischnu oder Schiwa als obersten Gott anerkannte und in der Hingabe an Gott das Heil erblickte. Bhagavad Gita, "das Heil aus der Gnade Gottes", ist ihr ältester Text betitelt, eine Dichtung, die später Aufnahme in den Mahabharata fand, dem großen nationalen Heldenepos. ..." <<

wunderbar gepaßt.

Überhaupts wäre es doch, gemäß Kronprinz Rupprecht, auch um folgendes gegangen sein:

>>Metapahysische Begriffe durchsetzten mehr und mehr die Religion: Brahma, der unendlichen, immerwährenden Kraft wird Maya, der "Wahn", oder Atman, das "Ichbewußtsein"   gegenübergestellt und als Gipfel der Erkenntnis jenes der ...<< 

Aber das war ja doch der Tenor meines Referats und - meinem damaligen Verständnis nach auch der Tenor jenes Buches  gewesen.


  


 >>




...   In späteren Zeitaltern haben, wie bekannt, Vertreter der Vedāntaphilosophie, die sich auf den Upanishaden aufbaut und deren Inhalt systematisiert, in ihnen eben diese Lehre gefunden und sie sich selbst zu eigen gemacht. Jahrhunderte vor dem großen Seher Śankara gab schon die Māṇḍukyakārikā des Gaudapada jenes berühmte, oft wiederholte Gleichnis: wie im Dunklen der Strick für eine Schlange gehalten wird, so ergeht es mit dem göttlichen Einen. Statt seiner erscheint grenzenlose Vielheit:

  "Das ist des Gottes Trugzauber, durch den er selber sich betört" -

die Māyā, jenen zauberhafte Vorspiegelung, die den leeren Schein des Weltdaseins erweckt. Bis wahre Erkenntnis den Trug vernichtet, die scheinbare Vielheit vor dem ewigen Einen in ihr Nichts versinkt. ...


 <<




siehe Seite 89/90 in [67], dh in "Die Lehre der Upanishaden und die Anfänge des Buddhismus", Hermann Oldernberg, Göttingen, Vandenhoeck & Rupprecht, 1915


Hermann Oldenberg schreibt bzgl der Upanishad-Lehre, resümierend:



 >>




...   Es ist wohl unverkennbar, daß in all dem eine Richtung auf das Unpersönliche herrscht. ...


 <<




 siehe Seite 102 in [67], dh in "Die Lehre der Upanishaden und die Anfänge des Buddhismus", Hermann Oldernberg, Göttingen, Vandenhoeck & Rupprecht, 1915




Wunderschön schildert Kronprinz Rupprecht dann noch, wie es mir hinterher erging wo sich niemand zuständig fühlte und verantwortlich schon gleich gar nicht:

>>... als Narayana in Verkörperung der Nacht erscheint er namentlich in späteren Abbildungen auf den Wassern des Chaos zu schlafen. ...<<

So in etwa benahmen sich dann auch die zuständigen Behörden wie das "bayerische Ministerium für Unterricht und Kultus" und Andere, sie scheinen und schienen auf den "Wassern des Chaos", welches ihr Lehrer bzgl. meine Karrierechance und darüberhinaus mein Leben angerichtet hatte, zu schlafen.

In dem Buch mit 256 Seiten, findet man dieses Kapitel über die "Religionen Indiens" als Drittes.


Nach "meine Reiseroute und kleine Reiserlebnisse" und "Die Engländer in Indien. Politische und wirtschaftliche Verhältnisse des Landes" , worin es also grundlegend um die organisatorische Seite einer solchen Reise geht und was nunmal alles zu klären ist, bevor man so eine Reise vernünftig unternehmen kann, folgt bereits dieses Kapitel "Die Religionen Indiens".

Und was hatte ich in 13 Jahren staatlichem Gymnasium in Bayern nach 1945 über "Religionen in Indien" zu hören bekommen?

Nun es kommt von Gymnasialprofessor (oder war er doch "nur "Oberstudienrat" gewesen?) Bach, einem  katholischen  Theologen, Priester und Stadtpfarrer, der in der 7.Klasse damals der Religionslehrer war:

"... Da gibt es auch noch Religionen, wo an mehrere Götter geglaubt wird, man nennt das 'Polytheismus' und, gell, die haben mehr Götter als Menschen, gell, so ein Schmarrn."

Das mag ich nicht mehr ganz genau wörtlich hier nacherzählt haben, aber es war nicht mehr und "so ein Schmarrn" als Abschluß, ist hier nicht nur sinngemäß sondern exakt wörtlich zitiert!


Wie konnte das der Herr Gymnasialprofessor für die deutsche Sprache in der 13.Klasse dann voraussetzen, daß wie durch ein Wunder plötzlich mehr Basis für klassische Indische Philosophie, vergleichende Religionswissenschaften, Geschichte Indiens sowie indische Sprachen samt Abschluß vorhanden gewesen wären, aufdaß ein Schüler (egal welchen Geschlechts) ein Referat über so ein Buch angemessen, kritisch und strategisch bedenkend verfaßt haben könnte?

Achso, ja der Herr Deutschlehrer, der ja auch noch Geografielehrer war erwähnte da auch mal die "heiligen Kühe in Indien" und daß der Stacheldraht in Argentinien erfunden worden sei, weil man da so große weite Ländereien und große Rinderherden hätte bzw gehabt habe und man dazu einen billigen sowie wirksamen Zaun gebraucht hätte". Und gewisse geographischen und wirtschaftliche Verhältnisse hätten in Indien dann zur Erfindung von Veda, Yoga, Upanishaden, ihre Religionen usw geführt? Entsagungslehren, weil dort, geografisch bedingt, so schlechte  Ernährungsmöglichkeiten bestanden hätten?

Das könnte ja bzgl Tibet gegolten haben, wo Manche extrem ihre Nahrungsbedürfnisse (mit Strricken & co) reduzierten, sodaß sie am Ende zu Mumien wurden. Achja, eine Mißernte hätte jenen keine andere Wahl gelassen, als zu versuchen auf diese Weise bis zur nächsten Ernte durchhalten zu können? So wie wenn jemand in einem "gesunkenen" U-Boot es versucht, per TM, Yoga, buddhistischer Meditation oä seinen Sauerstoffbedarf soweit wie möglich zu reduzieren, aufdaß die Chancen - als "strategisch sinnvoll" durchaus nachzuvollziehen - auf Hilfe von außen größer würden und hoffentlich am Ende groß genug gewesen wären? (Tibeter  - egal welchen Geschlechtes - haben übrigens - las ich mal in einer Ausgabe des Magazins "Alpinwelt" des Deutschen Alpenvereins - eine gewisse genetische Andersartigkeit , sodaß sie zwar eine bestimmte Form der Höhenkrankheit  -Lungenhöhenkrankheit - grundsätzlich nicht bekommen können; dafür aber bekommen sie nahezu sicher in tiefen Tiefen, wie ua auch Meereshöhe -  schwerste Asthmaanfälle, weswegen viele der Tibeter, welche einst, zusammen mit dem Dalai Lama aus Tibet vor den anrückenden Mao-"Soldaten", die eher Terroristen waren, geflohen waren, in Indien dann im Rahmen derer schwerer Arbeiten in großer Anzahl qualvoll verstarben. Tibeter können insofern kaum wo anders in der Welt leben als eben in Tibet, da die anderen Höhenlagen für die dortigen Ureinwohnern eventuell ebenso notwendig sind.)

Kurzum, ich finde es ziemlich erbärmlich, daß der Herr Lehrer nicht mal einige der Reiseberichte wie jene von Kronprinz Rupprecht, Prof Paul Deussen, Prof Richard Garbe und Anderen (egal welchen Geschlechts) als Hinweise zu erwähnen willens oder auch fähig gewesen war.


Wenn ich nunmal einerseits Kronprinz Rupprecht und seine Ausführungen betreffs Indien und die daraus mal freimütig entnommene Haltung betreffs Indien und der indischen Religionen, indischen Philosophie usw einerseits entnehme , und andererseits mit den Ausführungen im und zum"Alliierten Befehls zur Einführung der Lern-und Lehrmittelfreiheit" betreffs des Bayerischen Schulwesens nach 1945 vergleiche, so ist zunächst mal Folgendes festzustellen:

Kronprinz Rupprecht von Bayern lebte, gemäß Wikipedia von 1869 bis 2.August 1955. Diese Wikipedia-Seite fand ich am 14.8.2021 per https://de.wikipedia.org/wiki/Rupprecht_von_Bayern

Man findet diese Information auch in/via der Bayerischen Staatsbibliothek im Zusammenhang mit >> "Rupprecht, Kronprinz von Bayern: 1869 - 1955; ein Nachruf" von Walter Goetz << aus dem Jahre 1956 erwähnt; siehe dazu: https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/hitList.do?methodToCall=pos&identifier=100_SOLR_SERVER_867454885&curPos=11#100) 

Erfreulicherweise lebte also Kronprinz Rupprecht von Bayern zur Zeit jenes, bereits zitierten, Befehls vonseite der alliierten Militärregierung noch.



Zur Entscheidung der Vereinigten Staaten von Amerika von 1918 betreffs des angebotenenen Waffenstillstandes der kaiserlichen Generäle des damaligen Kaiserreichs Deutschlands mit "Erbkaiser" "Wilhelm II" an der Spitze, dem Waffenstillstand nicht zuzustimmen und den Einmarsch, die Besetzung sowie Machtübernahme des deutschen Reichs vorzunehmen, falls man nicht "die Republik" einführe, ist folgendes, rein mathematisch strategisch-sachlich, festzustellen:

Die USA stimmten jener Republik, welche Philipp Scheidemann dann ausrief, zu und zogen ab; es folgte bakanntlich der Versailler Vertrag und die Abrüstung Deutschlands (, lt. Geschichtsunterricht am staatlichen Gymnasium in Bayern nach 1945).

Was ist zu jener Entscheidung der USA die Abschaffung der Monarchie in Deutschland grundsätzlich erzwungen zu haben, mathematisch-strategisch nunmal , im Nachinein, festzustellen?

Nunja, leider kam es noch schlimmer als wie es durch Kaiser Wilhelm II schon gekommen gewesen war.

Das neue System, das von den USA mit Androhung militärischer Gewalt erzwungen und an die Macht gehievt worden war, erwies sich als noch gefährlicher als das Erbkaisertum des Kaiser Wilhelm I. Das ist leider eine unumstößliche Tatsache.


Wenn ich da mal die Ausführungen von Professor Behringer an der TU-München im Rahmen seiner Vorlesung über "Vektoroptimierung" beachte, so ist festzustellen, daß es in der besagten Vorlesung um Fragestellungen wie die Folgende ging:

Die Professoren (egal welchen Geschlechts) der TU-München versammeln sich zu Beginn , um die Vorlesungspflichten uä untereinander aufzuteilen. Da kam es vor, daß ein Professor am Ende sehr viel mehr Vorlesungsarbeit zu tun gehabt hätte, als ein anderer und sich folglich beschwerte. Nach einem gewissen "Heindl-Kriterium",  - es ging auf Professor Heindl der TU-München zurück - versuchte man dann zu einer besseren Aufgabenverteilung zu gelangen. Als Ergebnis des benutzten Heindl-Verfahrens konnte es aber passieren, daß am Ende dann ein Professor noch mehr Vorlesungspflichten gehabt haben würde, als wie jener, der sich zuvor beschwert hatte und dennoch wäre jenen neue Aufgabenverteilung gemäß des Heindl-Kriteriums dann als eine "bessere Aufgabenverteilung" anzusehen gewesen. Professor Behringer meinte, daß das doch so keinen Sinn ergeben könne und entwickelte dann das "X-Kriterium", welches solche absurde "besser-schlechter"-Bewertungen auszuschließen immerhin als nachweisbare Eigenschaft hatte. Später sei dann  noch das LEXMAXMIN-Kriterium entwickelt worden, welches dann das X-Kriterium insofern mit einschloß, als jede "LEXMAXMIN "-optimale Entscheidung dann auch immer automatsch X-optimal sowie darüberhinaus, nebenbei bemerkt, Pareto-optimal sowie MAXMIN-optimal ist. Das Konzept der MAXMIN-Optimalität gehe dabei bereits auf John  von  Neumann und die 1920-Jahre zurück erläuterte Professor Behringer außerdem.

Zurück zur Entscheidung der USA angesichts des angebotenen Waffenstilstandes durch jene einstigen/damaligen kaiserlichen deutschen Generäle.

Das was die USA für besser erklärt und mit militärischen Mitteln erzwungen und zur Existenz gebracht hatten, erwies sich als um ein Vielfaches schlechter, gefährlicher als wie das was gewesen war. 

Die damalige Entscheidung  der USA war also, gemäß der anerkannten Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten der mathematischen Entscheidungstheorie schlichtweg totaler Blödsinn, hazadeurhaft. Man kann die damalige Entscheidung der USA nur als wahnhaft, getrieben von irgendwelchen wahnhaften sektischen Freiheitsfantastereien bezeichnen.

Angemessener und jedenfalls besser auf der Basis des bereits Gewußten und Wißbaren würde es gewesen sein, wenn die USA jenes "preussische Erbkaisertum" zur Abdankung gezwungen haben würden, sich damit begnügt haben würde, die "Goldene Bulle" wieder zum Gesetz zu erheben.

Das eigentliche Deutsche Kaiserreich, zu welchem nunmal das Prinzip der "goldenen Bulle "untrennbar gehörte, hatte eingeräumterweise in den frühen Zeiten unsäglich brutale, inakzeptable Religionskriege zur Verbreitung des "Christentums" veranstaltet gehabt, aber ansonsten pflegte es im Gegensatz zu Großbritannien, Frankreich, Portugal, Spanien, Niederlande, Belgien und auch den USA (Die Philippinen waren einst US-Kolonie gewesen!) selbst keine territorialen Ansprüche wie u.a. Kolonialisierungsaktivitäten nach außen zu erheben.

Das was die USA für besser gehalten hatten erwies sich als schlechter und angesichts der Wirtschaftsordnung von nach 1945 erwies sich auch deren Traum vom "Machen" als falsch. Überbevölkerung, Artensterben, Klimakatastrophe, Flüchtlingsströme, Radikalisierte religiöse Sekten uä und deren Abfolge erinnern an das Alte Testamente und die Abirrungen von den 10 Geboten, welche schließlich - siehe etwa Levitius - zu immer schlimmerem Leid für die "Täter" führen werde.

Noah versuchte alle Arten zu retten und verehrte insofern alle Spezien; die "modernen Menschen" gemäß der US-Freiheitsfantasien sowie seltsame Technokratenfantastereien und Materialismus-Irrsinnigkeiten rotteten Arten aus, bevor sie entdeckt waren. Angesichts Corona wurden Reisen, Massenansammlungen usw nahezu weltweit heruntergefahren und auch die USA wählten sich eine "Pro-Corona-Maßnahmen"-Regierung; achja dazu konnten man plötzlich zu drastischeren Freiheitsbeschränkungen greifen. Es ging zB in Deutschland um "sichtbare" ca 30 000 Menschenleben. All die unsichtbaren Leichen, die per immer und immer wieder Hungersnöte  infolge der  freiheitsmenschen-gemachten Klimakastrophen entstanden waren, aber auch all die Toten infolge der Umweltvergiftunge, der Autoabgase, dem Feinstaub, dem Lärm, der "Enge der Großstädte", der ADIS-Toten - bis man überhaupt dann AIDS als Virus-Infektion überhaupt hatte mehr oder weniger zufällig und obergnädigsterweise vonseiten irgendwelcher freiheitlicher ÄrztInnen entdeckt hatte - infolge irrsinniger Sexual-Freiheits-Vorstellungen, hatten zu keinem weiterreichenden staatlichen Durchgreifen geführt. Und kaum klingt Corona etwas ab, gehen die Abgas- sowie Feinstaubproduktionen per Flugzeug & co wieder los.


Kaiser Wilhelm II war ausschließlich durch die Angriffskriege des Kaiser Wilhelm I und dessen Verstöße gegen die "Goldene Bulle" an die Macht gekommen; das gewisse Wahlsystem das zur Wahl eines deutschen Kaisers gemäß der goldenen Bulle gewesen war, hatte Kaiser Wilhelm I widerrechtlich abgeschafft um so sein "preussisches Erbkaisertum" zu schaffen.

Würden sich die USA sich damit begnügt haben jenes Regime, das Kaiser Wilhelm I per Angriffskriegen geschaffen gehabt haben abzustellen (und sich insofern noch etwas zu spät aber dennoch am Ende hilfreicherweise) nachträglich noch auf die Seite des Kaiserreichs Österreich-Ungarn, Frankreich und das Königreich Bayern gesellt haben, so würde auch dem russischen Volk das UDSSR-Regime und der Welt der zweite Weltkrieg samt dem Wettrüsten um die Atombombe und dem anschließenden "kalten Krieg" wohl erspart geblieben sein.

Aber die USA wollten mehr, sie wollten sich und seine Fantastereien als "Weltordnung" etablieren. (Es ging eher jenen/gewissen Konquistadores-Nachfahren um die Etablierung des Konquistadores-Unwesens und derer "Rechtsvorstellungen".?); schon die Entscheidung anno 1918 hatte mit "Vernunft", "vernünftigen Entscheidungskriterien" udgl nichts gemein. Aus absurden "Besser-Schlechter"-Vorstellungen", dh aus falschen Ordnungsvorstellungen kann aber keine brauchbare Ordnung entstehen, ist Sachlage gemäß der Mathematik.

Dabei hat dann noch ein Mathematiker, der Cambridge Professor Touring, den zweiten Weltkrieg so abkürzen können, daß es Hitler und seinem Terror-Regime nicht mehr möglich war die Atombombe zu bauen. Dafür bedankte sich die ach so freie westliche Welt der USA in Form Groß-Britanniens bei Prof Touring damit, daß sie ihn wegen seiner Homosexualität in den Tod trieben, dh per christlich-religiösem Fanatismus.

Großbritannien erklärte dann auch alsbald sein "Völker- und  Menschenbild" wieder: Lt. eines "Die Welt"-Artikels, den ich im Rahmen einer Reise mal zu lesen bekam, veranstaltete Groß Britannien nach 1945 eine Volkszählung in Australien und im Rahmen jener "Zählung" wurden die australischen Ureinwohner, die Aborigines, in der Ruprik "Tiere" erfaßt!

Was hatte man denn da dazu gelernt, wie kann man sich angesichts der Judenverfolgen durch das NAZI-Regimes da sich sowas noch erlaubt haben?

Ich will hier nicht politisch werden.


Aber gemäß einer vernünftigen Entscheidung durch die USA anno 1917/1918 würde Kronprinz Rupprecht König vom Bayern geworden sein und da würde sich jener deutsche Lehrer, dem ich leider damals ausgeliefert gewesen war, sich das auch nicht herausgenommen haben dürfen, was er sich aber herausnahm.

Also, sowohl gemäß des alliierten Befehls nach 1945 als auch gemäß einer mathematisch sinnvollen strategischen Entscheidung anno 1917/1918, als auch gemäß meiner Überzeugung, als auch gemäß der Entscheidung meiner Eltern, war das was jener Lehrer sich da herausgenommen hatte, unerträglich.

Dieses Ergebnis war Sinn&Zweck (im Rahmen dieser homepage www.franz-rickinger.de, wo es um jene schulische Ereignisse und den Folgen va geht) meines kurzen Ausflugs in jene Geschichte Bayerns, Deutschlands und meine Befassung mit Kronprinz Rupprecht's Buch betreffs Indien.

Für wen oder was arbeitete jener "Gymnasialprofessor" eigentlich? Wem oder auch welcher Mission, welcher Partei, welcher Organisation diente er eigentlich?

Wenn ich dann noch den von Ihm - per "zur Pflicht-Erhebung" - erzwungenen "Ostberlinbesuch" und dessen Folgen betrachte, so stellen sich da doch gewisse Fragen und es hätte sich empfohlen Fragen nach gewissen eventuellen Strukturen  und Mustern seiner Handlungen, die zu großer Sorge und Gegenmaßnamen Anlaß hätte geben sollen/müssen, zu stellen.

Nur der Leiter der Rechtsabteilungdes Bay. Kultusminsiteriums Dr. E. meinte, er wisse gar nicht was ich da wolle, ob ich lieber einen Sechser auf jenes Referat bekommen gehabt haben würde. und er könne keinerlei Fehlverhalten jenes Lehrers erkennen!



Im Zusammenhang mit diesem kurzen historischen Ausflug empfiehlt es sich, festzuhalten, daß die USA - gemäß einer ARTE-Doku - Hitler Waffen lieferten, aufdaß er ihnen helfe sollte im damaligen Spanien den General Franco - als Diktator; als was denn sonst mit militärischen Mitteln? -  an die Macht zu hieven. Die Greueltaten des General Franco sind Teil der spanischen Geschichte und insofern als bekannt zu bezeichnen. Die USA hatten per der Waffenlieferungen an Hitler und insofern an Deutschland gegen den Versailler Vertrag verstoßen. Nachdem er Versailler Vertrag aber immerhin ein "Friedensvertrag" war, hatten die USA damals mit Waffen gegen den Frieden in Europa verstoßen und insofern einen Krieg angefangen, dh einen Angriffskrieg gegen ganz Europa geführt. Das war so blöd von den USA, wie ihre Entscheidung zur Erzwingung jenes "Weimarer Systems" in Deutschland, mathematisch-präzise gesagt, nachgewiesenerweise falsch gewesen war.

Kronprinz Rupprecht hatte, lt. einer Doku, von der Front des ersten Weltkriegs, gemäß einer Doku mal, nahezu flehentliche Briefe an seinen Vater, den damaligen König von Bayern, gesandt, daß er das unsägliche Gemetzel und Abschlachten stoppen solle. König Ludwig III blieb leider nichts anderes übrig als seinem Sohn zu schreiben, daß es der Krieg des preussischen Kaisers Wilhelm II sei und er darauf  - leider - keinen Einfluß habe.

Und wem lieferten die USA nach 1918 Waffen, wenn wollten sie unbedingt an der Macht halten, wen "verehrten" sie als den Richtigen an ihrer Seite für Deutschland und darüberhinaus Europa? Sie verehrten Hitler, den kleinen Gefreiten, der vom ersten Weltkrieg begeistert gewesen war. Auch angesichts dieser Fakten erscheint das "Entscheidungsverhalten" der USA so dubios, so unsagbar absurd, daß man sich, weitere Fragen zu stellen nicht umhinkommen kann bzw darf. Das Delikt gegen den internationalen Frieden, Hitler Waffen geliefert zu haben, war angesichts dessen Kriegsbegeistertheit, umso schlimmer.


Auf Seite 50 im erwähnten Buch "Reise Erinnerungen aus Indien" von Kronprinz Rupprecht heißt es darüberhinaus:

>>"Die hellfarbigen brahmanischen Priester des Nordens werden ihr südindischen Berufsgenossen nie als ebenbürtig anerkennen, wenngleich diese einige Tropfen arischen Blutes in ihren Adern führen mögen, da ihre Hautfarbe lichter ist als jene ihrer sonstigen Landsleute, was allerdings auch davon herrühren könnte, daß die wenigsten dieser Brahmanen Feldarbeiten verrichten. Ähnlich verhält es sich hinsichtlich der Radschputen...<< (Seite 50/51 in [64]). Kronprinz Rupprecht kannte das Problem von Rassismus und die Gefahr, die darin steckt. Insofern wäre von Ihm fanatischer Rassismus wohl nicht zu erwarten gewesen, da er von solchen rassistischen Vorurteilen eher angeekelt war und daß dem auch so war, kann man ja in den betreffenden Geschichtsbüchern oder auch bei  Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Rupprecht_von_Bayern:) nachlesen.


Ab Seite 54 geht Kronprinz Rupprecht in seinem Buch auch auf Buddhismus ein und auch Buddha wies bereits auf Hunde- und Rinderasketen und insofern absurde Auswüchse eines sich völlig überlassenen Asketentums hin. (Dabei geht es nicht um Kinder, die wie Wölfe lebend mal bei so manchem Wolfsrudel gefunden wurden. Solche Mädchen waren als Babies im Wald ausgesetzt worden, Wölfe hatten sich ihrer angenommen und mal immerhin 2 Mädchen über 10 Jahre lang am Leben halten können. Das größere der beiden gefundenen Mädchen war immerhin bereits ca 14 Jahre alt gewesen; das Kleinerei ca 10 Jahre alt. Tolle Leistung jener Wölfe, die vollste Anerkennung und Respekt verdient. Ich befürchte allrdings, daß blöde Menschen die Wölfe töteten, um die Mädchen zu "befreien", Die Wahrheit ist, daß das 10-jährige Mädchen infolge der Trennung sehr bald verstarb und auch das 14-jährige Mädchen vermochte in der "Obhut" jener Menschen nicht lange zu überleben.)

An einer Stelle schildert Kronprinz Rupprecht von Bayern etwas Ähnliches wie jenen - angeblichen - Asketen, der sich einen Arm hochgebunden hatte und das solange beließ, bis der Arm abgestorben war.  

Auf Seite 80 in Kronzprinz Rupprecht's Buch, dh in [64], geht es um eine Person, die stundenlang in die Sonne starrte, wovon man nunmal allenfalls blind werden kann:

>>... Ein Fanatiker, bis zum Halse im Wasser, glotzt regungslos auf dessen glitzernde Fläche, immerhin besser wie jener, der offenbar in  der Absicht, seine Sehkraft zu verlieren, stundenlang mit weitgeöffneten Augen in die Sonne starrt. ...<< (Seite 80 in [64]) bzw https://archive.org/details/reiseerinnerung00ruppgoog/page/n104/mode/2up


Solchen Unfug wie jenes in die "Sonne starren" gibt es leider auch heute noch. Siehe dazu auch etwa https://www.youtube.com/watch?v=W3X-NJFoAdE oder auch https://www.gettyimages.de/detail/foto/sadhu-with-permanent-raised-arm-sitting-in-his-camp-lizenzfreies-bild/1254235909.

Solches Tun ist kaum etwas Anderes als sowas wie Selbstverstümmelung in der Absicht und vagen Hoffnung ein höheres Bettlereinkommen ergaunern zu können.

Mit nur noch 1 Arm oder auch blind oder dergleichen kann man als Einsiedler-Yogi (wie es Tat Wale Baba einst lebte bis er 1974 ermordet wurde) offenbar seinen Lebensunterhalt nicht mehr verdienen. Tat Wale Baba mußte auch Brennholz sammeln gehen, geeignete yogische Nahrung zusammensuchen, in den Ganges hinuntergehen zum täglichen, morgentlichen Bad, um danach wieder hochzusteigen und so kam er noch auf ca 2 mal jeweils 2 Stunden Zeit für Meditation und gewisse soziale Aufgaben wie Vorträge halten, zu Anhängern sprechen, udgl.

Sachlich-nüchterne Informationen, statt einen minderjährigen Schüler in irgendwelche Abenteuer per Notenzwang &co hinein terrorisieren zu lassen würde hilfreich gewesen sein.

Kronprinz Rupprecht hatte offenbar Sinn für seriöse Berichterstattung, um niemanden zu sinnloser Abenteuerei zu veranlassen und am Besten liest man einfach sein Buch. (Manches ist da wohl im Rahmen der Bayerischen Staatsbibliothek - zumindest mit Nutzerkennung - Online zu lesen; siehe etwa: https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/search?id=cdi_proquest_journals_1299159276&View=default, Rupprecht v. Bayern: Reiseerinnerungen aus Indien (Book Rview), Orientalische Literaturzeitung, 1924-01-01, Vol. 27, p. 292 [Peer Reviewed], Trautz, F.M., Berlin; das Buch selbst läßt sich in den USA lesen via www.archive.org, genauer unter https://archive.org/details/reiseerinnerung00ruppgoog  - Ausgabe von 1922 - oder auch https://archive.org/details/bub_gb_SghXAAAAMAAJ/page/n7/mode/2up - Ebenfalls die Ausgabe von 1922 -. Nach deutschen Rechtsvorstellungen scheint das Buch aber noch nicht "gemeinfrei" zu sein; aber ich bin nunmal kein Anwalt.). Daß es das Buch problemlos im Antiquariat zu finden gibt, ist wohl eine Tatsache; ich verließ mich auch diesbezüglich lieber auf das Antiquariat; auch sind Bücher als zitierte Quelle wohl vorzuziehen. Das Buch ist in der deutschen Nationalbibliothek jedenfalls verzeichnet; siehe dazu: https://portal.dnb.de/opac/simpleSearch?query=Reise+Erinnerungen+aus+Indien+

bzw https://portal.dnb.de/opac/opacPresentation?cqlMode=true&reset=true&referrerPosition=0&referrerResultId=%22Reise%22+and+%22Erinnerungen%22+and+%22aus%22+and+%22Indien%22%26any&query=idn%3D560841965


Auch insofern würde die - zumindest längerfristige  -Fortsetzung der Monarchie mit Ludwig III und nach Ihm Kronprinz Rupprecht als König für Bayern die jedenfalls bessere Entscheidung und wohl einzig rational-vernünftige Mögliche gewesen sein.

Ludwig III wäre selbst, gemäß eines SPD-Politikers ein geeigneter Bundespräsident gewesen sein.

Es sei noch darauf hingewiesen, daß man sehr wohl als Erwachsener gesund vegan leben kann und Kindern eine vegetarische Ernährung auch genügt. Im Königreich Bayern war es bis zur Jahrhundertwende 1900, gemäß einer BR-Sendung anläßlich von Fasnacht mal, üblich gewesen nur 5-mal im Jahr Fleisch zu essen und zwar an Ostern, Weihnachten, Pfingsten, Fasnacht und Kirchweih. Nun das eingepökelte Fleisch der natürlicherweise verstorbenen Hof-Tiere würde dazu wohl vollauf gereicht haben. Außerdem wäre der Weg zu einer gesunden vegetarisch/veganen Ernährungsweise in Bayern wirklich für niemanden zu weit gewesen. Die negativen Auswirkungen der Massentierhaltung pro des anno 2021 üblichen "Fleischkonsums" in Bayern auf das Weltklima sind heutzutage hinreichend bekannt. Wieder hat man sich nach 1918 und insbesondere dann nach 1945 für den grundsätzlich falschen Weg entschieden!


Nachdem niemand im Klassenzimmer sagen konnte, was die "transzendentale Meditation" eigentlich sei, wie man das mache, würde so ein allgemeiner Hinweis ad "Entartungserscheinungen" bei asketischen "Praktiken" wie sie  ja auch Moriz Winternitz und Hermann Oldenberg in ihre Werke einflochten, sehr wohl angebracht gewesen sein. Hinweise auf philosophische Abirrungen findet man auch bei Professor Deussen.

Man sieht, es fehlte die schulische Vorarbeit, die Bereitstellung der Literatur und das was ein guter, seriöser Lehrplan würde leisten; kurum, was jener Lehrer veranstaltete war völlig außerhalb des staatlich-schulischen Rahmens.



c) Eine Vorgeschichte zur zweiten Zusatzstunde:

  • Einschub: eine Vorgeschichte
  • Genau 6 Tage zuvor hatte mich im Rahmen der Klassenfahrt nach Berlin ein weibliches Mitglied der Schulklasse, zu meinem 19.'ten Geburtstag in die Wohnung einer erwachsenen Freundin, einer Diplompharmazeutin und Apothekerin im praktischen Jahr gelockt. Ich lehnte die Einladung 2-mal höflich ab; als die Schülerin, die sich bis dahin stets tadellos kameradschaftlich benommen gehabt hatte und sich auch stets auf Kameradschaftlichkeit und nicht auf Sexappeal hin gekleidet hatte, dann immer noch nicht aufgeben wollte und schier zu betteln anfing, daß ich doch kommen möge, willigte ich ein kurz vorbeizukommen. Die Party verlief zunächst sehr nett, passend zum netten Benehmen jener Schülerin. Als ich dann aufstand um zu gehen, fragte sie mich erstaunt, was los sei. Ich erklärte ihr, daß ich und die anderen SchülerInnen um 23.00 Uhr - im Gegensatz zu Ihr, die mit Erlaubnis jenes Lehrers bei ihrer Freundin übernachten  durfte, lt. jener damaligen Schülerin -    in der Klassen-Unterkunft zu sein hätten. Sie sagte, daß noch etwas Zeit dafür sei und ihre Freundin  extra noch einen Geburtstagskuchen gebacken habe. Zum Beweis der Richtigkeit der Aussage wurde der Guglhupf hereingetragen und mir ein kleines Geschenk überreicht. In der Schachtel befanden sich viele Reformhauswarenpröbchen, die mich freuten. Ganz zu unterst  lagen dann jedoch 2 Filmtabletten drinnen. Als ich diese umdrehte stand "Barbiturat" darauf. Lt. einer jener üblichen Zeitschriften, die bei Zahnärzten & meinem Sportarzt auszuliegen pflegten, galt "Barbiturat" jedoch als Droge und wurde als solches gehandelt; jedenfalls war es verschreibungspflichtig und lt. einer CIA-Spezialistin (siehe "deadly intelligence", Sendung im TV, genauer: >> Deadly Intelligence: Atomwissenschaftler als Zielscheibe - ZDF ;https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/deadly-intelligence-atomwissenschaftler-als-zielscheibe-102.html        Deadly Intelligence: Atomwissenschaftler als Zielscheibe . Wissenschaftler im Fadenkreuz. Während der späten 1980er Jahre sterben mehr als 20 Wissenschaftler eines plötzlichen Todes. Es keimt ... <<) könne Barbiturat als "KO-Pille" gegen erwachsene Männer mißbraucht werden.
  • Unverzüglich sprach ich - deutlich aber wohlwollend - an, daß diese 2 Filmtabletten da wohl nicht hinein gelangen hätte sollen; aber die Gastgeberin, die immerhin Diplompharmazeutin und "Apothekerin im praktischen Jahr" war, unternahm nichts; sie nahm nicht einmal das "hochgefährliche pharmazeutische Zeugs" an sich, um es über die Apotheke, in welcher sie mitarbeitete, zu entsorgen.
  • Nun war mein Entschluß gefaßt bei nächster Gelegenheit zu gehen.
  • Aber es klopfte noch an der Tür, ein - dem Anschein nach - Nachbar stand anzüglich grinsend vor der Tür, wurde hereingelassen, polemisierte nach kaum 2-5 Minuten gegen die Party und daß sie "stinklangweilig" sei, öffnete eine Zigarette, tat was hinein, verschloss sie wieder und ließ sie reihumgehen.
  • Als er auch noch die Unverschämtheit besaß sie mir anzubieten, antwortet ich nicht mehr freundlich, sondern zurückweisend, schroff und unmißverständlich, daß ich grundsätzlich keine Drogen nehme und er sie sich sonst wo hinschieben könne.
  • Er bot sie noch jener Klassenkameradin an, die es verschleierte, ob sie die Zigarette rauch oder auch nur so täte.
  • Bevor sie ihre Hand wieder herunterlassen hatte, fiel ich auf dem Sitzsack, auf welchem ich bis dahin gesessen hatte, bewußtlos um.
  • Der Frau Apothekerin im praktischen Jahr kam es nicht in den Sinn einen Arzt zu rufen.
  • Der Frau Diplompharmazeutin und Apothekerin im praktischen Jahr, war es zuvor auch schon nicht einmal in den Sinn gekommen, das Anbieten jener mutmaßlichen Drogenzigarette an Minderjährige vonseiten ihres Nachbarn zu unterbinden und ihn vor die Tür zu setzen.
  • Um ca 5.30 am Morgen kam ich wieder zu mir; die Anderen saßen mit seltsam hängende Köpfen wie am Vorabend auf denselben Stühlen und waren allesamt irgendwie völlig weg.
  • Die Frau Apothekerin im praktischen Jahr war gekleidet wie am Vorabend, saß wo sie am Vorabend auch gesessen hatte und folgte sofort jedem meiner noch etwas benommen umherwandernden Blicken.
  • Die Klassenkameradin, die mich gedrängt gehabt hatte, zu jener "Party für mich" zu kommen, lag  - in jener Winternacht mit leichtem Schneefall die ganze Woche - über in Strapsen ohne Bettdecke auf dem einzigen Bett in der Mitte des Raumes. Der "Unsympath von Nachbar" war verschwunden..
  • Erst 1984 fragte ich mal nach, ob man bei einem Passiv-Haschisch-Rauchen plötzlich so einschlafen könne. Ich hatte mich im Gesamtzusammenhang an den MAD gewandt, da ich damals als Zivilarbeiter im Bundeswehrbereich tätig war.
  • Zur konkreten Drogen-Frage schickte man mich zum LKA, das plötzlich tatsächlich bereit war, meine Frage zu beantworten -....beim Kultusministerium hatte ich "Verhöhung", Nichtstun und "Beleidigungen" bzw ausweichendes Nichttun und "bewußtes Nichtverstehenwollen" - Begriff vom früheren Bay. Ministerpräsidenten Dr. Horst Seehofer-  als Antworten bekommen....- und nach kurzer Befragung zum Ergebnis kam, daß man mich ko-gepillt haben müsse; die mir gegeben Erklärung des warum&wieso das anzunehmenderweise so gewesen wäre, war schlichtweg absurd. Nunja, dazu hatte man sich eben zu wenig Zeit genommen und sich buchstäblich auf "zwischen Tür und Angel" beschränkt gehabt.


  • Der Lehrer war stocksauer über die nächtliche Abwesenheit eines Pärchens aus der Klasse, die auch zu jener Party eingeladen gewesen und gekommen waren. Im Falle der 2 besseren Schüler - inklusive mir - unternahm er nichts Konkretes.

Durch diesen Einschub versteht man nun, was er bei jenem TM-Referat an mir - zumindest anscheinend - ausließ und daß er mir etwas exorzismus-istisch austreiben wollte.

  • Daß am Tag vor der Bewußtlospillung meiner, 2 Mitglieder der Schulklasse anläßlich des "Pflichtbesuchs Ostberlin" angeblich - ich war nicht dabei gewesen - "schwarz tauschten", verhaftet wurden usw, kommt noch hinzu. Aber die obligatorische Inaugenscheinnahme der "Berliner Mauer" hätte der Herr Lehrer mit der Schulklasse schließlich auch vom Westen aus hinter sich bringen können.
  • Auch im Zusammenhang mit dieser Misere hat er sich als hazadeurhaft, d'raufgängerisch, unseriös und vom strategischen Denken her schlichtweg als völlig abwegig gezeigt; seine Entscheidungen ließen den "Ungünstigsten Fall" einfach außer Acht; er war eben ein Träumer, der es vorzog von günstigeren Fällen auszugehen und hohe Risiken in Kauf zu nehmen.
  • Daß er minderjährige SchülerInnen dabei hatte, war ihm anscheinend nicht bewußt.
  • Es war die erste Klasse mit Mädchen höheren Alters an jener Schule gewesen und vor lauter Jungens und Mädchens sah er nicht mehr "SchülerInnen", den Lehrplan, die Fachthemen, usw.


Daß man mich nur bewußtlos pillen hatte können, weil er dem ebenfalls minderjährigen weiblichen Mitglied jener Schulklasse erlaubt hatte, übernacht weg zu bleiben, war er nicht bereit  zu denken oder auch nicht fähig gewesen.

Weil seine falsche Entscheidung, jener Schülerin nächtliche Abwesenheit zu gestatten, von jener und derer Freundin mißbraucht worden war, um mich - anläßlich meines Geburtstages -  in eine Falle zu locken, wollte er mir nun auch noch anhängen und mich dafür verletzen und bestrafen. Pfui Teufel!

Dem Bay. Kultusministerium fiel auch nichts Besseres ein, als ihn dafür zu belobigen und ihn zum Oberstudiendirektor zu befördern, nachdem ich von der Geschichte -  dank des MAD und der Mithilfe des LKA - die Sachlage soweit darzustellen in die Lage gekommen/versetzt worden war. Ich war ja mit  der Aufklärung der Vorfälle und Bewertbarmachung der Verläßlichkeit jenes damaligen Gymnasialprofessors eh noch viel schneller als das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie jene ehemalige Schule, der ich anvertraut worden war!



d) Entgleisung der zweiten Zusatzstunde:

Nun begann die "Diskussion" - versehentlich oder auch absichtlich - mehr und mehr zu entgleisen.

Schließlich, nach ca 15 -25 Minuten fing ein Schüler an die Frage an mich zu richten: "Wie macht man denn diese TM?".

Ich erklärte Ihm sachlich,  daß mein Referatthema der Inhalt jenes Buches war und daß es dort aber nicht d'rinnen stehe.

Er fragte nach: "Wie macht man das?".

Ich sagte Ihm, daß es lt. jenem Buch darum gehe tiefe Ruhe zu erlangen und daß ich es nicht wisse wie man das mache, weil ich es weder erlernt habe, noch es im Buch stehe.

Er fragte wieder - mit zunehmend unverschämterem Unterton  - nach: "Wie macht man das?"

Ich antwortete, daß ein "Zur Ruhe kommen man sich eventuell ja vorstellen könne als Abnahme der Amplitude einer Welle".

Er fragte wieder nach: "Wie macht man das"

Ich sagte: "Weiß ich nicht, steht nicht im Buch!"

usw

Schließlich wurde er noch unverschämter und mehr und mehr wie der "Schachter'l-Teife" persönlich fragte er:

"Ich will wissen wie man das macht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!".


Der Lehrer grinste allenfalls abartig dazu und brach die Debatte weder ab, noch griff er moderierend ein.


Irgendwann sagte ich dann: "Wenn diese Frage nun nochmals kommt, muß ich das auch noch anfangen auch!".

Nun plärrte der Gymnasialprofessor den Schüler an: "..., jetzt hör endlich auf!"

Jener Schüler hob abermals seinen "Finger" und stellte präzise dieselbe Frage - wofür ihn der Lehrer angeschrien hatte - in aller Boshaftigkeit erneut und der Lehrer griff nicht disziplinarisch durch, sondern schwieg - noch abartiger - weiter.


Alsbald war die Stunde (... nunmehr also für mich die vierte Stunde ohne Pause...) per Gong zu Ende gegangen, der Lehrer - der auch der Klassleiter, Vertrauenslehrer der Schule und Sportlehrer der Jungens gewesen war - schlich sich wortlos, dümmlich winkend aus dem Klassenzimmer.


e) nächste Schulstunde, nochmals ca 10 -15 Minuten zu jenem Thema und Ende:

Nach den 5 Minuten Zwischenpause, in der die Debatte also weiterging, nachdem der Lehrer sie nicht abzubrechen willens bzw fähig gewesen war, kam der Sozial-und Geschichtskunde-Lehrer ins Klassenzimmer.

Er stellte sich, wie üblich, vor die Klasse und fragte erst mal beschwichtigen wollend, menschlich wohlwollend:

"Worum geht es denn hier?".

Nun mußte ich mir also noch ein ca 10-15-minütiges Kurzreferat über "die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" einfallen lassen, bis der Lehrer meinte nun ausreichend im Bilde zu sein.

Ohne Literaturrecherche, unabhängige Quellen und schon gleich ganz und gar ohne Orginalquellen-Studium entschied er dann:

"Ach diese Weltverbesserungslehren sind doch alle gleich! Ich will jetzt Unterricht machen!".

Der zweite Teilsatz war lobenswert und irgendwie ja erkenntnisreich.

Dazu ist man ja nunmal auch Lehrer, nicht wahr?

Insofern klatsche ich dazu Beifall und gratuliere dem Lehrer.

Den ersten Teilsatz hätte er sich besser gespart, denn davon verstand er nunmal nichts. (Sehr wohl räume ich ein, daß gerade dieser Lehrer durchaus auch an Philosophie interessiert war und sehr wohl - bei entsprechenden zeitlichen Möglichkeiten - das Thema, anhand der in der bayerischen Staatsbibliothek uä verfügbar gewesenen Literatur, würde akzeptablerweise bewältigt haben können.Außerdem war der erste Teilsatz als Einleitung zum Zweiten absolut nicht erforderlich. Ein "ich will dazu nichts sagen, ich habe mich mit jenen Quellen nicht befaßt und mich ja auch nicht vorbereiten können, weil mir davon niemand was gesagt hatte" würde als erster Halbsatz vollauf genügt haben.

Aber nunja, er war ja auch von seinem, willkürlich und blindwütig agiert gehabt habenden, Kollegen überrumpelt und in jene Situation gestellt worden.

Da brach jener Klassleiter & blablabla jene absurde Diskussion samt deren Entgleisung vom Zaume und am Ende "seiner" Schulstunde schlich er sich (so ähnlich wie unfallflüchtig) einfach aus dem Klasszimmer und überließ die ganze Misere einem anderen Lehrer der von dem Hintergrund zu jenem Referatthema usw usf einfach nichts  wußte. Aber iregndwie hatte der "Klassleiter" seine Klassleitung da an der falschen Adresse zurückgegeben; der Herr Oberstudieindirektor würde da wohl die richtigere oder auch gar korrekte Adresse gewesen sein.


5) schulfremde Personen im Klassenzimmer bzw für's Unterrichtsgeschehen

a) In der 11.Klasse war Skilager angesagt gewesen: Weil es sich um eine "gemischte Klasse" handelte, war "weibliche Begleitperson" Vorschrift. 

Die auffallend junge (kaum 10 Jahre älter als die SchülerInnen) Mathematik-~/Physiklehrerin war als diese Begleitperson ausgewählt worden. Anscheinend hatte sie aber vorher niemand auf deren "skifahrerische Kompetenz" hin überprüft gehabt. 

Der Herr Klassleiter und Sportlehrer der Jungens kam jedenfalls - der Herr Klassleiter hatte es so gemangt, daß wir auch schon das Wochenende zuvor gefahren waren -, was mich, obgleich ich gerne und sehr gut Ski fahren konnte und kann, empört hatte ( Wir hatten am Freitag nachmittag Unterricht und zwar viele Hauptfächer; da ich am Abend zuhause nicht mehr lernen konnte - aus räumlichen Gründen - pflegte ich am Samstag von 8.00 bis Mittag zu lernen und das, was am Tag zuvor im Unterricht d'rangekommen war - sinvollerweise zeitnah - durchzuarbeiten und mir zu erarbeiten! ), - zum Ergebnis, daß die Kollegin nicht gut genug sei; sie fuhr zwar ohne Stürze ihre Stemmbögen und das mit durchaus eleganter Körperberrschung (sie war Turniertänzerin gewesen) , aber es war dem  - dafür gar nicht zuständig gewesen Nicht-Seminarlehrer für Sport - nicht gut genug. 

Jedenfalls rief er einen Freund zuhilfe, log der Klasse die Hucke voll: Der Otto habe ihn gefragt, ob er wüßte, ob was frei sei. Also wie bitte? Auf der Breitfußalm klingelte das Telefon und nichtd er Wirt sondern unser Herr Lehrer wäre hingegangen? Oder war's wie folgt: Otto rief auf der Breitfußalm an und fragte den Wirt mit ängstlicher, zittrender Stimme, ob vielleicht sein früherer Lehrer da sei, dann hätte er unseren Klassleiter gefragt, ob er wüßte ob was frei sei und er wäre dann zum Wirt, habe den gefragt und das Ergebnis dann dem Otto, jenem Mitglied der Bergwacht (!) und seinem früheren Schüler dann mitgeteilt. Weil Otto den Wirt sich nicht fragen getraut hätte, hä?

Nun Otto war ja kompetent, nett und blieb sorgsam unauffällig und bei der Sache. Aber normalerweise, eingedenk Reinhold Messners, kehrt man eben einfach um, wenn sich eine geplante Unternehmung als undurchführbar herausstellt!


In der 12.Klasse war allen 12.Klassen "1-wöchige Klassen-Fahrt" gestrichen worden und "nur" "Wandertag" gab's. Der Begriff "Wandertag" war dem Herrn Lehrer nicht so ganz verständlich und so wurde "Baden" beschlossen und weil ihm 20 Minuten vo Possenhofen hinab in den Park des Vaters der einstigen Kaiserin von Österreich ("Sissi") zu weit erschien, steuerte er eine Art "Privatbad" (jedenfalls nicht der Öffentlichkeit zugänglich!), nach erfolgt gewesener Entscheidung von sich aus bei, wo der Weg nahezu eben verlaufe und auch kaum 10 Minuten betrage.

Dazu nahm er einen Freund zu hilfe, den er aus "Studienzeiten und so" (wörtliches Zitat!) kannte und welchr dort Bademeister und Herr über einige Boote und deren Verleih war.

Nachdem er in der 11.Klasse eine Abendmodenschau , per Besuch in "Schiller's die Räuber" im Residenztheater/München veranstaltet hatte und der Intelligenztest im unterrichtlichen Geschehen nunmal allgegenwärtig war, veranstaltete er per seinem "Badenausflug" nun also noch eine "Bademodenshow" und hatte damit in der Gesamtshow eine "Misswahl" mit allem was dazu gehöre veranstaltet gehabt.


c) In der 13.Klasse erlaubte er einer - min derjährigen - Schülerin bei einer erwachsenen Freundin außerhalb der Klassenunterkunft zu übernachten und nahm also in jener Jahrgangsstufe wieder eine schulfremde Person hinzu.

d) Für's "Deutschreferat über die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" nahm er dann also das TM-Center München in der Adalbertstraße, dessen Leiter Dr. med.... und die dortig tätigen TM-Lehrer (egal welchen Geschlechts), aber auch die Helfer (egal welchen Geschlechts) zuhilfe.

Irgendwer hatte mir damals eben jenes Buch für's Schulreferat verkauft (Ein junger Australier, der damals anscheinend sowas wie Mädchen für alles spielte.)

Wie's mir dann im TM-Center erging, als ich dorthin zugehen hatte, um zu fragen , wie man "TM" denn eigentlich mache, kommt ja dann noch. Vorab aber schon: Es wurde total ausgenutzt und eine Katastrophe endgültig herbeigeführt.


e) im Deutschunterricht ließ er dann noch einen Freund B., der Richter am Amtsgericht München war, auftreten; auch besuchte er jenen mit der Klasse an dessen Arbeitsplatz, dh in einer Verhandlung, wo es um Körperverletzung gegangen war.

Dieser Richter, obgleich er offenbar befangen war und es von mir deutlichst gesagt bekommen hatte, vrpaßte später meiner Karrierechance uneinsichtig und unbelehrbarerweise auch noch den Sargnagel und erwies sich als starmmer "nützlicher Idiot" des KGB bzw dessen Methoden sowie Absichten des "Rufmordes" bzgl jener, die zuviel mitbekommen haben sollten bzw gar in Erfahrung gebracht haben könnten bzw sollten. (siehe die Ausführungen des Ex- KGB-Agenten Juri Bezmenow als er 1984 Gast bei Eduard Griffin im US-TV war.)

Bei soviel schulfremden Personen, mußte es ja offenbar irgendwann zur Katastrophe kommen.


War es nicht so, daß Lehrkräfte (egal welchen Geschlechts) an  staatlichen Schulen vom Verfassungsschutz überprüft wurden, bevor sie tätig werden durften und man sie auf die Schüler (egal welchen Geschlechts) los ließ?


Nunja, der Klassleiter nahm eben "Unüberprüfte" zuhilfe.


III) Antworten.


1) Anmerkung: "Das Lied vom Spieler"aus Rigveda X, 34.

Aus dem Werk:

>>

Die Litteraturen des Ostens in Einzeldarstellungen

Neunter Band

Geschichte der indischen Litteratur

von Dr. M. Winternitz

Professor an der deutschen Universität in Prag

Erster Band

Zweite Ausgabe

Leipzig

C.F. Amelangs Verlag

1909

 <<  


Auf den Seiten Seite 97 und 98 findet sich das Lied vom Spieler:


 "



... 

Das schönste aber unter den nicht-religiösen Gedichten der Rigvedasammlung ist das Lied vom Spieler, Rv. X, 34. Es    ist das Selbstgespräch eines reuigen Sünders, der durch seinen unwiderstehlichen Hang zum Würfelspiel sein Lebensglück zerstört hat. In ergreifenden Versen schildert der Spieler, wie ihn die Würfel um sein Familienglück gebracht haben:
   >> Mein Weib hat nie mich aufgereizt, gescholten.
   Sie meint es gut mit mir und meinen Freunden;
   Obschon sie treu war, stieß ich sie doch von mir
   Dem Würfel, der mir alles gilt, zuliebe.
 
   Nun haßt die Schwieger, weist mich ab die Gattin,
   Des Spielers Klagen finden kein Erbarmen;
   Ich weiß auch nicht, wozu ein Spieler gut wär’,
   So wenig als ein treuer Gaul im Alter.
 
   Nach seinem Weibe greifen fremde Hände.
   Indes mit Würfeln er auf Beute auszieht.
   Der Vater, Bruder und die Mutter rufen:
   Wer ist der Mensch? Nur fort mit ihm in Banden! <<

 

Aber auch die unheimliche Macht der Würfel wird in kräftigen Worten geschildert:


   >> Und sag’ ich mir: ich will nun nicht mehr spielen,
   So lassen mich im Stich die Freunde alle;
   Doch hör’ ich wieder braune Qüerfel fallen,
   So eil’ ich wie zum Stelldichein die Buhle. <<

 

Und von den Würfeln heißt es:

 

   >> Sie sind wie Angeln, die sich bohren in das Fleisch,
   Betrüger sind sie, brennen, quälen, peinigen;
   Nach kurzem Glücke rauben sie den Sieger aus,
   Dem Spieler sind sie dennoch süße Herzenslust.
 
   Sie rollen nieder, hüpfen in die Höhe,
   Und ohne Hände zwingen sie die Fäuste.
   Die zauberhaften Kohlen auf dem Plane
   Versengen jedes Herz, obwohl sie tot sind.<<

 

Und so sehr er auch sein Schicksal bejammert, so fällt er doch immer wieder in die Gewalt der Würfel:

 

   >>Verlassen, grämt des Spielers Weib sich einsam,
   die Mutter, weil der Sohn - wer weiß, wo - umirrt.
   Er selbst verschuldet geht voll Angst auf Diebstahl,
   Verbirgt zur Nacht sich unter fremden Dache.
 
   Ein Weh ergreift ihn, wenn er sieht die Gattin
   Und wohlbestellte Heimat eines andern.
   Am frühen Morgen schirrt er schon die Braunen ¹),
   Erlischt das Feuer, sinkt der Wicht zusammen.<< ²)

 

Zum Schlusse besinnt er sich doch eines Besseren: er fleht die Würfel an, ihn freizulassen, da er, dem Gebot des Savitar folgend, das Spiel aufgeben wolle, um seinen Acker zu bestellen und seiner Familie zu leben. ...

 

         _____________________

¹) D.h. er beginnt mit den braunen Würfeln zu spielen.

²) Übersetzung von K.Geldner in >>Siebzig Lieder des Veda<<, S.158 ff.

 "



(aus den Seiten 97 und 98 in [41]), dh.:

Die Litteraturen des Ostens in Einzeldarstellungen, Neunter Band, Geschichte der indischen Litteratur, von Dr. M. Winternitz, Professor an der deutschen Universität in Prag, Erster Band, Zweite Ausgabe, Leipzig, C.F. Amelangs Verlag, 1909

 




2) TM-Meditationspraxis anhand der Literatur

a) Chândogya-Upanishad, Siebente Lektion, die Unterweisung des Nârada durch Sanatkumar


i) Ausführungen zur Chândogya-Upanishad

Vor wenigen Wochen (Ende 2020/Anfang 2021) und nach Jahren der Literaturrecherchen, stellte ich nun fest, daß das Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" samt den Einzelheiten der "TM- Meditationstechik" sich, durchaus auffallend passed, in Beziehung setzen läßt zu der Unterweisung des Nârada durch Sanatkumar (... für religiöse Hindus ist Sanatkumar "der Kriegsgott", schrieb mir mal nen indischer Wissenschaftler, in einer Veranstaltung via "academia" betreffs Shankara, freundlicherweise. Es ist auch zu finden bei Professor Deussen:

 >>



... Von dieser Art ist auch der vorliegende Abschnitt, in welchem (wie gewöhnlich ein Brahmane durch einen Kshastriya) Nârada als höchster Repräsentant des Brahmanentums ("unter den Götter-ishis bin ich Nârada", sagt Kṛisha, Bhag. G. 10,26) durch den Kriegsgott Sanatkumâra oder Skanda als höchsten Vertreter der Kshatriyas (unter den Heerführern bin ich Skanda, ib. 10,24) belehrt wird. ...

 <<



Siehe  "Sechzig Upanishad's des Veda, aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Dr. Paul Deussen", Professor an der Universität Kiel, zweite Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1905, Seite 171,[2]


 

Mr. Mahesh wiederum war nunmal - von seiner Abstammung her angeblich - "Kshatriya", dh Angehöriger der "Kriegerkaste", sodaß jene Upanishade demgemäß zu Ihm einfach paßte....), welche man in der Chândogya-Upanishade in der siebenten Lektion finden kann.


Zum Alter der Chândogya-Upanishade läßt sich Folgendes feststellen:


    

 >>




...  Am chronologischen Resultat von all dem kann kein Zweifel sein. Verglichen mit Bṛhad Āraṇyaka oder Chāndogya-Upanishad ist die buddhistische Literatur die jüngere. Und zwar ist es undenkbar, daß sie an jene Vorgänger unmittelbar anschließt. Eine Entwicklung muß in der Mitte liegen, die es unmöglich ist sich kurz vorzustellen. Sie verlangt Jahrhunderte. ...

So viel halte ich doch für unzweifelhaft, daß die Kaṭhaka-Upanishad - mindestens ihre erste Hälfte vorbuddhistischer Zeit angehört. ...


<<




Seite 288 in [67], dh in "Die Lehre der Upanishaden und die Anfänge des Buddhismus", Hermann Oldenberg, Göttingen, Vandenhoeck & Rupprecht, 1915


Als zeitliche Einordnung kann man somit auch in etwa Folgendes heranziehen:


  

 >>




Zweites Kapitel

Buddhas Jugend



...  Im Lande und im Geschlecht der Sakya ("der Gewaltigen") wurde twa um die Mitte des sechsten Jahrhunderts vor Christus der adlige Knabe Siddhatta geboren. Bekannter als dieser Name, der im häuslichen Bereich geführt zu haben scheint, sind andere Beinamen geworden. Als predigend durch Indien ziehender Mönch hieß er seinen Zeitgenossen "der Asket Gotama" - diesen beinamen hatten die Sakya nach der Sitte  indischer Adelshäuser von einem der altvedisichen Sängergeschlechter entlehnt -; uns st kein anderer Name für diesen berühmtesten aller Inder gleich geläufig, wie der Name Buddha, d.h. "der Erwachte, der "Erkennende": kein Eigenname, sondern die Bezeichnung mit welcher die Sprache der Gläubigen seine dogmatische Würde als Überwinder des irrtums, als rkenner der erlösenden Wahrheit ausgedrückt hat. So ist auch der mit Buddha gleichzeitige Nâtaputta, der Begründer der Jainagemeinde, und vermutlich noch manch andere unter den Sektenstiftern des damaligen Indien von seinen Anhängern, neben ähnlichen Beinamen, mit dem eines Buddha bezeichnet worden. - Die Benennung Gotama Buddhas als Sakyamuni "der Weise asu dem Sakyageschlecht"gehört der poetischen Redeweise an; in der ältesten Literatur erscheint sie ganz selten.

Wir können das Heimatland Buddhas auf der Karte von Indien mit hinreichender Genauigkeit bestimmen. ...


 <<




siehe Seite 113 in [33], dh im Buch "Buddha, Sein Leben Seine Lehre, Seine Gemeinde" von Hermann Oldenberg, siebente Auflage, Stuttgart und Berlin 1920, J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger


Von Mitte des sechsten Jahrhunderts vor Christus, gemäß Oldenberg, einige Jahrhunderte weiter in die Vergangenheit gehend, gelangt man offenbar in die Zeit um 750 v.Chr.

An einer r.-kath. Kirche im Süden Münchens fand ich an der Außenwand, neben einigen Zitaten von Jesaia, folgenden Text angebracht:


            >>



        

Jesaia, ca 750 - 700 v.Chr.

Prophet in Jerusalem

unablässiger Mahner

zum äußeren und inneren Frieden.

         



<<



Somit war die Chândogya-Upanishad auch bereits in etwa in der Zeit von Jesaia bekannt.

Auch die Suche Nâradas nach dem "inneren Frieden", was Thema der siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad ist, zeigt sich erstaunlicherweise als gemeinsames Anliegen:


Erfreulicherweise gibt es eine Übersetzung dieser siebenten Lektion der Chândogya-Upanishade, dh diese Upanishade betreffs der Unterweisung des Nârada durch Sanatkumar, in die deutsche Sprache bereits seit dem Jahre 1808. (siehe in der Bay. Staatsbibliothek, dort Online lesbar, www.BSB-muenchen.de: https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10251268/bsb:1146545). 

Ein Professor Rixner hatte, u.a. diese siebente Lektion, des Oupnek'hat aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt und verfügbar gemacht.

Es geht also um folgendes Buch: "Versuch einer neuen Darstellung der uralten indischen All-Eins-Lehre ...", von Thaddae Anselm Rixner, Professor der Philosophie am königlich Baierischen Lyceum zu Passau, Nürnberg, in der Steinischen Buchhandlung, 1808, Seite 161 bis 189; siehe [1], Das Buch kann dank der Bayerischen Staatsbibliothek in München Online gelesen werden:  https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10251268/bsb:1146545 (Einen Hinweis auf die Nutzungsbedinungen bzw Einschränkungen: findet man ebenfalls dort.); ein Inhaltsverzeichnisangabe dazu ist auf Seite 50; diese siebente Lektion der Chândogya-Upanishade beginnt auf Seite 161 und ist erreichbar per:    //opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10251268/bsb:1146545?q, dann innerhalb jener Menüoption des Menüs "im Dokument blättern" 165 hochblättern und dann auf das "Los"-Feld drücken.)

(Interessanterweise ist der Schrifttyp da noch ganz wie die modernen üblichen Schifttypen nunmal auch sind, problemlos auch in der heutigen Zeit lesbar, auch wenn einige Worte anders geschrieben wurden, wie zB "giebt" statt "gibt".)

In seinem Vorwort auf Seite 10 weist Rixner auf das Folgende hin:

 >>



...daß Herr Anquetil selbsten ... von der deutschen Metaphysik ... so vortheilhaft urtheilte, daß er zu Richtern seines vorliegenden Werkes, mit Vorbeigehen seiner eigenen Landsleute, deutsche Philosophen aufrief; und besonders von einem Kant, Göthe, Schiller, Humboldt, Jakobi, Maimon, Fichte, Bouterweck, Reinhold, Bardili und Köppen, gelesen und gewürdigt zu werden, sich wünschte. S. Oupnekhat Tom 1. annot et emendat.p.722.

 <<



Seite 10 in [1] 


 

Die Gesamtübersetzung der ca 1000-seitigen Ausgabe von Anquetil Dupperon - welche in den Jahren 1801 bis 1802 erschienen war (Oupnek'hat: (id est, Secretum tegendum): continens ... doctrinam, è 4 sacris Indorum libris ... excerptam ... / 1. (1801). - 734 S.; siehe zB.: https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10219768/bsb:1146546  und Oupnek'hat: (id est, Secretum tegendum): continens ... doctrinam, è 4 sacris Indorum libris ... excerptam ... / 2. (1802). - XVI, 880, 36 S.  Argentoratum [u.a.], 1802 siehe zB.: https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10219769/bsb:1146547) -, der es, auch lt. Professor Rixner's Vorwort, aus dem Persischen ins Lateinische übersetzt hatte - des Oupnek'hat erfolgte dann erst 1882 durch Dr. med. Franz Mischel, Dresden, Komissionsverlag und Druck von  Heinrich, 1882 - siehe [3] - ; dieses Ausgabe war dann in jener, heutzutage von so Manchem eher nicht mehr lesbaren, "deutschen Schrift" gesetzt. Die siebente Lektion findet man dort auf den Seiten 36 bis 45. (...Das Buch mit 592 Seiten ist  Online lesbar in der Bayerischen Staatsbibliothek in München... https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0011/bsb00117812/images/); zum Inaltsverzeichnis kommt man per: https://daten.digitale-sammlungen.de/0011/bsb00117812/images/index.html?id=00117812&groesser=150&fip=193.174.98.30&no=&seite=15  und die siebente Lektion der Chândogya-Upanishad ist zu erreichen auf Seite 36 bzw mittels des Links: https://daten.digitale-sammlungen.de/0011/bsb00117812/images/index.html?id=00117812&groesser=150&fip=193.174.98.30&no=&seite=64


1889 reichte Otto von Boethlingk noch eine Übersetzung aus dem Sanskrit ins Deutsche nach. "KHÂNDOGJOPANISHAD, kritisch herausgegeben und übersetzt", von Otto von Böthlingk, Leipzig, Verlag von H. Haessel, 1889. (siehe [4]). Man findet die "siebente Lektion" dort auf den Seiten 71 bis 82.

1905 erschien dann die bereits zweite Auflage (die erste Ausgabe war, lt. Angabe in der bay. Staatsbibliothek 1897 in Leipzig erschienen) von "Sechzig Upanishad's des Veda" von Professor Paul Deussen, in heutzutage durchaus auch von allen lesbaren Lettern gedruckt. Siehe  "Sechzig Upanishad's des Veda, aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Dr. Paul Deussen", Professor an der Universität Kiel, zweite Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1905. (siehe [2]) .

Zu finden ist die siebente Lektion via https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/hitList.do?methodToCall=pos&identifier=100_SOLR_SERVER_2024631480&curPos=11#100, was zu einem Link mit Hinweis "e Online lesen"  mit der Titelangabe "Klassische Upanishaden. Die Weisheit des Yoga: Auszüge aus dem Werk Sechzig Upanishads des Veda von Paul Deussen"führt; dort dann auf den Seiten 170 bis 187 findet sich Chândogya-Upanishade's siebente Lektion. Dieser dankenswerte Linkhinweis aus der Bayerischen Staatsbibliothek, München, Ludwigstraße ("https://www.bsb-muenchen.de/", 1.7.2021 ), führt dann zu https://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Upanischaden/Vorwort1.htm.

Die siebente Lektion der Chândogya-Upanishade, genannt "Siebenter Prapathaka" kann man via "https://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Upanischaden/Vorwort1.htm" auf diese Weise auffinden. Allerdings findet man dort lediglich die blanke Übersetzung ohne die Ausführungen und Hinweise vonseiten des Prof. Paul Deussen. (Das Buch selbst kann man als E-Book finden, aber auch in einer Druckausgabe mit heutzutage üblichen Lettern bei "marixverlag"; Reprint-Ausgaben werden u.a von "www.forgottenbooks.com"; auch via www.archive-org kann das Buch Online gelesen werden; es handelt sich dabei um einen Scan der 3. Auflage; vermutlich läßt sich dort ebenfalls ein Reprint-Angebot finden). 

("Paul Deussen, Kiel 1897, Vorrede, Inhaltsverzeichnis und  Einleitung von Professor Deussen zu Sechzig Upanishad's des Veda" erreicht man im Übrigen mittels des Links "https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV042552675" aus der Bayerischen Staatsbibliothek, München, Ludwigstraße, https://www.bsb-muenchen.de/)


In dem Buch "Vivekananda Leben und Werk" von Swami Nikhilananda, Drei Eichen Verlag München 60 + Engelberg /Schweiz, deutsche Bearbeitung von Spengler-Zomak aus dem Jahre 1972 (siehe [5]) kann man auf den Seiten 191 bis 192 Swami Nikhilananda's Bericht über die Begegnung von Prof. Paul Deussen und Swami Vivekananda lesen.

Es heißt auf Seite 191 u.a.

 >>



... Professor Deussen beherrschte Sanskrit vollkommen  und war vielleicht der einzige Gelehrte in Europa, der diese Sprache fließend sprechen konnte. ...

 <<



Seite 191 in [5] 



Da wäre noch die, teils in Prosa gehaltene, Übersetzung von Alfred Hillebrandt zu nennen, die im Buch "Upanishaden, die Geheimlehre der Inder, mit einem Vorwort von Helmuth von Glasenapp" in Diederichs Gelbe Reihe vom Heinrich Hugendubel Verlag, Kreuzlingen/München 2003 (siehe Seite 118 bis 121) neu vorgelegt wurde. Hillebrandt's  Erstausgabe stammt aus dem Jahre 1921, findet man auf Seite 9 unten in der Diederichs-Ausgabe erwähnt. (Im Literaturverzeichnis findet man dieses Buch als [6].) 

Siehe jedoch auch: Seite 87 bis 90 in "Religiöse Stimmen der Völker" herausgegeben von Walter Otto,"Die Religionen des alten Indien, Band I", "Aus Brahmanas und Upaniaden - Gedanken altindischer Philosophen", übertragen und eingeleitet von Alfred Hillebrandt, verlegt bei Eugen Diederichs, Jena 1923, viertes und fünftes Tausend.


Eine Ausgabe von Eknath Easwaran gibt es auch in deutscher Übersetzung.


Hinzukommen so manche Ausgaben in Englischer Sprache:

"The Upanishads, translated by F.Max Müller", Part I, Oxford, at the Clarendon Press, 1879 (siehe zB: https://archive.org/details/upanishads01ml)

Die Ausgabe von Eknath Easwaran in englischer Sprache

Eine Ausgabe der noch neueren Art ist dabei jene von S. Panoli.



ii) Parallelen zu bzw Betrachtungen bzgl. möglicher und etwaiger Einflüsse dieser Upanishade auf Johann Wolfgang von Goethe's Werk "Faust".








Die Belehrung des Nârada in Stufen, hebt insbesondere Professor Deussen in seinen Anmerkungen hervor.

Zu erwähnen ist auch René Descartes allbekanntes Ergebnis seiner Suche nach einem zweifelsfreien Satz: "Ich bin" (Siehe [23]). Nachdem "bin" als Infinitiv nunmal "sein" hat, bedeutet "ich bin" auch "Ich habe das Sein erreicht".


Nârada klagt erst sein Leid, daß er zwar alles studiert habe, was es da zu studieren gegeben habe und aber die innere Zufriedenheit nicht habe finden können.

Detailierter als bei Dr. Rixner findet man das bei u.a. Prof Deussen und Prof Easwaran dargestellt.

Bei Prof Deussen heißt es da:


  >>



... 

2. Und jener sprach: Ich habe, o Ehrwürdiger, gelernt den Ṛigveda, Yajurveda, Sâmaveda, den Atharvaveda als vierten, die epischen und mythologischen Gedichte als fünften Veda, Grammatik, Manenritual, Arithmetik, Mantik, Zeitrechnung, Dialektik, Politik, Götterlehre, Gebetlehre, Gespensterlehre, Kriegswissenschaft, Astronomie, Schlangenzauber und die Kunst der Musen [ wörtlich: der Halbgötter]; - das ist es, o Ehrwürdiger, was ich gelernt habe;

3. und so bin ich, o Ehrwürdiger,  zwar schriftkundig aber nicht ātmankundig;  denn ich habe gehört von solchen, die dir gleichen, daß den Kummer überwindet, wer den Ātman kennt; ich aber o Ehrwürdiger, bin bekümmert; darum wollest du mich, o Herr, zu dem jenseitigen Ufer des Kummers hinüberführen! "-
Und er sprach zu ihm: "Alles was Du da studiert hast, ist nur Name (nâman). 

...

  <<



siehe [2], dh "Sechzig Upanishad's des Veda, aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Dr. Paul Deussen", Professor an der Universität Kiel, zweite Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1905. Zu finden ist die siebente Lektion darin auf den Seite 174





In Goethe's Faust I findet man da etwas Ähnliches.


In seinem Vorwort erwähnt, wie bereits zitiert, Professor Rixner übrigens extra, daß er es begrüßen würde, wenn gewisse Gelehrte der damaligen Zeit sein Werk lesen und ihre Meinung dazu äußern würden. Einer der genannten Gelehrten war ein Herr Göthe und nachdem diese Upanishad in der lateinischen Ausgabe - 1801/1802 erschienen war - hatte Johann Wolfgang von Goethe also Zeit genug gehabt, um diese siebente Lektion der Chândogya-Upanishade gelesen und in seine Faust I, der auch 1808 erschien, eingebaut zu haben).


Bei "Projekt Gutenberg"  findet man die gesuchte Stelle aus Goethe's Faust I via folgendem Link: https://www.projekt-gutenberg.org/goethe/faust1/chap004.html [8]


Bei http://www.digbib.org/Johann_Wolfgang_von_Goethe_1749/Faust_I_.pdf ist die folgende Stelle auf Seite 8 und 9 zu finden.

In [65], dh in

>>

Faust

Der Tragödie erster und zweiter Teil

von

Goethe

Mit dem Urfaust und

einer Einleitung von Reinhard Buchwald

--------------------------------------------------------

Alfred Kröner Verlag

Satz und Druck der Offizin Haag-Drugulin 1940

 

<<

findet man es auf bzw als Seite 13:

   >>



...
Nacht.
   In einem hochgewölbten, engen gotischen Zimmer Faust,
unruhig auf seinem Sessel am Pulte.
 
   FAUST:
Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Tor;
Und bin so klug als wie zuvor!
Heiße Magister, heiße Doktor gar
Und ziehe schon an die zehen Jahr
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Schüler an der Nase herum-
Und sehe, daß wir nichts wissen können!
Das will mir schier das Herz verbrennen.
Zwar bin ich gescheiter als all die Laffen.
Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel-
Dafür ist mir auch alle Freud entrissen,
Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen,
Bilde mir nicht ein, ich könnte  was lehren,
Die Menschen zu besseren und zu bekehren.
Auch hab ich weder Gut noch Geld,
Noch Ehr und Herrlichkeit der Welt;
Es möchte kein Hund so länger leben!
Drum hab ich mich der Magie ergeben,
Ob mir durch Geistes Kraft und Mund
Nicht manch Geheimnis würde kund;
Daß ich nicht mehr mit saurem Schweiß
Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
Daß ich erkenne, was die Welt
im Innersten zusammenhält,
Schau alle Wirkenskraft und Samen,
Und tu nicht mehr in Worten kramen.

...

  <<



siehe Seite 8 und Seite 9 in http://www.digbib.org/Johann_Wolfgang_von_Goethe_1749/Faust_I_.pdf;  

dieser Link ist vom 1.März.2021; [27]

in [65] ist es identisch mit dem mir vorliegenden Buch des Alfred Kröner Verlag's von 1940; siehe  daher:

Seite 13 in [65], dh in "Faust - Der Tragödie erster und zweiter Teil von Goethe", mit dem Urfaust und einer Einleitung von Reinhard Buchwald, Alfred Kröner Verlag, Satz und Druck der Offizin Haag-Drugulin 1940

 



Im sog. "Urfaust" (1774 gemäß https://bildungsserver.hamburg.de/faust/) findet sich diese Stelle sehr ähnlich in der ersten Scene titels "Nacht".

Siehe etwa: http://www.fh-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/18Jh/Goethe/goe_uf01.html)

Siehe auch aus "Der Urfaust, Die ursprüngliche Fassung des ersten Teils nach der Göchhausenschen Abschrift" auf Seite 327 und 328 in [65], dh in "Faust - Der Tragödie erster und zweiter Teil von Goethe", mit dem Urfaust und einer Einleitung von Reinhard Buchwald, Alfred Kröner Verlag, Satz und Druck der Offizin Haag-Drugulin 1940:

>>

...

Nacht.

In einem hochgewölbten, engen gothischen Zimmer.

Faust unruhig auf seinem Sessel am Pulten.

Faust.  Hab nun, ach die Philosophen,

Medizin und Juristeren,

Und leider auch Theologie

Durchaus studirt, mit heißer Müh.

Da steh ich nun, ich armer Tohr;

Und bin so klug als wie zuvor.

Heiße Doktor und Professor gar,

Und ziehe schon an die zehen Jahr

Herauf, herab und queer und krumm

Meine Schüler an der Nase herum

Und seh, daß wir nichts wissen können,

Das will mir schier das Herz verbrennen.

Zwar bin ich gescheuter als alle die Laffen.

Doktors, Professors, Schreiber und Pfaffen,

Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,

Fürcht mich weder vor Hölle noch Teufel.

Dafür ist mir auch all Freud entrissen,

Bild mir nicht ein, was rechts zu wissen,

Bilde mir nicht ein, ich könnt was lehren,

Die Menschen zu bessern und zu bekehren.

Auch hab ich weder Gut noch Geld,

Noch Ehr und Herrlichkeit der Welt.

Es mögt kein Hund so länger leben!

Drum hab ich mich der Magie ergeben,

Ob mir durch Geistes Krafft und Mund

Nicht manch Geheimnis werde kund;

Daß ich nicht mehr mit saurem Schweis

Rede von dem, was ich nicht weis;

Daß ich erkenne, was die Welt

Im innersten zusammenhält,

Schau alle Würkungskraft und Saamen

Und thu nicht mehr in Worten kramen.

...

<<

 

Aber auch diese klare Parallelität zwischen Goethe's Theater-Figur "Dr. Faust" und der Person "Nârada" (Prof. Rixner schrieb ihn als "Nard") wurde vom Deutschlehrer nicht erwähnt, obwohl Goethe's Faust I Pflichtlektüre der 13.Klasse gewesen war, es eine obligatorische Schulaufgabe darüber gab und der Lehrer Faust II dann noch im Stile eine Seminars von der Schul-Klasse durcharbeiten ließ.

Nunja, das wird er eher nicht gewußt gehabt haben, da es anscheinend auch sonst kaum jemand wußte.

Johann Wolfgang von Goethe hat im Übrigen in einer Ballade angeblich Śiva auftreten lassen:


 >>



... Doch wird hier ebenso der dritte der drei Großgötzen Indiens verehrt: Schiwa, derselbe, den Goethe als "Mahadöh, der Herr der Erde" in seiner Ballade von der Bajadere auftreten läßt. ...

 <<



Seite 25, im Kapitel "Rameschwaram" im Buch: "Tempel, Paläste und Dschungel -  Indische Reise", von Alphons Nobel, miz 79 Bildern, Bonn a. Rhein/Verlag der Buchgemeinde 1929


     Eingeschoben sei hier Goethe's Ballade von der Bajadere:




>>






 

 

  Der Gott und die Bajadere

   Indische Legende










   Mahadöh, der Herr der Erde,

   Kommt herab zum sechsenmal,

   Daß er unsersgleichen werde,

   Mit zu fühlen Freud und Qual.

   Er bequemt sich, hier zu wohnen,

   Läßt sich alles selbst geschehn,

   Soll er strafen oder schonen,

   Muß er Menschen  menschlich sehn.

Und hat er die Stadt sich als Wanderr betractet,

Die Großen belauert, auf die Kleinen geachtet,

Verläßt er sie abends, um weiterzugehn.











   Als er nun hinausgegangen,

   Wo die letzten Häu8ser sind,

   Sieht er, mit gemalten Wangen,

   Ein verlorenes schönes Kind.

   Grüß Dich, Jungfrau! - Dank der Ehre!

   Wart, ich komme gleich hinaus -

   Und wer bist du? - Bajadere,

  Und dies ist der Liebe Haus.

Sie rührt sich, die Zimbeln zum Tanze zu schlagen,

Sie weiß sich so lieblich im  Kreise tragen,

Sie neigt sich und biegt sich und reicht ihm den Strauss.










   Schmeichelnd zieht sie ihn  zur Schwelle,

   Lebhaft ihn ins Haus hinein.

  Schöner Fremdling, lampenhelle

   Soll sogleich die Hütte sein.

   Bist du müd, ich will dich laben,

   Lindern deinr Füsse Schmerz.

   Was du willst, das sollst du haben,

  Ruhe, Freuden oder Scherz.

Sie lindert gschäftigt geheuchelte Leiden.

Der Göttliche lächelt; er siehet mit Freuden

Durch tiefes Verderben ein menschliches Herz.










   Und er fordert Sklavendienste;

   Immer heiterer wird sie nur,

   Und des Mädchens frühe Künste

   Werden nach und nach Natur.

   Und so stellet auf die Blüte

   Bald und bald die Frucht sich ein;

   Ist Gehorsma im Gemüte,

   Wird nicht fern die Liebe sein.

Aber, sie schärfer und schärfer zu prüfen,

Wählet der Kenner der Höhen und Tiefen

Lust und Entsetzen und grimmige Pein.










   Und er küßt die bunten Wangen,

   Und sie fühlt der Liebe Qual,

   Und das Mädchen steht gefangen,

   Und sie weint zum erstenmal;

    Sinkt zu seinen Füßen ieder,

   Nicht um Wollust noch Gewinst,

   Ach! und die gelnken Gleider,

   Sie versagen allen Dienst.

Und so zu des Lagers vergnüglicher Feier

Bereiten den dunklen, behaglichen Schleier

Die nächtlichen Stunden, das schöne Gespinst.










   Spät entschlummert unter Scherzen,

   Früh erwacht nach kurzer Rast,

   Findet Sie an ihrem Herzen

   Tot den vielgeliebten Gast.

   Schreiend stürzt sie nieder,

   Aber nicht erweckt sie ihn;

   Und man trägt die starren Glieder

   Bald zur Flammengrube hin.

Sie höret die Priester, die Totengesänge,

Sie raset und rennet und teilet die Menge.

Wer bist du? was drängt zu der Grube dich hin?










   Bei der Bahre stürzt sie nieder,

   Ihr Geschrei durchdringt die Luft;

   Meinen Gatten will ich wieder!

   Und ich such ihn in der Gruft,

   Soll zu Asche mir zerfallen

   Dieser Glieder Götterpracht?

   Nein! er war es, mein vor allen!

   Ach nur eine süße Nacht!

So singen die Priester: Wir tragen den Alten,

Nach lange Ermatten und spätem Erkalten,

Wir tragen die Jugend, nich eh sies gedacht.










   Höre deiner Priester Lehre;

   Dieser war dein Gatte nicht.

   Lebst du doch als Bajadere,

   Und so hast du keine Pflicht.

   Nur dem Körper folgt der Schatten

   In das stille Totenreich;

   Nur die Gattin folgt dem Gatten:

   Das ist Pflicht und Ruhm zugleich.

   Ertöne, Drommete, zu heiliger Klage!

O nehmet, ihr Götter! Die Zierde der Tage,

O nehmet den Jünglich in Flammen zu euch!










   So der Chor, der ohn Erbarmen

   Mehret ihres Herzens Not;

   Und mit ausgestreckten Armen

   Springt sie in den heißen Tod.

   Doch der Götter-Jüngling hebet

    Aus der Flamme sich empor,

   Und in seinen Armen schwebet

   Die Geliebte mit hervor.

Es freut sich die Gottheit der reuigen Sündr;

Unsterbliche heben verlorene Kinder

Mit feurigen Armen zum Himmel empor.



 <<







siehe Seite 76 bis 79 in [66], dh Johann Wolfang von Goethe, Balladen, Griffelverlag, Leipzig, 1925










Anmerkungen vom Verfasser dieser Webseite:

Mit dem ersten Atmenzug beginnt nunmal in einem Lebewesen das Feuer des Stoffwechsels an zu brennen. Mit diesem inneren Feuer lebt der im Körper wohnende und schreitet durch Kindheit, Jugend und Alter, mit dem Erlöschen des Feuers fängt der Körper an zu erkalten. Der Tod war eingetreten.

Das Feuer ist aber auch bekannt von außen und da zeigt es sich mal wärmend, mal brennend, mal niemandem Schaden zufügend, mal zerstörerisch.

Da ist aber noch das andere innere Feuer, das sich in erhöhter Atemfrequenz uä zeigt, wenn jemand schwere Arbeit verrichtet oder auch aus Übermut, Lust oä körperliche Höchstleistungen anstrebt, Tätigkeiten verrichtet, die ga rnicht not-wendig sind. Wenn dann dadurch Schäden an der Gesundheit eintreten, etwa ein Kletterer abstürzte oä, heißt es oftmals nüchtern und mit bitterer Ironie: "aber gesund ist der Sport". So zeigt sich, daß Übermut, Unwissenheit, Gier uä etwas mit dem "inneren Feuer" zu tun haben. Wo wäre da also die Lösung und "Erlösung" insofer zu suchen? In der Natur des Feuers? Tief im Feuer? Damit kann nicht gemeint sein jemanden in einen Scheiterhaufen werfen, um seine Seele zu retten oder, wie hier in Goethe's Ballade hingewiesen wird, dem verstorbenen Geliebten in den Scheiterhaufen nachzuspringen.

Jenes "mystische Feuer", wie es Sri Aurobindo in seinem Buch "Hymns to the Mystic Fire" (Sri Aurobindo Ashram, Pondicherry, 1971, reprinted August 1973) nennt, ist vielfach der Veden Thema.

Wie allgemein bekannt sein dürfte, spricht Gott aus einem brennenden Dornbusch - der brennt und doch nicht brennt, dh in Wirklichkeit gar nicht brennt und schon gleich gar nicht verbrennt - zu Moses und gibt Ihm zehn  Gebote mit auf den Weg. Wieder steht im Zusammenhang mit Gott, diesesmal Gott Jahwe mit Namen und nicht "Śiva", am Anfang ein "Mystisches Feuer".

Im Buch "Exodus" im Abschnitt "Die Berufung Moses"

   >> 3 Mose weidete Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midan. Eines Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam zum Gottesberg Horeb.² Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme, die aus einem Dornbusch emporschlug. er schaute hin: Da brannte der Dornbusch und verbrannt doch nicht. ³ Mose sagte: ich will dorthin gehen und mir die außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum verbrennt denn der Dorbusch nicht?

Als der Herr sah, daß Mose näher kam, um sich das anzusehen, rief Gott ihm aus dem Dornbusch zu: Mose, Mose! ...<< (siehe: Seite 59 in [68], dh im Buch "Die Bibel des 20. Jahrhunderts, Altes und Neues Testament, Gesamtausgabe in einer Einheitsübersetzung", Pattloch, Augsburg, 1998 ISBN 3-629-01077-6)

Gemäß Goethe werden sowohl die Bajadere - trotz ihrer Dummheit des Freitods in den Flammen - als auch Faust - trotz seiner unerträglichen Arroganz, Skrupellosigkeit, Gier nach etwas, was er nicht erobern, nicht erwerben, nicht erstreben noch erlangen konnte - am Ende von Gott aufgrund des Wissens und Seins Gottes heraus gerettet, erlöst.

(Allerdings ist festzustellen, daß es bei Goethe beidemale die Frauen waren, welche den Freitod wählten. Bei Faust I sitzt Gretchen dann wegen Kindstötung im Kerker und mithilfe von Mephisto kam Faust zu Ihr, um sie vor der Hinrichtung am nächsten Tag zu bewahren; aber wegen Mephisto schickt Gretchen den Dr. Faust weg und sagt  abschließend  "Oh Heinrich, mir graut vor Dir". In der Ballade von Gott und der Bajadere ist es wieder, die Frau, die sich das Leben nimmt. Das ist aber insofern interessant, gemäß des Christentums der Mensch gewordene Gott, den Freitod wählt, indem er , genau wissend, was Ihn in Jerusalem erwarten werde, dennoch hingeht. Goethe zeigt daher in der Ballade von Gott und der Bajadere einen, seiner Meinung nach grundlegenden, Unterschied zum Hinduismus auf: Im Hinduismus wäre Gott stets ein strahlender Held und Sieger. Gleich zu Beginn wies Goethe darauf hin, daß im Hinduismus Gott mehrfach Mensch geworden sei, wohingegen im Christentum man dabon ausgehe, daß das genau 1-mal erfolgt sei und das ein-für-allemal auch genüge.)

Interessanterweise stellt Goethe klar, daß nicht ein Mensch gewordener Gott - und Gott also damit eben auch nicht -  die Bajadere in den dummen, sinnlosen, aus Unwissenheit, Verzweiflung, Lust und Täuschung entspringenden Freitod trieb, sondern, daß es Priester gewesen seien, die sie davon abzuhalten versuchten und doch waren es gewisse Überlieferungen der Menschen, welche in Wirklichkeit Mißverständnisse waren.

Interessanterweise zeigt es auch eine Parallele zum Tun jenes Lehrers, der mich in die TM-Scene trieb: Ich war lernwillig, versuchte mein  Bestes, wollte bestens Studieren, 8 Stunden arbeiten und ansonsten halt frei leben im  Rahmen meiner vielfältigen Interessen. Man konnte mit mir auch sachlich über Upanishaden, "Wissenschaft vom Sein" uä reden; auch der Religion hatte ich mich keinesfalls verschlossen und war auch in der 13.Klasse als einer von nur sechs Schülern aus dem Religionsunterricht nicht ausgetreten. Trotzdem - oder erst recht? - forderte jener Lehrer immer mehr und mehr, so wie Goethe es bzgl der Bajadere erwähnt, als würde "Gott Mahadöh, der Herr der Erde", das von der Bajadere gefordert haben bis hin zu Sklavendiensten . Nunja, die Bajadere träumte nach einem langen Arbeitstag anscheinend von einem menschgewordenen Gott, der als ihr Liebhaber zu ihr gekommen wäre usw usf, so wie junge Menschen von Karriere träumen.

Irgendwie führte sich jener staatliche Lehrer damals auf, als wäre er "Mahadöh, der Herr der Erde" und statt jungen Menschen gedient zu haben, sie von Nicht-Wissen zu Wissen - im  Rahmen der schulischen Vorgegebenheiten - geführt zu haben, verursachte er Folter, Verfolgung, Zerstörung. Er hatte wohl diese Ballade ebensowenig brauchbar verstanden als wie Goethe's Faust.

Das christliche Gebet "Vater unser, der Du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name, Dein Wille geschehe..." ist, nüchtern strategisch betrachtet, nicht ok. Wenn jemand Gott kennen würde, bräuchte er (egal welchen Geschlechts) nicht so zu dem gekannten Gott "beten". Kennt er Gott aber nicht, so wendet er sich an ein unbekanntes, mächtiges Wesen, dessen Existenz er nicht kennt. Was wenn es jenen Gott nicht gäbe, aber viel mächtigere Wesen als Menschen, die jenes Gebet sozusagen "abfangen", den betenden Menschen arglistig täuschen, um ihn ins Verderben zu führen, ihr Bösestun zu vermehren? Dann wäre "dein Wille geschehe" sowas wie Bereitschaft zu "Sklavendiensten" gewesen, wie es Goethe in der Ballade von Gott und der Bajadere, erwähnt; es wäre der Anfang vom Ende.

Selbstverständlich hat jenes christliche Gebet des "Vater Unser" nach "Dein Wille geschehe" den Zusatz "Wie im Himmel, so auf Erden...". Nachdem mit "Leben im Himmel" ein Leben frei von jeglichem Leid, frei von Gewaltätigkeiten jedweder Art wohl gemeint ist, würde also der Zusatz bedeuten, daß man sein Leben in Harmonie mit der Schöpfung und den Geschöpfen zu gestalten habe und mit Gott ein derartiges Wesen gemeint sei. Aber ich habe keine "kirchliche Lehrbefugnis" (= "Missio") und so ist es eines der Probleme der Kirche, darzulegen, daß ihr "Vater Unser" nicht Absurdes heraufbeschwört. Per jenem Zusatz "Wie im Himmel, so auf Erden...", so scheint es mir jedenfalls, wird es unproblematisch, da "Himmel" und "paradiesisch" gleichgesetzt werden und eine Welt in der es Roden, Schlachten, Tieropfern, Tierversuche, Mord&Totschlag, Tod, Krankheit und Leiden gäbe nunmal nicht als Paradies bezeichenbar ist. Gleichwohl gab es doch immer wieder erhebliche Mißverständnisse, die anscheinend aus mißverstandenem "Dein Wille geschehe" entsprungen waren.


Das Anstreben tiefstmöglicher Ruhe, wie es in  der siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad als Mittel zum Erlangen der "inneren Zufriedenheit" jenseits des "unendlichen Sehnens" angestrebt wird, birgt diese Gefahr nicht. Allerdings scheint da die Gefahr des Versinkens in sinnlosem oder gar selbstgefährdenden Nichtstuns zu bestehen. Interessanterweise findet man dann ja anschließend noch einen Absatz, eine Abhandlung über "richtiges Handeln". So ist diese Lehre dann aber durchaus strategisch sinnvoll. Das enthaltene Anstreben tiefstmöglicher Ruhe, ist darüberhinaus eine Antwort bzgl. des "inneren Feuer", das einen selbst ja am Leben zu halten scheint und wenigstens das Verlöschen zu verzögern verspricht; es ist eine Absage an Übermaß, Rowdytum, udgl. Man findet diese Lehre des zur Ruhekommens einerseits und einer Lehre über richtiges Handeln andererseits auch in der Bhagavad Gita.

Daß man im Zusammenhang mit dem Feuer im Abendland nunmal zur Dampfmaschine, Feuerwaffen usw gelangte und einerseits hoffte sich das Leben leichter machen zu können, indem man das "Feuer" für sich arbeiten lasse und andererseits aber immer größere Gefahren herraufbeschwor bis hin zum 2-maligen Beinahe-Atomkrieg im Jahre 1983 (siehe etwa: https://www.spiegel.de/politik/ausland/kalter-krieg-nato-manoever-fuehrte-1983-beinahe-zum-atomkrieg-a-931489.html, https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kalenderblatt/2609-stanislaw-petrow-atomkrieg-usa-sowjetunion-102.html, https://de.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow), Klimakatastrophe, usw ist nunmal eine Tatsache. Daß gewisse Esoteriker auch hoff(t)en, sie könnten das innere Feuer für sich arbeiten lassen bzw soweit bringen, daß es ihnen alles beschere, was sie begehren und das frei nach dem Motto, daß das inn ere Feuer in ihnen selber doch dasselbe sei, wie das in Anderen Lebewesen, ist ebenso Tatsache, Daß Letzteres vernünftigerweise keinesfalls "schizophrener" genannt werde kann als Ersteres, ist offensichtlich. Daß aber solches Esoteriker-Ansinnen dann auch dererelei Gefahren bergen werde, wie die diversen Bemühungen des sich vom äußeren Feuer bedienen lassen wollens, ist dann analog eben auch klar. Das Siddha-Getue des Mr. Mahesh seit ca 1976 fäll in diese Kategorie. Auch schreibt Dr. Hans Vater in seinem Buch wie sein Experiment sich von einer geheimnisvollen "Kraft der Natur" bedienen zu lassen schließlich fehlt ging und Ihm Krankheit und Leid bescherte.(Siehe in [16] zB Seite 39, 40, dh in seinem Buch "Zu Füßen Maharishis - Meine Zeit mit dem Meister", alfa-Verlag, ISBN 978-3-945004-36-4) und schließlich >>Dann kam der fatale Tag, der den Anfang meins "Falls" signalisierte:"<< ab Seite 129). Das bescheibt dann was so ein Esoteriker, der das innere Feuer für sich arbeiten lassen wollte, schließlich erleben kann, wenn es Ihm außer Kontrolle gerät. Die "TM-Lehre" war eben nicht "morgens und abends meditieren und dann die Natur, oä für sich arbeiten lassen", sondern morgens und abends ca 20 Min bis max. 30 Minuten TM-Ausübung und dann Aktivität, was wohl eher heißen hätte sollen "verantwortbar gute", gut-mögliche, jedenfalls gut-genuge Aktivitäten, aber eben nunmal eigenverantwortliches, seriöses Handeln.

 

 

Zweifeslohne hatte jener staatliche Lehrer keine vernünftige, verläßliche "Lehr-Strategie". Was halfs, daß er den Schüler anschrie, er solle endlich aufhören und ihn dann gewähren ließ? Am Ende stahl er sich wortlos aus dem Klassenzimmer, so in etwa wie es Goethe bzgl Mahadöh dichterisch anspricht. Mahdöh stiehlt sich von der Geliebten nach einer Nacht fort und sie sah sich ins Elend gestürzt. Wieder sieht es da so aus, als hätte sich jener Lehrer für "Mahadöh, den Herrn der Erde" gehalten; anderweitig stellte ich sachlich, tatsachenbertrachtend fest, daß er seine Befugnisse übrschritten und seine schulischen Druckmittel mißbraucht habe.

Goethe und Literatur seiner Zeit würden sehr wohl eine ungefährliche, unproblematische Befassung mit indischer Religiösität und klassischer indischer Philosophie dienlich gewesen sein, aber das strategisch absurde, hazadeurhafte, unmenschliche mich da Hinein-gestrieben-Haben, das war alles Andere als dienlich; egal wie man es dreht und wendet, ob man es aus der Sicht dieser Ballade von der Bajadere sieht, von Faust I und II, von der alliierten Militärregierung, von der in deutscher Sprache vorhandenen indischen Literatur her, rein menschlich oder auch einfach formal strategisch.

Der Lehrer ärgerte sich über die Kritik der 68-er-Generation an dem "Autoritäten-Gläubigkeit"-tum, er ärgerte sich über meine - unfreiwillige - nächtliche Abwesenheit in der Woche zuvor im Rahmen der Klassenfahrt. Statt den Schüler angeplärrt zu haben, würde er doch einfach nur die Zusatzveranstaltung abzubrechen gehabt haben. Was wollte er eigentlich?

Mit viel Mühe und Aufwand konnte ich aus der TM-Scene entkommen; nunja jene 1 bis 2 Jahr würden zu verschmerzen gewesen sein. Man kann jenem staatlichen Lehrer, dessen Tat zu einem begrenzten, behebbaren Schaden geführt hatte, weder anlasten, daß mich jener TM-Lehrer entgegen minem Wollen, dem Willen meiner Eltern und sogar auch noch entgegen des Willens des Mr. Mahesh sich erdreistete mich zu initiierten. Daß ich überhaupt an jenen geraten war und konnte hatte aber jener staatliche Deutsch-Lehrer und Klassleiter versacht. Ganz und gar nichts kann der staatliche Lehrer dann für das, was ab ca April 1976 vonseiten jenes Art Kampf-Vereines, gegründet von CSU-Landtagsabgeordnetem, Sektenbeauftragten uä dann geschah. Daß es gefährliche, hochgefährliche und destruktive Sekten gibt, steht außer Frage. Aber aus des staatlichen Lehrer's Fehlhandeln eine Gefährlichkeit der Shankaracharya-Tradition und eine Überlegenheit der CSU-nahen christlichen Abendlandsvorstellungen herzuleiten versucht zu haben, dafür Gerichte benutzt zu haben usw, das ging und geht zu weit! Man würde damals wohl einfach nur mich mal als Zeugen aufzurufen gehabt haben, umso wenigstens meinen Fall abzutrennen.




Fast genau 100 Seiten weiter findet man in diesem Buch, das "der ruhmvollen Erinnerung an die deutschen jesuiten in Indien" (Siehe Seite V im Buch) gewidmet ist: 

 >>



...     Mir fiel ein, daß der Professor der Hindu-Universität, jener Philosoph, der sich in Kant und Schopenhauer auskannte, mir gesagt hatte, er wolle heute zur Durga-Verehrung gehen, dem Kult der blutigen Durga, der Gattin des Zerstörers Schiwa! Ich sagte Dr. Sankar, wie merkwürdig das auf mich gewirkt: der Philosoph ein Götzenanbeter!

    Da ward ich belehrt, wie natürlich das im Gegenteil sei. Denn es bedürfe ja der Verehrung des Übrrnatürlichen in irgendwelchen gestalten, um in Fühlung zum Ewigen zu kommen, vorausgesetzt, man ist nicht ein zum wesentlichen Wissen, zur inneren Schau gelangter Jogin!

   Trotzdem ist es mir unverständlich geblieben. War der Hinduismus eine Relativitätsreligion? Waren die Götzen nur Symbole, nur auf einer bestimmten Bewußtseinsebene wahr und wirksam?

   Dr. Sankar zitierte mir Verse:

 "Bei wem das Denken, ganz bezähmt, stille verharrt in dem Selbst,

 Wenn von Begierden er ganz frei, dann wird er andächtig genannt.

 Wie die Lampe, vorm Winde geschützt, nimmer flackert, - dies Gleichnis gilt

Vom Jogin, der sein Denken zähmt und Andacht übt an dem Selbst."

   Das sei aus der Bhagvadgita ....

<<



Seite 127, in V. Kapitel "Benares" im Buch: "Tempel, Paläste und Dschungel -  Indische Reise", von Alphons Nobel, mit 79 Bildern, Bonn a. Rhein/Verlag der Buchgemeinde 1929


Nunja, auf u.a. Seite 145, im sechsten Kapitel, dem Kapitel über Buddha, geht es abermals um Darstellungen zum Thema "Götzen", genauer darum wie es sein könne, daß die Lehre des Buddha zu einem Götzendienst hinabgesunken sei; dieses mal ist es im Gespräch mit Mr. Fong, einem Chinesen.

Christen haben eben ihren 1-Gott-Glauben; andere haben eben eine oder auch die Philosophie und nebenher aber auch "religiöse Gefühle", die man ebenso wenig verletzen sollte/darf wie die Christen, ihre religiösen Gefühle nicht verletzt haben möchten. 

In meinem Fall war es nunmal so, daß ich im Alter von 14 religionsmündig war und damals eine Entscheidung für die r.-kath. Kirche traf. Als mich jener Lehrer im Rahmen des Deutschunterrichts der 13.Klasse in das Mr. Mahesh und TM-Thema hineintrieb und immer weiter hineinterrorisieren ließ, war ich aber noch nicht volljährig und so habe ich dazu einen naturwissenschaftlich-mathematischen Bezug, den ich mir von irgendwelchen Kirchenvertretern, Monotheisten uä nicht ausreden lasse. Ebenso wenig hatten mir irgendwelche Evangelische Pfarrer oder auch r.-kath. Theologe, die nicht mal die Missio hatten nichts vorzuschreiben bzw einzureden!

In der 13.Klasse traten bis auf 6 Schüler in der Schul-Klasse, zu welcher ich leider gehört hatte, mit Ausnahme von 6 SchülerInnen alle aus dem Religionsunterricht aus. Zu jenen 6 SchülerInnen, die am Religionsunterricht der 13. Klasse teilnahmen gehörte auch ich. Gerne hörte ich mir an, was da unterrichtet wurde. Es ging va auch um christliches Familienleben und in der Schulaufgabe wurde verlangt, daß wir über die Methoden der Familienplanung sowie den"r.-kath. Standpunkt zu den Einzelnen Bescheid wissen sollten. Also die natürlichen mittel waren, gemäß der Enzyclica Humanae Vitae von Papst Paul VI als "erlaubt" zu benennen und "die Pille" als nicht erlaubt zu erwähnen. Na klar, wenn man an die Tierversuche, dh jene modere Form von Tieropfer mal denkt, welche vonseiten der Pharmazie aber auch Medizin veranstaltet werden und welche auch der "Pille" vorausgingen, so ist es durchaus nachvollziehbar, daß das mit "Liebe" in einem umfassenden reinen, religiösen Sinne nichts zu tun haben kann und folglich auch nicht zulässig ist. Ok, ich war also bereit mich mit dem Thema Religion ebenso ernsthaft zu befassen, wie ich es mit den anderen Schulfächern, insbesondre Mathematik, den Naturwissenschaften  usw auch , mit nicht gerade geringem, Erfolg, bereit gewesen war zu tun - aber auch nicht mehr und nicht weniger -.

Der Herr Religionslehrer, Pater L., erwähnte auch mehrfach Konrad Lorentz's Buch "Das sog. Böse", worin Konrad Lorenz, der später dann noch den Nobelpreis für "seine" Verhaltensforschungen erhielt, letztlich auch den Standpunkt vertritt, wonach das Böse aus den Unbillen der Natur folge und es darum gehe per Kultur dem etwas entgegen zu setzen, um zu einem passablen Maß von würdevollem leben zu gelange. In "Das Gut-Mögliche" erläutere ich naturwissenschaftlich, daß sein Standpunkt nicht unbedingt zutreffen muß und beweise anhand eines konstruierten Gegenbeispiels, daß auch die Lust, Sinneslust, Sinnesverhaftetheit, Gierigkeit, Begierden, Unwissenheit der Menschen die alleinige Ursache sein könnte.


So hatte und habe ich, betreffs bildlicher und figürlicher Darstellungen im Bereich indischer Religiösität, indischer Bauwerke udgl in Betracht zu ziehen, daß irgendwelche Statuen ja auch "3-dimensionale Hieroglyphen" sein können und dafür umso mehr gilt als was für Bilder gilt: "1 Bild kann mehr sagen als Tausend Worte". Letzteres ist ein unbestreitbares Ergebnis der Informatik. Wenn man 32000 unterchiedliche Farben hat, so kann ein Farbpunkt viele Buchstaben als Information aufnehmen und so kann ein einseitiges Bild dann eben viel viel mehr Text in sich gespeichert haben als wie 1 Seite Text und das auch dann noch, wenn ein Text farbig gestaltet sein sollte.


Dieses sich teils sehr krasse, unwissenschaftliche Distanzieren vonseiten von Kirchenvertretern und Christen, wie im vorstehenden Zitat aus Alphons Nobel's Buch "Tempel, Paläste und Dschungel -  Indische Reise" findet man zB auch Schlußwort auf Seite 70 im Buch von C.E. Baierlein, Miss. em. "Die Lehre des Vedanta", Dresden und Leipzig, Fr. Richter's Verlag, Ludwig  Ungelenk, zweite vermehrte Auflage mit einem Anhang aus dem Dharma Shastra des Manu, Dresden im Oktober 1888:

t: 

 >>



...        In dem Vedanta sind vielleicht die höchsten und tiefsten Gedanken niedergelegt, die je ein Volk aus sich selbst, ohne alles Licht der Offenbarung. hervorgebracht hat. Der Flug nach oben ist so mutig, mächtig und kühn, daß er unser ganzes Interesse nach sich zieht. Aber je näher der Sonne des ewigen Geistes, je matter wird auch der Flug, bis zuletzt Ikarus, der all zu kühne Ikarus, entseelt am Boden liegt.

   Wie der kühnste Gedankenflug, so erreicht auch der auf der breitesten Gedankenbasis erbaute babylonische Turm den Himmel nicht. - Von oben muß das Rettungsseil herabgelassen werden, die Himmelsleiter kommen, der Gottessohn in die Menschheit eintreten. Nur "das Ebenbild des unsichtbaren Gottes" in dem "die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt", konnte das verlorne Ebenbild Gottes in uns erneuern...

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Seite 70 in "Die Lehre des Vedanta - von Gott, von der Welt, von dem Menschen und von der Erlösung des Menschen. - aus den Quellen dargestellt",  E.R. Baierlein, Miss. em., Dresden und Leipzig, Fr. Richter's Verlag, Ludwig  Ungelenk, zweite vermehrte Auflage mit einem Anhang aus dem Dharma Shastra des Manu, Dresden im Oktober 1888


Nunja, das Büchlein ist sehr sorgsam anhand der Quellen verfaßt, hilfreich und es fand auch bei indischen Gelehrten - bis auf die christlichen Anmerkungen - damals (in der englischen Fassung, so las ich in dem Büchlein) Anerkennung.

Nun sowas wie >>Von oben muß das Rettungsseil herabgelasaen werden, die Himmelsleiter kommen, der Gottessohn in die Menschheit eintreten. Nur "das Ebenbild des unsichtbaren Gottes" in dem "die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt", konnte das verlorne Ebenbild Gottes in uns erneuern<< ist wissenschaftlich nicht sinnvoll. Was heißt hier eigentlich "von oben"?

Überhaupts, da empfiehlt es sich für Christen doch mal das Alte Testament zu lesen und die Stelle wo Gott zu Moses aus dem "brennenden Dornbusch" spricht und am Ende war der Dornbusch ja doch nicht - Gott-sei-Dank- verbrannt. An was denkt man da wohl in Indien? Achso, das ist wohl eine Hmyne an das "mystische Feuer", um hier Sri Aurobindo's Buchtitel  "Hmyns to the Mystic Fire" (Sri Aurobindo Ashram, Pondicherry, 1971, reprinted 1973) aufzugreifen. Achso, es geht also um "Agni".  Nun wenn man Rigveda & co genauer liest, findet man dann daß "Agni" immer im Verbund mit "Indra" genannt wird und "Agni" alleine am Ende  zur Vernichtung aller Wälder per Bränden führen würde. Und was sieht man als Folge des "Abendlandes"? "Nicht nur die Entlaubungsmittel über Vietnam; nein weltweit werden die Wälder gerodet und Noah's Nein zum Artenausrotten interessierte allzuviele aus deren Reihen ebenso Kehrricht  wie Jessai's Lehren", denkt man sich da? Auch das Feuer des Zorns lodert und lodert, was sich auch in all den vielen Kriegen, kolonialistischen Eroberungskriegen, Kriegen um Ideologen, Religionskriegen alà Kreuzzügen, islamistischen Expansionskriegen, Expansionsmethoden, dem Anti-Juden-Feldzug der NAZIS während der Hitlerzeit zeigt. Auch die Dampfmaschinen_Erfindung ist eine "Feuer-Verehrung" der falschen Art gewesen und in Form der Diesel und Benzinautos immer noch und ein Teil der resultierenden Folgen inform der Umweltprobleme sind hinlänglich bekannt. Auch die Autobahnschneissen, Zerstörung der Wanderwege der Tiere usw gehören zu den Folgen falscher Verehrung des monotheitische "Feuergottes"! Selbst Wasserstoffflugzeuge wären noch falsch und heuchlerisch verlogen. Da wird von Menschenrechten geschwafelt und sie werden "garantiert" und Krieg um deren Einhaltung bzw Durchsetzung werden und wurden geführt und wie stets mit dem "Menschenrecht auf Leben", wenn man schlafend im eigenen Bett liegt oder auch als Kind im Klassenzimmer sitzt und eine Flugzeug fällt einem, infolge technischen Defekts auf den Kopf? In München saßen friedliche Menschen in einer Straßenbahn, als ein Flugzeug an einem Kreuz der Paulskirche , beim Versuch auf der Theresienewiese notzulanden, auf ihre Tram fiel und sie in große Kohlen verwandelte. In Norditalien saßen Kinder in einem Klassenzimmer beim Unterricht als ein US-Militärjet beim Versuch einer Notandung in deren Klassenzimmer buchstäblich landete und ein Blutbad anrichtete. Die Liste ist lang und weder IranerInnen auf einem Marktplatz wurden, trotz des "strengstgläubigen" islamisitischen Regimes verschont, noch Menschen in Amsterdam als eine israelische Maschine auf die schlafenden Bewohner eines Viertels stürzte; kaum irgendwo auf Erden ist man vor den Flugzeuge sicher und da wollen sie jetzt auch noch Flugtaxis bauen und zulassen, aufdaß über den dichtbesiedelten Städten rüpcksichtslose reiche Leute rascher von A nach B kommen sollen können und das obwohl man genau weiß, daß auch immr wieder Hubschrauber abstürzten und auch Franz Josef Strauss, der verehrte CSU-Politiker, infolge eines Luftloches und Anbordgewesensein des betroffenen Hubschraubers zu Tode gekommen ist. Falsche Feuergott-Verehrung wo hin man sieht.

Christlicher "Feuer-Eifer" ließ Pfarrer Haak seinen "Standpunkt" verheimlichen, den er dann im Buch Guruismus auch nicht näher benannte, sondern lediglich als "angenommen" angab, um sodann gleich gegen Wissenschaftlichkeit, Unparteilichkeit und der damit verbundenen Fairness zu Felde zu ziehen.

Nun, es ist zu vermuten, daß sein Standpunkt nicht recht viel anders gewesen sein wird als der von Alphons Nobel, Baierlein und Anderen. Nichts gegen das Einnehmen eines Standpunktes, auch Kronprinz Rupprecht hatte seine Standpunkte - staatsmännisch und er konnte das eben ohne religiöse Gefühle zu verletzen - , aber man muß schon noch fair bleiben. Den einen vorwerfen, daß sie "hindustischen Hintergrund" und co leugnen täten und den eigenen Standpunkt nicht klar benennen, sodaß man als "aachlich argumentierend" erscheint, obwohl man christlich missionarisch agitiert, das paßt nicht zusamnmen.

Auch das hat etwas mit falscher Verehrung des monotheistischen "Feuergotts" zu tun.


Zurück zur Schule:

Obwohl der Herr Lehrer Ostberlinbesuch zur Pflicht erhoben hatte (um so leichter hatten es DDR-AgentInnen - oder auch hätten es DDR-AgentInnen gehabt - , sich an SchülerInnen klammheimlich, scheinheilig heranzumachen)und defacto Walter Ruben in seinem Buch "Die Geschichte der Indischen Philosophie" (aus dem Jahr 1954)  diese Parallele zu Goethe's Faust bereits auf Seite 3 sehr wohl erwähnt. (siehe [17] ). (Es war es dem Lehrer unmöglich gewesen in Ostberlin mal in die Literatur hineinzusehen, zu welcher er die Woche darauf ein mit "Notendruck" behaftetes Referat veranstalten ließ. Dabei war das, von Ihm (!) ausgesuchte, Thema "die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" eindeutig der indischen Philosophie zuzuordnen gewesen und so hätte der Lehrer es schon fertig gebracht haben können und sollen in Walter Ruben's zwei Bücher über indische Philosophie mal hinein zu blättern (Zumal er, angesichts der 68-er Unruhen als erste Referate 1968 einen Referatkreis Kommunismus veranstaltet hatte, mir das Thema "Kommunismus in  China" zugemutet hatte, obwohl in jenem Schuljahr "Kommunismus" sowohl im Fach Sozialkunde als auch Geschichte zur fachlehrerlichen Bearbeitung auf dem Lehrplan gestanden hatte und der damalige Geschichts-und Sozialkunde-Lehrer dieser dienstlichen Pflicht auch fachlich kompetent nachkam.) Es ist nunmal - und wäre auch damals bereits dem Lehrer defacto verfügbarerweise gewesen - folgendes auf Seite 3 (!) festzustellen:


  >>


           

...  Den Colebrook'schen 'Essay' las Goethe und sagte 1829: "Diese Philosophie hat, wenn die Nachrichten des Engländers wahr sind, durchaus nichts Fremdes, vielmehr wiederholen sich in ihr Epochen, die wir alle selber duchmachen. Wird sind Sensualisten, solange wir Kind er sind, Idealisten, wenn wir lieben und in den geliebten Gegenstand Eigenschaften legen, die nicht eigentlich drin sind. Die Liebe wankt, wir zweifeln an der Treue und sind Skeptiker, ehe wir es glaubten. Der Rest des Lebens ist gleichgültig, wir lassen es gehen, wie es will und endigen mit dem Quietismus wie die indische Philosophie auch." (20) ...
----------------
(20) Glasenapp, 1949, 8.

  <<



Seite 3 in "Geschichte der indischen Philosophie", Walter Ruben (Deutscher Verlag der Wissenschaften, 1954, Berlin, [47]





 


  

Colebroke's Essays

auf Englisch siehe:

Vol.1:

https://archive.org/details/bub_gb_3V2dEP9wuusC (Das ist anscheinend Band 1)

Die Angabe in www.archive.org dazu ist falsch: https://archive.org/details/essayscolebrookevol1_491_t führt zu Band 3.

Vol 2.:

https://archive.org/details/essayscolebrookevol2_284_/page/n11/mode/2up

Vol 3.:

https://archive.org/details/essayscolebrookevol1_491_t/page/n5/mode/2up

https://archive.org/details/essayscolebrookevol3_276_N/page/n19/mode/2up

in französischer Sprache siehe:

https://archive.org/details/bub_gb_5hbQy0MSf8EC

https://archive.org/details/bub_gb_TBRYxiQ_OZ8C




(Walter Ruben's erstes Kapitel titels "1. Behandlung der Geschichte der indischen Philosophie bis auf Hegel" auf den Seiten 1 bis 12 im Buch "Die Geschichte der Indischen Philosophie"- also in [47] - ist wirklich sehr hinweisreich und bereits geprägt von der Unterscheidung zwischen der Philosophie des Vedanta einerseits und Religion andererseits. Rixner's Teil-Übersetzung des Oupnek'hat ins Deutsche war Walter Ruben aber anscheinend nicht bekannt oder auch nur nicht verfügbar gewesen. Die Übersetzung der Upanishaden von Anquetil Duperon aus dem Jahre 1801/1802 - also den "Oupnek'hat" - erwähnt er auf Seite 2 unten, was mir dann half zu Rixner's Übersetzung via der Bayerischen Staatsbibliothek zu finden. Hinweise auf auf den "Oupnek'hat" hatte ich zuvor bereits an mehreren Stellen gelesen bzw in "BRII" - in einem Beitrag von Dr. Simone Dorchain - gehört gehabt; es schien mir aber angesichts der zahlreichen Übersetzungen der Upanishaden wie jener von Paul Deussen, Hillbebrandt, neueren Ausgaben wie jener von Eknat Easwaran sowie Artur Schendel's Nachdichtungen, zunächst nicht so not-wendig zu sein. Allerdings schien es mir angesichts der KGB-Aktivitäten betreffs der TM-Scene dann sinnvoll, auch diese Ausgabe ausfindig zu machen und das Eine oder auch Andere einzuflechten.)

und des Weiteren:


 >>


       

... So stand der große Nārada vor dem Gottessohn und klagte wie weiland Dr. Faustus: Habe nun ach, Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch die Theologie durchaus studiert mit viel Bemühn! Aber der himmlische Weise fand Nārada fand in Sanatakumāra einen sehr eifrigen Lehrer. Er brauchte vor keinem Erdgeist zu verzagen und sich keinem Teufel zu verschreiben. ...

 <<



Siehe Seiten 257/258 in [18], dh Walter Ruben,  "Die Philosophen der Upanishaden", 1947, A. Francke AG, Verlag Bern



Nunja, in einem BR2-Radiobeitrag findet man immerhin vom 7.6.2017  also ca 47 Jahre zu spät für meine damalige Referat-Aufgabe - einen Beitrag von Dr. C. S. Dorchain:      

 >>


       

          Die Upanishaden - Geheimlehre der Veden               

                Die Upanishaden gelten als die Geheimlehre der sogenannten "Veden", der indischen Weisheitslehren. Doch was sind die Upanishaden wirklich, wie sind sie entstanden und welche Lehren enthalten sie?<<

 <<



Autorin: Claudia Simone Dorchain


https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/die-upanishaden-geheimlehre-der-veden/32008

der am 22.5.2021 unter dem genannten Link noch zu finden war.


In https://www.youtube.com/watch?v=yER3duINyMA findet man noch die schriftliche Info:

 >>


       

Die Upanischaden gelten als die mystische Geheimlehre der Veden, der Sagen umwobenen indischen Weisheitstexte, deren Geschichte sich im Dunkel der Jahrtausende verliert. Illustration: unbekannter Künstler aus Rajasthan, "Gattin reicht dem Gatten ein Paan-Blatt" (gemeinfrei) Der  Philosoph Arthur Schopenhauer hielt die Upanischaden für die "erhabenste Lektüre seines Lebens" und prophezeite, sie würden ihm dereinst "Trost im Sterben" sein. Doch was ist der Inhalt dieser Geheimlehre, die nicht nur Schopenhauer, sondern auch Goethe und viele ander Denker so hoch schätzten? Was bedeuten "brahman" und "atman" - Zentralbegriffe der Upanischaden - und in welchem Verhältnis steht die Einzelseele zur Weltseele?

  <<



Eine Sendung von BR II Radio Wissen


Autorin: Claudia Simone Dorchain


https://www.youtube.com/watch?v=yER3duINyMA; dieser Link war gültig am 22.5.2021


Im "Goethe-Jahr" (ca 2019) gab es zwar eine große Neuaufführung von Goethe's Faust I in München im Residenztheater, aber eine theater-artige (zugegebenermaßen eher sehr kurze und u.U. erst zu einem Drehbuch zu bearbeitende) Aufführung der Unterweisung des Nârada durch Sanatkumar gab es parallel bzw ergänzend dazu leider nicht.


Auch der folgende sehr klare Hinweis aus dem Jahre 1808 war weder allgemein bekannt geworden noch zog man die daraus die nötigen Schlüsse:

Wie ich schon zitierend erwähnte schreibt Dr. Rixner in seiner Teilübersetzung des Oupnek'hat aus dem Lateinischen ins Deutsche Folgendes:


 >>



...  Endlich war mir auch dieses ein mächtiger Antrieb zur Uebersetzung, daß Herr Anquetil selbsten (der einzige Metaphysiker, welchen die fanzösische Nation vielleicht seit Malebranche’s Zeiten aufzuweisen hatte) von der deutschen Mataphsik (wovon er gleichwohl keine völlig hinriechende Kenntnis hatte) so vortheilhaft urtheilte, daß er zu Richtern seines vorliegeden Werkes, mit Vorbeygehen seiner eigenen Landsleue,  deutsche Philosophen aufrief; und besonders von einem Kant, Göthe, Schiller, Humboldt, Jakobi, Maiomon, Fichte, Bouterweck, Reinhold, Bardili, und Köppen, gelesen und gewürdigt zu werden, sich wünschte. S. Oupnekhat Tom. 1.annot et etmendat, p. 722.

 

-----------------------------

 

Anquetils Worte a.a.O. lauten wie folgt:

„Ad scrutanda, rimanda, eâ quâ valent mentis acie, ?? Oupnekhat secreta, Germanos Philosophos, asseclas et adversarios, profundi Kant; videlicet Celeb, Goethe, Schiller, Humboldt, Jacobi, Maomon, Fichte, Bouterweck, Reinhold, Bardili, Köppen, invitare liceat. Clariorem forsitan, et fusiorem inde Opinionum suarum Expositionem haurient; et - - res etiam, quas (ipsemet) in Oupnek’hat non viderim, inventuras affimare audeo.“ ...

  

 <<



Seite 10 und 11 in [1].

Online nachlesbar via (Link war ok am 11.6.2021):

https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10251268/bsb:1146545?queries=G%C3%B6the&language=de&c=default und die folgende Seite  




Es besteht also kein Zweifel, daß Anquetil Duperon u.a. Goethe um dessen Stellungnahme zu, Oupnek'hat und damit auch u.a. bzgl. der Chândogya-Upanishade gebeten hatte.

Das war 1801/1802 nachzulesen und wird wohl auch auf anderen Wegen bei Johann Wolfang von Goethe angekommen sein.



In einem Google-Scan der Übersetzung der Chândogya-Upanishad von Otto von Böthlingk [4], die im Internet zu finden ist, findet man an einer Stelle am Rand eine handschriftliche Notiz mit Hinweis auf Goethe's "Faust", sodaß also irgendwelchen Sprach-WissenschaftlerInnen jener Uni, von der das gescannte Buch stammte, diese Parallele - unabhängig von mir - auch schon mal aufgefallen war:

Das Buch, das den Hinweis auf Goethe enthält, ist vorab gekennzeichnet mit einem stempeligen Vermerk, der da lautet: 

      

"Harvad College Library - The Request of Charles R.Lanman, Professor of Sanskrit 1880-1926" 


siehe: https://archive.org/details/hndogjopanishad00bhgoog/page/n3/mode/2up


Betreffs des Titels des Buches siehe:

https://archive.org/details/hndogjopanishad00bhgoog/page/n5/mode/2up

Link vom 26.5.2021



es heißt im Scan jenes Buches (siehe auch: https://archive.org/details/hndogjopanishad00bhgoog/mode/2up und https://archive.org/details/hndogjopanishad00bhgoog/page/n1/mode/2up - Links vom 26.5.2021 - betreffs der Hinweise der Fa. Google betreffs ihres Scans.):

 >>


       

3. "Ich kenne nur die Mantra, Erhabener, nicht aber das Selbst. Von Männern, die dem Erhabenen gleichstehen, hörte ich, dass ein Kenner des Selbst den Kummer überwinde. Ich habe, Erhabener, Kummer, und der Erhabene möge mich über den Kummer hinüberbringen." Dieser sagte zu ihm: "Alles, was du studirt hast, ist nur Name."

 <<



Die Randbemerkung bei Vers 3 in der siebenten Lektion lautet:


>>Hab ich nun ach Philosophie, usw Faust I.1<<


siehe: https://archive.org/details/hndogjopanishad00bhgoog/page/n191/mode/2up , Link vom 26.5.2021


dh.: zitiert aus einem "Google-Scan" eines Buches aus folgender Bibliothek:

 

>>Harvad College Library

___________

The Request of 

Charles R.Lanman 

Professor of Sanskrit 

1880-1926<<



siehe: https://archive.org/details/hndogjopanishad00bhgoog/page/n3/mode/2up



es handelt sich um das Werk - siehe [53] im Literaturverzeichnis - :


KHÂNDOGJOPANISHAD.

 _____

KRITISCH HERAUSGEGEBEN UND ÜBERSETZT

VON

OTTO BÖHTLINGK

LEIPZIG

VERLAG VON H. HAESSEL

1889


 siehe: https://archive.org/details/hndogjopanishad00bhgoog/page/n5/mode/2up


Der gescannte  Vers und handschriftliche Eintrag sind kurzum zu finden per dem Link (com 26.5.2021):

https://archive.org/details/hndogjopanishad00bhgoog/page/n191/mode/2up




Aber das könnte ja eventuell gerade noch ein Schulreferatsthema gewesen sein können: Parallelen zwischen Goethe's Faust mit Goethe's Ideen bzgl der Situation des Faust einerseits und Nârada's Ausgangssituation sowie Sanatakumar's Belehrung des Nârada andererseits.

Insofern war das gesamte Schulreferat-Thema, welches der  Lehrer zum Referatthema erhoben hatte, ohne jeglichem schulisch-unterrichtlichem Bezug.


Derweil würde es mit geeigneter fach-kundiger unterrichtlicher Vorbereitung durch eine geegnete Lehrkraft sehr wohl sehr gut gepaßt haben.

Va auch die bereits erwähnte Tatsache betreffs Goethe's Ballade von der Bajadere 

(

 >>



... Doch wird hier ebenso der dritte der drei Großgötzen Indiens verehrt: Schiwa, derselbe, den Goethe als "Mahadöh, der Herr der Erde" in seiner Ballade von der Bajadere auftreten läßt. ...

<<



Seite 25, im Kapitel "Rameschwaram" im Buch: "Tempel, Paläste und Dschungel -  Indische Reise", von Alphons Nobel, miz 79 Bildern, Bonn a. Rhein/Verlag der Buchgemeinde 1929

) würde die Chance geboten haben, über falsche Feuerverehrung, falsche Götterverehrung, falsche Feuergottverehrung mal etwas allgemein zu reden und nachzudenken. Schließlich geht es in dieser bemerkenswerten und interessanten Ballade auch um "Witwenverbrennung". Das würde auch Teil einer passenden Überleitung zum Tagesgeschehen im Rahmen einer Abiturklasse zur Blüte-Zeit der Hippies gewesen sein, die vielfach in Indien ihr Heil suchten und dann ja teils nur wie Vollidioten in irgendwelchen Ashrams landeten und bisweilen ja nur zum Narren gehalten wurden von Leuten, die sich Gurus nannten, derweil weniger Ahnung von Spiritualität hatten als wie sie selber und nur ihre Begierden, Lust, Laster & co "auszuleben" dabei waren.

Aber es würde der schulisch-unterrichtlichen Vorarbeit bedurft haben, die notwendige Literatur würde bereitgestellt gewesen sein müssen, per Lehrplan hätte es strukturiert vorbereitet gewesen zu sein gehabt; kurzum, es würde eben im Rahmen der staatlichen Schule und des Lehrplans, oder anders gesagt, der "Lern-und Lehrmittelfreiheit" gelegen haben müssen.

Uninteressant und nicht lehrreich würde die Thematik mitnichten gewesen sein, wie auch der folgende Abschnitt zeigt:



iii) Nun also zum kurzen, angedeuteten Vergleich der siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad zu Mr. Mahesh's Buch "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" :


Als Einleitung zu "4) Antworten." schrieb ich:

Vor wenigen Wochen (Ende 2020/Anfang 2021) und nach Jahren der Literaturrecherchen, stellte ich also nun fest, daß das Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" samt den Einzelheiten der "TM- Meditationstechik" sich, durchaus auffallend passed, in Beziehung setzen läßt zu der Unterweisung des Nârada durch Sanatkumar (... für religiöse Hindus ist Sanatkumar "der Kriegsgott", schrieb mir mal nen indischer Wissenschaftler, in einer Veranstaltung betreffs Shankara, freundlicherweise. Mr. Mahesh wiederum war nunmal anscheinend "Kshatriya", dh Angehöriger der "Kriegerkaste", sodaß jene Upanishade demgemäß zu Ihm einfach paßte....), welche man in der Chândogya-Upanishade in der siebenten Lektion finden kann.


Insgesamt sollte es also nicht allzu schwer sein, die Parallelen zwischen diesem Lehrgespräch zwischen Santakumar und Nârada und dem Buch des Mr. Mahesh "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens", SRM-Publications  sich anzusehen.


Festzustellen ist an Prof Rixner's Übersetzung, daß jenes Höchste, das nicht mehr übertroffen werden könne, sich als "Seyn" ( siehe "Versuch einer neuen Darstellung der uralten indischen All-Eins-Lehre ...", von Thaddae Anselm Rixner, Professor der Philosophie am königlich Baierischen Lyceum zu Passau, Nürnberg, in der Steinischen Buchhandlung, 1808, Seiten 162, 163, 179; siehe: https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10251268/bsb:1146545) bezeichnet findet.


Die Belehrung des Nârada in Stufen, deren Prinzip insbesondere Professor Deussen in seinen Anmerkungen hervorhebt, hat dann auffallende Parallelen zur "TM-Meditationtechnik" selber.

 

In der Chândogya-Upanishade beginnt das siebente Kapitel, je nach Übersetzung etwa so:

      

Habe nun ach alle Veden, klassischen indischen Philosophien, die vorhanden gewesene Literatur und am Ende auch noch die Schlangenbeschwörung studiert und er habe damit aber die "innere Zufriedenheit" nicht erlangen können; er kenne zwar all die Namen, könne es zitieren usw, aber es fehle Ihm eben "die innere Zufriedenheit".



Weiter in der siebenten Lektion der Chândogya-Upanishade:

 Sanatkumar klärt ihn auf, daß er Ihm sagen solle, was er weiß. 

Nârada zählt all das auf was er studierte hatte.

Dann erklärt Sanatkumar dem Nârada, daß alles, was er bisher gelernt habe, nichts als Namen seien. (Dem gegenüber bei Goethe: Goethe's Faust verirrt sich in den Lügen des Mephisto und gerät auf den völlig falschen Weg.)


Interessanterweise lauteten die Mr. Mahesh-Ausführungen betreffs der TM-Meditationspraxis (Herbst 1970/Frühjahr 1971 bis April 1976 und lt. "weekly international press-conferences" mit Mr. Mahesh in/aus Vlodropp - schon gegen Ende seines Daseins auf Erden, dh. wenige Jahre vor seinem Tod - habe sich daran nie was geändert) wie folgt: bei TM fängt man mit einem Mantra an, das aber von Anfang als ein "Wort ohne Bedeutung" vorzustellen sei. Es so zu lehren, war jedenfalls auf dem TM-Lehrerausbildungskurs in Playa La Antilla, Spanien, März bis Anfang Mai 1973, auch so gelehrt worden.

Auch bei Pfarrer Haak, einem nicht unparteiischen Kritiker der TM-Scene, kam das so an.

Auf Seite 12 in "Transzendentale Meditation", Münchner Reihe, 1977, 2. Auflage, Evangelischer Pressedienst für Bayern, (Abteilung Schriftenmission), schreibt Friedrich-Wilhelm Haak, neben seinen üblichen parteiischen - so alà gemäß "Im Zweifelsfalle gegen TM" - , Vorwürfen usw :


 >>



Es muß darauf hingewiesen werden, daß TM behauptet, daß das Mantra ein sinnloses Wortstück ist.

 <<



Seite 12 in "Transzendentale Meditation", Münchner Reihe, 1977, 2. Auflage, Evangelischer Pressedienst für Bayern, (Abteilung Schriftenmission)




Eine ausführlichere Zwischenbemerkung dazu:

Nun falsch an Pfarrer Haak's Aussage ist auch jenes "TM behauptet". Er hätte ja schon mal einräumen können, daß das durchaus so sein könnte. Dann bliebe die Frage inwieweit es der-~/denjenigen Personen von welchen "TM" im Eigentlichen herkommt, auch gelungen ist, solchem Anspruch gerecht zu werden. 


Nun "TM" ist eine Meditationsübung, wo es um die Erlangung tiefstmöglicher Ruhe, einen Zustand von "reinem Bewußtsein" geht, daß der Lautaspekt von Sanskritworten benutzt werde.  

Was geschieht eigentlich, wenn man sich eine Musik anhört, die gesang beinhaltet und bei der man die benutzte Sprache selber aber gar nicht versteht?

Das Problem wurde nunmal sehr aktuell, als die Beatles und alsbald auch viele Andere ihre Schallplatten auch in Deutschland, usw verkauften, auf Englisch sangen und keine Übersetzungen - etwa auf dem Schallplattencover oder auch als Blatt eingelegt - mitlieferten? Nunja, man zahlte druchaus dasselbe wie in UK, bekam aber offenbar nur die Hälfte, da die Beatles und Andere nunmal nicht sangen "La la, bla bla, hä, hä" oä."

Was also abgeliefert wurde, war in vielen Fällen also defacto "Laute ohne Bedeutung" .

Meine Eltern hatte mich mal zur Oper "Rigoletto" im Münchner Nationaltheater eingeladen. Ich hörte und hörte zu und wunderte mich gar sehr als ich ganz am Ende dann mitbekommen hatte, daß es auf "Italienisch gesungen worden war" und ich deshalb kein Wort verstanden gehabt hatte. Was ich nahezu die gesamte Zeit über gehört hatte, waren Laute gewesen.

Noch extremer taucht dieses Phänomen bei Sprachen auf, die nur wenige verstehen können, wie etwa im Falle von "Sanskrit".

Es brauchte auch erst das zweite vatikanische Konzil, bis die r.-kath. Kirche die Gottesdienste in den jeweiligen Muttersprachen zuließ und man endlich verstand,  was da rezitiert, gebetet und erzählte wurde.

Ist also die Vorstellung "Worte ohne Bedeutung" eine solche Ungeheuerlichkeit, daß am Ende Gerichte bemüht wurden, um festzustellen, ob da was "geleugnet" werde, "klammheimlich" Hinduismus gepredigt/verbreite werde oä?


Allerdings frägt sich auch Folgendes: Haben die "TM-Mantren" eine Bedeutung,  welche abweichend ist von dem was TM-Meditationspraxis überhaupt ist? 

Kann man denn einen Text überhaupt wirklich lesen können, der in exakt derselben Farbe geschrieben ist wie der Untergrund auf welchen man es schrieb/schreibt?  Ist denn dann nicht nur noch "Farbe" zu sehen und die Bedeutung allenfalls sowas wie da und doch nicht da?  

"TM" behauptet absolut gar nichts! ->

Kann man denn die vorstehende Zeile, welche scheinbar leer ist lesen? Nein. Es steht dort aber geschrieben:

>>"TM" behauptet absolut gar nichts! <<


TM-LehrerInnen, Mr. Mahesh oder auch Pfarrer Haak und Andere behaupteten allenfalls bisweilen etwas!

Die TM-Technik ist eine Meditationsübung, wo man mehr und mehr zur geistigen Ruhe gelangt und sich nicht bei irgendwelchen Inhalten aufhält. (Siehe auch die Ausführungen von Swami Brahmanda Saraswati bzgl. Meditation).

Pfarrer Haak's Satz ist - günstigstenfalls - sowas wie die,  schlichtweg von Nicht-Wissen geprägte oder auch auf "bewußtem Nicht-Verstehenwollen" - die Begriffsbildung "bewußtes Nicht-Verstehenwollen" stammt von Dr. Horst Seehofer im Rahmen seines Abschieds als Bayerischer Ministerpräsident - (in www.franz-rickinger.eu setze ich mich mit Pfarrer Haak's Kritik  ausführlicher auseinander.) basierende Behauptung (Pfarrer Haak war ja durchaus normal "gut-willig"): 

TM-Meditationsausübung rede den Menschen was ein; da werde durch deren TM-Ausübung den Menschen gepredigt - obgleich kein Prediger und nichts dergleichen da ist - . 

Das geht/ging anscheinend so nach dem Motto: 

Galilei hat allen Menschen die Flecken, die auf der Sonne zu sehen waren nur eingeredet, daß jene dort seien; das Fernrohr habe sie sozusagen "magisch belehrt", etwas zu sehen, was da gar nicht zu sehen sei, wenn man nicht durchblicke. 

Gemäß so einer Bastelvorschrift kam und kommt mir die die Kritik von Pfarrer Haak und anderen vor.

Allerdings ist eben der Witz an TM, daß "reines Bewußtsein" ein Zustand von Wissen ist, dass es eben nicht ein Zustand von völliger Bewußtlosigkeit, ein "Nichts" ist. Buddha's Begriff "Nirvana" wird vielfach, fälschlicherweise, als "Nichts" bezeichnet. Buddha lehrte:


>>... 


3.


Das Nichterkennen der vier edlen Wahrheiten ist die Ursache der Wanderung von Dasein zu Dasein" ¹.


...


4. Unwissenheit².


... also, ihr Mönche, gehen die Wesen, die da, mit dem Schleier der Unwissenheit und der Fessel der Gier behaftet, umherirren und wandern, einmal aus dieser Welt in jene Welt und kehren ein andermal wieder aus jener Welt in diese Welt zurück.

Und warum das?

Weil sie, ihr Mönche, die vier edlen Wahrheiten nicht erkannt haben.

Welche vier? Die edle Wahrheit vom Leiden, die edle Wahrheit von der Entstehung des Leidens, die edle Wahrheit von der Unterdrückung des Leidens, die edle Wahrheit von dem zur Unterdrückung des Leidens führenden Wege. 

_________________

¹ Dīgha-Nikāya CVI, 2, 1-3, SBE, XI, 23f. Dutoit 241 f.

² Samyutta-Nikāya LVI, 33.



>>.... Und was, ihr Mönche, ist die edle Wahrheit vom Leiden?

Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Tod ist Leiden, Kummer, Wehklage, Schmerz, Herzeleid und Verzweiflung sind Leiden; dass man etwas wünscht und es nicht erlangt, ist Leiden; kurz die fünf Daseinselemente sind Leiden. ...<<


Seite 221  in [51]


...


5.


Die Wahrheit vom Leiden¹.


[Aus einer Rede des Buddha:]

" Und was, ihr Mönche, ist die edle Wahrheit vom Leiden?

Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Tod ist Leiden, Kummer, Wehklage, Schmerz, Herzeleid und Verzweiflung sind Leiden; dass man etwas wünschgt und es nicht erlangt, ist Leiden; kurz die fünf Daseinselemente sind Leiden. ...


_________________


¹ Dīgha-Nikāya XXII, 18. Warren 368 f. 


... <<


Seite 222 in [51]

   

Religionsgeschichtliches Lesebuch 

in Verbindung mit W. Grube (verstorben), K.Geldner  (Maburg), M. Winternitz (Prag) und A. Mez (Basel) , 

herausgegeben von A. Bertholet (Basel), 

Einzelausgaben

Die Religionen der Inder: 

der Buddhismus" 

von 

Professor Dr. M. Winternitz, Prag, 


Tübingen 

(1908) 

Verlag von J.C.R. Mohr (Paul Siebeck) 

1911



Wenn Buddha sagt "Das Nichterkennen der vier edlen Wahrheiten ist die Ursache der Wanderung von Dasein zu Dasein", so kann doch ein Erreichthaben des Nirvana nicht das Nicht-Mehr-Erkennen der vier edlen Wahrheiten sein, da er sonst ja das Nirvana nicht errreicht gehabt hätte, da jenes "Erkennen" sich als vergänglich herausgestellt hätte. Insofern ist eben der Zustand des Nirvana auch nicht etwas was von  "Nicht-Wissen" geprägt sein könnte.

Buddha lehrte nunmal, daß es einen Ausweg aus dem "Leiden" gebe (Das war ja wohl der Kern seiner Lehre!). Dann kann aber doch das Erreichthaben des Auswegs aus dem Leiden nicht ein Zustand von "Nicht-Wissen" sein, wenn doch Nicht-Erkannthaben und insofern "Nicht-Wissen"  nunmal der Veränderlichkeit unterliege, weil es eben einen Ausweg gebe.

Es erinnert an Euklid und René Descartes:

Euklid lehrte, daß en Punkt etwas ohne Ausdehnung sei. In de r heutigen, auf David Hilbert zurückgehenden, Fassung der "euklidischen Geometrie" wird Punkt als etwas erklärt, was anhand gewisser Axiome darstellbar ist. (siehe [52]). Wenn SchülerInnen erstmals was von Punkt, gerade & co hören, so stellen sie sich üblicherweise darunter irgendwas unendlich Kleines, ein Nichts darunter vor. Lernt man später dann die "analythische Geoemetrie", die auf René Descartes zurückgeht, so lernt man, daß ein Punkt vorstellbar ist als ein mathematisches Gebilde, bestehend aus 3 reellen Zahlen. Reelle Zahlen, so lernte man in den mittleren Jahrgängen, haben (übrigens in überabzählbar vielen Fällen) unendlich viele Dezimalstellen. Liest man ein wenig betreffs Herrn Kolmogoroff, auf den die Axiome der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik zurückgehen, kann man finden, daß er sich gegen Ende des Lebens mit Komplexitätstheorie befaßte: So ist ein Algorthmus - per dem  man dann per Hand eine Dezimalstelle nach der Anderen einer reellen Zahl finden kann/könnte - für sowas wie "Quadrat-Wurzel aus 2" (Intervallschachtelung) mit wenigen Zeilen hingeschrieben; für eine transzendente Zahl wie "Pi" kann man selbst - von einer sehr anschaulichen Vorstellung ausgehend - das dann noch, unter Zuhilfenahme jenes Algorithmuses zur Lösung von Gleichungen dritten Grades, mit ziemlich wenigen Zeilen hinschreiben und braucht nicht unendlich viele "Ziffern" bzw Buchstaben dazu. Es gibt dann noch Algorithmen, die mit mehr oder weniger Zeilen auskommen. (Es gibt aber auch reelle Zahlen so las ich mal, die so seltsam sind, daß grundsätzlich kein Algorithmus, der das Hinschreiben der unendlich vielen Dezimalstellen mit weniger als jenen abzählbar unendlich vielen Dezimalstellen jener Zahl selbst , gestatten würde, existiert/existieren kann.)

Kurzum, die Vorstellung eines Punktes gemäß der analytischen Geomtrie des René Descartes kann mit der Vorstellung, daß ein Punkt wie ein Nichts sei, nicht mehr auskommen.

Dennoch führen beide "Modelle" zur selben "euklidischen Geometrie". Das sollte als Beispiel dafür genügen, daß etwas was ein" Nichts" zu sein scheint, nun wirklich nicht ein "Nichts" zu sein braucht, ja Unendlichkeit sein kann.

Das ist nur Mathematik und mit den Möglichkeiten per 1-2 Semester Mathematik-Studium exakt und korrekt logisch begreifbar.


In einer Neuauflage aus dem Jahre 1992 änderte - anscheinend Herr Gandow - den Text, dann ein wenig ab, aufdaß es als "Ziterung dessen was TM-LehrerInnen dazu so üblicherweise zu sagen pflegten/pflegen" durchgehen solle:

 

 >>



"... Es ist einfach ein Wort oder Gedanke, der nicht auf der Bedeutungsebene, sondern auf der des Klanges benutzt wird...

 <<



von Seite 18 in "Transzendentale Meditation", Münchner Reihe, 6. überarbeitete und erweiterte Auflage, 1992, Evangelischer Presseverband für Bayern, Abteilung Schriftenmission, ISBN-3-583-50622-7, herausgegeben von Thomas Gandow



Nunja, soweit korrigierte man sich und nun ist dieser Darstellung so ähnlich als wie es TM-LehrerInnen auch zu sagen pflegten. Es wird nicht mehr behauptet, daß vonseiten der TM-LehrerInnen - sofer sie es richtig lehren - TM-Mantra behauptet werde, daß die "TM-Mantren" Worte ohne Bedeutung seinen. Richtig ist, daß der Klangaspekt von Sanskritworten benutzt werden.

(Auch wenn man die Formlosigkeit im Zustand von Dunkelheit, sozusagen, als "optisches" Mantra benutzen würde, wären ja beim Wieder-Hell-Werden am nächsten Morgen wieder "Formen" zu erkennen. Es wäre ja schließlich auch absurd, wenn jemand behaupten würden, daß es in völliger Dunkelheit auf Erden tatsächlich keine Formen mehr gäbe.

Aber es gibt dazu einige interessante Aussagen aus dem Bereich der frühen buddhistischen Schriften, die nunmal die völlige Sinvollkeit des TM-Ansatzes unter Betonung von "Bedeutungs- und Formlosigkeit" erfreulicher- und dankenswerterweise bestätigen:

i)

>> Gieb auf den Zorn, gieb völlig auf den Hochmut,

Bezwing die Fesseln alle, die dich binden;

Den, der nicht hängt an Name und Gestalt *

Und nichts besitzt, - den kann der Schmerz nicht treffen.

  -------------------------

* D. h. an dem durch Name und Gestalt oder Name und Form näher bestimmten, begrenzten, in der Beschränkung von Name und Gestalt erscheinenden, sich offenbarenden individuellen Dasein. Der   Kern des Gedankens ist jedenfalls die Mahnung, nicht zu hängen am Dasein. ...<<

 

  Vers 221, Seite 69 in [51]


ii) 

>>

95. D a s  t o d l o s e  R e i ch

Udāna VIII, 1-4

 

   So hab‘ ich es gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthī im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapiṇḍika. Damals aber belehrte, ermahnte, ermunterte und erfreute der Erhabene die Mönche durch eine Rede über das Nibbāna. Und die Mönche hörten die Lehre aufmerksamen Ohres, indem sie Acht gaben, es sich vergegenwärtigten und alle Gedanken zusammennahmen.

    Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

  “ Es ist, ihr Mönche, jenes Reich, wo nicht Erde noch Wasser ist, nicht Feuer noch Luft, nicht unendliches Raumgebiet, noch unendliches Bewusstseinsgebiet, nicht das Gebiet der Nichtirgendetwasheit, noch das Gebiet der Wahrnehmung und auch nicht Nicht-Wahrnehmung, nicht diese Welt noch eine andere Welt, nicht beide, Sonne und Mond. Das, ihr Mönche, nenne ich weder Kommen noch Gehen noch Stehen noch Vergehen noch Entstehen. Ohne Stützpunkt, ohne Anfang, ohne Grundlage ist das; eben dies ist das Ende des Leidens.“

 

„Schwer zu sehen, wahrlich eben ist das Nicht-Ich, nicht leicht zu begreifen ist ja die Wahrheit; überwunden ist der ‚Durst‘ für den Wissenden; für den Schauenden ist nicht irgend etwas.“

   “ Es gibt ihr Mönche ein nicht Geborenes, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes.

Wenn es, ihr Mönche, dieses nicht Geborene, nicht Gewordene, nicht Geschaffene, nicht Gestaltete

n i c h t gäbe, dann wäre hier ein Entrinnen aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten nicht zu erkennen. Weil es nun aber, ihr Mönche, ein nicht Geborenes, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes gibt, darum läßt sich ein Entrinnen aus dem dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten erkennen.“

„Für das, was abhängig ist, gibt es auch Bewegung; für das, was nicht abhängig ist, gibt es keine Bewegung; wo keine Bewegung ist, ist Ruhe; wo Ruhe ist, ist kein Verlangen; wo kein Verlangen ist, ist kein Kommen und Gehen; wo kein Kommen und Gehen ist, ist kein Vergehen und Neuentstehen; wo kein Vergehen und Neuentstehen ist, ist weder ein Hinieden noch ein Jenseits noch (ein Etwas) zwischen beiden; eben dies ist das Ende des Leidens.“ 

>> Der Wahrheit Gab' geht über alle Gaben,

Der Wahrheit Saft geht über alle Säfte,

Der Wahrheit Wonne über alle Wonne!

Der Gier Erlöschen jeden Schmerz besiegt. <<

siehe Seite 130 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):


iii) 


Siehe dazu etwa auch:

 >>



100. W o  h ö r t  N a m e  u n d  F o r m  r e s t l o s  a u f ?

                    Saṁy. I,3,7.
 

Von wo verschwinden die Ströme, wo dreht sich nicht der Kreis? Wo hört Name-und-Form restlos auf?

  Wo Wasser, Erde, Feuer, Luft keinen Boden findet, von dort verschwinden die Ströme, dort dreht sich nicht der Kreis, dort hört Name-und-Form restlos auf.   

 <<



siehe Seite 130 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):


 

iv)


 >>



102. W o  f i n d e n  d i e  E l e m e n t e  k e i n e n                      B o d e n ?
Dīgh. XI, 85.

In Einem Mönch erhebt sich folgende Frage: „Wo kommen wohl die vier großen Gebilde, nämlich Erde, Wasser, Feuer, Luft, gänzlich zum Verschwinden?“ Da der Mönche sich die Frage nicht beantworten kann, geht er der Reihe nach zu den Göttern, bis hinauf zu Brahmā und legt ihnen seine Frage vor. Aber keiner der Götter vermag sie zu beantworten, und Brahmā schickt den unbequemen Frager schließlich zm Buddha. Dieser erklärt dem Mönch, daß die Frage nicht richtig gestellt sei:

 

   „So, o Mönche, muß diese Frage gestellt werden:

Wo findet Wasser, Erde, Feuer, Luft keinen Boden?

Wo hört Langes und Kurzes, Kleines und Großes, Schönes und Unschönes - wo hört Name-und-Form gänzlich auf?

   Und so lautet die Antwort:

   Ein unerkennbares, unendliches, von allen Seiten leuchtendes Bewusstsein: dort finden Wasser, Erde, Feuer, Luft keinen Boden; dort hört Langes und Kurzes, Kleines und Großes, Schönes und Unschönes -- dort hört Name-und-Form gänzlich auf. Durch die Aufhebung des Bewusstseins hört dieses auf.“

 <<



siehe Seite 130 und 131 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):



Im übrigen bedeutet jenes ( lt. Haak-Listen, Mildenberger- Liste - im Buch "Zauberformel-TM") "TM-Mantra" "Shyama" gemäß der Sanskrit-Lexika des Prof. Dr. Dr. Klaus Mylius sowie des Prof. Dr. Martin Mittwede schlichtweg "dunkel,  schwarz"; lt. Prof Mittwede könne es  auch "blau" bedeuten.)

Auf Seite 27 (in "Transzendentale Meditation", Münchner Reihe, 6. überarbeitete und erweiterte Auflage, 1992, Evangelischer Presseverband für Bayern, Abteilung Schriftenmission, ISBN-3-583-50622-7, herausgegeben von Thomas Gandow) findet man dann noch die Aussage, daß es sich bei den "TM-Mantren" um "Sanskrit-Mantren" handle.


Ein erstes einigermaßen normal verfügbares "Sanskrit-Deutsch, Deutsch-Sanskrit"-Lexikon gibt es in Deutschland seit 1975; es verfaßte Prof Mylius und das Buch erschien in der Ex-DDR im VEB-Verlag. Nun für die "zweite Auflage" die 1977 erschien, würde das doch noch rechtzeitig verfügbar gewesen sein.

Ansonsten gab es ja die Petersburger Wörterbücher von Herrn Roth und Otto von Böhtlingk (zu finden in der bay. Staatsbibliothek; siehe: https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/hitList.do?methodToCall=pos&identifier=100_SOLR_SERVER_1572990396&curPos=1#100; Diese "Petersburger Wörterbücher" benutzte auch Prof. Mylius für sein Lexikon rege. Nachdem Pfarrer Haak damals in München wohnte, hätte er sie dort kostenlos ausleihen oder aber zumindest im Lesesaal einsehen bzw sich eine Kopie anfertigen lassen dürfen und können.), welche ja noch in der Zeit der Zaren erschienen waren und welche lediglich die Orginal-Sanskrit-Buchstaben benutzen und nicht jene moderne Umschrift "IAST", welche eine eindeutige Transliteration von Devanagiri ermöglicht und welche ich hier benutze, wenn ich Sanskrit-Wörter schreibe.(siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/International_Alphabet_of_Sanskrit_Transliteration)

   


Die Selbstdarstellung der TM-Scene war im Prinzip diese:

Bei "TM" geht es um eine unpersönlich, objektiv-wissenschaftlich ausübbare Meditationsmethode, wo man den den Klangaspekt eines Sanskritwortes benutzt, um in unparteiisch-unvoreingenommener, objektiv-wissenschaftlicher Geisteshaltung das Phänomen "Transzendentalen Bewußtseins" kennen lernen zu können und das regelmäßig, bis die Beziehung dessölbigen zu Wachen, Träumen, Schlafen usw in unzweideutiger, unstrittiger Art&Weise samt dessen Bedeutung und Rolle im Gesamtgefüge der Bewußtseinszustände klar geworden ist.

Weiter heißt es, daß es um das Erlangen eines Zustandes tiefster Ruhe gehe:


In Dr. Rixner's Übersetzung der Chândogya-Upanishade findet man dazu auf Seite 183 zB.:



   >>


       

...   Nard forschte weiter; aber welches ist der Zweck aller dieser Büssungen?

    Sant-Kumar sprach; der Zweck der Büssungen und Sinnen-Ertödtungen, ist der innere Trost, und die Seelenruhe, welche daraus entsteht.

   Nard forschte weiter: Lehre mich, Ehrwürdiger Vater! diesen innern Trost und diese Seelenruhe kennen?

   Sant-Kumar antwortete, dieser innere Trost und diese Seelenruhe ist über alle Beschreibungen erhaben, und das Höchste aller Güter.

   Nard forschte weiter: aber so sage mir doch,  ehrwürdiger Vater, worin denn die Wesenheit dieses innern Trostes und dieser Seelenruhe besteht?

   Sant-Kumar antwortete: Das Wesen des innern Trostes, und der Seelenruhe bestehet darinnen, daß der höchste Grad derselben (Bhouma) schlechterdings nichts mehr zu wünschen übrig läßt; denn bliebe noch Etwas zu wünschen übrig, so könnte ja die Ruhe nimmermehr vollkommen seyn, sondern es würde immer noch ein  Sehnen  und  Verlangen  nach jenem Höhern, das uns noch mangelte, geben: wo aber noch ein Willen und Begehren ist, da ist nicht Ruhe. 

 ...

<<



Seite 183/184 in [1], dh "Versuch einer neuen Darstellung der uralten indischen All-Eins-Lehre ...", von Thaddae Anselm Rixner, Professor der Philosophie am königlich Baierischen Lyceum zu Passau, Nürnberg, in der Steinischen Buchhandlung, 1808


von: https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10251268/bsb:1146545



In Dr. Rixner's Übersetzung der Chândogya-Upanishade findet man anschließend: Seite 184 - 188:



   >>



Wer bis zu dem höchsten Grade der Seelenruhe gekommen ist, der ist in Brahm entzückt, der sieht und weiß, hört und versteht nichts mehr ausser ihm und erinnert sich durchaus keines besondern Dinges; denn sein besonderes von Gott  getrenntes Bewußtsein hat aufgehört. - Die höchste Ruhe ist unvergänglich, immerwährend, und keiner Störung oder Unterbrechung unterworfen. Denn daß z.B. das Sehen , das Hören, das Wissen, und das verstehen unterbrochen werden kann, und nicht immerwährend sondern vergänglich ist: das kommt ja eben daher, weil hier die zufällige Vereinigung zwischen dem vorstellenden und empfindenden Subjekt, dann die Kraft und das Werkzeug der Vorstellung wie auch der vorgestellte Gegenstand wieder aufgehoben werden mag: dagegen im Zustande der höchsten Ruhe, welcher der Zustand der wahrhaftigen Einswerdung ist, das Schauende, das Schauen, und das geschaute ewige Seyn schlechthin und untrennbar Eins ist. Der zeitliche Sinn und Verstand hat nimmer Ruhe noch Rast; diese wird nur in einer Region, weche dem Sinn und Verstand unzugänglich ist, gefunden. [Pax Dei, quae exsuperat omnem sensum].

 

    Nard foschte weiter: Welches ist denn also die Region dieser hohen unzerstörbaren Ruhe, ehrwürdiger Vater! und wo mag man sie finden?

 

Sant-Kumar antwortete: Die Ruhe geht aus sich selbst hervor, und kehrt in sich selbst zurück, d.h. sie entspringt aus sich selbst, und beruhet auf sich selbst.

   Wenn du mich fragst, wo sie zu finden seye, so verweise ich dich an sie selbst du wirst sie nirgends anderes finden. Ihr Wesen ist zugleich ihre Form (aain) ihr Seyn ist ihr Erkennen; und beyde sind von einander nicht zu trennen: wenn du sie erreichst, wirst du sie kennen; wenn du sie kennst, hast du sie erreicht; wenn du sie inner dir besitzest, wirst du sie überall ober dir, unter dir -- vor und nach, rechts und links finden: - besitzest du sie nicht innerhalb, wirst du sie ausserhalb vergebens suchen!

    Und nach ener Weile fuhr er fort:

Gott ist die Ruhe; und Gott ist überall, unten, und oben, vornen und hinten, rechts und links; denn Gott ist alles; und damit Nard dieses nicht etwa falsch verstehen möchte, setzte er hinzu; der Geist Gottes ist die Weltseele (atma) ist oben und unten, rechts und links; auch ich lebe durch diesen Geist, und ich bin dieser Geist, denn der Geist ist alles.

    Wer dieses anschaulich erkannt hat, und von der Wahrheit dieser Lehre durchdrungen ist, der hat Friede und Seligkeit in sich selbst gefunden, der spielet mit sich selbst, und genießt sich selbst, und ziehet reinstes Vergnügen aus sich selbst; der ist der König und Beherrscher des Paradieses (Behescht), und alle Dinge müssen seinem Willen dienen.

  Wer das Gegentheil zu wissen glaubt, der hat einen andern König über sich, und bleibt ein Sclav, wo er immer seyn mag; wenn er nicht einmal gar zu seyn aufhöret; und weder hier noch dort, wird es jemals völlig nach seinen Wünschen gehen.

 

   Wer hingegen diese Lehre anschaulich erkannt hat, und von ihrer Wahrheit durchdrungen ist, der sieht den Tod nimmermehr, weder die Krankheit, noch irgendein Ungemach; er sieht und fühlt lauter Freude und Seligkeit, denn er hat das All in seiner Gewalt, und Alles gehorchet seinen Wünschen. Sein Zustand ist der Zustand der vollkommensten Ruhe, seine Weisheit und Vorsicht beherrschet das Schicksal; frey von allen Banden der Begierlichkeit schlägt das Herz in seiner Brust.

 

   Durch diesen Unterricht hatte Sant-Kumar allen Rost der Unwissenheit, und die ganze Kruste des gemeinen Wissens aus dem Herzen seines Schülers Nard hinweggefegt, und abgelöset; ihn fürhend aus dem Dunkel der Unwissenenden zu der höchsten Erleuchtung der Wissenschaft der Gotteskundigen.

  

                                         *

 

        Anmerkung zum XV. (18) Brahmen.

Der vorliegende Unterricht beschäftigt sich mit der Angabe des obersten Grundes alles Erkennens; alles körperlichen Seyns und Bestehens; und aller Seligkeit. -

Er begreift also nach unseren heutigen Art zu reden, Metaphysik, Physik, und Ethik in sich.

 

Die unterste Stuffe des Erkennens ist nach dieser Metaphysik der todte Begriff, und das noch im Gemüthe ruhende Wort; höhere Erkenntnis gewährt der Begriff, welcher den Ausdruck bereits gefunden hat, und durch die Rede, oder das lebendige Wort anderen mittheilbar geworden ist; - Noch höhere Erkenntnis gewährt die innere geistige Anschauung, welche den Begriff und das Wort miteinander vereinigt - über die Anschauung setzt der Lehrer dann ferner den Willensentschluß; über den Willensentschluß erhebt er das Ergreiffen und den Besitz des Realen; noch höher als das Ergreiffen des Realen, achtet er das klare Bewußtseyn dieses Ergreiffens; für das Höchste endlich der Erkenntnis erklärt er, die durch die Wissenschaft bewirkte Gewissheit und Ueberzeugung.

Die Physik dieses Unterrichts findet den nächsten Grund alles körperlichen Seyns und Bestehens, in der Nahrung jedes Wesens; den letzten Grund aber aller Nahrung und alles Wachsthums überhaupt in dem Wasser; den Urprung des Wassers in dem Feuer, den Grund des Feuers endlich in dem alles enthaltenden, und alles alles umschliesenden Luftraum, welcher Brahm selbst ist.

Die Ethik endlich dieses Aufsatzes rühmt als das erste der Güter des Menschen, seine Besonnenheit, als das 2te seine Wissenschaft des Seyenden an sich, nämlich des Wahren und Rechten; und als das 3te und Höchste die Ruhe und Entzückung in Brahm, welche nichts weiter zu wünschen übrig läßt.

 ...

<<



Siehe: Seite 184 bis 189 in [1], dh "Versuch einer neuen Darstellung der uralten indischen All-Eins-Lehre ...", von Thaddae Anselm Rixner, Professor der Philosophie am königlich Baierischen Lyceum zu Passau, Nürnberg, in der Steinischen Buchhandlung, 1808


von: https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10251268/bsb:1146545



in Dr.med. Mischel's's Übersetzung der Chândogya-Upanishade, dh im Buch "Das Oupnek'hat, die aus den Veden zusammengefaßte Lehre von dem Brahm, Dresden, aus der sanskrit-persichen Uebersetzung des Fürsten Mohammed Daraschekoh in das Lateinische von Anquetil Duperron, ins Deutsche übertragen von Franz Mischel, Dr. med.,Dresden, Kommissions-Verlag und Druck von K.Heinrich,1882 (siehe [3]) ; man findet dazu auf Seite 43 zB.:

                        

>> ...Nard frug: wo ist die Grenze dieser Ruhe?

Er erwiderte: wenn man weiß, daß aus dieser Buße Trost und Ruhe quillt.

Nard bat: o Verehrungswürdiger, gieb mir eine Andeutung von Trost und Ruhe!

Er erwiderte: Trost und Ruhe ist etwas, was größer als Alles ist; das Ende aller Dinge ist Trost und Ruhe.

Nard frug: was ist Trost und Ruhe?

Er erwiderte: bhouma, d. i. die vor Allem höhere Stufe, über die keine hinausgeht, dieses selbst ist die Ruhe und der Trost, denn in Allem, was unterhalb dieser Stufe ist, ist keine Ruhe, weil der Mensch ein Verlangen darüber hinaus hat. Somit ist im Verlangen das Ruhelose. Und in bhouma sieht, weiß, hört erkennt und denkt der Mensch nichts Anderes. Und bhouma vergeht nicht, ist immer, geht nicht unter und nimmt nicht ab, denn das Auge, das Sehen und die Klarheit sowie der Sehende sind in  bhouma Eines, und der Ort, wo der Mensch einen Anderen sieht, weiß, hört , erkennt und beurtheilt, ist aniti, d.i. in ihm ist das Verderbte und Schwache; hier ist kein Trost und keine Ruhe. ...<<


Seite 43 in [3], dh im Buch: "Das Oupnek'hat, die aus den Veden zusammengefaßte Lehre von dem Brahm", Dresden, aus der sanskrit-persischen Uebersetzung des Fürsten Mohammed Daraschekoh in das Lateinische von Anquetil Duperron, ins Deutsche übertragen von Franz Mischel, Dr. med.,Dresden, Kommissions-Verlag und Druck von K.Heinrich,1882



von: https://daten.digitale-sammlungen.de/0011/bsb00117812/images/index.html?id=00117812&groesser=150&fip=193.174.98.30&no=&seite=71


Über das oben beschriebene "Einssein von Auge, Sehen und die Klarheit sowie dem Sehenden" schrieb auch Mr. Mahesh in seinem Buch "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens":

    

>>... Die großen Worte  der Erleuchtung in den Veden drücken das Sein als die letzte Wirklichkeit aus, und sie finden Es im Inneren des Menschen als sein eigenes, untrennbares Selbst. Sie enthüllen die Wahrheit des Wortes: "Ich bin Das, Du bist Das, all dies ist Das, Das allein ist, und da ist nichts außer Ihm." ... <<


Seite 39 in [11]

(Siehe auch Seite 30 in [11].)


Auf Seite 44 findet man in zB. Dr. med. Mischel's Übersetzung noch eine Aussage, die sich genauso in Mr. Mahesh's "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" wiederfinden läßt:

     

Dr. med. Mischel's Übersetzung der Chândogya-Upanishad von 1882:

Mr. Mahesh's "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" von 1964







>> ... Nard frug: o Verehrunsgwürdiger, was ist der Sitz des bhouma, d.i. wo befindet sich bhouma?

Er erwiderte: bhouma thront in seiner eigenen Größe. ,,,<<

 


>>.... So, wie er ist, ist er unten und oben, vorn und hinten, rechts und links, er ist Alles.

Ich, fügte er hinzu, bin unten, ich bin oben, ich bin vorn  hinten, ich bin rechts und links, ich ibin Alles. ...<<

>>Die Hymnen der Veden und der Bhagavad Gita besingen den Ruhm des unvergänglichen Selbst, des Seins, der letzten Wirklichkeit, des Brahman, welches das Höchste, das Absolute ist. Sie sagen: Wasser netzt Es nicht, Feuer brennt Es nicht, Wind kann Es nicht trocknen, Waffen können Es nicht schlagen. Es ist vorne, Es ist hinten, Es ist oben und unten. Es ist links wie auch rechts. >>


Seite 44 in [3]

Seite 39 in [11]  


Link vom 22.5.2021: https://daten.digitale-sammlungen.de/0011/bsb00117812/images/index.html?id=00117812&groesser=150&fip=193.174.98.30&no=&seite=72







Die Beziehung zur siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad liegt insofern also auch in Folgendem:

Nachdem man bei TM dort anfängt wo die Gedanken sind, welche nunmal Inhalte haben und insofern "Namen" seien, geht man dann zum Mantra, dh dem über, was kein Name mehr ist. In diesem Sinne wird Sanatkumar's Lehre klar umgesetzt.



Nârada frägt weiter, ob es etwas größeres als Namen gäbe und Santakumar klärt Ihn darüber auf, daß "Rede" größer sei.

Nunja, wenn man sich in der Meditation beim "Redenschwingen", beim Denken erwischt, so sage man zu den Gedanken "Dies ist nicht die Zeit dazu" (siehe Swami Shantananda Saraswati, "SAYINGS OF SWAMI SHANTANAND SARASWATI" - Paul Mason,  https://www.paulmason.info/gurudev/sources/pdf/Sayings of Swami Shantanand Saraswati.pdf  im Abschnitt "meditation"; [9]) und fahre mit dem Meditieren fort. In der TM-Meditationspraxis geht es eben auch darum, daß es während der täglich zwei Zeiten der TM-Ausübung um "transzendieren" geht und nicht um  verbales nachsinnen, inhaltliches denken, Kontemplation und auch nicht um Konzentration auf irgendwelche Inhalte wie irgendeine konkrete Gottesvorstellung hin.

(In www.franz-rickinger-91-19i.eu setze ich mich mit Pfarrer Haak's Kritik - aufgrund der Nicht-Unparteilichkeit und seinen Entscheidungen gemäß "im Zweifelsfalle gegen die TM und TM-Scene" eher als Anfeindungen zu bezeichnen - ausführlicher auseinander. 

Allerdings ist es unbestritten, daß es in der TM-Scene durchaus Mißstände gab und darüber schreibe und schrieb ich hier nunmal ausführlich. 

Pfarrer Haak, aber auch Hans Löffelmann und Andere im Gefolge seiner/derer Aktivitäten gingen vermutlich einfach von dem aus, was da - in einem begrenzten Zeitfenster -zu beobachten war. 

Allerdings konnten Pfarrer Haak,  Hans Löffelmann sowie jene  Anderen, in der Natur des Bemühens solcher Gruppierungen, Geheimdienst-Aktivitäten sowie deren Folgen, "Unterwanderungs-Akitivitäten" sowie deren Folgen, Mißstände an Schulen an denen er nunmal nicht unterrichtet hatte, usw usf nicht "sehen" und so ging er nur von dem aus, was anscheinend ab "TM-Erlernen" - und das dann fehldeutend als Folge von TM-Erlernthaben sowie TM_Ausübung sowie TM-Scene, alles bisweilen anscheinend oder auch in gewissen Fällen tatsächlich dann - in einen Topf geworfen habend - als Folge zu beobachten gewesen war bzw sei.

Dann waren eben zusätzlich schriftlich gemachte Falschdarstellungen dann - bei entsprechender wirkölucher Faktenlage und nicht nur der Sachlage, welche Pfarrer Haak , Hans Löffelmann und jene Anderen, heranzogen - ein umso größeres Problem.)


Nârada frägt auch weiter, ob es etwas Höheres als die "Rede" gäbe und erhält zur Antwort, daß es die "Anschauung des inneren Sinnes sei".

Beziehung zu "TM": Eine "Anschauung des Inneren Sinnes" ist nun schon weniger Aktivität, es ist sicherlich eine subtilere Ebene; es geht, vom Begriff her "Bei Anschauung des Inneren Sinnes" im Zusammenhang mit der "TM-Meditationsmethode" offenbar um so was wie das Gewahrsein, daß man meditiert und das während der Zeit des Meditierens; aber eben auch das ist noch etwas anderes als das "Sein" und man habe, so auch Swami Shantanand Saraswati folglich weiter zu gehen im Prozeß des Transzendierens.


Nârada frägt noch weiter, ob es etwas Höheres als die "innere Anschauung" gäbe und erhält als Antwort, daß es "der Entschluß" sei.

Beziehung zu TM: Der Entschluß nicht bei der "inneren Anschauung" zu bleiben, weil das eben immer noch ein Phänomen des Wachzustandes ist und daher fortzufahren im Prozeß  des Transzendierens, ist subtiler als die "innere Anschauung" es war. Außerdem ist der Entschluß etwas das schon vorher ist und nicht erst zu schaffen, zu finden ist und stellt insofern ein höheres Maß an "Ruhe" dar.


Nârada frägt abermals weiter, ob es etwas Höheres als den Entschluß gäbe.

Sanatkumar erklärt Ihm daraufhin, daß dies das "ergriffene Reale" sei und daß besser als "Wissen und Thun" das "Haben und Erlangen" sei.

Beziehung zu TM: Die Erfahrung des mehr und mehr zur Ruhe zu kommen, ist aber erst noch eine gewisse reale Erfahrung, es ist ein Gefühl - wie es in der nächsten Frage des Nârada heißt - und keinesfalls das transzendente Selbst, das Sein. Ein "Ergreifen" ist es immer noch eine subtile Tätigkeit. Das "Ergriffene Reale" drückt eben aus, daß da was ergriffen wurde und man mit mit dem Geist noch bei dem "Ergriffenhaben" verweilt. Die Meinung, die Idee, daß diese-oder-jene  Erfahrung bei der TM-Ausübung nun doch "transzendentales Bewußtsein" wohl sei, ist eben immer noch "gedankliche Aktivität" und so ist ein in diesem Sinne "ergriffenes Reale" nicht "das Reale".




>> 



Nârada fragte weiter:


 

"kann es über den Besitz und das freudige Gefühl des ergiffenen Realen, noch etwas wünschenswertheres als das menschliche Begehrungsvermögen geben?"


 

Sanatkumar antwortet:


"das klare Bewußtsein ... des ergriffenen Realen ist noch herrlicher als der blose Besitz desselben. Wer das klare Bewußtsein hat des ergriffenen Realen..."

<<



[1]



Beziehung zu  "TM":  Na klar, bei TM ist das "Gefühl", die "Gewahrheit des Besitzes von sowas wie bzw dem "Ergriffenen Realen" noch nicht das "Sein"; die Gewahrheit von etwas und sei es "das ergriffene Reale" ist immer noch  erst die "Gewahrheit von etwas"; da ist immer noch jene Dualität von Gewahrseiendem und dessen was man gewahr ist und sei Letzteres noch so subtil. Aber es ist sicher subtiler noch als jene subtile Tätigkeit des "Ergreifens" des "Ergriffenen Realen"; der Geist wendet sich aber dem "Gewahrsein", dem "klaren Bewußtsein" von etwas - hier dem "Ergriffenen Realen" - zu. Es ist sehr naheliegend, daß der Geist, nach dem Verwerfen des "ergriffenen Realen" als noch nicht "transzendentales Bewußtsein seiend und einfach nicht sein könnend", sich dem Gewahrsein des "ergriffenen Realen" zuwendet, da das nunmal sehr naheliegend ist und untrennbar mit dem "Ergriffenen Realen und dem Entschluß sowie der Gewahrheit, weiterzumachen im Meditationsprozeß" verbunden ist.



>> 



Nârada fragte aber erneut weiter und wollte wissen, ob es da "noch etwas wünschenswertheres geben könne."




Sanatkumar antwortet:


"Die durch Wissenschaft bewirkte Gewißheit und Uiberzeugung von dem einzigen Realen (vekian) ist noch herrlicher als das klare Bewußtsein desselben ohne wissenschaftliche Uiberzeugung".

<<



[1]

und erläuterte weiter:



>> 



"...der ist zum Mittelpunkt aller Ruhe gelangt..." [1]

 

<<



[1]



(Bei Goethe läßt sich, am Ende von Faust I, das Gretchen lieber hinrichten, als sich von dem teuflischen Anti-Freund des Faust, dem Mephisto retten zu lassen. Gretchen sagt zu Faust: "Oh Heinrich, mir graut vor Dir!" und sie sagt es so klipp und klar und unmißverständlich, daß es einer Gewahrwerdung, der Falschheit seines eingeschlagenen Weges gleich kommt und er erkennt, daß er auf dem falschen Weg war und auf eine Lügner hereingefallen war.

Faust wendet sich daraufhin - im Faust II wird das erzählt - dem Bemühen zu "Gute Werke" zu vollbringen)

Beziehung zu "TM": Der Zustand transzendentalen Bewußtseins, reiner Gewahrheit, reinen Bewußtseins ist das was jenseits von Wachen, Träumen und Schlafen ist und ist ein Zustand tiefster Ruhe. Im sog. "Kosmische Bewußtsein", dem "nitya Samadhi" ist das dann ein natürlicher dauerhafter Bestandteil des Lebens geworden; aufgrund seines Transzendentseins kann es co-existieren und behindert Wachen, Träumen und Schlafen nicht.

Aber gibt es mehr, gibt es etwas, das über jenes "Ich bin Das"  - ="Tat twam Asi" - hinausgeht?.

"Die durch Wissenschaft bewirkte Gewißheit..." heißt es in Rixner's Übersetzung und das drückt aus, daß es sich nicht um einen Zustand von "Gefühlsduselei", "Sich Hineingesteigerthaben in irgend Etwas" oä handelt, sondern um die Wahrheit des Erlangthabens jenes "Vierten", eines momentanen oder auch des dauerhaften "Samadhi". Es geht um einen Zustand von aus sich selbst heraus wahrseiendem Transzendentalen Bewußtsein.


(Bei Prof. Deussen - siehe das schon erwähnte Buch: "Sechzig Upanishad's des Veda" -  findet man diese Stufen dann übersetzt als:

"Name" -Seite 174 in [2],

"Rede" - Seite 175 in [2] - ,

"Manas" -Seite 175 - in [2] - ,

"Entschluß" - Seite 176 - in [2] - ,

"der Gedanke" - Seite 177 - in [2] - ,

"das Sinnen" - Seite 178 - in [2] - ,

und

"die Erkenntnis" - Seite 179 - in [2] - .

Es ist festzustellen, da es sich dabei um immer subtilere Arten des Denkens handelt.

Ein "Entschluß" ist etwas "Festgefügtes" und insofern noch sehr Konkretes.

Gedanken sind da schon subtiler, weniger konkret, nicht so festgefügt ("Nunja man könne ja mal darüber nachdenken, auch wenn...").

Sinnen ist zweifelsohne subtiler als "Gedanken" und

"Erkenntnis ist subtiler als Sinnen".

Aber all das ist es noch nicht jenes Gesuchte, das zu erlangen begehrte "Höchste".)



 



Nârada hatte nun soweit begriffen, daß es nichts Höheres gäbe und fragte nun nach den Bedingungen für das Erlangen-Können desselben nach. (Faust sah am Ende von Faust I, als Gretchen ihn im Gefängnis angesichts ihrer Hinrichtung zurückwies, endlich ein, wie tief er gesunken war, daß er Schreckliches angerichtet hatte und dem Bösen verfallen war.)


Über "körperliche Gesundheit", "Nahrung", "Wasser", "Feuer","Luft", "Besonnenheit", "unendliches Sehnen" führt es schließlich zu "Pran, d.i. Seyn und Leben!" (Seite 179 in [1])

und auf Seite 180 heißt es dann:

  • "Nard hatte itzt endlich anschauend erkannt, was (Pran) das Seyn und das Leben seye; und er fragte daher auch nicht weiter". [1]


Bezüglich TM, geht es also in diesem 2.'ten Teil des Suchens, um etwas außerhalb seines Inneren und wie man unschwer feststellen kann am Ende um die Erkenntis, daß es da jenes alldurchdringende "transzendentale Bewußtsein" gibt; es geht um jenes sog. "Einheitsbewußtsein", dh jenes "Ich bin das, Du bist das" und die Erkenntnis, daß jenes Alldurchdringende ein aus sich selbst heraus Existierendes ist.

(Man setzt sich zum meditieren hin, dh da ist, von der "Außenwelt" her betachtet, Körper ín besonderer Weise eng mit "TM-Ausübung" und jenem erlangten "Zustand transzendentalen Bewußtsein" verbunden; jener Ruhezustand in transzendnetalem Bewußtsein ist beruhigend und ist ein Zustand des Wohlbefindens. Hungergefühle können währen der Meditation auch mal auftauchen und wenn man eben nicht unmitrelbar nach einer schweren Malzeit meditieren sollte, so ist "Hunger" eben auch ein Teil der - nun  schon subtileren - Außenwelt, welche beim Körper als nächstliegendem Teil der Außenwelt, beginnt und welches alle 5 Sinne einbezieht. Weiter geht es mit Durst, in welchem nur noch vier der 5 Sinne nicht zur Ruhe - in der Wahrnehmung transzendentalen Bewußtseins auf der Sinnesebene - gelangt sind. Im Feuer, das in Beziehung zu Zorn stehend nunmal noch etwas abstrakter ist als Durst, sind noch 3 der Sinne einbezogen. (Berührung, Ton, Form( In der Luft hat man es noch mit 2 der Sinne zu tun (Berührung und Ton); in der Besonnenheit bleibt noch 1 Sinn übrig, nämlich der Ton. Aber all diesen Stufen war und ist eines gemeinsam, nämlich das unendliche Sehnen: Ob zuvor auf der geistig-intellektuellen Ebene die Stufen zum "transzendentalen Bewußtsein" oder nun wieder beim Sehnen der unmitrtelbaren, wahrheitsgemäßen und nicht sich einredenden oder auch auch eingeredet wordenen Wahrnehmung des unmittelbaren transzendentalen Bewußteins in der Außenwelt, da war jenes "mehr und mehr", jenes "Sehnen" nach etwas, ja nach was eigentlich?

Und jenes Sehnen ist ja immer nur ein Sehnen gewesen ; das war ja schon beim Weg zum Transzendentalen Bewußtsein so und, lt. Mr. Mahesh, ist es die treibende Kraft hinter und bei der TM-Ausübung. Aber worum es geht ist jenseits des "unendlichen Sehnens" und das ist, ja was ist es?" Pran, d.i. Seyn und Leben!"

Wird die Wahrnehmung des transzendentalen Bewußtseins als natürlicher Bestandteil der Außenwelt gelebt, kommt irgendwann das wahrheitsgemäße Verständnis, daß das was man da seit längerem infolge der TM-Ausübung  da wahrnimmt, dasselbe transzendentale Bewußtsein ist, das man aus seiner eigenen Meditationsausübung per TM im Sinne von "ich bin Das" gesucht, angestrebt hatte und bei sich gefunden hatte.

Dann wird erkannt, daß jenes transzendentale Bewußtsein ein aus sich selbst heraus Existentes, ein "Seyn" ist, da man schließlich nicht auch der/das Gegenüber sein könne und das mit dem "ich bin das" also so eine Sache sei bzw gewesen sein müsse. Ja was wird dann aus einem? Ma wird erstmal zu einem körperlosen, aus sich selbst heraus existenten Wesen und teils aus Gewohnheit, teils weil man ja per der Meditation da etwas von einem selber nie&nimmer Bezweifelbares, eine "Wahrheit" also festgestellt habe, meditiert man weiter.


(Bei Professor Deussen wird das "Seyn" - Vers 23 und Vers 24; Seite 185 in [2] - als "Unbeschränktheit" übersetzt; bei Otto von Böthlingk in [4] als "Fülle" übersetzt.)

(Bei Faust hat man als Ende, daß Ihm verziehen wird und er doch noch in den Himmel kam. Faust's Weg eines Yoga des Handelns gemäß Faust II habe sich als erfolgreich erwiesen und das nicht aufgrund seines eigenen Vermögens sondern durch Gnade und Macht Gottes.

So in etwa ist der Reim, den sich Goethe auf jene Geschichte "Nârada bei Sanatkumar" gemacht gehabt hat/hätte, wenn er denn - wonach es allerdings aussieht - jene Geschichte tatsächlich in den Urfaust einbaute und so den Faust I und schließlich noch den Faust II, jenes "Über-Werk", das wie ein Werk aus einer anderen Welt die gesamte deutsche Literatur überrage, deutscher Dichtkunst verfaßte.)


 


Bei Mr. Mahesh findet man betreffs der TM-Meditationsübung "zunehmendes Entzücken auf dem Weg" und bei Nârada findet man "gibt es noch etwas Höheres" und damit die Freude darüber, daß er wenigstens zu etwas Höheren wieder mal gelangen habe können.... In späteren Vorträgen hieß es häufig: "Benutzt wird die natürliche Tendenz des Geistes in Richtung mehr und mehr zu gehen, in Richtung, mehr Freude, mehr Intelligenz, mehr Energie". Dabei kommen diese 3 Worte "Freude, Energie und Intelligenz" nicht von ungefähr. Mr. Mahesh assoziierte Energie mit "Sein", dh mit dem Sanskrit W-ort "sat"; als "Freude" wird "Anananda" übersetzt und "Intelligenz" wird in direkte Verbindung zu "Bewußtsein" gesetzt, weil reines Bewußtsein ein "Feld reiner Energie und Intelligenz" sei und das wiederum die "Quelle der Gedanken". (Letzteres erläute Mr. Mahesh dann auch in der, von Ihm formulierten und wegen der Form als Videokurs kaum zitierfähigen, weil nicht einfach nachlesbaren, - "Wissenschaft der kreativen Intelligenz".) So wird besagt, daß "Sat-Chit-Anananda" jenes "Sein" ist, welches größer als das Größte, kleiner als das Kleinste und Erhabender als das Erhabenste sei, dh genau das was Nârada per seiner Fragerei dereinst suchte bzw, lt. Chândogya-Upanishad's siebenter Lektion gesucht habe.

In der Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens findet man da auf Seite 61:


  >>



... Es ist die natürliche Tendenz des Geistes, sich zu einem Bereich größeren Glücklichseins hingezogen zu fühlen. Da in der Übung der transzendentalen Meditation der bewußte Geist der Erfahrung des transzendentalen, absoluten Seins zugewandt wird, dessen Natur Seligkeitsbewußtsein ist, findet der Geist den Weg dorthin in dem Maße gesteigert anziehend, als er in Richtung der Seligkeit fortschreitet. Der Geist wird bezaubert und dadurch zur Erfahrung des transzendetalen Seins geführt.

   <<



siehe Seite 61 in[11], dh in "Maharishi Mahesh Yogi, Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens“, deutsche Übersetzung der neuen und evidierten Auflage von 1966,1969, autorisierte deutsche Übersetzung 1967 von Nikolaus Graf Blücher, (erste indische Ausgabe 1963), international SRM Publications 


Nunja, man muß da schon selber "TM" ne Zeit - je nach der individuellen Vorgegebenheit länger oder auch weniger lang - über machen, wenn man die Parallelen dann detailierter sehen will.



Auch geht es in "Nârada bei Sanatkumar" dann auch um richtiges und falsches Handeln. (Wie ja auch bei Goethe's Faust I - das falsche Handeln- und dann Faust II - das richtigere Handeln.)



                     

>>...Nard sprach: ich möchte sat und das Rechte kennen!

Santakumar erwiderte: sat nenen Sie einen dann, wenn er das Wahre ergreift und das Falsche auf der Seite läßt; dann nennen Sie ihn einen Verkünder der Wahrheit. Sodann muß man wissen, was der vekian ist. Das Wort vekian bezeichnet denjenigen, welcher weiß, daß das Wahre wahr und das Falsche falsch ist. ....<<


Seite 43 in [3], dh im Buch: "Das Oupnek'hat, die aus den Veden zusammengefaßte Lehre von dem Brahm", Dresden, aus der sanskrit-persischen Uebersetzung des Fürsten Mohammed Daraschekoh in das Lateinische von Anquetil Duperron, ins Deutsche übertragen von Franz Mischel, Dr. med.,Dresden, Kommissions-Verlag und Druck von K.Heinrich,1882



https://daten.digitale-sammlungen.de/0011/bsb00117812/images/index.html?id=00117812&groesser=150&fip=193.174.98.30&no=&seite=71, Link war ok am 22.5.2021




Bei Mr. Mahesh findet man auch eine Zweiteilung des Strebens nach der Verwirklichung des "Seins".

Der zweite Teil heißt dann auffallend passenderweise "Die Kunst des Handelns".


Die Ausführungen von Prof. Walter Ruben zu Sanatakumāra findet man in "Geschichte der indischen Philosophie" (Deutscher Verlag der Wissenschaften, 1954, Berlin) ab Seite 142. Dabei beginnt er mit:

   


>>
... Einer der wenigen Upanishad-Mystiker, die man schon beinahe als Yogis bezeichnen kann (s.o.) trägt den mythologischen, śivaitischen Decknamen Sanatkumāra nach dem Sohne Śivas. Er schildert im Schlußvers seines Textstückes den Seher, welche Tod, Krankheit und Leid nicht sehen(ansehen, packen), der aber alles erlangt und alles einsieht. Bei reiner Speise wird sein Wesen rein, und wenn sein Wesen rein ist, ist seine Erinnerung fest. (46)

Sanatkumāra  führt seinen Schüler weit über die Worte, die Wissenschaften hinaus, denn 'höher' als die Worte ist die Rede, höher als die Rede ist das Denken (manas) (47), noch höher ist der Entschluß (samkalpa) (48), ist die Klugheit (cittam) (49), ist das Sinnen (dhyānam) (50), den es sinnen gleichsam die Erde, der Luftraum und der Himmel, das Wasser, die Berge, Götter, menschen. Wer unter den menschen Größe erlangt, der wird durch Sinnen groß; die Kleinen sind aber die Streitenden, Verleumdenden, Schmähenden. Dem Sanatkumāra schwebte also als Ideal der über allem Streit der Wltmenschen und der Gelehrten schwebende Stille, Sinnende, in sich Versunkene, alles mystisch Schauende, also eine Art Yogi vor. Dabei sind alle seine oben verzeichnenden Termini später in Sāmkhya- und Yogatexten üblich. ...
<<


    Seite 143 in "Geschichte der indischen Philosophie", Walter Ruben (Deutscher Verlag der Wissenschaften, 1954, Berlin, [47]



    Bezüglich Goethe's Kenntnis der Upanishaden schreibt Walter Ruben auf Seite 3 in "Geschichte der indischen Philosophie" ([47]):


    • >>...   Den Colebrook'schen 'Essay' las Goethe und sagte 1829: "Diese Philosophie hat, wenn die Nachrichten des Engländers wahr sind, durchaus nichts Fremdes, vielmehr wiederholen sich in ihr Epochen, die wir alle selber duchmachen. Wird sind Sensualisten, solange wir Kind er sind, Idealisten, wenn wir lieben und in den geliebten Gegenstand Eigenschaften legen, die nicht eigetlich drin sind. Die Liebe wankt, wir zweifeln an  der Treue und sind Skeptiker, ehe wir es glaubten. Der Rest des Lebens ist gleichgültig, wir lassen es gehen, wie es will und endigen mit dem Quietismus wie die indische Philosophie auch." (20) ...
    • ----------------
    • (20) Glasenapp, 1949, 8.
    • <<
    • Seite 3 in "Geschichte der indischen Philosophie", Walter Ruben (Deutscher Verlag der Wissenschaften, 1954, Berlin, [47]

    In "Indiens Philosophen" scheibt Professor Walter Ruben auf Seite 257:

    >>

    • ... 
    •     Nārada also, fabelte unser Idealist, nahte sich dem Sanatkumāra und bat um Belehrung. Er klagte, er habe die vier Veden und als fünften Veda die Epen gelernt, die Kunde der Ahnenopfer, Rechnen, Schicksalswissen, Zeitrechnung, Disputierkunst, Wissenschaft des Lebens und der Politik, Lehre der Götter, des brahman und der Dämonen, die Waffenkunde der Kshattriyas, Astrologie, Schlangenkunde und Liebswissenschaft (mit Musik, Malerei, usw). So kenne er jetzt die Formeln und Hymnen, aber nicht das Selbst. Er lebe in Kummer, aber Lehrer wie Sanatakumāra ständen im Ruf, als edle Fährleute über den Strom des Kummers hinüber zu helfen.
    • So stand der große Nārada vor dem Gottessohn und klagte wie weiland Dr. Faustus: Habe nun ach, Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch die Thelogie durchaus studiert mit viel Bemühn! Aber der himmlische Weise fand Nārada fand in Sanatakumāra einen sehr eifrigen Lehrer. Er brauchte vor keinem Erdgeist zu verzagen und sich keinem Teufel zu verschreiben. Sanatkumāra verlangte nicht einmal lange Dienstzeit wie Prajāpati; er lehrte an Umfang wesentlich mehr als Varuna; er lehrte mit ausführlichen Worten und Begründungen und befahl nicht nur dem Schüler eigenes Nachdenken. Was er lehrte war der Gipfel der Reihenphilosophie der Upanishaden. Er lehrte eine Monsterreihe vom Typ der Kausalreihen, bestehend aus 22 Gliedern. Er ging von dem Wissen, das Nārada bereits besaß, aus und ging von da auf immer tiefere Bergiffe zurück, bis zur letzten Realität, die er die Weite nannte, die aber nichts anders als das brahman des Yājnavalkya oder das Volle des Kauravyāyanīputra  war. ...

    <<

    • Siehe Seiten 257/258 in [18], dh Walter Ruben,  "Die Philosophen der Upanishaden", 1947, A. Francke AG, Verlag Bern

     


    Betreffs Sanatkumāra schreib Walter Ruben dann noch u.a.:

    >>

     

    • ...   Er hat wie Yājnavalkya in der Mystik Wonne empfunden  und hat seine lustvolle Paarung mit dem Selbst in geradezu narzistischer Weise bschrieben. Er empfand sich dabei selber so wie das abstrakte Selbst als All...

     

    <<

     

    • Siehe Seiten 26 in [18], dh Walter Ruben,  "Die Philosophen der Upanishaden", 1947, A. Francke AG, Verlag Bern

     


    und dann weiter dazu:

    >>

     

    •  ...    Dieser grüblerische, ekstatische, aktive Geist sah auch die Welt als Ich, als Selbst, als lebend. Wie er sinnt, so sinnt die Welt, sinnen Erde, Luftraum und Himmel, Flüsse und Berge und alle Wesen. Wie er voll Kraft ist, so steht die Erde, der Luftraum, usw mit Kraft fest da. Wie er voll Entschlüsse ist, so sind es Erde, Himmel usw. ...

     

    <<

     

    • Siehe Seiten 26 in [18], dh Walter Ruben,  "Die Philosophen der Upanishaden", 1947, A. Francke AG, Verlag Bern





    Die Parallelen zwischen Chândogya-Upanishad's siebentem Kapitel und Mr. Mahesh's "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" heißt nicht, daß es dann keinen Sinn machen würde, Mr. Mahsh's  Lehren ,welche ja lt. Mr. Mahesh die Lehren des Swami Brahmanda Saraswati gewesen seinen, soweit er, Mr. Mahesh, sie eben habe erfassen und leben können. (Daß Mr. Mahesh sie eher nicht so ganz erfassen hatte können, zeigt sein Lebenswandel, dh seine Freundinnen und auch seine höchst gefährliche oder auch desastreuse Verwickeltheit in die Aktivitäten "subversiven Handelns" vonseiten gewisser linker Aktivisten - egal welchen Geschlechts - und später vermutlich auch gewisser Abteilungen gewisse US-Geheimdienste und Anderer. Auch ist das Interesse des KGB an Mr. Mahesh kaum zu leugnen wie Juri Bezmenow als Interview-Gast von Eduard Griffin aufzuzeigen wußte. Persönliches Fehlverhalten vonseiten des Mr. Mahesh zog da eher ziemlich sicher Erpresssungssaktivitäten gegen Mr. Mahesh nach sich, welche sich dann auch auf seine Darstellungsbemühungen betreffs der Lehren des Swami Brahmanda Saraswatis ausgewirkt haben werden. Auch seine Nicht-Fähigkeit nach Rameshwaram gegangen zu sein und ohne Umwege, zielstrebig wieder zurück nach Uttar Kashi zu jenem älteren Sadhu gegangen zu sein, zeigt, daß er - bis an sein Lebensende in Vlodropp/Niederlande/EU nicht fähig war zielstrebig und zielgenau zu handeln. ) auch die Beziehung zur Mandukya-Upanishade (und den Kommentaren von Shankara und Gaudapada; Gaudapada's Kommentar hat Prof Paul Deussen bereits ins Deutsche übersetzt und in sein Werk "Sechzig Upanishads des Veda" im Anschluß an seine Übersetzung der Mandukya-Upanishade eingefügt. (siehe  [2] "Sechzig Upanishad's des Veda, aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Dr. Paul Deussen", Professor an der Universität Kiel, zweite Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1905. ) näher zu betrachten.

    Man kann sich auch die Frage stellen, woraus Mr. Mahesh "Die Wissenschaft der Kreativen Intelligenz" entnahm. Das ist aber im Stile einer Facharbeit nicht zu berwältigene, da er jene das ausschließlich als Kurs auf der Basiss von Videobändern herausgab und die Inhalte anno 2021 nicht in zitierfähiger Art und Weise zur Verfügung stehen. (Angesichts seiner "monarchistischen Organisationsanwandlungen" ab nach 1976 kann man vermuten, daß er auf gewisse Verse des Rigveda betreffs "Agni" und "Indra" zurück zu greifen versuchte.)


    iv) Einiges betreffs Mr. Mahesh persönlich

    Allerdings fällt bei Mr. Mahesh auf, daß seine Meditationslehre bis zum sog. Einheitsbewußtsein", jenem "Ich bin das, Du bist das" soweit ok ist und er entsprechende Meditationserfahrungen anscheinend wirklich selber hatte.

    Sein Benehmen und Handeln jedoch ließen erheblich zu wünschen übrig und hatten mit einem yogischen Lebensstil dann nicht mehr das Not-Wendige zu tun.

    Der Bereich des Brahman und damit verbunden das Thema "Maya" (Illusion, Täuschung, Mißverständnisse) blieb Ihm anscheinend verschlossen. Schon jener ältere Sadhu, der ihn nach Rhameshwaram schickte um jenen Gedanken an die Außenwelt (Mr. Mahesh hatte immer wieder mal an Rhameshwaram denken müssen; einfach so, sei immer wieder diese Gedanke gekommen; nicht pausenlos, aber eben immer wieder mal: aus dem Gedächtnis zitiert vom TM-Lehrerausbildungskurs in Playa La Antilla/Spanien, März bis Mai 1973; man findet es auch in [13], dh jener Biographie von Paul Mason in der deutschen Übersetzung) so loszuwerden und dann zurückzukehren, hatte das, ihn darauf hinweisend, bemängelnd. (Siehe Mr Mahesh & TM auf Deutsch ). Aber statt den Rat zuende zu befolgen verirrte er sich immer weiter und weiter in die Welt. Im Buch "Schopenhauer - Urwille und Welterlösung, ausgewählte Schriften"(erschienen im Sigbert Mohn Verlag) geht es auf den Seiten 435 bis 464 im Kapitel um gewisse Überlegungen von Arthur Schopenhauer' zum Thema "Maja".

    Siehe auch:

    • " Einmal sprach Narada zum Herrn des Weltalls: >>Herr, zeig mir die Maya, damit das Unmögliche möglich wird.<<
    • Der Herr nickte seine Zustimmung und ging mit Narada auf Reisen. Nach einiger Zeit wurde er durstig und setzte sich ermattet nieder.
    • >> Narada, ich habe großen Durst, bitte hole mir ein wenig Wasser.<<
    • Narada lief sogleich, um Wasser zu holen.
    • Da er in der Nähe kein Wasser fand, ging er weiter fort  und erblickte etwas in der Ferne, das einem Fluß glich. Als er sich ihm näherte, sah er eine bezaubernde Frau dort sitzen und war von ihrer Schönheit gefangen. Sie sprach liebliche Worte zu ihm, und nach kurzem waren sie in Liebe zueinander entbrannt.
    • Nun begann Narada mit ihr das Leben eines Hausvaters zu führen, und sie bekamen eine Anzahl Kinder.
    • Während er mit Frau und Kindern in Freude lebte, brach die Pest über das Land aus, und der Tod sammelte überall seine Beute ein.
    • Da beschloß Narada, diesen Ort zu verlassen und anderswo hinzugehen. Seine Frau stimmte ihm zu, und sie verließen ihr Haus, die Kinder an der Hand.
    • Als sie zur Brücke kamen, um den Fluß zu überqueren, erhob sich eine fürchterliche Flut, und der wütende Strom riß seine Kinder fort. Zuletzt ertrank auch sein Weib.
    • Von Schmerzen übermannt, setzte Narada sich an das Ufer und weinte bitterlich. Da erschien der Herr vor ihm und sprach: >> Narada, wo ist das Wasser und warum weinst du so erbärmlich?<<
    • Der Anblick des Herrn scheuchte Narada auf, und er verstand, was geschehen war. Da rief er: >>Herr, Verehrung dir und deiner wunderbaren Maya.<<
    •                     Seite 106 und 107 in "Leben und Gleichnis" von Hans Thorwesten,  Otto Wilhelm Barth Verlag, 1. Auflage der Neuausgabe 1983, ISBN 3-502-62503-4

       

    Auch insofern besteht da eine Beziehung zu Mr. Mahesh, den jener ältere Sadhu betreffs seines Gedankens "Rhameshwaram" nunmal extra darauf hinwies, daß die Welt außerhalb des Gangestals dann die "Welt der Maya" sei.(Siehe: "Andererseits gibt es da noch Mr. Mahesh's eigenen Bericht über das Entstehen der TM-Bewegung und einen Erklärungsbedarf bzw meine Erklärung dazu:" in "Mr Mahesh & TM auf Deutsch")

    Mr. Mahesh ging hin und wollte zurückkehren, als er meinte, daß es nun soweit ok sei. Dann aber geriet er in die Welt und ein  Vortrag folgte dem Anderen, er hatte schließlich Freundin/Freundinnen (siehe [10]), verdiente Geld, lebte buchstäblich - per allgemeiner Flugzeuge und schließlich Privatjets - in Saus und Braus und lebte nicht mehr das Leben das er vorgehabt hatte zu leben, wovon er geträumt hatte (Siehe: "Andererseits gibt es da noch Mr. Mahesh's eigenen Bericht über das Entstehen der TM-Bewegung und einen Erklärungsbedarf bzw meine Erklärung dazu:" in "Mr Mahesh & TM auf Deutsch)" . Stattdessen träumte er von einer "Weltregierung des Zeitalters der Erleuchtung" , von "Königen", die es bewahren und darüber wachen sollten. Schließlich wurde versucht ihn zu ermorden (siehe Dr. Chopra "The Untold Story") und er wurde wütend auf diese Welt in welcher er lebte und die er mit der "westlichen Welt" identifizierte, usw.


    So wie er nicht einmal ansatzweise zitierte, wenn er etwas praktisch wörtlich übernahm  (siehe Chândogya-Upanishad,  Isha-Upanishad, aber auch in einem Anhang seines Buchs bzgl. derBhagavad-Gita)  benutzte er das Wissen, das er bei Swami Brahmanda Saraswati, jenem Shankaracharya von Jothir Math von 1940 bis 1953 erwerben hatte können. In der Internet-Sprache von ca 2020 ausgedrückt, erhielt er das Wissen entweder unter der Lizenz "so weiter geben wie erhalten" oder aber "nur weitergeben, wenn von mir dazu initiiert/"autorisisiert" worden bzw "Lizenz zum Weitergebendürfen" dazu bekommen haben und dann "Weitergeben wie erhalten" (oä). Gemäß Shankaracharya Swaroopada (Interview im Film "David wants to fly") dürfte Initiation aber nur kostenlos  erfolgen, dh Gebühren für "TM-Kurse" dürfte es keine geben. Mr. Mahesh erhielt das Wissen kostenlos und so hätte er es zu allermindest weiterzugeben gehabt. Na klar tat er es anfänglich auch so (siehe Mrs. Olson's Buch "a hermit in the house"; aber wegen seiner Undiszipliniertheit im Umgang mit dem - für Angerufenwerdenkönnen - für Ihn bereitgestellt gewesenen Telefon, wurde dann erst eine Dose für "Spenden" aufgestellt und allmählich wurden fixe Kursgebühren daraus, weil seine Ansprüche immer größer und größer wurden. Es stellt sich also die Frage inwieweit Mr. Mahesh da nicht gegen die Urheberrechte des Swami Brahmanda Saraswati verstieß.


    Ich denke nicht, daß Mr. Mahesh anfängliche heimliche politische Absichten gehabt hatte oder "hinduistischen Hintergrund verschleiern" wollte. Das Bundesverfassungsgericht urteilte mal, daß sowas der Fall sei.

    Allerdings verstieg sich Mr. Mahesh im Laufe der Jahre und insbesondere ab der kommunististischen Machtergreifung in Äthiopien (im eindeutig zeitlichen - und anscheinend auch darüberhinausgehenden - Zusammenhang, aufgrund von linken Revoluzzern, die sich in der TM-Scene verbargen und sie für ihre Zwecke zu mißbrauchen getrachtet hatten) in immer kühnere, absurdere Vorstellungen und mit der "Königskronen-Organisation" ereichte er da schon einen Höhenpunkt der Inakzetabilität. Alleine schon das hin&her - heute so eine Organisation, morgen wieder anders usw - zeigt da seine ziemliche Hilflosigkeit und sein sich sehr fahrlässiges Getrieben-Haben-Lassen.

    Judith Bourque berichtet in ihrem Buch "Robes of Silk, feet of Clay" [10], daß sie ca 4 Jahre lang seine Geliebte war. Sie schreibt aber auch über andere Mädchen und daß er einem der Mädchen aus dem "inneren Kreis" mal einfach in die Bluse gegriffen habe, usw.

    Nun gerade Letzteres mag Ihm zwar keine Anzeige eingebracht haben, weil jemand Gnade vor Recht ergehen ließ, aber daß er die "Kunst richtigen Benehmens" beherrscht hätte, erscheint da doch nicht mehr glaubhaft.

    In jenem Teil "theoretisiert" Mr. Mahesh offenkundig.


    Allerdings hat Mr. Mahesh sehr genau - zumindest in gewisser abstrakter Art und Weise - verstanden (siehe auch seinen  Kommentar zu den ersten 6 Kapiteln der Bhagavad Gita), daß es auf ein "Handeln, verankert im Sein" ankäme und das deckt sich mit Rixner's Darlegung jener Upanishade wenigstens insofern.

    Nunja, dies soll nur einen erster Einblick dazu vermitteln.


    b) Weitere Parallele zu "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens": René Descartes

    In Mr Mahesh & TM auf Deutsch gehe ich kurz auf Parallelen zwischen René Descartes' "Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie" und jener Ausgabe  der siebenten Lektion der Chândogya-Upanishade, verfaßt von Dr. Rixner von 1808 (siehe [1]) - Es handelt sich im Werk des Dr. Rixner um eine Übersetzung aus dem Lateinischen, nachdem es im ca 16.`ten Jhd. ins Persische und in der Zeit der der französischen Revolution vom Persischen ins Lateinische übersetzt worden war. - ein.

    Auch da hat man verblüffelnde Parallelen.

    Dabei ist es bedeutend, daß es zur Zeit von René Descartes noch keine Übersetzung jener Upanishade in die lateinische oder auch französische Sprache gegeben hat, sodaß René Descartes das wohl "unabhängig" von der klassischen indischen Philosophie gefunden hat.


    c) Mandukya-Upanishad und die Kommentare dazu von  Gaudapada sowie Shankara

    (Shankara' s Kommentar aus dem Englsichen ins Deutsche zu übersetzen, wurde zwar von mir angefangen, ist aber zum April 2021 noch nicht fertig - v.a. auch wegen der Notwendigkeit der Klärung juristischer Fragen -).

    In dem Buch "Sechzig Upanishad's des Veda" von Professor Paul Deussen findet man eine weitere Verständnismöglichkeit zu den grundlegenden Lehren des Mr. Mahesh betreffs "Meditation", dh zu "Transzendentaler Meditation".

    Die unpersönliche, nicht-religiöse Art&Weise dieser Meditationspraxis kommt damit sehr klar & deutlich zum Ausdruck.

    Der Philosoph Prof. Paul Deussen geht auch in anderen Werken und in seinen Kommentaren auf die Bedeutung dieses Werkes im Zusammenhang mit der Advaita-Philosophie ein.

    Siehe Mandukya-Upanishad auf den Seiten 573 bis 604 in der orginalen zweiten Auflage ("Sechzig Upanishad's des Veda, aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Dr. Paul Deussen", Professor an der Universität Kiel, zweite Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1905.  ), siehe [2] im Literaturverzeichnis.

    In der Ausgabe von Peter Michel, marix-Verlag, fußend auf der 3.Auflage findet man es auf den Seiten 695 bis 731 ( "Upanishaden, die Geheimlehre der Inder", marix-Verlag,, 2006, neu gesetzt und überarbeitet nach der 3.Auflage der Ausgabe F.A. Brockhaus Lepizig 1938, ISBN-10: 3-86539-090-0, ISBN-13: 978-3-86539-090-5).

    Siehe auch: http://12koerbe.de/hanumans/mandukya.htm

    oder auch: https://www.yoga-vidya.de/Yoga--Buch/Upanischaden/Mandukya12.htm

    (per Link von www.bsb-muenchen.de, genauer: https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/hitList.do?methodToCall=pos&identifier=100_SOLR_SERVER_619762272&curPos=1#100

    Es geht in der Mandukya-Upanishade um vier Bewußtseinszusände, nämlich die drei allgemein bekannten des Wachens, Träumens und Schlafens; aber genau im Sinne der Darstellung der Lehre der "Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens", verfaßt von Mr. Mahesh, geht es darüberhinaus um den Zustand des "Vierten", welches in der Mandukya-Upanshade - genauso wie in den Shiva-Sutras - als "Turiya" bezeichnet wird.

    Schließlich geht es noch um die Integration dieser vier zu einem Ganzem  dargestellt als AUM. jeder der 3 Buchstaben stehe für einen der allbekannten Bewußtseinszustände. Der Zwischenraum zwischen den drei Buchstaben steht für das Vierte.

    Aber last but not least ist nunmal festzustellen, daß diese 4, dh "A", "U", "M" und der Zwischenraum zwischen den genannten 3 Buchstaben ein, darüberhinausgehendes, Ganzes bilden, was dann erst jenes "AUM" ausmacht. Jenes darüberhinausgehende "Ganze" steht dann eben dafür, daß aufgrund des transzendentalen Charakters des "Turiya" eine Coexistenz des Vierten mit Wachen, Träumen, Schlafen natürlicherweise möglich ist, was dann wohl dem "Turiyatita" der Shiva-Sutren ebenso entspricht wie dem "Nitya-Samadhi" in den Patanjali-Yogasutren. Der Kshanika-Samadhi, dh "Momentane Samadhi" steht dabei für den Zustand, des sich im "Vierten" Befindens, der sich mit Wachen, Träumen und Schlafen - durch Hinzunahme von regelmäßiger Meditation am Morgen und Abendvon ca 20 Minuten anfangs und nach ca 1-2 Jahren von 30 Minuten der TM-Ausübung - anfangs einfach "nur" abwechselt, bis in  natürlicherweise - durch  die Erkenntnis des natürlicherweise völlig transzendentalen Charakters des "Vierten" eine natürliche Coexistenz voNW achen, Träumen und Schlafen die Folge der regelmäßigen Ausübung jener "TM-Meditationsübung" ist, wie sie Mr. Mahesh von ca 1958 bis zumindest ca 1975/1976 lehrte. Später - ab ca 1976 - fügte Mr. Mahesh dann unverständlicherweise noch "TM-Siddhi"-Techniken hinzu. Jenes Phänomen des "Samyama" gibt es zwar und es ist eine natürliche Lebenserfahrung nach Erlangen der Erkenntnis des alldurchdringenden Charakters des "Vierten" - im Sinne von Nicht nur "tat twam asi" (weitverbreiteter Weise und oftmals weniger verstandenerweise übersetzt mit "ich bin Das", sondern von "ich bin das, Du bist das", dh der Wahrnehmung des transzendentalen Bewußtseins im Gegenüber - egal ob Mensch, Tiere, Pflanze,  Gewässer, Berg, Stein, Engel, Gott, Dämon, Rakshasa....- und der darauf fußend unzweideutigen, nicht anzweifelbaren Erkenntnis, daß jenes im Gegenüber wahrgenommene transzendentale Bewußtsein tatsächlich dasselbe ist, wie jenes "Transzendentale Bewußtsein", das man als natürliche  Bestandteil des eigenen Lebens aus der eigenen TM-Ausübung kennengelernt hat/hatte. Diese Erkenntnis ist allerdings dann solcherart, daß - nachdem man ja selber nicht der Gegenüber sein kann können - es eben ein aus sich selbst heraus existentes "absolutes Bewußtsein" (wie benannt im Yogavashsihta, Ansanta-Verlag) bzw "Reines Bewußtsein" (wie benannt im Buch "Die Wissenschaft vom Sein und Kunst des Lebens" des Mr. Mahesh) gibt. Mit dieser Erkenntnis und dem Erlangen jenes Distanz zu jenem "Turiya", jenem "Vierten" geht dann das natürlicherweise Feststellen, Begreifen, Verstehen, Akzeptieren und Leben sowie Erleben jenes Phänomens des "Samyama" , welches die Grundlage der "Siddhis" (Vielfach mit "übernatürliche Kräfte" übersetzt) ist, wie sie in den Patañjali-Yogasutren beschrieben werden. (Siehe etwa: [37] Prof. Paul Deussen, "Allgemeine Geschichte der Philosophie I.3", 4. Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1922, Seiten  528 bis 537 speziell zu en "übernatürlichen Kräften" und den 507 bis 578 zu den Patañjali-Yogasutren insgesamt.

    Bemerkenswert in Professor Deussen's Darstellungen und Ausführungen ist dabei auch, daß auf seinen Abschnitt über de Patañjali-Yogasutren, dh Seite  507 bis 578 sich mehrere Abschnitte über Vedanta anschließen (Seiten 579 bis 670).

    So paßt es auch dazu, daß Shankaracharya Shantananda Saraswati - gemäß Paul Mason -  jene "TM-Meditationsübung", welche Mr. Mahesh bei Shankaracharya Swami Brahmanda Saraswati erlernt hatte, als "Unversalschlüssel des Vedanta" bezeichnete:

    • >>... Während seiner Amtszeit zeigte sich Shantanand gegenüber einem anderen ergebenen Schüler von Brahmananda, Maharishi Mahesh Yogi, "hilfsbereit" und "trat öfters mit Ihm zusammen öffentlich auf". [10][11] Im Jahr 1961 kam er zu einem der TM-Lehrerausbildungskurse des Maharishi in Rishikesh und sprach zu den Auszubildenden; er beschrieb die Meditationsmethode als den "Zentralschlüssel zum Wissen des Vedanta": "Es gibt andere Schlüssel, aber ein Universalschlüssel reicht aus, um alle Riegel öffnen zu können". [12] 1963 gab Sri Shantanand seine Unterstützung für Maharishi's "All Indian Campaign". [12] ...<<
    • [10] “On Tuesday, 30 May 1961, eight years to the day after his master's death, the Shankaracharya of Jyotir Math, Swami Shantanand Saraswati graced the teacher training course with his presence and was received with all due ceremony. Arriving at the site where the new Academy was being built, he addressed the Maharishi and the gathered meditators . . . . He commended the practice of the Maharishi’s meditation, describing it as a 'master key to the knowledge of Vedanta' and added, 'There are other keys, but a master key is enough to open all the locks.'” (Paul Mason: The Maharishi: the biography of the man who gave transcendental meditation to the world. Shaftesbury, Dorset 1994, ISBN 1-85230-571-1, S. 57 (englisch)., deutsch: „Am Dienstag, dem 30. Mai 1961, 8 Jahre nach dem Tod seines Meisters, begab sich Swami Shantanand Saraswati zu einem (stattfindenden TM-Lehrer -)Ausbildungskurs und wurde mit allem gebührlichen Zeremoniell empfangen. An dem Platz angekommen, wo die neue Akademie gerade gebaut wurde, begrüßte er Maharishi und die anwesenden Meditierenden und hielt eine offizielle Rede, eine Ansprache. Er lobte ausdrücklich die Meditationspraktik des Maharishi und beschrieb sie als einen ‚Generalschlüssel zum Wissen des Vedanta‘; er fügte noch hinzu: ‚Es gibt auch andere Schlüssel, aber ein Generalschlüssel reicht aus, um alle Türen zu öffnen‘.“)

    • [11] Lola Williamson: Transcendent In America. New York University Press, New York 2012, ISBN 978-0-8147-9449-4, S. 87 (englisch).
    •   [12] Paul Mason: The Maharishi: the biography of the man who gave transcendental meditation to the world. Shaftesbury, Dorset 1994, ISBN 1-85230-571-1 (englisch). Deutsche Übersetzung: Maharishi Mahesh Yogi : die Biographie. Aquamarin Verlag, Grafing 1995, ISBN 3-89427-071-3.

    • https://de.wikipedia.org/wiki/Shankaracharya_Shantanand, Link vom 21.4.2021



    d) Parallelität zu Buddha's Lehre vom Nirvana:

    Vorab sei festgestellt:

    >> Am chronologischen Resultat von all dem kann kein Zweifel sein. verglichen mit Brhad Aranyaka oder Chândogya-Upanishad ist die buddhistische Litersatur die jüngere. Und zwar ist es undenkbar, daß sie an jene Vorgänger unmittelbar anschließt. Eine Entwicklung muß in der Mitte liegen, die es unmöglich ist sich als kurz vorzustellen. Sie verlangt Jahrhunderte. << (aus Die Lehre der Upanishaden und die Anfänge des Buddhismus, von Hermann Oldenberg, Göttingen, Vandenhoeck & Rupprecht, 1915, Seite 288)

    i) 

    Bei Buddha geht es nunmal um die Leidvollheit des Veränderlichen bzw der Gebundenheit, dem Verhaftetsein in das Veränderliche. Er empfielt per Meditation zu dem zu gelangen, was jenseits der Welt des Leidvollen ist.

    Dabei erscheint Nirvana vielen Menschen als bezeichne dieses ein "Nichts"   oder auch "das Nichts", ein Erlöschen von Allem. Dem ist nicht so, wie die Mathematik schon jedem Abiturienten lehrt:

    Erst lernt man Punkt, Gerade, Ebene gemäß der Euklidischen Darstellungen, welche David Hilbert als erster - im Sinne der heutzutage üblichen Vorstellung präziser Mathematik  - in Rahmen eines Axiomensystem darstellte. Ein Punkt erscheint enem da, wie etwas was unendlich klein, infinitesimal klein sei. Bei Euklid hieß es in dessen "Elementen" noch, daß ein Punkt ohne Länge und Ausdehnung sei.

    Seit René Descartes gibt es aber einen weiteren Zugang   zur euklidischen Geometrie wo man alle Axiome des Hilbert erfüllen kann und doch erscheint da ein Punkt als etwas, das zar einerseits beliebig klein ist und dennoch Eigenheit hat und dem Unendlichkeit nicht abgesprochen werden kann: Ein Punkt des 3-deimensionalen Raumes ist eine Gebilde aus 3 reellen Zahlen. Reelle Zahlen haben aber nunmal in einer gewissen Mehrzahl der Fälle - nämlich überabzählbar viele derselben-  Regel unendlich viele Dezimalstellen und sind anders gar nicht vorstellbar.

    Summasumarum ist also ein Punkt nicht einfach nur ein Nichts, sondern hat eben auch Unendlichkeit, eine eigenes Charakteristisches-er-selber-sein.

    Wieso sollte dann ein "Nirvana" nur als "Nichts" vorstellbar sein? Jawohl Zuflucht, Zuhause, Geborgenheit, Erfüllung gefunden haben in transzendentaler Unendlichkeit jenseits der Welt des Veränderlichen und damit jenseits der Welt des Leidens führt zu einem Seienden (weil nicht Veränderlich) zu einem "Chit" (weil ja beim Erangen desselben Buddha keinesfalls der Vorstellung eines "Haufen Materie gleich" tot umfiel, sondern es ein bewußtes, bewußt bleibendes Erleben oder auch Wiederfinden eines einst Vergessenen war  - das Verwechseln eines Seils mit einer Schlange - oder auch umgekehrt - hatte ein bleibendes Ende und insofern war das was dauerhaft "Hängengeblieben" im "Bewußtsein" des Gautama Buddha. ) und weil es nunmal Leidfreiheit war ´, welche Buddha erlangt und gefunden hatte/habe kann es sich nur um etwas handeln, was die Qualität von "Ananda", Wonne hat. So widersprechen sich Buddha und Shankara per der Lehre vom Nirvana einerseits und der Lehre des Sat-Chit-Ananda andererseits ganz und gar nicht.

    Es war die Lehre Buddhas in Vergessenheit geraten und Shankara lehrte  in seinen eigenen Worten, fußend auf den klassischen Texten der Upanishaden, des Vedânata und der Brahma-Sûtren. Shankara zeigte damit, daß man sehr wohl auf der Basis solcher Texte Wahrheit, Glückseligkeitsbewußtsein ("Sat-Chit-Anananda") lehren kann.

    Buddha war nahezu ausschließlich von seiner eigenen Erleuchtung ausgegangen, legte persönliches Zeugnis für die Existenz jenes Phänomens ab und als "Prinz" konnte er das auch - ohne Sorge um Verfolgtwerden  - tun. Shankara, der eigentlich ja ein Nobody war und nicht sowas wie einen regierenden Fürsten als sicheren Verbündeten hatte, ging von vorgefundeen Schriften aus, die er mit viel Geduld, verständnis udn Ausdauer Anderen lehrte. Auf diese Weise war auch er sicher vor Verfolgung. So lebten eben beide eine Strategie passend zu deren ganz persönlcher sozialer Gegebenheit.

    Es heißt bei Walter Ruben auf Seite 81 in Geschichte der Indischen Philosophie:


          

    >>


    ... von fünf "Upanishaden" wird dagegen meist angenommen, daß sie in vorbuddhistische Zeit gehören; die Chāndogya-, Brihadāraṇyaka- Aitareya-, Kaushītaki- und Taittirīya-Upanishad werden demnach als die Alten" von den späteren abgesondert, und nur von ihnen ist in diesem Kapitel die Rede.

    Diese "Upanishaden" gehören allem Anschein nach in dieselbe Gegend und zeigen  annährend dieselbe Stufe gesellschaftlicher Entwicklung wie die Brāhmaṇas, ja es werden häufig dieselben Männer, brahmanische Opferpriester und Lehrer und Fürsten, in ihnen erwähnt. ...


    <<


    [17] Walter Ruben, "Die Geschichte der indischen Philosophie", 1954, VEB, Leipzig



    Buddda und Shankara waren demnach diese Schriften gleichermaßen verfügbar. Shankara schrieb Kommentare zu Vieren dieser fünf Upanishaden; er schrieb keinen Kommentar zur Kaushītaki-Upanishad.



    ii) Vergleich von Buddha-Aussagen gemäß früher buddhistischer Schriften und Shankara's Nirvanashatakam unter Hinzuziehung mehrer Übersetzungen des Nirvanshatakam ins Englische sowie ins Deutsche.

    Nachdem die Übersetzungen, bis auf den Refrain, weitgehend identisch sind, werde ich an jenen Stellen gelegentlich die Übersetzung aus Yogawiki einfügen.

    Als Refrain-Aussage bietet sich hier die nicht-religiöse Version aus jenem Video der John Scottus Realschule an:


    Buddha-Lehren aus 

    a) "Worte der Wahrheit - Dhammapadam" - "eine zum buddhistischen Canon gehörige Spruchsammlung" in deutscher Uebersetzung, herausgegeben von Leopold von Schroeder,   Leipzig, Verlag von H. Haessel, 1892; [51] 

    b) und anderen Schriften




    _______________________________

    Shankara's Feststellungen im Nirvanashtakam, gemäß meiner Übersetzung ins Deutsche anhand der englischsprachigen Untertitel in:

    John Scottus  Grundschule/Irland

     https://www.youtube.com/watch?v=yxNAmMhIhLE

    Grundschule/Irland

    , meine Übersetzung ins Deutsche

    ________________________________

    betreffs: "- Ich bin nicht der Geist/Verstand...":

    >>Den Geist, der unsichtbar und fein bald hier- bald dorthin schweift,

    Ihn hüte wohl der weise Mann! Behütet schafft der Geist uns Glück.<<

          Vers 36, Seite 12 in [51]

      >> Der weithin wandert und allein, der körperlos, verborgen ist,

    Wer seinen Geist zu zügeln weiss, wird von des Todes Fessel * frei....

      -------------

      Der Tod auch hier Mâra, cf. v. 7 und unter v. 57. <<

            Vers 37, Seite 12 in [51]

      

     >> Der, dessen Geist den Lüsten fremd und dessen Sinn nicht aufgeregt,

    Der über Gut und Böse steht, der Wachsame ist frei von Furcht.<<

      Vers 39, Seite 12 in [51]

    >>... 21. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem heiligen, so habe ich es gehört:

    " Hier erkenne ich, ihr Jünger, ein bestimmtes Individuum  mit  lauterem  Geist also, indem ich es von Herz zu Herz durchdringe, -- und erfüllte jenes Individuum in diesem Augenblick seien Zeit, so würde es wie etwas, das man getragen hat, abgeworfen in den Himmel. Aus welchem grunde? Lauter ist ja sein Geist, ihr Jünger. Infolge der Geistes-Lauterkeit nun aber, ihr Jünger gelangen so hienieden manche Wesen bei der Auflösung des Körpers, jenseits des Todes, auf den guten Weg, in die Himmelswelt." ...

    Seite 11 in [59], dh im Buch "Itivuttaka", "Das Buch der Herrnworte", eine kanonische Schrift des Pâli-Buddhismus, In erstmaliger deutscher Übersetzung aus dem urtext von Dr. Karl Seidenstücker, Leipzig, Verlag von Max Altmann, 1922

      

    betreffs: "Ich bin ... nicht das Ego ...":

    >> Wenn durch Aufgeben kleinen Glücks ein grosses Glück man vor sich sieht, Dann giebt der Weise jenes auf, hinschauend nach dem grossen Glück. <<

             Vers 290, Seite 90 in [51]

      

    >> Wer für sich selbst ein Glück erstrebt, das er auf Anderer Qualen baut,

    Ist mit Feindschaft Band umstrickt und kommt von der Feindschaft nicht los.<<

            Vers 291, Seite 90 in [51]


    Wenn Shankara sagt: "... Ich bin nicht der Geist/Verstand, ...", so ist  auch interessant, daß Buddha  das Zustandekommen solchen Zustand des Lebens auch sieht und im folgenden Vers findet man dazu: "der Geistesberuhigung sich Hingebende"; Shankara beschreibt, daß er der Geistesberuhigtheit , im Sinne eines "dauerhaften Samadhi", "nitya-samadhi" hingegeben ist:

    >> ...

    37. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

       „Mit zwei Eigenschaften ausgestattet, ihr Jünger, lebt ein Jünger schon in der gegenwärtigen Erscheinung in reichlichem Glück und Frohsinn und ist gründlich gerüstet zur Vernichtung der Beeinflussungen. ⁸³)  Mit welchen zwei? Ergriffenwerden bei den ergreifenden Dingen und gründliches Durchkämpfen des Ergriffenseins. ⁸⁴) Mit diesen zwei Egenschaften nun ausgestattet, ihr Jünger, lebt ein Jünger schon in der gegenwärtigen Erscheinung in reichlichem Glück und Wohlsein und ist gründlich gerüstet zur Vernichtung der Beeinflussungen.“

         Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

       „Bei den ergreifenden Dingen sollte der Verständige ergriffen werden, indem er als ein eifriger, kluger Jünger in Weisheit der Betrachtung obliegt. So verweilend mag der Eifrige, ruhig Lebende, Bescheidene, der Geistesberuhigung sich Hingebende die Vernichtung des Leidens erreichen.“

        Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört.

    ... <<

                     siehe Seite 23 in [59]



    Betreffs: - Ich bin nicht ... der Intellekt ...  noch Erinnerung:

    Intellektuel, auf der Basis von Gelerntem hin-und-hersuchend, hin-und-herwandernd, hin&her-argumentierend (sowie dieser Beschäftigung anhaftend , daran klebend ...) und insofern auch abhängig von den Erinnerungen, erreicht man das Ziel der Erleuchtung nicht; Shankara spricht hier über das was jenseits ist, er redet über das Vierte, das Turiy und Turiyatita, über Samadhi und Nitya-Samadhi:

    Seite 137:

     

    >>                      35.

       Buddha spricht zu dem jungen Rohitassa.

     

    „Wo man, mein Freund, nicht geboren wird, nicht altert, nicht stirbt, kein früheres Dasein verläßt, zu keinem neuen Dasein gelangt - ein Ende der Welt,

    von dem solches gilt, kann durch kein Wandern erkannt, erschaut, erreicht werden: so sage ich. Aber ich sage dir auch, Freund, daß ohne der Welt Ende zu erreichen man des Leidens Ende nicht finden mag.

    Und ich lehre, Freund, daß in diesem klaftergroßen

    Körper, der von Bewußtsein erfüllt ist, der nach Asktenweise lebt, die Welt enthalten ist und der Welt Entstehung und der Welt Aufhebung und der Weg zur Aufhebung der Welt.“

     

        „Durch kein Wandern zum Weltende

         Jemals man hingelangen kann,

         Doch wer nicht dringt zum Weltende,

          Wird von dem Leiden nicht erlöst.

     

         Darum der Weisheitsreiche, Weltenkund’ge

         Weltend-erreichend, heil’gen Wandel übend,

         Von der Welt Ende wissend, voller Frieden,

         Nicht diese Welt, nicht jene Welt begehret.“

     

    “ Ich sage euch, ihr Mönche, daß durch kein Wandern der Welt Ende erkannt, erschaut, erreicht werden kann. Aber ich sage euch auch, ihr Mönche, daß ohne der Welt Ende zu erreichen man des Leidens Ende nicht finden mag.“

     

    ...<<

    Seite 137 in  [34] , dh in"Reden des Buddha, Lehre/Verse/Erzählungen", übersetzt und eingeleitet von Hermann Oldenberg, Kurt Wolff Verlag,, München, 1922 (es heißt dazu auf der Seite vor dem Inhalt: "Aus seinem Nachlaß von Herman Oldenberg ... herausgegeben")

    - Ich bin nicht der Geist/Verstand, nicht der Intellekt, nicht das Ego, noch Erinnerung

    >>"Und der Erhabene," berichtet die Tradition, "sprach zu den fünf Jüngern" also:

    "Die Körperlichkeit, ihr Jünger, ist nicht das Selbst. Wäre die Körperlichkeit das Selbst, ihr Jünger, so könnte diese Körperlichkeit nicht der Krankheit unterworfen   sein, und man müßte bei der Körperlichkeit sagen können: so soll mein Körper sein; so soll mein Körper nicht sein. Da aber, ihr Jünger, die Körperlichkeit nicht das Selbst ist, deshalb ist die Körperlichkeit der Krankheit unterworfen, und man kann bei der Körperlichkeit nicht sagen: so soll mein Körper sein; so soll mein Körper nicht sein. <<

    Seite 239 in [33], dh in "Buddha, Sein Leben Seine Lehre, Seine Gemeinde" von Hermann Oldenberg, siebente Auflage, Stuttgart und Berlin 1920, J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger.


    >> ... 29. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

    "Mit zwei Eigenschaften ausgestattet, ihr Jünger, lebt ein Jünger schon in der gegenwärtigen Erscheinung glücklich, ohne Plage, Verzweiflung und Schmerzen, und bei Auflösung des Körpers, jenseits des Todes, ist für ihn der gute Weg zu erwarten. Mit welchen zwei? Bewachtsein der Tore der Sinne und Mäßigkeit beim Essen. Mit diesen zwei Eigenschaften ausgestattet, ihr Jünger, lebt ein Jünger schon in der gegenwärtigen Erscheinung glücklich, ohne Plage, Verzweiflung und Schmerzen, und bei der Auflösung des Körpers, jenseits des Todes, ist für ihn der gute Weg zu erwarten.

    Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

    "Auge, Ohr und Geruch, Zunge und Körper, ebenso das Denken; ein Jünger, bei dem diese Tore hienieden wohlbewacht sind und der mäßig ist beim Essen, gezügelt in den Sinnen: der gelangt zu Glück, zu körperlichem und geistigem Glück. Ohne daß sein Körper brennt, ohne daß sein Geist brennt, lebt ein solcher glücklich, sei es bei Tage oder des Nachts."

    Auch dies ist vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört. ...<<"


    Siehe Seite 19 in [59] , dh in "Itivuttaka", "Das Buch der Herrnworte", eine kanonische Schrift des Pâli-Buddhismus, In erstmaliger deutscher Übersetzung aus dem Urtext von Dr. Karl Seidenstücker, Leipzig, Verlag von Max Altmann, 1922



     



    Ich bin auch nicht Ohren, Zunge, Nase oder auch Augen

    >> Nicht im Luftreich, nicht in des Meeres Mitte, nicht wenn du in Bergesklüfte dringst, findest du auf Erden die Stätte, wo dich des Tods Macht nicht ergreifen wird. <<

    Seite 247 in [33], dh"Buddha, Sein Leben Seine Lehre, Seine Gemeinde" von Hermann Oldenberg, siebente Auflage, Stuttgart und Berlin 1920, J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger.

      

    Man vergleiche dazu:

     >>Nicht in der Luft, nicht in des Meeres Mitte,

    Noch wenn man in des Berges Höhle flüchtet, ---

    Es findet nirgends sich ein Ort auf Erden,

     Wo nicht des Todes Macht den Menschen bändigt. <<

       Vers 128, Seite 39 in [51]

    Ich bin nicht Raum, Erde, Feuer noch bin ich Wind







    >>

    95. D a s  t o d l o s e  R e i ch

    Udāna VIII, 1-4

     

       So hab‘ ich es gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthī im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapiṇḍika. Damals aber belehrte, ermahnte, ermunterte und erfreute der Erhabene die Mönche durch eine Rede über das Nibbāna. Und die Mönche hörten die Lehre aufmerksamen Ohres, indem sie Acht gaben, es sich vergegenwärtigten und alle Gedanken zusammennahmen.

        Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

      “ Es ist, ihr Mönche, jenes Reich, wo nicht Erde noch Wasser ist, nicht Feuer noch Luft, nicht unendliches Raumgebiet, noch unendliches Bewusstseinsgebiet, nicht das Gebiet der Nichtirgendetwasheit, noch das Gebiet der Wahrnehmung und auch nicht Nicht-Wahrnehmung, nicht diese Welt noch eine andere Welt, nicht beide, Sonne und Mond. Das, ihr Mönche, nenne ich weder Kommen noch Gehen noch Stehen noch Vergehen noch Entstehen. Ohne Stützpunkt, ohne Anfang, ohne Grundlage ist das; eben dies ist das Ende des Leidens.“

     

    „Schwer zu sehen, wahrlich eben ist das Nicht-Ich, nicht leicht zu begreifen ist ja die Wahrheit; überwunden ist der ‚Durst‘ für den Wissenden; für den Schauenden ist nicht irgend etwas.“

       “ Es gibt ihr Mönche ein nicht Geborenes, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes.

    Wenn es, ihr Mönche, dieses nicht Geborene, nicht Gewordene, nicht Geschaffene, nicht Gestaltete

    n i c h t gäbe, dann wäre hier ein Entrinnen aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten nicht zu erkennen. Weil es nun aber, ihr Mönche, ein nicht Geborenes, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes gibt, darum läßt sich ein Entrinnen aus dem dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten erkennen.“

    „Für das, was abhängig ist, gibt es auch Bewegung; für das, was nicht abhängig ist, gibt es keine Bewegung; wo keine Bewegung ist, ist Ruhe; wo Ruhe ist, ist kein Verlangen; wo kein Verlangen ist, ist kein Kommen und Gehen; wo kein Kommen und Gehen ist, ist kein Vergehen und Neuentstehen; wo kein Vergehen und Neuentstehen ist, ist weder ein Hienieden noch ein Jenseits noch (ein Etwas) zwischen beiden; eben dies ist das Ende des Leidens.“ 

    Seite 126 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):


     Meine Natur ist Glückseligkeits-Bewußtsein.

    Ich bin glücklich unter günstigen Auspizien


    Freier übersetzt:

         

     Von Natur aus ist mein Bewußtsein Glückseligkeit, reine Glückseligkeit durchdringt und prägt mein Bewußtsein

     

    Ich bin glücklich und sehe klare Anzeichen für eine glückliche Zukunft infolge der durch Erkenntnis erlangten Verfassung meines Lebens. Eine eigene Art unvergängliches Glück begleitet mich.

    >>

             Vierzehntes Capitel 

                   Der Buddha

                       179.

    Er, dessen Sieg nie kann besieget werden,

    Den Niemand in der Welt besiegen könnte,

    Den Buddha, der im Grenzenlosen wandelt,

    Auf welche Weise wollt ihr ihn  verführen? <<


    >>

                       180.

    Der nicht die Schlingen, nicht das Gift der Gier

    Mehr kennt, die irgend ihn verführen könnten,

    Den Buddha, der im Grenzenlosen wandelt,

    Auf welche Weise wollt ihr ihn verführen?

    <<


    >>

                           181.

    Die andachtsvoll und weise sind, in der Entsagung Ruhe froh,

    Ganz erleuchtet, besonnen auch, selbst Götter schau'n auf die mit Neid.

    <<


    Seite 56 in [51], dh "Worte der Wahrheit  - Dhammapadam" von Leopold von Schroeder, Leipzig, Verlag von H. Haessel, 1892

    (Anm. des Autors dieser Webseite: Es geht dabei offenbar um "Wahrheit" und das "Seiende", "Sat")

    (Anmerkung vom Verfasser dieser homepage:

    "... selbst Götter schau’n auf die mit Neid.".

    Die Übersetzung "Neid" scheint mir hier unzutreffend zu sein. Die Annahme eines neidischen Gottes - egal welchen Geschlechts - wäre widersinnig, ein Widerspruch in sich selbst. Was über bzgl. Buddha und Buddha's Freiheit von Neid, Zorn usw gesagt wird, gilt erst recht für ein Wesen, das ein Gott ist. Die Vorstellung "... selbst Götter schau’n auf die mit Neid.", könnte von einer grundlegenden Ablehnung von Polytheismus herrühren, wonach es aus der Sicht des Monotheismus nur genau 1 Gott gibt und geben könne und insofern "Götter" irgendwelche niederere Wesen wären, die eben auch nicht-erleuchtete Wesen sein könnten. Der 1 Gott wäre hingegen selbstverständlich frei von Eifersucht, frei von Zorn, frei von Hass, frei von Zerstörungswut, frei von Angstmacherei, usw.

    Meiner Ansicht nach wäre sinnvoll sowas wie "... selbst Götter sind bzgl solcher nachsichtig". Ein Buddha auf Erden, kann nunmal versehentlich ein sehr kleines Tier zertreten. Gott, lebend im Himmel, ist solcherart, daß er - egal welchen Geschlechts - auch versehentlich dem kleinsten Lebewesen kein Unheil zuzufügen vermag. Gott - egal welchen Geschlechts - belächelt wohlwollend so einen Buddha - egal welchen Geschlechts -, der sich da auf Erden - trotz der erlangten Erleuchtung - noch abmüht, keinem Wesen auch nur versehentlich Schaden zuzufügen.

    Dabei mag sich diese absurde Vorstellung vonwegen "neidisch täten die Götter auf so einen Buddha schau'n" durch eine fehlerhafte Überlieferung eingeschlichen haben; na klar könnte es auch ein Übersetzungsproblem sein, nachdem Buddha's Lehren ja auch in unterschiedlichen Sprachen überliefert wurde und sich insofern schon sehr früh Übersetzungsaufgaben gestellt haben könnten. Sei es wie es war, Sinn muß so ein Text schon noch machen; allerdings macht es duchaus auch einen Sinn einfach mal korrekt ins Deutsche zu übersetzen und dann darauf hinzuweisen, daß an der Stelle im buddhistischen Kanon sich wohl ein Fehlerchen eingeschlichen haben müsse.)

     



    >> Der Wahrheit Gab' geht über alle Gaben,

    Der Wahrheit Saft geht über alle Säfte,

    Der Wahrheit Wonne über alle Wonne!

    Der Gier Erlöschen jeden Schmerz besiegt. <<

    siehe Seite 130 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):


    Siehe des Weiteren:

    >>                     354.  

    Der Wahrheit Gab' geht über alle Gaben,

    Der Wahrheit Saft geht über alle Säfte,

    Der Wahrheit Wonne über alle Wonne!

    Der Gier Erlöschen jeden Schmerz besieget. <<

        Vers 354, Seiten                          109/110 in [51]                            ("Worte der Wahrheit -                Dhammapadam", von                Leopold von Schroeder)

    (Anm. des Verfassers dieser Webseite: Es geht hierbei also um "Wonne", dh "Ananda".)


    Außerdem:

    >>              355.

    Den Thoren tödtet der Genuss, nicht den, der nach dem Jenseits strebt,

    Durch Gier nach Lust tödtet der Thor sich selbst, als wenn's ein Anderer wär'. <<

          Vers 355, Seite 110 in [51]


    >>             358.

    Durch Gras verdorben wird das Feld, durch die Bethörung wird's der Mensch,

    Drum bringt die Gabe grosse Frucht bei dem, der von Bethörung frei. <<

          Vers 358, Seite 110 in [51]


    >>             359.

    Durch Gras verdorben wird das Feld, durch seine Wünsche wird's der Mensch,

    Drum bringt die Gabe grosse Frucht bei dem, der frei von jedem Wunsch. <<

         Vers 359, Seite 111 in [51]


    (Hier geht es dann um Bewußtsein, dh "Chit")





    Zusammengenommen hat man "Sat-Chit-Ananda" und die Tatsache, daß es bei Buddha und Shankara gleichermaßen Thema war/ist.








    Siehe betreffs "Verzichten" das zwanzigste Kapitel "Der Weg" auf den Seiten 85 bis 89 in [51] , zB.:

    >>

                      277.

    "Alles Gewordene muss vergeh'n", - wer dies erkennt und deutlich sieht,

    Den ekelt vor des Daseins Leid; dies ist der Weg zur Läuterung." <<

    >>

                     278.

    "Alles Gewordene ist voll Leid", - wer dies erkennt und deutlich sieht,

    Den ekelt vor des Daseins Leid; dies ist der Weg zur Läuterung.- <<

    >>

                     279.

    "Abhängig jeder Zustand ist", - wer das erkennt und deutlich sieht,

    Den ekelt vor des Daseins Leid; des ist der Weg zur Läuterung.<<

                                     aus [51]


    >>

                           158.

    Sein eig'nes Selbst befest'ge man zuerst in dem, was gut und recht,

    Dann lehre man den Andern erst! So schützt der Weise sich vor Leid. <<

                              Seite 49 in [51]              

    Ich bin nicht die vitale Kraft, Wissen und tatsächlich auch nicht die fünf Art des Atems.

    >>"Und der Erhabene," berichtet die Tradition, "sprach zu den fünf Jüngern" also:

    "Die Körperlichkeit, ihr Jünger, ist nicht das Selbst. Wäre die Körperlichkeit das Selbst, ihr Jünger, so könnte diese Körperlichkeit nicht der Krankheit unterworfen sein, und man müßte bei der Körperlichkeit sagen können: so soll mein Körper sein; so soll mein Körper nicht sein. Da aber, ihr Jünger, die Körperlichkeit nicht das Selbst ist, deshalb   ist die Körperlichkeit der Krankheit unterworfen, und man kann bei der Körperlichkeit nicht sagen: so soll mein Körper sein; so soll mein Körper nicht sein. <<

      Seite 239 in [33], dh in: "Buddha, Sein Leben Seine Lehre, Seine Gemeinde" von Hermann Oldenberg, siebente Auflage, Stuttgart und Berlin 1920, J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger

    Die sieben grundlegenden Bestandteile des Körpers bin ich ebensowenig wie die fünf Hüllen

    betreffs: "Ich bin nicht Sprache ...":

    >> Nicht dadurch ist ein Weiser man, dass Vieles man zu reden weiss;

    Wer ruhig, freundlich, ohne Furcht, der wird ein weiser Mann genannt. <<

      Vers 258, Seite 80/81 in [51]

      

    >> Nicht durch Wortemachen allein, noch durch äussere Schönheit auch

    Wird der ein guter Mann, der karg, der neidisch und betrügerisch;<<

      Vers 262, Seite 82 in [51]

      

    >>Wer aber solches abgethan und mit der Wurzel riss heraus,

    Von Fehlern frei und einsichtsvoll, der wird 'ein guter Mann' genannt.<<

      Vers 263, Seite 82 in [51]

      

    betreffs: "Ich bin nicht Sprache, Hände, Füsse, nicht die Organe der Fortpflanzung und auch nicht die Verdauungsorgane."

    >>"Und der Erhabene," berichtet die Tradition, "sprach zu den fünf Jüngern" also:

    "Die Körperlichkeit, ihr Jünger, ist nicht das Selbst. Wäre die Körperlichkeit das Selbst, ihr Jünger, so könnte diese Körperlichkeit nicht der Krankheit unterworfen sein, und man müßte bei der Körperlichkeit sagen können: so soll mein Körper sein; so soll mein Körper nicht sein. Da aber, ihr Jünger, die Körperlichkeit nicht das Selbst ist, deshalb   ist die Körperlichkeit der Krankheit unterworfen, und man kann bei der Körperlichkeit nicht sagen: so soll mein Körper sein; so soll mein Körper nicht sein. <<

      Seite 239 in [33], dh in: "Buddha, Sein Leben Seine Lehre, Seine Gemeinde" von Hermann Oldenberg, siebente Auflage, Stuttgart und Berlin 1920, J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger

    Ich bin nicht Sprache, Hände, Füsse, nicht die Organe der Fortpflanzung und auch nicht die Verdauungsorgane







    >>

    95. D a s  t o d l o s e  R e i ch

    Udāna VIII, 1-4

    ... (Refrain, wie schon angegeben)



     Meine Natur ist Glückseligkeits-Bewußtsein.

    Ich bin glücklich unter günstigen Auspizien


    Freier übersetzt:

         

     Von Natur aus ist mein Bewußtsein Glückseligkeit, reine Glückseligkeit durchdringt und prägt mein Bewußtsein

    Ich bin glücklich und sehe klare Anzeichen für eine glückliche Zukunft infolge der durch Erkenntnis erlangten Verfassung meines Lebens. Eine eigene Art unvergängliches Glück begleitet mich.







    siehe u.a. die Verse 1 bis 14 in [59] , dh in  "Itivuttaka", "Das Buch der Herrnworte", eine kanonische Schrift des Pâli-Buddhismus, In erstmaliger deutscher Übersetzung aus dem Urtext von Dr. Karl Seidenstücker, Leipzig, Verlag von Max Altmann, 1922


    Betreffs: "Ich habe weder Hass..."

    >> ...

    2.  Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

    "Eine Eigenschaft, ihr Jünger leget ab. ich bürge euch für die Nichtwiederkehr. Welche eine Eigenschaft? Den Haß, ihr Jünger, die eine Eigenschaft, legt ab,  ich bürge euch für die Nichtwiederkehr."

    Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

      "Der Haß, durch welchen haßergrimmt die Wesen den schlimmen Weg gehen, - diesen Haß legen völlig erkennend die Einsichtigen ab; nachdem sie sich seiner entäußert haben, kehren sie niemals wieder in diese Welt zurück."

    Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört.

    ... <<

                  siehe Seite 2 in [59]




    >> ... 10. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört: 

    "Wenn man, ihr Jünger, den Haß nicht erkennt und genau versteht, und der Geist daher ihm nicht entsagt, sich seiner nicht entäußert, so ist man unfähig zur Leidensvernichtung. Erkennt und versteht man hingegen, ihr Jünger, den Haß genau, und entsagt ihm daher der Geist und entäußert sich seiner, so ist man fähig zur Leidensvernichtung." 

    Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

    "Der Haß, durch welchen haßergrimmt die Wesen den schlimmen Weg gehen, -- diesen Haß legen völlig erkennend die Einsichtigen ab; nachdem sie sich seiner entäußert haben, kehren sie niemals wieder in diese Welt zurück."

    Auch dies ist vom Erhabenen, gesagt worden, so habe ich es gehört."

    ... <<

    Seite 5 in [59], dh "Itivuttaka", "Das Buch der Herrnworte", eine kanonische Schrift des Pâli-Buddhismus, In erstmaliger deutscher Übersetzung aus dem urtext von Dr. Karl Seidenstücker, Leipzig, Verlag von Max Altmann, 1922


    >> ...

                      357.

    Durch Gras verdorben wird das Feld, durch Hass verdorben wird der Mensch,

    Drum bringt die Gabe grosse Frucht die man dem giebt, der frei von Hass. <<

          Vers 358, Seite 110 in [51]


    Betreffs: "Ich habe weder ... Leidenschaft, Neid ...":

    Leidenschaft und Neid haben auch etwas mit Gier und Zorn zu tun. "Sammelleidenschaft" geht, zumindest bisweilen, einher mit der Gier nach weiteren Sammelstücken

    Man denke etwa an die Raubzüge im Zuge des Kommunismus, was viel mit Neid darauf zu tun hat, daß eine Person mehr hat/hatte als eine Andere; es wird mit einer "auseinanderklaffenden Schere zwischen Reich und Arm" argumentiert und aus lauter Neid wurden Reiche ermordet. Aber man kommt auch nicht umhin an die Verhältnisse in den sog. freien Staaten zu denken, zu deren Entstehung Könige  und Adelige entmachtet und enteignet wurden und alsdann die sog. "einfachen Leute" in großer Zahl leben wollten "wie die Könige". Ohne jeglicher Rücksicht auf's Ganze wird und wurde d'rauflos gevöllert, konsumiert, gereist. usw. Das Ergebnis sind Treibhauseffekt, Massenmorde an Tieren, Massentierhaltung und die negativen Folge für's Klima sowie dem Abholzen der Urwälder pro Futteranbau & co. Aus was den sonst heraus wird gerodet, zerstört, geschlachtet, enteignet, geraubt & co, wenn nicht aus Gier und Zorn; siehe auch die Geschichte der Kolonialisation.

    >>...

    Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

    Der Zorn, durch welchen zornentflammt die Wesen den schlimmen Weg gehen, -- diesen Zorn legen völlig erkennend die Einsichtigen ab; nachdem sie sich seiner entäußert haben, kehren sie niemals wieder in diese Welt zurück." 

    Auch diese ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört.

     ... <<

    siehe Seite 2 in [59] , dh in  "Itivuttaka", "Das Buch der Herrnworte", eine kanonische Schrift des Pâli-Buddhismus, In erstmaliger deutscher Übersetzung aus dem urtext von Dr. Karl Seidenstücker, Leipzig, Verlag von Max Altmann, 1922


    >> Gieb auf den Zorn, gieb völlig auf den Hochmut,

    Bezwing die Fesseln alle, die dich binden;

    Den, der nicht hängt an Name und Gestalt *

    Und nichts besitzt, - den kann der Schmerz nicht treffen.

      -------------------------

    * D. h. an dem durch Name und Gestalt oder Name und Form näher bestimmten, begrenzten, in der Beschränkung von Name und Gestalt erscheinenden, sich offenbarenden individuellen Dasein. Der   Kern des Gedankens ist jedenfalls die Mahnung, nicht zu hängen am Dasein. ...<<

      Vers 221, Seite 69 in [51]


    >> ...

    1. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

      "Eine Eigenschaft, ¹) ihr Jünger, leget ab, ich bürge euch für die Nichtwiederkehr. ²) Welche eine Eigenschaft?  Die Gier, ihr Jünger, die eine Eigenschaft, legt ab, ich bürge für deren Nichtwiederkehr." ³)

    Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

       "Die Gier, durch welche giererfüllt die Wesen  den schlimmen Weg ) gehen,  - diese Gier legen völlig erkennend die Einsichtigen ab; nachdem sie sich ihrer entäußert haben, kehren sie niemals wieder in diese Welt zurück."

    Auch dies ist vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört. .

    ----------------

    ¹) Eigenschaft (Charaktereigenschaft, innerer Zustand, Gemütsverfassung) = dhamma

    ²) Nichtwiederkehr = anāgāmitā. Dies ist jener (relativ hohe) Grad der Befreiung, wie ihn die Jünger des dritten Pfades, die Anāgāmins erreicht haben. Diese werden nach ihrem Tode in einer der höchsten Lichtwelten, in  einem der "reinen Gefilde" wiedergeboren und gelangen von dort aus zum Abschluß des Laufs der Wiedergeburten, d.i. zum Nibhāna. ....

    ³)  J. H. Morre hat in seiner englischen Übersetzun den Sinn der erstens echs Itiv. in der gröbsten Weise mißvrstanden. ...

    ) schlimmer Weg = duggati. Zu verstehen ist darunter eine Wiedergeburt in einer der vier Abgründe oder Leidenswelten: Hölle, Tierschoß, Gespensterreich, Dämonenelt.

    ...<<

                             Seite 1 in [59]


    >> Wer frei von Gier, von Neigung frei, die Worte der Erklärung kennt,

    Die ganz Schar der Laute kennt, die ersten und die folgenden *,

    Der weilt in seinem letzten Leib, heisst ein hochweiser, hoher Mann....

    ---------

    D. h. wer in den heiligen Texten wohlbewandert ist, sie genau kennt. <<

      Vers 352, Seite 109 in [51]


    >>Wer aber die gemeine Gier, die schwerbesiegbare bezwingt,

    Von dem fällt aller Kummer ab wie der Tautropfen vom Lotusblatt.<<

    Vers 336, Seite 104/105 in [51]


    Betreffs: "Ich habe weder  ... noch Illusion"

    Illusion und Verblendung hängen offenbar eng zusammen und daher:

     >>...

    3. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

        “Eine Eigenschaft, ihr Jünger, leget ab, ich bürge für deren Nichtwiederkehr. Welche eine Eigenschaft? Die Verblendung, ihr Jünger, die eine Eigenschaft legt ab, ich bürge euch für die Nichtwiederkehr.“

     

    Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

       „Die Verblendung, durch welche wahnbetört die Wesen den schlimmen Weg gehen, - diese Verblendung legen völlig erkennend die Einsichtigen ab; nachdem sie sich ihrer entäußert haben, kehren sie niemals wieder in diese Welt zurück.“

    Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört. 

    ... <<

                   siehe Seite 2 in [59]

    siehe auch Seite 39 in [59], Vers 68, wo es um Folgendes geht:

    >> ...

     68. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:  

       Wer immer ihr Jünger sich der Begier, des Hasses, der Verblendung nicht entäußert hat, den nennt man, ihr Jünger, einen Gebundenen Māras, einen mit der Māra-Schlinge Gefesselten, einen, der nach den Wünschen des Bösen handeln muß. Wer immer, ihr Jünger, sich der Begier, des Hasses, der Verblendung entäußert hat, den nennt man, ihr Jünger, einen dem Māra Entkommenen, ¹²) einen von der Mara-Schlinge Befreiten, einen, der nicht nach den Wünschen des Bösen handeln muß."

    Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

       " Wer sich der Begier, des Hasses und der Verblendung entledigt hat, den selbsterweckten, ¹²⁷) brahma-gleichen, vollendenten Buddha, der über Feindschaft und Furcht hinaus ist, nennt man einen, der alles hinter sich läßt."

    Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört. 

    --------------------------

    ¹²) ...

    ¹²⁷) ...

    ... <<

                siehe Seite 39 in [59]



     >> Wer Wahrheit in sich hat und Pflicht, Schonung und Selbstbezähmung, Zucht,

    Wer frei von Fehlern, weise ist, der wird ein 'Aeltester' genannt. <<

     Vers 261, Seite 81 in [51]

      


    >>

                         75.

    "Ein Ding bringt weltlichen Gewinn, ein andres zum Nirvâa führt!"

    Dies weiss der fromme Bettler wohl, der Jünger des Erleuchteten;

    Der Ehren freuet er sich nicht, er weiht sich ganz der Einsamkeit. <<

                              Seite 23 in [51]


    >> 

    49. Die Hemmung des Nicht-Wissens

           Itivuttaka 14.

    Gesagt wurde dies von dem Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

    "Nicht sehe ich, ihr Mönche, auch nur  e i n e  Hemmung, durch welche gehemmt die Geschöpfe für so lange Zeit den Lauf der Geburten durcheilend wandern, wie, ihr Mönche, diese Hemmung des Nichtwissens: Durch die Hemmung des Nichtwissens gehemmt, ihr Mönche, wandern, den Lauf der Geburten durcheilend, die Geschöpfe für lange Zeit."

      Dies sprach der Erhabene, daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:


    Es gibt keine andre Eigenschaft,

    durch die gehemmt die Geschöpfe

    Tag und Nacht den Weltenlauf gehen,

    Wie wenn sie durch Wahn gefesselt sind.


    Die da des Wahns sich entäußert

    Und die dichte Finsternis durchbrochen haben,

    Die gehen den Weltenlauf nicht weiter:

    Ihre Ursache findet sich nicht mehr."

       Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört.

    >>

    siehe Seite 61 in [60], dh "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig

    Ich habe weder Hass, Leidenschaft, Neid noch Illusion

    Nachdem man mir vonseiten des staatlichen Gymnasium's Lehrer im Zusammenwirken mit dem TM-Center anno 1971 TM nicht nur aufgedrängt sondern aufgezwungen hat, greift Shankara's Aussage korrigierend in jene Teilgeschichte der "TM-Bewegung" erfreulicherweise korrigierend ein. Dazu ein etwas länglicheres Zitat das der Überlieferung gemäß auf Buddha zurückgeht/zurückgehe:


    >>                               - 22 -

        35. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

          “Nicht wird, ihr Jünger, dieser reine Wandel.⁷⁹)

     gelebt (in der Absicht): ‚So sollen mich die Leute kennen!‘, um die Leute zu täuschen, um die Leute zu beschwatzen, um des Gewinnes, der Ehrung, des Ruhms oder Nutzen willen. Vielmehr wird, ihr Jünger, dieser reine Wandel zum Zweck der Zügelung und des Aufgebens ⁸⁰) gelebt.“

         Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

       „Zum Zweck der Zügelung, zum Zweck des Aufgebens hat Er, der Erhabene, den außerhalb der traditionellen Unterweisung liegenden reinen Wandel verkündet, der zum Nibbāna hinführt. Dies ist der Weg des Großen Sehers, den die großen Wesen erreicht haben. Die immer ihn wandeln, wie der Buddha gelehrt hat, werden als Betätiger der Anweisungen des Lehrers dem Leiden ein Ende machen.“

    Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört. <<

     

    >> 36. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

        “Nicht wird, ihr Jünger, dieser reine Wandel gelebt (in der Absicht):

    So sollen mich die Leute kennen‘, um die Leute zu täuschen, um die Leute zu beschwätzen, um des Gewinnes, der Ehrung, des Ruhmes oder Nutzen willen. Vielmehr wird, ihr Jünger, dieser reine Wandel zum Zweck des höheren Wissens ⁸¹)

    und des gründlichen Wissens ⁸²) gelebt.“

         Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

     

    ---------------------------

    ⁷⁹) Reiner Wandel = brahmacariya.

    ⁸⁰) Zügelung = saṃvara; Aufgeben = pahāna

    ⁸¹) Höheres Wissen = abhiññā. Hierunter werden sechs geistige Fähigkeiten oder Kräfte übernormaler Natur verstanden, die in den kanonischen Texten öfter aufgezählt und in annähernd gleicher Weise beschrieben werden (z.B. Dīgh. II und XXXIV; Majjh. 6 und 12; Vibhaṅga, S. 334) ...

    ⁸²) Nach Childers ist pariñña - im engeren Sinne - die dreifache genaue Kenntnis, die ein buddhistischer Mönch hinsichtlich seiner Nahrung haben soll. Er muß nämlich 1. genau die Art der Nahrung kennen, ob es Brot, Reis usw. ist, 2. er soll während des Essens von dem gemeinen und unreinen Charakter stofflicher Nahrung überzeugt sein; 3. er muß das Bewußtsein haben, das in der Abweisung jeglichen Behagens am Akte des Essens besteht. ...

    Indessen wird pariñña auch in einem mehr allgemeinen Sinne („gründliches Wissen“) gebraucht.

    <<

             siehe Seite 22/23 in [59]            

    >>                 - 23 -

    „Zum Zweck des höheren Wissens, zum Zweck des gründlichen Wissens hat Er, der Erhabene, den außerhalb der traditionellen Unterweisung liegenden reinen Wandel verkündet, der zum Nibbāna hinführt. Dies ist der Weg des Großen Sehers, den die großen Wesen erreicht haben. Die immer ihn wandeln, wie der Buddha gelehrt hat, werden als „Betätiger der Anweisungen des Lehrers dem Leiden ein Ende machen.“

        Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört.

     

    37. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

       „Mit zwei Eigenschaften ausgestattet, ihr Jünger, lebt ein Jünger schon in der gegenwärtigen Erscheinung in reichlichem Glück und Frohsinn und ist gründlich gerüstet zur Vernichtung der Beeinflussungen. ⁸³)  Mit welchen zwei? Ergriffenwerden bei den ergreifenden Dingen und gründliches Durchkämpfen des Ergriffenseins. ⁸⁴) Mit diesen zwei Eigenschaften nun ausgestattet, ihr Jünger, lebt ein Jünger schon in der gegenwärtigen Erscheinung in reichlichem Glück und Wohlsein und ist gründlich gerüstet zur Vernichtung der Beeinflussungen.“

         Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

       „Bei den ergreifenden Dingen sollte der Verständige ergriffen werden, indem er als ein eifriger, kluger Jünger in Weisheit der Betrachtung obliegt. So verweilend mag der Eifrige, ruhig Lebende, Bescheidene, der Geistesberuhigung sich Hingebende die Vernichtung des Leidens erreichen.“

        Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört.

     

    38. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

        „Den Vollendeten, ihr Jünger, den Heiligen, völlig Erwachten nehmen zwei Vorstellungen ⁸⁵) ausgiebig in Anspruch: Die Vorstellungen

     

    --------------------------

    ...

    ⁸³) Beeinflussung = āsava

    ⁸⁴) Der in seinem Sinne schwer durchsichtige Passus lautet: „kalamehi dvīhi? Samveahnīyesu thanesu saṃvejarena saṃvagassa ca yoniso padhānena.“

    ⁸⁵) Vorstellung = vitakka

     <<      

    siehe Seite 23 in [59]  

                            - 24 -

    der) Sicherheit ⁸⁶) und (die der) Abgeschiedenheit. ⁸⁷) Am Nichtverletzen, ihr Jünger, hat der Vollendete Freude, des Nichtverletzens ist er froh. Ihn, den Vollendeten, ihr Jünger, der am Nichtverletzen Freude hat, des Nichtverletzens froh ist, nimmt eben diese Vorstellung ausgiebig in Anspruch: ‚Durch dies Verhalten verletzte ich nicht irgendetwas, sei es schwach oder stark‘. An der Abgeschiedenheit, ihr Jünger, hat der Vollendete Freude, der Abgeschiedenheit ist er froh. Ihn, den Vollendeten, ihr Jünger, der an der Abgeschiedenheit Freude hat, der Abgeschiedenheit froh ist, nimmt eben diese Vorstellung ausgiebig in Anspruch: ‚Was unheilsam ist, das ist abgetan‘.

       Deshalb also, ihr Jünger: Auch ihr sollt so leben, daß ihr am Nichtverletzen Freude habt, des Nichtverletzens froh seid. ...

     

         Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

       „Den vollendeten Buddha, der das Unüberwindliche überwindet, nehmen zwei Vorstellungen ein: Die Vorstellung (der) Sicherheit ward als erste hervorgehoben, von da aus wurde Abgeschiedenheit als die zweite verkündet. Den großen Seher, der die Finsternis zerstreut, ihn den Besitzers höchsten Gewinnes, den Gezügelten, der Beeinflussungen Ledigen, der inmitten von allen (Wesen) in der Zerstörung des ‘ Durstes‘ erlöst ist, ihn, wahrlich, nenne ich den seinen letzten Körper tragenden Muni, den den Dünkel abgeworfen hat und über das Altern hinaus ist. Wie jemand, der auf einem Felsen, einem Berggipfel steht, nach allen Seiten hin Menschen sehen kann, so schaut der Weise, welcher die höchste Warte der Heilslehre erklommen hat, frei von Kummer mit allseitigem Auge auf die in Kummer verstrickte, von (Wieder)geburt und Altern überwältigte Menschheit herab.“

        Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört.

     

    ------------------

    ⁸⁶) khema

    ⁸⁷) paviveka

    ...

    <<

                 siehe Seite 24 in [59]  


    Nachdem Aufdringlichkeit und Eifersucht auch etwas mit Zorn und Lust zu tun haben können, hier noch einige Zitate betreffs "Zorn":

    Im buddistischen Udāna (ab Seite 66 in [24]) findet man betreffs Lust und Zorn:

    >>Dessen Sinn wie ein Felsen fest steht und nicht wankt,


    Frei von Lust bei allem, was immer Lust erregt,
    Wer nicht zürnt, was auch immer Zorn erregen mag, -
    Dem, der solchen Sinns, kann Leid nie widerfahren.
    <<


    Siehe: Seite 67 in [24], dh Prof. Moriz Winternitz,  Geschichte der Indischen Litteratur, Bd. II, S. 64, Leipzig. C.F. Amelangs   Verlag, 1913

    Ich bin nicht aufdringlich, noch eifersüchtig

    >> Ach, wie leben wir so glücklich, haßlos unter Haßerfüllten!

    Unter haßerfüllten Menschen weilen w i r doch ohne Haß.                                                        Ach, wie leben wir so glücklich, unter Siechen frei von Sichtum! Unter siechen Menschen weilen w i r allein von Siechtum frei.

    Ach, wie leben wir so glücklich, gierlos unter Giererfüllten! Unter giererfüllten Menschen weilen w i r doch ohne Gier.

    Ach, wie leben wir so glücklich, die wir eignes nicht besitzen!

    Selig nähr'n wir uns von Freude, wie die Götter im Strahlenglanz. <<

      

    Siehe: Seite 64 in [24], dh Prof. Moriz Winternitz,          Geschichte   der Indischen Litteratur, Bd. II, S. 64, Leipzig. C.F. Amelangs Verlag, 1913


    ... >>

                siebentes Capitel

                      -----------

                   Der Heilige

     

                90.

    Wer schon am Ziel, wer kummerlos, wer ganz und gar erlöset ist,

    Von allen Fesseln frei gemacht,  - für diesen giebt es keinen Schmerz.

      ...

                 93.

    In wem die Leidenschaft zerstört, wer gar nicht hängt an dem Genuss,

    Wer ganz in der Erlösung lebt, die völlig frei und unbeschränkt,

    Wie in der Luft der Vögel Pfad ist’ s schwer zu folgen seiner Spur.


                94.

    Ihn, dessen Sinnen ganz zur Ruh gekommen,

    Wie Rosse, die der Lenker gut gebändigt,
    Wer Leidenschaft und Hochmuth aufgegeben,

    Die Götter selbst beneiden einen Solchen.

      

                            95.

    Er gleicht der Erde, welche nichts erreget,

    Ist treu-verlässlich wie der Stein der Schwelle,

    Ist wie ein See, aus dem der Schlamm verschwunden,

    Und ist befreit vom Kreislauf der Geburten.


                          96.

    Beruhigt ganz in dem der Sinn, beruhigt sind ihm Wort und That,

    Der durch Erkenntnis ganz erlöst und so zur Ruh‘ gekommen ist.


                         97.

    Wer mit dem Ew’gen ist vertraut, von allen Banden sich befreit,

    Begier, Versuchung von sich stiess, das ist fürwahr der beste Mann.

      << ...

                 siehe Seite 30 in [51]


    >>

            Vierzehntes Capitel

                      ------

              der Buddha


                          181.

    Die andachtsvoll und weise sind, in der Entsagung Ruhe froh,

    Ganz erleuchtet, besonnen auch, selbst Götter schau’n auf die mit Neid.

    << 

                    Seite 56 in [51]

    (Anmerkung vom Verfasser dieser homepage:  "... selbst Götter schau’n auf die mit Neid.". Die Übersetzung "Neid" scheint mir hier unzutreffend zu sein. Die Annahme eines Gottes - egal welchen Geschlechts - wäre widersinnig, ein Widerspruch in sich selbst. Was über Buddha und Buddha's  Freiheit von Neid, Zorn usw gesagt wird, gilt erst recht für ein Wesen, das ein Gott ist. Die Vorstellung "... selbst Götter schau’n auf die mit Neid.", könnte von einer grundlegenden Ablehnung von Polyltheismus herrühren, wonach es aus der Sicht des Monotheismus nur genau 1 Gott gibt und geben könne und insofern "Götter" irgendwelche niederere Wesen wären, die eben auch nicht-erleuchtete Wesen sein könnten. Der 1 Gott wäre hingegen selbstverständlich frei von  Eifersucht, frei von Zorn, frei von Hass, frei von Zerstörungswut, frei von Angstmacherei, usw.

    Meiner Ansicht nach wäre sinnvoll sowas wie "... selbst Götter sind bzgl solcher nachsichtig". Ein Buddha auf Erden, kann nunmal versehentlich ein sehr kleines Tier zertreten. Gott, lebend im Himmel, ist solcherart, daß er - egal welchen Geschlechts - auch versehentlich dem kleinsten Lebewesen kein Unheil zuzufügen vermag. Gott - egal welchen Geschlechts - belächelt wohlwollend so einen Buddha - egal welchen Geschlechts -, der sich da auf Erden - trotz der erlangten Erleuchtung - noch abmüht, keinem Wesen auch nur versehentlich Schaden zuzufügen.

    Dabei mag sich diese absurde Vorstellung vonwegen "neidisch täten die Götter auf so einen Buddha schau'n" durch eine fehlerhafte Überlieferung eingeschlichen haben; na klar könnte es auch ein Übersetzungsproblem sein, nachdem Buddha's Lehren ja auch in unterschiedlichen Sprachen überliefert wurde und sich insofern schon sehr früh Übersetzungsaufgaben gestellt haben könnten. Sei es wie es war, Sinn muß so ein Text schon noch machen; allerdings macht es duchaus auch einen  Sinn einfach mal korrekt ins Deutsche zu übersetzen und dann darauf hinzuweisen, daß an der Stelle im buddhistischen Kanon sich wohl ein Fehlerchen eingeschlichen haben müsse.

    >>

                         183.

    Sündliches Thun zu meiden ganz, dem Guten ernstlich sich zu weih’n,

    Und rein zu machen seinen Sinn, - dies der Erleuchteten * Gebot.

                          184.

    Geduld ist höchste Busse, Langmuth ist

    Höchstes Nirvâna“ - so der Spruch der Buddha’s!

    Wer and’re kränkt, der ist nicht Buddha’s Jünger,

    Noch ist Asket der, welche And’re schädigt.


                          185.

    Nicht-Schmähen, Nicht-Beleidigen, Einschränkung, wie’s die Regel will,

    ferner Mäßigkeit im Essen, einsam Sitzen und Schlafen auch,

    Verharren in Contemplation, - dies der Erleuchteten Gebot.

     

                           186.

    Auch durch Ströme von Schätze wird den Wünschen nicht Befriedigung;

    Die unverständige Begier bringt Schmerz, - dies sieht der Weise ein.

     

                         187.

    Auch in des Himmels Freuden sucht ein Solcher seine Wonne nicht;

    Am Schwinden jeglicher Begier freut sich, wer Buddha’s Jünger ist.

    ... <<

    Fußnote zu 183. von Seite 57:

    >> * Der Erleuchtete = Buddha. Die Buddhisten nehmen eine Mehrzahl von Buddha's oder Erleuchteten an; hier ist jedoch nach einer wohl sehr alterthümlichen Terminologie mit Buddha jeder bezeichnet, der die höchste Erkenntnis erlangt hat, nicht nothwendigerweise ein Vorgänger oder Nachfolger des Gâutama Buddha in dem Amte eines Welterlösers. <<

                    Seiten 57, 58 in [51]


    Siehe auch Seiten 47,48 in Itivuttaka, dh in [59]

    Ich hege nicht Rechthaberei, noch Absichtlichkeit oder auch Arglistigkeit, Wunsch nach Befreien oder auch Streben nach Befreiung.







    >>

    95. D a s  t o d l o s e  R e i ch

    Udāna VIII, 1-4

    ... (Refrain wie schon angegeben)


     Meine Natur ist Glückseligkeits-Bewußtsein.

    Ich bin glücklich unter günstigen Auspizien


    Freier übersetzt:

         

     Von Natur aus ist mein Bewußtsein Glückseligkeit, reine Glückseligkeit durchdringt und prägt mein Bewußtsein

    Ich bin glücklich und sehe klare Anzeichen für eine glückliche Zukunft infolge der durch Erkenntnis erlangten Verfassung meines Lebens. Eine eigene Art unvergängliches Glück begleitet mich.







    >>Man suche nicht, was lieb ist, auf, noch jemals das was unlieb ist;

    Das Liebe nicht zu Schaun macht Schmerz, und Unliebes schaun.<<

             Seite 65, Vers 210 in [51]

      

    >> Darum lass gar nichts lieb dir sein **)! Verlust des Lieben ist ja schlimm!

      Für solche gibt es Fesseln nicht, denen nichts lieb noch unlieb ist.<<

     >>**) D.h. hänge dein Herz an nichts!<<

      Seiten 65, 66, Vers 211 in [51]

      

     >> Aus dem was lieb entspringt das Leid, aus dem was lieb entspringt die Furcht

    Wer sich von Liebem ganz gelöst, kennt keinen Kummer, keine Furcht. <<

           Seite   66, Vers 212 in [51]


    >> Aus der Zuneigung springt das Leid, aus dem was lieb entspringt die Furcht;

    Wer sich von Liebem ganz gelöst, kennt keinen Kummer, keine Furcht. <<

            Seite 66, Vers 213 in [51]



     >> Wen sie bezwingt die wilde Gier, die Sinnenlust,

    Des Sorge wächst, wie wildes Unkraut jäh emporschießt.


    Wer sie bezwingt. die wilde Gier, die schwer besiegbar,

    Des Sorge schwindet wie vom Lotusblatt der Tropfen.<<

    Vers 335 und 336 des Dhammapada; auf Seite 64 in [24], dh Prof. Moriz Winternitz, Geschichte   der Indischen Litteratur, Bd. II, S. 64, Leipzig. C.F. Amelangs Verlag, 1913

    Diese zwei Verse (335 und 336) lauten im Buch "Worte der Wahrheit - Dhammapada" von Leopold von Schroeder wie folgt:

    >>                    335.          

    Wenn in der Welt gemeine Gier, giftartig wirkend, ganz bezwingt,

    Dem wächst der Kummer fort und fort, wuchernd gleichwie das Biran-Gras **.


                            336.

    Wer aber die gemeine Gier, die schwer besiegbare bezwingt,

    Von dem fällt aller Kummer ab wie der Tropfen vom Lotusblatt. <<

    >>

    ---------------------

    ** Das Gras Biraṇa oder Viraṇaist Andropogon muricatus.

    Vgl. Vers 337 <<

    Vers 336 und 337, Seite 104/105 in [51]

    Ich habe nicht Tugend, Sünde, Freude noch Kummer

    >> ...

                      352.

    Wer frei von Gier, von Neigung frei, die Worte der Erklärung kennt,

    Die ganz Schar der Laute kennt, die ersten und die folgenden *,

    Der weilt in seinem letzten Leib, heisst ein hochweiser, hoher Mann....

    ---------

    D. h. wer in den heiligen Texten wohlbewandert ist, sie genau kennt. ... <<

      Vers 352, Seite 109 in [51]


    Nachdem Mantra, Reinigung per Wasser, Opfer udgl auch was mit "Wünschen" zu tun haben, hier folgendes  überlieferte Buddha-Zitat:

    >> ...

                      346. 

    Die nennen Weise eine starke Fessel,

    Zu Boden ziehend, weich, doch schwer zu lösen;

    Wer diese Fessel brach, der zieht dahin,

    Von Sorgen frei, Wünsche und Glück aufgebend. ... <<

                    Seite 107 in [51]


    Buddha betreffs opfern findet man auch auf den Seiten 64, 65 und 67in Itivuttaka, dh [59]


    >> ...

                                         110.

    WASCHUNGEN REINIGEN NICHT VON DER SÜNDE.

     

    Also habe ich geh0ört.

    Einstmals weilte der Erhabene zu Gayā, auf dem Gayāsīsa ¹). Zu der Zeit nun waren zu Gayā viele Jaṭilas („Haarflechtenträger“, vedisch-brahmanische Asketen), die in den kalten Winternächten, um die Achten ²), in der Zeit der Schneefälle im Wasser auftauchten, untertauchten, Auf- und Untertauchungen vornahmen, sich besprengten, das Feueropfer vollzogen, indem sie meinten, dadurch werde man rein. Der Erhabene aber sah, wie diese vielen Jaṭialas in den kalten Winternächten .... Solches sehend tat der Erhabene zu der Zeit den Ausruf:

       „Nicht durch Wasser der Mensch rein wird --

         Im Wasser baden Leute viel,.

         Der, dem Wahrheit und Recht einwohnt,

         Er ist Brahmane; er ist rein.“


    Aus den Versen der Nonne Puṇṇikā

     

    „Wer mag dir gesagt haben,

    Und kundig dem Unkundigen.

    Daß man mit Wasser sich waschend

    Der böse Tat entledigt wird?

     

    Da muß zum Himmel ja eingehn

    Der Schildkröten und Frösche Volk,

    Krokodile und Seeschlangen

    Und was sich sonst im Wasser regt ...

     

    „Können Flüsse hinwegführen

    Die böse Tat, die du getan,

    Führend sie auch hinweg Guttat

    Und bringen dich um ihren Lohn.

     

    „Die Schuld, die du dir abwaschen

    In Wasserflut, Brahmane, willst,

    Die meid und setze unnützlich

    Deinen Leib nicht der Kälte aus.“

    ... <<

    Seite 371/372 in [34]

       

    Für mich gibt es kein Mantra, Reinigung per Wasser, Schriften noch Opfer

    >> ... 29. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört:

    "Mit zwei Eigenschaften ausgestattet, ihr Jünger, lebt ein Jünger schon in der gegenwärtigen Erscheinung glücklich, ohne Plage, Verzweiflung und Schmerzen, und bei Auflösung des Körpers, jenseits des Todes, ist für ihn der gute Weg zu erwarten. Mit welchen zwei? Bewachtsein der Tore der Sinne und Mäßigkeit beim Essen. Mit diesen zwei Eigenschaften ausgestattet, ihr Jünger, lebt ein Jünger schon in der gegenwärtigen Erscheinung glücklich, ohne Plage, Verzweiflung und Schmerzen, und bei der Auflösung des Körpers, jenseits des Todes, ist für ihn der gute Weg zu erwarten.

    Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

    "Auge, Ohr und Geruch, Zunge und Körper, ebenso das Denken; ein Jünger, bei dem diese Tore hienieden wohlbewacht sind und der mäßig ist beim Essen, gezügelt in den Sinnen: der gelangt zu Glück, zu körperlichem und geistigem Glück. Ohne daß sein Körper brennt, ohne daß sein Geist brennt, lebt ein solcher glücklich, sei es bei Tage oder des Nachts."

    Auch dies ist vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich es gehört. ...<<"


    Siehe Seite 19 in [59] , dh in "Itivuttaka", "Das Buch der Herrnworte", eine kanonische Schrift des Pâli-Buddhismus, In erstmaliger deutscher Übersetzung aus dem urtext von Dr. Karl Seidenstücker, Leipzig, Verlag von Max Altmann, 1922


    - Ich bin nicht Verdauung Nahrung noch der Essende







    >>

    95. D a s  t o d l o s e  R e i ch

    Udāna VIII, 1-4

    ... (Refrain wie schon angegeben)

     Meine Natur ist Glückseligkeits-Bewußtsein.

    Ich bin glücklich unter günstigen Auspizien


    Freier übersetzt:

         

     Von Natur aus ist mein Bewußtsein Glückseligkeit, reine Glückseligkeit durchdringt und prägt mein Bewußtsein

    Ich bin glücklich und sehe klare Anzeichen für eine glückliche Zukunft infolge der durch Erkenntnis erlangten Verfassung meines Lebens. Eine eigene Art unvergängliches Glück begleitet mich.







    >>Ob auch ein Mann hängt an der Welt, sich der Söhne, des Reichtums freut,

      

    Der Tod kommt her und rafft ihn weg, wie Wasserfluth ein schlafendes Dorf.<<

           Vers 287, Seite 89 in [51]

      

    >>Nicht schützen seine Söhne ihn, der Vater, die Verwandten nicht;

    Wenn ihn der Tod betroffen hat, dann bieten diese keine Schutz.<<

      Vers 288, Seite 89 in [17]

      

    >> Der weise, sittenstrenge Mann, der die Gewalt des Todes kennt,

    Macht allsogleich den Weg sich frei, der ihn zu dem Nirvâṇa führt.<<

              Vers 289, Seite 89 in [51]

      

    Siehe auch Vers 40 ad Nicht-Wissen und Vers 55 ad verlangen, Freiheit von Zweifel in Itivuttaka, dh in [59]



    >> ...

    Derselbe Vorgang, der oben S. 147 f, als zwischen Marā und der Nonne Vajirā spielend berichtet ist, vollzieht sich auch zwischen Marā und der Nonne Somā. Nur die Dialogverse sind andere:

     

                          Marā

    Was die Weisen allein fassen,

    Das Ziel, das schwer erreichbar ist,

    Der Weiber Zweifingerverstand ¹)  

    Hat das zu fassen nicht die Kraft.

      

                                  Somā

     

    „Was kann’s schaden, daß ich Weib bin,

    Wenn nur mein Geist sich recht versenkt,

    Wenn des Wissens Besitz mein ist

    Und kund mir ist der Wahrheit Wort?

     

    Ohnmächtig ward der Lust Lockung.

    Die Finsternis zerisssen ist.

    So sollst du wissen denn, Böser

    Besiegt bist du, o Tödesfürst!

      Marā  verschwindet unmutig  

    ------------------------

    ¹) Die Frauen fassen die Reiskörner mit zwei Fingern, um zu fühlen, ob sie gar gekocht sind. 

    <<

                siehe Seite 334 in [34]



     Ich bin nicht Tod, Zweifel noch Rassendiskriminierung

    >> Nicht Vater, Mutter thun so viel, noch aller der Verwandten Schaar, -

    Der Geist, der recht gerichtet ist, der schafft noch ein viel grösseres Glück.<<

               Vers 43, Seite 13 in [51]

      

    >>Höchster Gewinn Gesundheit ist, Zufriedenheit der höchste Schatz,

    Beste Verwandtschaft ist Vertraun, Nirvâṇa ist das höchste Heil.<<

      

        Vers 204, Seite 63 in [51]




    Ich bin nicht Vater, Mutter, auch nicht Geburt

    ad "Ich habe auch keine Verwandten", Verwandschaftsthema, Abstammungsthema

    >> Nicht Vater, Mutter thun so viel, noch aller der Verwandten Schaar, -

    Der Geist, der recht gerichtet ist, der schafft noch ein viel grösseres Glück.<<

               Vers 43, Seite 13 in [51]

      

    >>Höchster Gewinn Gesundheit ist, Zufriedenheit der höchste Schatz,

    Beste Verwandtschaft ist Vertraun, Nirvâṇa ist das höchste Heil.<<

      

        Vers 204, Seite 63 in [51]


    >> ...

    26. VOM WESEN DES BUDDHA

     

    Einzelne Versgruppen und Verse.


     Buddha spricht zu Brahmanen Sela

    „König, Sela, fürwahr bin ich“

              - sprach der Erhabene -

    „Ohnegleichen, der Wahrheitsfürst. Der Lehre Rad laß’ich rollen,

    Dies Rad, das Niemand hemmen kann.“


              Sela

    „Daß ein Buddha du seist, kündst du“

      - sprach der Brahmane Sela -

    „ohnegleiche, ein Wahrheitsfürst.

    ‚Der Lehre Rad laß‘ ich rollen‘:

    So zu mir sprichst du, Gotama.

    Wer ist nun, Herr, dein Feldhauptmann,

    Jünger, Genosse deines Werkes?

    Wer läßt mir dir das Rad rollen

    Der Lehre, so wie du es tust?“


             Buddha

    „Wie lasse ich das Rad rollen - o Sela.“

               sprach der Erhabene -

    „Der Lehre ohnegleiches Rad,

    Sāriputta ¹) mit mir rollt es,

    Der Nächste dem Vollendeten.

     

    Was man erkennen soll, kenn ich.

    Was man vollziehn soll, ich vollzog‘s.

    Was man zu lassen hat, ließ ich:

    So erwarb ich die Buddhaschaft.

     

    Laß den Zweifel an mir schwinden;

    Glauben, Brahmane weck in dir.

    Einen Buddha zu schaun, selten

    Wird dieses Glück der Welt zuteil.

     

    Der in der Welt zu schaun schwer ist,

    Dieweil gar selten er erscheint:

    Ich bin’s, Brahmane, bin Buddha,

    Allen Wunden der beste Arzt.“

    ...

    ----------------------

    ¹) Vgl. oben S. 53ff.

    ...

    <<

                         Seite 98/99 in [34]





    >> ...

    Ein Brahmane hat Buddha nach dem Geschlecht gefragt dem er entstammt.

    „Bin nicht Brahmane, nicht von Fürstenstamme,

    Nicht vom Geschlecht der Bürger oder Bauern,

    Wohl kenn ich der Alltagsmenschen Sippe.

    Fremd jedem Etwas wandle ich als Weiser.

    Im Mönchsgewande, ohne Haus und Heimstatt,

    Geschornen Hauptes, weltentnommnen Geistes

    Schreit’ ich, den Menschenkindern unberührbar.

    Wie magst nach meiner Abkunft mich, Brahmane fragen?“

    ...<<

              Seite 100/101 in [34]



     >>...  So sprach der Erhabene. Als so der  Wohlwandelende geredet hatte, sprach der Meister weiter also:

    „Sitte, Sammlung, dazu Weisheit

    Und Erlösung, das höchste Gut:

    Durch Erleuchtung ist es erkannt

     Von Gotama, dem        Herrlichen.

     

    Und wie er es erkannt, kündet

    Buddha solches der Jüngerschar, Der Meister, alles Leids Ender

    Der Seher, der Erloschene.“

    ...<<

             siehe Seite 108 in [34]



    ad "Ich habe keine ... Lehrer und keine Schüler", Verwandschaftsthema, Abstammungsthema

    >> ...

      ... So beschließt er, zu den fünf Asketen zu sprechen, die einst an seinen Kasteiungen teilgenommen und ihn dann verlassen haben (S. 21). Sie weilen bei Benares. Dorthin macht er sich auf.

       Da erblickte Upaka, ein Asket der Ājīvakasekte, den Erhabenen, wie er zwischen Gayā und dem Baum der Erkenntnis seine Straße zog. Ihn erblickend, sprach er zu dem Erhabenen: „Hell, Freund, ist deiner Züge Ausdruck. Rein und klar ist deine Farbe. Wem folgend, Lieber, hast du das Weltleben verlassen? Wer ist dein Meister? Wessen Lehre bekennst du?“

    Als er so redete, sprach der Erhabene zu Upaka, dem Ājīvaka, die Verse:

     

    „Allüberwindend bin ich und allwissend;

    Von allem was da ist, bin unbefleckt ich,

    Allesgelöst, befreit durch Durstvernichtung,

    Erkenner bin ich selbst - wem soll ich folgen?


    „Mein Lehrer kann niemand heißen;

    Meinesgleichen nicht findet man.

    An Hoheit kommt mir gleich niemand

    Hienieden und im Götterreich.

    Denn ich bin in der Welt heilig,

    Ein  Meister über den nichts geht

    Höchster Buddha allein, weil’ ich

    In des Nirvana kühlem Reich.

     

    „Auf daß der Lehre Rad rolle,

    Ziehe ich hin zur Kāsistadt ¹).

    In dieser blinden Welt rühr ’ich

    Die Trommel der Unsterblichkeit.“


    „So behauptest du, mein Lieber, daß

    Du der Heilige, der unendlich Siegreiche bist?“

    „Meinesgleichen ²) die Siegreichen

    Aller Gefahr entnommen sind.

    Alles Böse besiegt hab‘ ich:

    Sieger drum heiß ich, Upaka.“


    -----------------------------

    ¹) Die Stadt Kāsivolkes ist Benares.

    ²) Kein Widerspruch zu dem oben Gesagten, daß Buddha nicht seinesgleichen hat. Es ist an die Buddhas anderer Weltalter gedacht.

    ... <<

                Siehe  Seite 42 in [34]



    ad "Ich habe auch keine ... Freunde ..." Freundschaftsthema:

    >>...

    Wie den eignen Sohn die Mutter

    Schützt selbst mit dem eignen Leben,

    So für alle Wesen pfleg`er

    In sich grenzenloses Fühlen.

     

    Freundschaft, die durch alle Welt reicht,

    Grenzenloses Fühlen, pfleg‘ er,

    Aufwärts, abwärts, in die Quere,

    Unbegrenzt, ohn‘ Hass und Feindschaft.

     

    Wie man dem einz’gen Sohn liebreich

    Nur Gutes tut zu jeder Frist,

    Soll jedwedem Geschöpf Gutes

    Allzeit man tun an jedem Ort.

    ...<<

     

    Seite 254/255 in [34]





      




    Ich habe auch keine Verwandten, Freunde, Lehrer und auch keine Schüler





    >>

    95. D a s  t o d l o s e  R e i ch

    Udāna VIII, 1-4

    ... (Refrain wie schon angegeben)


     Meine Natur ist Glückseligkeits-Bewußtsein.

    Ich bin glücklich unter günstigen Auspizien


    Freier übersetzt:

         

     Von Natur aus ist mein Bewußtsein Glückseligkeit, reine Glückseligkeit durchdringt und prägt mein Bewußtsein

    Ich bin glücklich und sehe klare Anzeichen für eine glückliche Zukunft infolge der durch Erkenntnis erlangten Verfassung meines Lebens. Eine eigene Art unvergängliches Glück begleitet mich.







    >>"Was meinst du Freund Yamaka, körperlos, empfindungslos, vorstellungslos, gestaltungslos und erkenntnislos: ist das der Vollendete? Siehst du es also an?"

    "Das tue ich nicht, Freund."

     "So ist also, Freund Yamaka, schon hier in der sichtbaren Welt der Vollendete für dich nicht in Wahrheit und Wesenhaftigkeit zu erfassen ²) ..."

      

    Seite 324 in [33], dh in: "Buddha, Sein Leben Seine Lehre, Seine Gemeinde" von Hermann Oldenberg, siebente Auflage, Stuttgart und Berlin 1920, J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger

    Ich bin jenseits von Unterschiedlichkeiten und meine Natur ist Formlosigkeit, ich bin allgegenwärtig

    >> Der von Güte durchdrungen ist, der Mönch, der an Buddhas Lehre hält, er wende sich zum Landes des Friedens, wo die Vergänglichkeit Ruhe findet, zur Seligkeit 1)

     ----------------------

      

    1) Suttanipâta 1093. 1094 Dhammapada 23, 203, 225, 368

    <<

    Seite 328 in "Buddha, Sein Leben Seine Lehre, Seine Gemeinde" von Hermann Oldenberg, siebente Auflage, Stuttgart und Berlin 1920, J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger

    überall bin ich, mich durch all die Sinne sogar ausdehnend

    >> "Mein sind die Söhne, mein das Geld", so denkt der Thor und sorgt sich viel;

    Sein eigen ist der selber nicht! wie denn die Söhne? wie das Geld? <<

         Vers 62, Seite 19/20 in [51]

    Ich bin nicht benachteiligt noch emanzipiert bzw frei, unermeßlich/nicht meßbar 





    >>

    95. D a s  t o d l o s e  R e i ch

    Udāna VIII, 1-4

    ... (Refrain wie schon angegeben)


     Meine Natur ist Glückseligkeits-Bewußtsein.

    Ich bin glücklich unter günstigen Auspizien


    Freier übersetzt:

         

     Von Natur aus ist mein Bewußtsein Glückseligkeit, reine Glückseligkeit durchdringt und prägt mein Bewußtsein

    Ich bin glücklich und sehe klare Anzeichen für eine glückliche Zukunft infolge der durch Erkenntnis erlangten Verfassung meines Lebens. Eine eigene Art unvergängliches Glück begleitet mich.





    Weitere Vergleichs-Ergebnisse:

    Überlieferung der Lehren des Buddha:


     >>



    95. D a s  t o d l o s e  R e i ch

    Udāna VIII, 1-4

     

       So hab‘ ich es gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthī im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapiṇḍika. Damals aber belehrte, ermahnte, ermunterte und erfreute der Erhabene die Mönche durch eine Rede über das Nibbāna. Und die Mönche hörten die Lehre aufmerksamen Ohres, indem sie Acht gaben, es sich vergegenwärtigten und alle Gedanken zusammennahmen.

        Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

      “ Es ist, ihr Mönche, jenes Reich, wo nicht Erde noch Wasser ist, nicht Feuer noch Luft, nicht unendliches Raumgebiet, noch unendliches Bewussteseinsgebiet, nicht das Gebiet der Nichtirgendetwasheit, noch das Gebiet der Wahrnehmung und auch nicht Nicht-Wahrnehmung, nicht diese Welt noch eine andere Welt, nicht beide, Sonne und Mond. Das, ihr Mönche, nenne ich weder Kommen noch Gehen noch Stehen noch Vergehen noch Entstehen. Ohne Stützpunkt, ohne Anfang, ohne Grundlage ist das; eben dies ist das Ende des Leidens.“

     

    „Schwer zu sehen, wahrlich eben ist das Nicht-Ich, nicht leicht zu begreifen ist ja die Wahrheit; überwunden ist der ‚Durst‘ für den Wissenden; für den Schauenden ist nicht irgend etwas.“

       “ Es gibt ihr Mönche ein nicht Geborens, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes.

    Wenn es, ihr Mönche, dieses nicht Geborene, nicht Gewordene, nicht Geschaffene, nicht Gestaltete

    n i c h t gäbe, dann wäre hier ein Entrinnen aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten nicht zu erkennen. Weil es nun aber, ihr Mönche, ein nicht Geborens, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes gibt, darum läßt sich ein Entrinnen aus dem dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten erkennen.“

    „Für das, was abhängig ist, gibt es auch Bewegung; für das, was nicht abhängig ist, gibt es keine Bewegung; wo keine Bewegung ist, ist Ruhe; wo Ruhe ist, ist kein Verlangen; wo kein Verlangen ist, ist kein Kommen und Gehen; wo kein Kommen und Gehen ist, ist kein Vergehen und Neuentstehen; wo kein Vergehen und Neuentstehen ist, ist weder ein Hinieden noch ein Jenseits noch (ein Etwas) zwischen beiden; eben dies ist das Ende des Leidens.“  

     <<



    siehe Seite 130 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):





    Der Passus


          >>



    - Ich bin nicht Neid, Ärger, heftiges Verlangen noch              Anziehungskraft
    - Ich bin nicht Arroganz, noch Stolz, auch nicht Religion,
    - nicht Wohlstand, Lust noch Befreiung
    - Ich bin nicht Tugend, Sünde, Freude noch Kummer
    - Ich bin nicht Tod, Zweifel noch                      
    Rassendiskriminierung- Ich bin nicht Arroganz


      <<


       

    Nirvanashatakam, anhand der englischsprachigen Untertitel von mir ins Deutsche übersetzt. Die englischsprachigen Untertitel waren/sind zu finden bei: John Scottus  Grundschule/Irland; siehe https://www.youtube.com/watch?v=yxNAmMhIhLE


    ergibt sich offenbar als natürliche Konsequenz. aus obiger Beschreibung von Nirvana bzw obigen Hinweisen betreffs von "Nirvana".


    Man vgl dazu auch Folgendes aus den Überlieferungen von Buddha's Lehren:

    Verse 197 - 200 in der buddhistischen Literatur, im "Dhammapada" betreffs Gier, Hass, Wohlstand, Freude, Kummer:


      >> 



    Ach, wie leben wir so glücklich, haßlos unter Haßerfüllten!
    Unter haßerfüllten Menschen weilen wir doch ohne Haß.                                                                        

    Ach, wie leben wir so glücklich, unter Siechen frei von Sichtum!
    Unter siechen Menschen weil wir allein von Siechtum frei.

    Ach, wie leben wir so glücklich, gierlos unter Giererfüllten!
    Unter giererfüllten Menschen weilen wir doch ohne Gier.

    Ach, wie leben wir so glücklich, die wir eignes nicht besitzen!
    Selig nähr'n wir uns von Freude, wie die Götter im Strahlenglanz.

    <<



    Siehe: Seite 64 in [24], dh Prof. Moriz Winternitz, Geschichte der Indischen Litteratur, Bd. II, S. 64, Leipzig. C.F. Amelangs Verlag, 1913



    Im buddistischen Udāna (ab Seite 66 in [24]) findet man betreffs Lust und Zorn:

           >>



     

    Dessen Sinn wie ein Felsen fest steht und nicht wankt,
    Frei von Lust bei allem, was immer Lust erregt,
    Wer nicht zürnt, was auch immer Zorn erregen mag, -
    Dem, der solchen Sinns, kann Leid nie wiederfahren.

     

           <<



    • Siehe: Seite 67 in [24], dh Prof. Moriz Winternitz, Geschichte der Indischen Litteratur, Bd. II, S. 64, Leipzig. C.F. Amelangs Verlag, 1913



    Sehr deutlich kommt die Parallele zu Nirvanshatakam's Aussagen auch zum Ausdruck in [60];

    Zur Einleitung schreibt der Autor dieses Buches ""Pāli-Buddhismus in Übersetzungen" Herr  Dr. Karl Seidenstücker Folgendes:



     >>



    II. Die drei Merkmale

    Die Lehre von den drei Merkmalen (tilakkhaṇa) besagt folgendes:

    Alle Dinge, Realitäten (Dhammā), alle Gebilde, Prozesse, Vorgänge, Erscheinungen (sankhārā), ob innerlich oder äußerlich, eigen oder fremd, grob oder fein, nah‘ oder fern, sind:

    1.  a n i c c a, veränderlich, nicht verharrend, wechselnd,   entstehend und wieder vergehend, kurz: w e r d e n d   und damit v e r g ä n g l i ch.
    2. d u k k h a, kein Glück im absoluten Sinne, sondern,       eben wegen ihrer Vergänglichkeit, l e i d b ri n g e n d;
    3. a n a t t ā, >> nicht das Ich<<.  Als Erklärung dieses        Ausdrucks wird an Hunderten Stellen von im Kanon    die Formel gegeben: >> Das gehört mir nicht, das bin    ich nicht, das ist nicht mein Ich<<. Diese Formel              findet ihre Anwendung auf alles irgendwie in den Bereich der Erkenntnis Fallende auf alle Sinne und ihre Objekte, auf die fünf Gruppen der Persönlichkeit und auf sämtliche Objekte innerhalb                 der  >>Weltausbreitung<<. Die Erlösung, Ablösung,        Loslösung von dem gesamten Anattā-Bereich                ist das eigentliche Ziel der Buddha-Lehre. Die vielfach gebrauchte Übersetzung >>wesenlos<< für anattā ist schon aus sprachlichen Gründen ganz              unmöglich. Anattā ist S u b s t a n t i v, nicht Adjektiv      (vergl. rūpaṁ anattā, viññāṇaṁ anattā).

     <<



    [Seite 15 in [60]


      


    Darüberhinaus weisen auch "Die Vier edlen Wahrheiten" in Professor Deussen's Geschichte der Philosophie, Bd I.3, Seite 147 auf klare Parallelen hin:

            >>



    Dieses, Ihr Mönche, sind die vier heiligen Wahrheiten.
    Welche vier?
    1. Das Leiden
    2. die Entstehung des Leidens
    3. die Aufhebung des Leidens
    4. Der Weg zu Aufhebung des Leidens

     <<


         

    Seite 147 in [37], dh in Professor Deussen's Geschichte der Philosophie, Bd I.3, Seite 147


    Auf den folgenden Seiten 148-155 werden die Beziehungen zu Shankara's Lehre in 5 Versen, diesem Nirvanshtakam dann noch deutlicher, zB.:



            >>



    1.
    Was ist Leiden?
    Die Geburt ist Leiden, das Alter auch,
    die Krankheit auch, der Tod auch. 
    Auch das Verbundensein mit Nichtliebem und das Getrenntsein von Liebem ist Leiden. *
    Und daß man wünscht und trachtet und nicht erlangt, auch das ist Leiden.



    In Summa:


    Die fünf Verzweigungen des Anklammerns an das Irdische sind Leiden.
    Dies ist das Leide
    n.

    ------------
    * Statt skandho im Lalita-Vistara entnehmen wir aus dem Mahâvastu die bessere Leseart skandhâ (skandhâ
    ḥ)  --- Zum Vergleich mag hier der Pâli-Text der ersten heiligen Wahrheit (mit Ausschluß der ersten und letzten Zeile) aus Mahâvagga I, 6,19 - 22 stehen:
    ...

      <<



    Seite 148/149 in [37], dh in Professor Deussen's Geschichte der Philosophie, Bd I.3, Seite 147




            >>



    2.
    Was ist die Entstehung des Leidens?

    Es ist jener Durst, der von Geburt zu Wiedergeburt führende, von Freude und Leidenschaft begleitete, hier und dort seine Freude findende,

    [der Durst nach Lust, der Durst nach Werden, der Durst nach Macht].

    Dies ist die Entstehung des Leidens.

       

       

       <<



      Seite 150 in [37], dh in Professor Deussen's Geschichte der Philosophie, Bd I.3, Seite 147




       >>



      3.

      Was ist die Aufhebung des Leidens?

      Es ist eben jenes Durstes, des von Geburt zu Wiedergeburt führenden, von Freude und Leidenschaft begleiteten, hier und dort seine Freude findenden,

      des in der Geburt hervortretenden und beim Tode zurückkehrenden,

      restlose Unterdrückung und Aufhebung.

      Dies ist die Aufhebung des Leidens.

       <<



      Seite 151 in [37], dh in Professor Deussen's Geschichte der Philosophie, Bd I.3, Seite 147



       >>



      4.



      Welches ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg?

      Es ist dieser heilige, achtteilige Pfad,

      der da heißt:
      rechtes Glauben,
      rechtes Denken,
      rechtes Reden,
      rechtes Handeln
      rechtes Leben,
      rechtes Streben,
      rechtes Gedenken,
      rechtes Sichversenken.

      In jener Predigt von Benares (oben S. 137 fg.) deren Hauptinhalt in der Mitteilung der vier heiligen Wahrheiten besteht, warnt Buddha vor den beiden Extremen eines Lebens in Lüsten und eines Lebens der Selbstpeinigung. ...

       <<



      Seite 153 in [37], dh in Professor Deussen's Geschichte der Philosophie, Bd I.3, Seite 147





      Shankara's Stotra Nirvanashatakam erwähnt auch noch:

       >>



      -  Ich bin nicht Vater, Mutter, auch nicht Geburt
       - Ich bin weder Bruder, Freund, Guru noch                               Bewerber/Anwärter.

       <<



      siehe [53], dh Nirvanashatakam, anhand der englischsprachigen Untertitel von mir ins Deutsche übersetzt. Die englischsprachigen Untertitel waren/sind zu finden bei: John Scottus  Grundschule/Irland; siehe https://www.youtube.com/watch?v=yxNAmMhIhLE



      Nunja, Shankara hatte eben "Nur ich kann das Wissen", "ich bin grundlegend verschieden von dem gegenüber" als falsch erkannt. Wie könnte er Vater, Mutter, Bruder sein? Vater, Mutter, Bruder sind Aspekte von Dualität und er erkannte jenes aus sich selbst heraus existente, reine Bewußtsein und jene aus sich heraus existente Ganzheit, jenes Reinen Bewußtsein und die Erkenntnis, dem lebendigen Gewahrsein dessölben. Das Leben wird aus dem Allverbindenden, dem Alleinen heraus gelebt und nicht aus Vorstellungen wie Vater, Mutter, Geschwister & co. Allerdings bleiben Unterschiede auch, na klar. So wie Eis zwar Wasser ist und ebenso Wasserdampf nichts als Wasser ist, so bleibt aber Eis immer noch hart und durchaus auch ein gefährlichseinkönnendes Etwas. Die Erkenntnis führt doch nicht zum Ende des Lebens, zum Ende der Vielfältigkeit sondern zu einem erfreulicheren Lebenkönnen, weil das was das Ganze im "Innersten zusammenhält" eine natürliche Realität des Lebens geworden ist, der nicht mehr zuwidergehandelt wird, sondern welche natürlicherweise als dessen ganz eigener Aspekt des Lebens respektiert wird und so in natürlicher Weise respektiert werden kann.

      Es ist wie bei Buddha: "Nirvana" ist doch nicht Tod, sondern Tod-Hintersichgelassenhaben, Tod-Losigkeit; Nirvana ist nicht Leiden, sondern Leid-Hinter-Sichgelassen haben, Leidlosigkeit, usw.



       >>



      - Ich bin jenseits von Vorstellung/Idee, jenseits von Form
      - Ich sehe Gleichheit in allen Dingen, ich bin weder frei        noch Sklave von Jemandem.

       <<



      siehe [53], dh Nirvanashatakam, anhand der englischsprachigen Untertitel von mir ins Deutsche übersetzt. Die englischsprachigen Untertitel waren/sind zu finden bei: John Scottus  Grundschule/Irland; siehe https://www.youtube.com/watch?v=yxNAmMhIhLE



         In "Itivuttaka" in der Übersetzung von Dr. Karl Seidenstücker von 1922 findet man auf Seite 27:

       >>



      43. Gesagt wurde dies vom Erhabenen, gesagt von dem Heiligen, so habe ich gehört:

         “ Es gibt, ihr Jünger, ein Ungeborenes, Ungewordenes, Unerschaffenes, Ungestaltetes. Wenn es, ihr Jünger, dies Ungeborene, Ungewordene, Unerschaffene, Ungestaltete n i c h t   gäbe, so wäre hier ein Ausweg aus dem Geborenen, Gewordenen, Erschaffenen, Gestalteten nicht zu erkennen. Weil es nun aber, ihr Jünger, ein Ungeborenes, ein Ungewordenes, ein Unerschaffenes, ein Ungestaltetes. gibt, deshalb  ist ein Ausweg aus dem Geborenen, Geworden, Erschaffenen, Gestalteten zu erkennen.“

       

          Dies sprach der Erhabene; daher heißt es mit Bezug hierauf folgendermaßen:

         Das Geborene, Gewordene, Entstandene, Geschaffene, Gestaltete, Unbeständige, aus Alter und Tod Gebildete, das Nest des Siechtums, das Gebrechliche, aus dem Strom der Nahrung Entsprungene: es reicht nicht hin, um daran Wohlgefallen zu finden. Der Ausweg aus ihm ist der Friede, das dem Sinnen Unzugängliche, Beständige, die ungeborene, unentstandene Stätte, frei von Kummer und Leidenschaft, die auf Aufhebung der Leidenserscheinungen, das selige Zurruhekommen der Prozesse.“

        Auch dies ist vom Erhabenen gesagt worden, so habe ich es gehört.

        

       <<



      siehe [59], "Itivuttaka - Das Buch der Herrnworte", eine kanonische Schrift des Pâli-Buddhismus, In erstmaliger deutscher Übersetzung aus dem urtext von Dr. Karl Seidenstücker, Leipzig, Verlag von Max Altmann, 1922




      Zum Refrain des Nirvanashatakam paßt, wie in die Tabelle eingebracht, auch Folgendes aus [60] (, dh aus "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):


       >>



      95. D a s  t o d l o s e  R e i ch

      Udāna VIII, 1-4

       

         So hab‘ ich es gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthī im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapiṇḍika. Damals aber belehrte, ermahnte, ermunterte und erfreute der Erhabene die Mönche durch eine Rede über das Nibbāna. Und die Mönche hörten die Lehre aufmerksamen Ohres, indem sie Acht gaben, es sich vergegenwärtigten und alle Gedanken zusammennahmen.

          Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

        “ Es ist, ihr Mönche, jenes Reich, wo nicht Erde noch Wasser ist, nicht Feuer noch Luft, nicht unendliches Raumgebiet, noch unendliches Bewussteseinsgebiet, nicht das Gebiet der Nichtirgendetwasheit, noch das Gebiet der Wahrnehmung und auch nicht Nicht-Wahrnehmung, nicht diese Welt noch eine andere Welt, nicht beide, Sonne und Mond. Das, ihr Mönche, nenne ich weder Kommen noch Gehen noch Stehen noch Vergehen noch Entstehen. Ohne Stützpunkt, ohne Anfang, ohne Grundlage ist das; eben dies ist das Ende des Leidens.“

       

      „Schwer zu sehen, wahrlich eben ist das Nicht-Ich, nicht leicht zu begreifen ist ja die Wahrheit; überwunden ist der ‚Durst‘ für den Wissenden; für den Schauenden ist nicht irgend etwas.“

         “ Es gibt ihr Mönche ein nicht Geborens, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes.

      Wenn es, ihr Mönche, dieses nicht Geborene, nicht Gewordene, nicht Geschaffene, nicht Gestaltete

      n i c h t gäbe, dann wäre hier ein Entrinnen aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten nicht zu erkennen. Weil es nun aber, ihr Mönche, ein nicht Geborens, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes gibt, darum läßt sich ein Entrinnen aus dem dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten erkennen.“

      „Für das, was abhängig ist, gibt es auch Bewegung; für das, was nicht abhängig ist, gibt es keine Bewegung; wo keine Bewegung ist, ist Ruhe; wo Ruhe ist, ist kein Verlangen; wo kein Verlangen ist, ist kein Kommen und Gehen; wo kein Kommen und Gehen ist, ist kein Vergehen und Neuentstehen; wo kein Vergehen und Neuentstehen ist, ist weder ein Hinieden noch ein Jenseits noch (ein Etwas) zwischen beiden; eben dies ist das Ende des Leidens.“  

       <<



      siehe Seite 130 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):






      Bezüglich des Refrains im Nirvanashatakam hier noch zum Vergleich meine eigenen Übersetzungen einiger der auffindbare gewesenen Übersetzungen ins Englische und teils auch vorhandener Übersetzungen ins Deutsche:


      "Shivo 'ham", also  Ich bin Shiva" und "Ich bin shiva" stehen sich hier gegenüber; einmal ist "Shiva" als Subjektiv in Gebrauch und das andere mal als "Adjektiv". Was ist richtig?

       In der Yogawiki's Übersetzung des Nirvanashtakam (Stand 7.5.2021) hält man sich aus dieser Problematik heraus, indem man es bei den vorhergehrenden Erläuterungen beläßt und diesen sehr kurzen Text-Teil dann einfach nicht übersetzt, dh "śivo'ham śivo'ham" beläßt. Der wiederkehrende Refrain wird bei Yogawiki wie folgt übersetzt:

      ·   >>... Ich bin in der Tat das ewige Wissen und Glückseligkeit, das glückverheißende (Śivam), Liebe und reines Bewusstsein.  śivo'ham śivo'ham<<

      ·   http://www.spiritwiki.de/w/Atma_Shatkam (es heißt dort: Der Inhalt ist verfügbar unter der Lizenz ''Creative Commons'' „Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“, sofern nicht anders angegeben.)



       

      Bei Yogavidya findet man:

      ·   >>... ich bin Śiva, ich bin Śiva, dessen Natur Bewußtsein und Glückseligkeit ist.<<

      ·   https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/nirvanashatakam-1, Link vom 8.5.2021

      ·    


      >>... Meine wahre Natur ist Wissen und Glückseligkeit. Ich bin Shiva. Ich bin Shiva. Meine wahre Natur ist absolutes Sein, Wissen und Glückseligkeit. Ich bin Shiva. Ich bin Shiva. <<

      (gemäß meiner eigenen Übersetzung)

      https://vedanta-yoga.de/advaita-vedanta/nirvana-shatakam-shankara-bedeutung/


      "Lyrics of shatakam with translation" , Vedic Yagya Center Nirvana's Übersetzung ins Englische ergibt, gemäß meiner Übersetzung ins Deutsche : 

      Ich bin höchste Glückseligkeit und reines Bewußtsein, Ich bin Shiva, ich bin völliges Glück.


      Deva Premal's Song Shivo'ham

      (https://onecommunityranch.org/divine-music-project-chidananda-by-deva-premal-video-and-lyrics/) ergibt, gemäß Übersetzung ins Deutsche durch mich, anhand der englischsprachigen Angaben:

       

      >> ... Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva.

      Ich bin ewige Glückseligkeit - Ich bin shiva. <<

       

      Bei der Robert Scottus Schule in Irland wird für den Refrain in den englischsprachigen Untertiteln folgende, sich allen religiösen Anklängen enthaltende, neutrale Übersetzung eingeblendet:

      ·   >> ... My nature is consciousness-bliss

      ·        I am auspicious, I am auspicious. ...<<

      ·   https://www.youtube.com/watch?v=yxNAmMhIhLE; dieser Link war auch am 8.5.2021 ok

      ·    

      Ins Deutsche übersetzt (von mir) heißt das:


      >> ... Meine Natur ist Glückseligkeits-Bewußtsein.

      Ich bin glücklich unter günstigen Auspizien. <<


      Freier übersetzt:

           

      >>.. Von Natur aus ist mein Bewußtsein Glückseligkeit, reine Glückseligkeit durchdringt und prägt mein Bewußtsein

       

      Ich bin glücklich und sehe klare Anzeichen für eine glückliche Zukunft infolge der durch Erkenntnis erlangten Verfassung meines Lebens. Eine eigene Art unvergängliches Glück begleitet mich. << 


      Unschwer sieht man, daß hier betont neutrale, unparteiliche Übersetzungen (Robert Scottus Schule), 

      Übersetzungen, welche die sachlich-neutrale-philosophische Bedeutung und gleichzeitig die eher religiöse, hingebungsvolle Variante gleichermaßen bringen und sich so aus der Problematik heraushalten (dazu gehören, meiner Ansicht nach: Yoga-Vidya, Yogawiki, Deva Premal und viele Andere) und wissenschaftlich bemühte Übersetzungen zur Klärung was Shankara/der Verfasser damit wohl gemeint haben wird.(Die Grenze zum Vorherigen des "Sich-Heraushaltens" ist da eher schwer zu ziehen. Aber va auch Yoga-Vidya, Yoga-Wiki sind da wohl zu verorten; auch Deva Premal könnte man durchaus dazu zählen. Allerdings sind wohl alle bemüht die "Wahrheit" darüber darzulegen. Selbstverständlich ist Gabriella Burnell, mit Künstlername Gaiea Sanskrit, aufgrund ihrer universitären Ausbildung im Sanskrit, meiner Ansicht nach, in besonderer Weise in diese Kategorie einzuordnen .)

      Aber auch vordergründig sehr religiös-hingebungsvolle Varianten zu finden sind. Meiner Meinung nach gehört die deutsche Übersetzung von " https://www.ananda-dham.com/videos/" dazu.)


        


       

      Und was brachte Shankara zur Erkenntnis dessen was jenseits von Vorstellung, Idee, Form ist, was brachte ihn zu seinem "Selbst"?

      Ein Wort ohne Bedeutung? Eine Farbe ohne Form (So wie zB "Dunkelheit", "schwarz/dunkel ohne Form")? Eine Vorstellung, die er sich nicht vorstellen konnte, weil es etwas jenseits des Sich-Vorstellen-Könnens betraf, etwa "Brahman", "Atman"?

      Siehe dazu etwa auch:

       >>



      100. W o  h ö r t  N a m e  u n d  F o r m  r e s t l o s  a u f ?

                          Saṁy. I,3,7.
       

      Von wo verschwinden die Ströme, wo dreht sich nicht der Kreis? Wo hört Name-und-Form restlos auf?

        Wo Wasser, Erde, Feuer, Luft keinen Boden findet, von dort verschwinden die Ströme, dort dreht sich nicht der Kreis, dort hört Name-und-Form restlos auf.   

       <<



      siehe Seite 130 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):


       


      Weitere Ausführungen dazu finden man im Folgenden:

       >>



                             101: N i b b ā n a s  R e i c h

                                          Udāna I,10.

       

      Ein Asket Bāhiya Dāruciriya, ist von Buddha belehrt und bekehrt worden, er wird aber kurz nach seiner Bekehrung von einem Rind getötet. Die Jünger kommen zu Buddha und fragen ihn nach dem zukünftigen Zustand des Bāhiya. Der Meister erwidert, daß Bāhiya „vollkommen erlöst“ (parinibbuta) sei und spricht in diesem Sinne bei jener Gelegenheit dieses „feierliche Wort“:

       

      “ Wo Wasser, Erde, Feuer und Luft  keinen Boden findet, -dort leuchten Lichter nicht, nicht strahlt die Sonne, dort scheint der Mond nicht, nicht findet sich dort Dunkelheit. Und wenn der Weise, der Brahmana, durch sich selbst in der Stille zum Wissen gelangt  ist, dann wird er frei von Gestalt und Nicht-Gestalt, von Glück und Leid.“

       <<



      siehe Seite 130 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):




       >>


            

      102. W o  f i n d e n  d i e  E l e m e n t e  k e i n e n                      B o d e n ?
      Dīgh. XI, 85.

      In Einem Mönch erhebt sich folgende Frage: „Wo kommen wohl die vier großen Gebilde, nämlich Erde, Wasser, Feuer, Luft, gänzlich zum Verschwinden?“ Da der Mönche sich die Frage nicht beantworten kann, geht er der Reihe nach zu den Göttern, bis hinauf zu Brahmā und legt ihnen seine Frage vor. Aber keiner der Götter vermag sie zu beantworten, und Brahmā schickt den unbequemen Frager schließlich zm Buddha. Dieser erklärt dem Mönch, daß die Frage nicht richtig gestellt sei:

       

         „So, o Mönche, muß diese Frage gestellt werden:

      Wo findet Wasser, Erde, Feuer, Luft keinen Boden?

      Wo hört Langes und Kurzes, Kleines und Großes, Schönes und Unschönes - wo hört Name-und-Form gänzlich auf?

         Und so lautet die Antwort:

         Ein unerkennbares, unendliches, von allen Seiten leuchtendes Bewusstsein: dort finden Wasser, Erde, Feuer, Luft keinen Boden; dort hört Langes und Kurzes, Kleines und Großes, Schönes und Unschönes -- dort hört Name-und-Form gänzlich auf. Durch die Aufhebung des Bewusstseins hört dieses auf.“

       <<



      siehe Seite 130 und 131 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):



      Man sieht hier eine gewisse - mehrfache - Beziehung zur siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad (die vom  Alter dieser Upanishade her, Buddha bekannt gewesen sein könnte).

      Auch dort stellt Sanatkumar, bzgl. des fragenden und Rat suchenden Naradas, erstmal fest, daß er sich nicht richtig genähert habe (insofern seine Frage nicht korrekt gestellt habe) und heißt ihn, sich erstmal richtig zu nähern.

      Und dann geht es auch in dieser siebenten Lektion der Chândogya-Upanishade grundlegend um das was jenseits von Name (und Form) ist. Es geht darin auch um „worauf beruht...?“ 


      Siehe etwa in "Sechzig Upanishads des Veda" von Prof. Paul Deussen ([2]), wo es im 24.'ten Vers heißt:

       >>


                            Dreiundzwanzigster Khaṇḍa.

      1. "Die Lust besteht in der Unbeschränktheit (Größe, bhûman); in dem Beschränkten (Kleinen) ist keine Lust; nur die Unbeschränktheit ist Lust. Die Unbeschränktheit (bhûman) also muß man suchen zu erkennen."

      - "Die unbeschränktheit, o Herr, möchte ich erkennen!"


                            Vierundzwanzigster Khaṇḍa.


      "1.Wenn einer [außer sich] kein andres sieht, kein andres hört, kein andres erkennt, das ist die U n b e s c h r ä n k t h e i t; wenn er ein andres sheiht, hört erkennt, das ist das Beschränkte. Die Unbeschränktheit ist das Unsterbliche, das Beschränkte ist sterblich. 1)

      - "Aber worauf gründet denn sie sich, o Herr?"

      "Sie gründet dich auf ihre eigene Größe, oder, wenn man will, nicht auf die Größe.

      2. Denn unter Größe versteht man in diser Welt viel Kühe und Rosse, Elefanten und Gold, Sklaven und Weiber, Feld und Land. Aber das meine ich nicht, meine ich nicht", so sprach er, "denn da gründet sich eines immer auf das andere"

       <<



      siehe Seite 185 in [2], dh in "Sechzig Upanishad's des Veda, aus dem Sanskrit übersetzt und mit Einleitungen und Anmerkungen versehen von Dr. Paul Deussen", Professor an der Universität Kiel, zweite Auflage, Leipzig, F.A. Brockhaus, 1905.  



      und in den zitierten Sellen aus dem Pâli-Kanon betreffs Buddha heißt es, u.a. (siehe: 102. in Dīgh. XI, 85; siehe Seite 130/131 in [60]:

      >>

           „So, o Mönche, muß diese Frage gestellt werden:

         Wo findet Wasser, Erde, Feuer, Luft keinen Boden?

         Wo hört Langes und Kurzes, Kleines und Großes, Schönes         und Unschönes - wo hört Name-und-Form gänzlich auf?

            Und so lautet die Antwort:

             Ein unerkennbares, unendliches, von allen Seiten                      leuchtendes Bewusstsein: dort finden Wasser, Erde, Feuer,        Luft keinen Boden; dort hört Langes und Kurzes, Kleines            und Großes, Schönes und Unschönes -- dort hört Name-            und-Form gänzlich auf. Durch die Aufhebung des                        Bewusstseins hört dieses auf.“ 

           „wo finden Wasser, Erde, Feuer, Luft keinen Boden?“ und

            Und so lautet die Antwort:

       

             Ein unerkennbares, unendliches, von allen Seiten                      leuchtendes Bewusstsein: dort finden Wasser, Erde, Feuer,        Luft keinen Boden; dort hört Langes und Kurzes, Kleines            und Großes, Schönes und Unschönes -- dort hört Name-            und-Form gänzlich auf. Durch die Aufhebung des                        Bewusstseins hört dieses auf.“


      Dr. Rixner wurde bereits zitiert und in Dr. Rixner's Übersetzung der Chândogya-Upanishade findet man dazu auf Seite 43 zB.:

                             

      >> ...Nard frug: wo ist die Grenze dieser Ruhe?

      Er erwiderte: wenn man weiß, daß aus dieser Buße Trost und Ruhe quillt.

      Nard bat: o Verehrungswürdiger, gieb mir eine Andeutung von Trost und Ruhe!

      Er erwiderte: Trost und Ruhe ist etwas, was größer als Alles ist; das Ende aller Dinge ist Trost und Ruhe.

      Nard frug: was ist Trost und Ruhe?

      Er erwiderte: bhouma, d. i. die vor Allem höhere Stufe, über die keine hinausgeht, dieses selbst ist die Ruhe und der Trost, denn in Allem, was unterhalb dieser Stufe ist, ist keine Ruhe, weil der Mensch ein Verlangen darüber hinaus hat. Somit ist im Verlangen das Ruhelose. Und in bhouma sieht, weiß, hört erkennt und denkt der Mensch nichts Anderes. Und bhouma vergeht nicht, ist immer, geht nicht unter und nimmt nicht ab, denn das Auge, das Sehen und die Klarheit sowie der Sehende sind in  bhouma Eines, und der Ort, wo der Mensch einen Anderen sieht, weiß, hört , erkennt und beurtheilt, ist aniti, d.i. in ihm ist das Verderbte und Schwache; hier ist kein Trost und keine Ruhe. ...<<


      Seite 43 in [1], dh "Versuch einer neuen Darstellung der uralten indischen All-Eins-Lehre ...", von Thaddae Anselm Rixner, Professor der Philosophie am königlich Baierischen Lyceum zu Passau, Nürnberg, in der Steinischen Buchhandlung, 1808


      von: https://daten.digitale-sammlungen.de/0011/bsb00117812/images/index.html?id=00117812&groesser=150&fip=193.174.98.30&no=&seite=71

       

      und darüberhinaus wurde bereits aus Dr. Rixner's Übersetzung der Chândogya-Upanishad von 1808 (siehe [1]) folgendes zitiert:

       >>



      ... Nard frug: o Verehrunsgwürdiger, was ist der Sitz des bhouma, d.i. wo befindet sich bhouma?

      Er erwiderte: bhouma thront in seiner eigenen Größe. ,,,<<


      >>.... So, wie er ist, ist er unten und oben, vorn und hinten, rechts und links, er ist Alles.

      Ich, fügte er hinzu, bin unten, ich bin oben, ich bin vorn und hinten, ich bin rechts und links, er ist Alles. ...

        <<


      Seite 44 in [1]


      Link vom 22.5.2021: https://daten.digitale-sammlungen.de/0011/bsb00117812/images/index.html?id=00117812&groesser=150&fip=193.174.98.30&no=&seite=72



      So wie es in der siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad um „Gibt es etwas Höheres?“, dh um Stufen und insofern eine Abfolge geht, so findet man in „95. D a s  t o d l o s e  R e i ch, Udāna VIII, 1-4“:

       >>





                     95. D a s  t o d l o s e  R e i ch

                            Udāna VIII, 1-4

       

         So hab‘ ich es gehört: Einst weilte der Erhabene bei Sāvatthī im Jeta-Haine, im Klostergarten des Anāthapiṇḍika. Damals aber belehrte, ermahnte, ermunterte und erfreute der Erhabene die Mönche durch eine Rede über das Nibbāna. Und die Mönche hörten die Lehre aufmerksamen Ohres, indem sie Acht gaben, es sich vergegenwärtigten und alle Gedanken zusammennahmen.

          Da tat der Erhabene, nachdem er erkannt, was dies zu bedeuten hatte, bei jener Gelegenheit folgenden feierlichen Ausspruch:

        “ Es ist, ihr Mönche, jenes Reich, wo nicht Erde noch Wasser ist, nicht Feuer noch Luft, nicht unendliches Raumgebiet, noch unendliches Bewussteseinsgebiet, nicht das Gebiet der Nichtirgendetwasheit, noch das Gebiet der Wahrnehmung und auch nicht Nicht-Wahrnehmung, nicht diese Welt noch eine andere Welt, nicht beide, Sonne und Mond. Das, ihr Mönche, nenne ich weder Kommen noch Gehen noch Stehen noch Vergehen noch Entstehen. Ohne Stützpunkt, ohne Anfang, ohne Grundlage ist das; eben dies ist das Ende des Leidens.“

       

      „Schwer zu sehen, wahrlich eben ist das Nicht-Ich, nicht leicht zu begreifen ist ja die Wahrheit; überwunden ist der ‚Durst‘ für den Wissenden; für den Schauenden ist nicht irgend etwas.“

         “ Es gibt ihr Mönche ein nicht Geborens, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes.

      Wenn es, ihr Mönche, dieses nicht Geborene, nicht Gewordene, nicht Geschaffene, nicht Gestaltete

      n i c h t gäbe, dann wäre hier ein Entrinnen aus dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten nicht zu erkennen. Weil es nun aber, ihr Mönche, ein nicht Geborens, nicht Gewordenes, nicht Geschaffenes, nicht Gestaltetes gibt, darum läßt sich ein Entrinnen aus dem dem Geborenen, Gewordenen, Geschaffenen, Gestalteten erkennen.“

      „Für das, was abhängig ist, gibt es auch Bewegung; für das, was nicht abhängig ist, gibt es keine Bewegung; wo keine Bewegung ist, ist Ruhe; wo Ruhe ist, ist kein Verlangen; wo kein Verlangen ist, ist kein Kommen und Gehen; wo kein Kommen und Gehen ist, ist kein Vergehen und Neuentstehen; wo kein Vergehen und Neuentstehen ist, ist weder ein Hinieden noch ein Jenseits noch (ein Etwas) zwischen beiden; eben dies ist das Ende des Leidens.“ 

       <<



      siehe Seite 130 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):



      und in der Chândogya-Upanishad geht es als Auftakt um 

      1.  Was Du bisher gelernt hast ist alles nur Name.

      Und dann , zB gemäß Prof. Paul Deusen's Übersetzung (Vorrede), also in [2]:

      2. "...größer als der Name ist die Rede" ([2]; Seite 171)

      3. "Gößer als die Rede ist ist das Manas" ([2]; Seite 171)

      4. "Größer als das Manas ist der Entschluß" ([2]; Seite 171)

      "5. Größer als der Entschluß ist der Gedanke (cittam)"  ([2]; Seite 171)

      "6. Größer als der Gedanke ist das Sinnen."  ([2]; Seite 171)

      7. Größer als das Sinnen ist die Erkenntnis." ([2]; Seite 172)

      7. Größer als die Erkenntnis ist die Kraft." ([2]" ;Seite 172)

      8. Größer als die Kraft ist die Nahrung." ([2] ;Seite 172)

      9. Größer als die Nahrung ist die Wasser." ([2]; Seite 172)

      10.Größer als das Wasser ist die Glut." ([2]; Seite 172)

      11. Größer als die Glut ist der Äther." ([2]; Seite 172)

      12. Größer als der Äther ist das Gedächtnis." ([2]; Seite 172)

      13. Größer als das Gedächtnis ist die Hoffnung." ([2]; Seite 172)

      14. Größer als die Hoffnung ist der Praa." ([2]; Seite 172)


      Zu Praa findet man dann, daß es sehr schön beschrieben werde und Praa, wie die Nabe alle Speichen, so alles zusammenhält...

      "Und doch ist sie" [diese Auffassung] "noch nicht das Höchsterreichbare; denn sie ist nur dessen empirische Erscheinungsform als individuelle Seele, welche als Subjekt sich noch die Objekte gegenüberstehen hat und daher beschränkt und klein ist ... Sie wird zur Höchsten .., wenn man, ... sich zur vollen Unbeschränktheit (bhûman) erhebt. ... Hrrlich ist dann die folgende Beschreibung des Bhûman, der Unbeschränktheit....". Siehe Seite 172 bis 173 in [2]


        



      Oder hatte Shankara die Vorstellung geholfen/gedient - was er als Rat seines Meisters Yogi Govinda im "Bhaja-Govindam" als Rat nennt - , daß diese Welt eine Art Traum sein könnte und man sich ja unschwer eine Traumwelt ohne jegliches Leiden für welche Wesen auch immer in jener Welt vorstellen/zusammen fantasieren/zusamenträumen kann?

      Shankara nennt den/einen Rat seines Gurus (Yogi Govinda) im Bhaja Govindam (Siehe: zB https://www.youtube.com/watch?v=sbEDqdJSxoo):

      "Betrachte diese Welt als Traum" 

      Den abschließenden Rat im "Bhajagovindam", welches auch von Shankara verfaßte wurde, findet man auch bei Buddha wieder:





       >>



      "Wer auf die Welt hinabschaut, als sähe er eine Schaumblase, als sähe er ein Luftbild, den erblickt nicht der Herrscher Tod."

      "Wer den bösen, unwegsamen Pfad des Samsâra, des Irrsals überwunden hat, wer hinübergedrungen ist, das Ufer erreicht hat, an Versenkung reich, ohne Begehren, ohne Wanken, wer vom Dasein gelöst das Verlöschen empfunden hat, den nenne ich einen wahren Brahmanen."---  

      ---------------------

      ²) Dhammapada v. ... 170, 414.

       <<



      Seite 247 in [33], dh in "Buddha, Sein Leben Seine Lehre, Seine Gemeinde" von Hermann Oldenberg, siebente Auflage, Stuttgart und Berlin 1920, J.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger


      Diese zwei Verse 170 und 414 finden sich auch in Leopold von Schroeder's Buch "Worte der Wahrheit - Dhammapadam" wieder; die dortige Übersetzung lautet:

       >>



      170.


      Wer auf die Welt hinunter sieht wie auf des Wassers Blasenschaum, 

      Wie auf ein Spiegelbild  der Luft, den sieht der Fürst des Todes nicht!

       <<



      Seite 53 in [51]

      >>



      414.


      Wer diese schwier'ge Wanderung, den Sumpf, die Thorheit überwand,

      An's andre Ufer kam, wunschlos, andächtig und von Zweifel frei,

      Ruhig, nicht hängend an der Welt, ---- den nenne einen  Priester ich.

       <<



      Seite 128 in [51], dh in"Worte der Wahrheit - Dhammapadam" - "eine zum buddhistischen Canon gehörige Spruchsammlung" in deutscher Uebersetzung, herausgegeben von Leopold von Schroeder,   Leipzig, Verlag von H. Haessel, 1892.





       Betreffs "Jenseits von Form" siehe auch "Saraswatistotra".


       >>



      100. W o  h ö r t  N a m e  u n d  F o r m  r e s t l o s  a u f ?

                        Saṁy. I,3,7.
       

      Von wo verschwinden die Ströme, wo dreht sich nicht der Kreis? Wo hört Name-und-Form restlos auf?

        Wo Wasser, Erde, feuer, Luft keinen Boden findet, von dort verschwinden die Ströme, dort dreht sich nicht der Kreis, dort hört Name-und-Form restlos auf.   

       <<



      siehe Seite 130 in [60],  dh siehe "Pāli-Buddhismus in Übersetzungen - Texte aus dem Buddhistischen Pāli-Kanon und dem Kammavāca", aus dem Pāli übersetzt nebst Erläuterungen und einer Tabelle, von Karl Seidenstücker, zweite vermehrte und verbesserte Auflage, 4. bis 8. Tausend, Oskar Schloss Verlag München-Neubiberg, 1923, Druck von W. Hoppe in Borsdorf-Leipzig):







      3) Rückblick darauf, daß es um ein Schulreferat hätte gehen sollen:

      Zweifelsohne lag alleine schon die dafür nötige Literaturarbeit nicht mehr im Rahmen eines Schulreferats.

      Desweiteren erfordert das Feststellen jener Parallelen zur siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad - oder ja auch echten Identität mit jener eigentlichen, ursprünglichen Lehre -dann schon eine sehr genaue Kenntnis jener "TM-Meditationstechnik", wie sie aus langjähriger regelmäßiger - morgens und abends ca 20 Minuten bis 1/2 Stunde - neutral-unparteiischer-unvoreingenommener Ausübung sich wohl bei dem Einen oder auch Anderen, Wenigeren oder auch Mehrerer irgendwann ergeben kann.




      Alleine schon die Bay. Staatsbibliothek war nicht mehr "zum Schulweg" gehörend!

      In der Stadtbibliothek München fand sich zum Thema "TM" 0,0.

      Die Bücher von Professor Deussen, Rixner & co waren leider auch nicht als Reprints im Fach zum Thema "Yoga, Meditation", sondenr allenfalls sowas wie "die Autobiographie eines Yogi" von Paramahansa Yogananda, was ich als "Nicht schülerfrei" bezeichne, wenn man mal seine Methode des erfolgreichen Studienabschlusses dort nachliest; schlichtweg unerträglich!


      Kurzum die unüberlegte Feststellung "Ach diese Weltverbesserungslehren sind doch alle gleich" hätte auch Goethe und die damalige Pflichtlektüre "Faust I" betroffen.

      Sie wäre, ganz Goethe-unabhängig -  einfach nicht angemessen gewesen.

      Es geht eben nicht um"Weltverbesserung", wie es zB Wissenschaft und Technik, mit dem doch sehr erbärmlichen  Ergebnis von Umweltverschmutzung, Klima-Chaos, Artensterben, der versehentlichen oder auch absichtlichen oder auch es-billigend-in-kaufnehmender Züchtung multiresistenten Keime, usw zu betreiben versuchten und immer noch versuchen.

      Es geht um Einsicht, Erkenntnis, Verstehen, Überwinden eines "Unendlichen Sehnens" durch Erlangen  des "Seins", einer "Wahrheit", einer "ewigen inneren, tiefsten Ruhe". (Durchaus Anders als wie es Sektenbeauftragte oftmals bzgl ihrer eigenen Lehren darstellen - etwa SWR, Nachcafé, 5.3.2021 - , geht es nicht um eine Art gütiges Wesen, das von sich aus auf einen zukommt; so ein auf einen Zukommen, kann nunmal zu allerlei Mißverständnissen bis hin zu illusorischen Fantasie-Gebilden führen, worin dann so mache Person "verhaftet" ist und in einer Art Panik allerlei Unfug anstellt. Aber in Patañjali's Yogasûtren Yoga ist auch ein Weg der "Hingabe an Gott" verzeichnet, sodaß der Yoga eben über das hinausgeht, was von zB jener ev. Sektenbeauftragten in der Nachtcafé-Sendung vom 5.3.2021 eben mal wieder als Super-Vorzug seiner "ev.-luth. Theologie" darzustellen versuchte.)


      Kurzum, der Geschichte&Sozialkunde-Lehrer hatte mich nicht überzeugen können und hatte es versehentlich beinahe noch schlimmer gemacht. Auch er hatte ein "Urteil" getroffem , ohne eine Ahnung von jenem Thema gemacht zu haben.

      Nunja, er hatte es wenigstens versucht und so sei Ihm die mangelnde Vorbereitetheit soundso sowieso verziehen; wieso auch sollte er auf so nen Thema vorbereitet gewesen sein?

      Das stand nirgends auf einem Lehrplan und es gehörte einfach nicht ins Klassenzimmer  und Letzteres eventuell ja auch aus simplen urheberrechtlichen und zitierrechtlichen Gründen  heraus .



      4) die Folgen der Zusatzveranstaltung zum Schulreferat

      Wie angekündigt, was passieren würde, wenn diese Frage nach dem "wie macht man TM" nochmals käme - der Lehrer hätte ja die Veranstaltung blos abzubrechen und jenen boshaft fragenden Schüler disziplinarisch zu maßregeln brauchen -  ging ich Tag danach ins TM-Center, das in München 1971 in der Adalbertstraße in München war.

      Jetzt wäre eigentlich doch noch alles gut gegangen und hätte gut gehen müssen, aber der angesprochene TM-Lehrer nutzte die Situation grausam aus:

      Entgegen der Vorgaben des Mr. Mahesh, wonach Minderjährige ohne eines schriftliches Ok nicht initiiert werden dürfen, wurde ich von einem  Studenten der Ökonomie im Abschlußsemester entgegen meinem Wollen und entgegen der klaren Ablehnung der alleinig erziehungsberechtigten Eltern initiiert und es kann nicht anders bezeichnet werden als "zwangsinitiiert".


      Ohne eine andere Chance als "objektiv" naturwissenschaftlich-mathematisch mit der Scene umgehen zu können, kam da so Einiges dann an Informationen und Meditationserfahrungen im Laufe der verbliebenden nahezu exakt 2 Jahren der Minderjährigkeit zusammen. Mit dem "roten Faden" der Unparteilichkeit, Objektivität und einem Bemühen um Fairness machte ich mich dann ab Erreichtwordensein der "Volljährigkeit" erst mal auf dem Rückweg aus jener Art von Sumpf-Landschaft oder wie auch immer man es angemessen nennen könnte.

      Nachdem das Irregeführtworden sein ca 2 Jahre gedauert hatte, sehe ich es als eine sehr gute Leistung meinerseits an, daß ich nach ca 1-2 Jahren einen ersten Ausweg sah.

      Ich schlug 2 Professoren vor, meine Diplomarbeit über "TM" im Fach Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik zu machen und nahm in Kauf, daß "Stochastik" dann einstweilen mein "Spezialfach" werde.

      Als die Voruntersuchung zur Ermittlung des Stichprobenumfangs im Dezember 1975 stattfinden sollte, schoß der Assistent des Professor für Sportpsychologie (der Professor für Sportpsychologie war einer der beiden Profs) mit einer Luftdruckpistole aus 1 Meter Entfernung auf seinen Chef, den Professor und das genau am Tag bevor meine Untersuchung beginnen sollte.

      Als ich an jenem Morgen zur Untersuchung gehen wollte, legte mir meine Mutter eine Tageszeitung auf den Tisch und sagte dazu: "Das ist doch dein Professor, auf den da geschossen wurde, nicht wahr?".

      Ich las den Artikel, sagte "ja", ging los, suchte jenen Prof auf, der noch sichtlich unter Schock stand und sagte zu Ihm:

      "Unter diesen Umständen sehe ich keine Möglichkeit diese "wissenschaftliche Studie" fortzusetzen. Haben Sie bitte Verständnis dafür." Er fragte mich noch, was mit jenem "Test", den Er mal entwickelte hatte geschehen solle, den ich für diese Untersuchung, bei einem "noch echten" Buchdrucker (einem Onkel von mir), hatte drucken lassen und ich antworte Ihm: "Können Sie gerne behalten, schenke ich Ihnen". Das erfreute ihn ein wenig.

      Daraufhin fuhr ich in das mathematische Institut der TU-München, suchte den Statistik-Professor auf, Professor Dr. Josef Heinhold, und berichtete Ihm was vorgefallen sei und er doch bitte sehr damit einverstanden sei, daß ich unter diesen Umständen von diesem "Diplomarbeitsthema" zurücktrete. Ok, wieder ca 1 Jahr verloren. Zuvor hatte mich schon die TM-Scene und die ständigen Bemühungen des damaligen Centerleiters Dr. Hans Vater - per Schaffung von Notsituationen - vom Studium abzuhalten und für seine Art von nicht-bürgerlichem Leben als Vollzeit-TM-Lehrer (nahezu stalking-artig) zu begeistern bzw zu überzeugen (siehe auch [16]), ca 1 Jahr Zeit gekostet.

      Meinen Sie, daß die sich sagen hätten können: "Der ist Student, der gehört in den Hörsäale? Da müssen wir schon Rücksicht nehmen darauf; der kann nicht noch jeden Abend im TM-Center ver-eingeteilt werden?" Nein, das konnten jene "TM-Center-Verantwortlichen einfach nicht. Das war schon alles andere als in Ordnung. Da verzählten sie immer wieder was davon , daß ihr großer Ober-Guru der Swami Brahmanda Saraswati, damals zu Mr. Mahesh gesagt habe "Mach erst mal dein Studium fertig, dann kannst Du kommen." (Siehe auch [13] und [14], sowie das Buch von Bernhard Müller-Erlmau "Kräfte aus der Stille", Econ-Ratgeber, 2. Auflage 1985, ISBN 3-612-20021-6). Aber selber konnten/mochten sie nicht danach handeln.

      Soll sowas eine geeignete Scene für mich gewesen sein?

      Gewiß nicht!

      Nunja, der Lehrer hatte es aber so gemeint gehabt und brutal Druck dahingehend gemacht gehabt.


      Nun mußte ich mich erst von jenem Schock, der gewaltätigen Vereitelung meiner und (insofern einer) hochoffiziell genehmigt gewesenen wissenschaftlichen Arbeit, erholen.

      Auf einem sog. ATR-Kurs ("TM-Lehrerfortbildungskurs") in der kommenden vorlesungsfreien Zeit ab Anfang März 1976, geschah es nun, daß sich für mich ein anderer Weg fand, die - mir von Anfang an lästig-gewesene und unerwünscht-gewesene TM-Scene, aus Unparteilichkeit heraus objektiv los zu werden. Das war so:

      Mr. Mahesh hatte 1974 einen TM-Lehrerausbildungskurs in Äthiopien geleitet. Unmittelbar im Anschluß daran kam es zur kommunistischen - genauer: sowjetischen - Machtübernahme in Äthiopien.

      1974 wurde auch der echt-yogische Einsiedlerfreund des Mr. Mahesh, Herr Tat Wale Baba auf seinem Rückweg von seinem morgentlichen Bad im Ganges zu seiner Höhle, in welcher er nunmal lebte, per Schüssen ermordet.

      Nach den Äthiopienereignissen redete Mr. Mahesh mal darüber:

      In jenen Räumlichkeiten des Zusammenseins ( ... meist in großen Hotelhallen; die Hotels waren üblicherweise in der Nicht-Saison günstig angemietet worden... )
      mit den Leuten von der "internationalen Ebene"
      (... also den engsten Mitarbeitern des Mr. Mahesh...) war nahezu immer eine aufzeichnungsbereite Videokamera  - in Kössen 1971 war es noch eine normale, alte Filmkamera gewesen - samt Kamera-Person da.

      Auf diese Weise wurde auch diese "Rede" des Mr. Mahesh betreffs der Ereignisse in Äthiopien aufgezeichnet.

      Mr. Mahesh meinte - so ziemlich völlig im Dunklen tappend, tief getroffen und auch verletzt -, daß durch solche Kurse mit vielen Meditierenden die viel meditieren sehr viel "Sattva" produziert würde und wenn dann alle plötzlich weggingen - so wie auch in Äthiopien am Ende des Kurses - täte jene gemutmaßte "Sattva-Produktion" abrupt aufhören und dann, so vermutete er, könnte sowas, wie das, was in Äthiopien faktisch und unbestreitbarerweise geschehen war, schon passieren.

      Mir kam das völlig absurd vor und auch heute noch halte ich es für einen vergeblichen, vom Ansatz her falschen, Erklärungsversuch.

      Daß Mr. Mahesh das nicht losließ und subjektiv - aus meiner Sicht zurecht - ganz sicher war, daß es mit seinem Kurs und seinem Dortgewesensein etwas zu tun gehabt habe, war für mich einfach unübersehbar.

      Nun, im Frühjahr 1976 hörte ich - noch die Schüsse auf meinem Professor im Kopf habend - dieses Video betreffs der Äthiopienereignisse im Jahr 1974 zum ca 4'ten mal.

      Ich hörte sachlich, ungerührt, unparteilich, objektiv und noch geschockt zu.

      Plötzlich stieg eine Erinnerung in mir hoch, an welche sich eine Vermutung anschloß:

      He, äh, äääh, da war doch was? Achja, da gab es doch in den 68-er Jahren jene "linken Möchtegern-Revoluzzer", die einen "langen Weg durch die Ämter vorgehabt hatten" und weil das nunmal von den Behörden in weiten Teilen vereitelt werden hatte können, haben jene anscheinend - so die aufgekommene Vermutung -  sich bemüht einen "langen Weg durch internationale Organisationen" (also sowas wie TM-, Umwelt-Vereine, usw usf) zu gehen.

      Achja, jene waren/wären eventuell zu Tarnzwecken TM-Lehrer geworden und jene haben/hätten dann Mitstreiter zu "TM-Ausübenden" - nach außen hin - gemacht und im Rahmen internationaler Kurse bewegten/hätten sie.. sie sich dann - anscheinend bestens getarnt - um in Ländern wie Indien, Äthiopien usw ihre "Kontakte" und "Kommunikationsnetze" aufzubauen, um Revolutionen vorzubereiten, daran mitzuwirken usw.


      Nunja, ich war mir sicher, daß meine Idee da nicht ganz zutreffend sein müsse; aber daß es jedenfalls auf alle Fälle in Betracht zu ziehen ist, daß Profis aus dem kommunistischen Machtbereich sich in der TM-Scene breit gemacht hatten und die TM-Scene irgendwie zu mißbrauchen begonnen hatten einerseits und andererseits auch hatte mißbrauchen können, das war nicht auszuschließen.

      Ich verlor keine Zeit und beschloß die TM-Scene nun so unfreundlich als nötig aber dennoch noch sanft als möglich zu verlassen. Meine Idee eines "Endes" in Harmonie und gegenseitigem Wohlgefallen gab ich auf und es ist ja nunmal einfach pure Logik, daß ein Weggang von solchen Umfunktionierern im "gegenseitigen Wohlgefallen" nie&nimmer möglich sein kann.

      Nach jenem Kurs im März/April 1976 fuhr ich extra nochzu Mr. Mahesh nach Seelisberg/Schweiz(?) mit, um Ihm eine Chance zu bieten, mit mir zu reden bzw in der Hoffnung, daß sich eine Chance böte, Ihm von meiner Einschätzung der Ereignisse in Äthiopien anno 1974 und der allgemeinen Situation der "TM-Scene mit mutmaßlich eingeschleusten bzw sich eingeschleust gehabt habenden linken Revolution-Machenwollern" zu berichten. Aber Mr. Mahesh beschränkte sich stur auf die Vergabe von "Fortgeschrittentechniken" - was für mich ohne Bedeutung war - und hatte so die Chance verstreichen lassen.


      Ich erinnerte mich auch, daß mich eine junge Dame auf jenem Kurs in Kössen im Herbst 1971 auf 3 frühere linke "Führungskräfte" der 68-er Unruhen, die zusammen um Mr. Mahesh herumstanden, aufmerksam gemacht hatte.

      Es fiel mir wieder ein, daß Mr. Mahesh gebeten wurde einen "Koordinator für die Beziehungen zum kommunistischen Machtbereich und der UDSSR inbesondere" zu ernennen. Ich entsann mich genau, daß Mr. Mahesh damals einen Peter H. zu jenem Koordinator - ohne viel Nachdenken und Zögern oder sich mit Anderen beraten - ernannte und zu Ihm wörtlich sagte: "Take a Mercedes and go".

      Ok, ich war also aus der aufgezwungenen TM-Scene endlich auf rationale Weise hinausgelangt. Die Sonne schien warm in der Frühlingssonne in Bad Zwischenahn und ich war bestens gelaunt und fühlte mich, nach den 5  Jahren endlich zurück auf dem richtigeren, meinem, nur noch sehr kurzen Weg; genauer war ich endlich aus der TM-Scene und den Vereinnahmmethoden Einzelner jener Scene "draußen".



      5) Feststellung und Anmerkungen:

      Es sei gleich angemerkt, daß der frühere KGB-Agent Juri Bezmenow im Jahre 1984 im US-TV bei einem Herrn Eduard Griffin eingeladen war und in jener Talk-Sendung ausführlich über seine Ausbildung zum Spezialisten für indische Sprachen sowie indische Philosophie, seinen Einsatz in Indien, seine Flucht in die USA und seine Aufgaben bezüglich Mr. Mahesh und der Scene der "Meditierenden" berichtete. Betreffs Mr. Mahesh hatte er ein Foto mitgebracht, daß er bei seiner Flucht mitgenommen hatte (war insofern der UDSSR gestohlen worden und gehört heute sah er anscheinend irgendwie Niemandem.), daß ihn, seinen Vorgesetzten und Mr. Mahesh in einem Flugzeug zeigt.

      Nun war Juri Bezmenow des Sanskrit anscheinend wesentlich mächtiger als Mr. Mahesh und ebenso war es - so scheint es - , was detaliierte, literatur-gestütze Kenntnissen über "indische Philosophie" anbelangte.

      Mr. Mahesh hatte eigentlich dem nichts anders entgegen zu setzen als ein paar Brocken Sanskrit ein bischen was Aufgeschnapptes (aber nie systematisch Studiertes) betreffs indischer Philosophie und - da war er Juri Bezemenow eventuell weit überlegen - Meditationsausübungen sowie den Folgen davon.

      So wundert es dann auch gar nicht, daß Mr. Mahesh in Juri Bezmenow und jenen Anderen KGB-Agenten und KGB-Romeagentinnen usw bis zuletzt nichts anders erblickte als gute Freunde, weil sie Ihm eben per Sanskrit, passenden Zitaten aus klassisch-indischen Schriften usw immer wieder mal erfolgreich aus der Patsche hatten helfen konnten und anscheinend dazu, darüberhinaus, auch bereitwilligst-dienend waren.

      Es wäre allerdings nahezu ein Wunder, wenn der KGB die Steilvorlage, die Mr. Mahesh per seiner Undiszipliniertheiten  betreffs "Zitierregeln", Literaturverweise, d'raufgängerischem  Handeln sowie auch seine amourösen Abenteuer (Letztere sind - neben andern Infos - nachzulesen in englischer Sprache in [10], dh Judith Bourque,"Robes of Silk, feet of Clay", Waterside Press, 2055 Oxford Avenue, Cardiff, Ca 92007, ISBN-13: 978-1-947637-80-1; gibt es auch als E-Book) da lieferte, nicht systematisch ausgenutzt haben könnte.




      Die wahre Einstellung hinter jenen - mal gemutmaßten - "freundlichen HelferInnen" wird vielfach oder auch in der Regel das gewesen sein, was man in Walter Ruben's Buch "Geschichte der indischen Philosophie" in prägnanter, gekonnter Weise dargestellt findet: 

      Einerseits die präzisen, umfänglichen Kenntnisse eines sehr gut ausgebildeten Indologen und andererseits eine klare Ausrichtung auf "dialektischen Materialismus" und "Marxmius-Leninismus". 

      Beim Letzterem zeigen sich aber klare Diskrepanzen auf, die er ja evtl durchaus auch, als kritische Anmerkungen betreffs Hegel und die "Philosophie" des "Dialektischen Materialismus"  (Walter Ruben bezeichnete den "Dialektischen Materialismus" als eine Philosophie - )  als einige grundsätzliche, von weitreichender Bedeutung seiende Mängel, in sein Buch - sozusagen "zitierenderweise" - übernahm; so schrieb/schreibt er auf Seite 156:


       >>



      So richtig dieser Materialismus ist, so unmenschlich ist seine Verquickung mit Yoga: Der Handelende soll seinen  Gleichmut zur Yogatrance steigern; aber kann ein Krieger in Yogastarre seine Waffen gebrauchen? In Japan lehren freilich bis heute Buddhisten ein Bogenschießen (als Sport, nicht im wirklichen Kampf!) in Trance. Nach kurzem Blick aufs Ziel versetzt der trainierte Schütze sich in Versenkung, schießt  und trifft, ohne das Ziel anzuvisieren! Aber in Indien ist es sonst nicht belegt und für uns praktisch nicht vorstellbar.

         Die Bhagavad Gita ist aber nicht wegen ihrer Lehren vom Tatyoga, sondern wegen des in ihr viele breiter, überwiegend abgehandelten Tat-Theimsus berühmt geworden: Kṛshṇa lehrte in ihr nämlich auch einen anderen Yoga: Handle, aber ohne Egoismus, allen Erfolg Gott anheimstellend (V,10 etc). Dabei ist die "Bhagavadgītā " anscheinend der älteste uns erhaltene Text der damals neu gepredigten, vermutlich auf vorarischer Grundlage beruhenden, d.h. wiederum aus dem Substratvolk im Klassenkampf von unten aufsteigenden Religion der vishnuistischen Gottesminne mit unarischem Tempelkult.
         Um 300 v.u.Z. blühte also in Indien ein materialistische Weltanschauung, daneben eine asketische Schule und drittens eine, die Pflichterfüllung lehrte, ...

       <<



      siehe in [17], dh in Geschichte der Indischen Philosophie, Walter Ruben, Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin, 1954


      Hier fällt auf, daß wenn Walter Ruben dialektisch-materialistisch jene buddhistische Kunst des Bogenschießens nicht leugnet, ja "materialistisch-denkenderweise" nicht leugnen kann, wieso leugnet er dann im Nebensatz, daß es ein Phänomen wie "vedische Erkenntnis" geben könnte? 

      Die "Veden" seien "vedischer Erkenntnis" entsprungen, heißt es traditionellerweise. 

      Im Sinne des Herrn Professor Ruben hätte es doch dann eigentlich heißen müssen, daß sich gewisse Asketen in einen gewissen "Trancezustand" begeben haben könnten, der dazu führte, daß aus ihnen plötzlich nichts als wahre Sätze in vedischem Sanskrit herausgesprudelt seien und seien es nur einzelne Verse oder Worte gewesen. 

      Rishi Vasishta habe dann auf diese "vedische Weise", so heißt es (Mr. Mahesh erzählte es per Tonband bzw Videoband mehrfach im Rahmen mindestens eines TM-Lehrerausbildungskurses bzw mehrerer "ATR-Kurse".) die Gesetze der vedischen Erkenntnis "gesehen"; so seien die "Mantren" schließlich zu seriösen Gurus gekommen und das Wissen um richtiges Meditieren, um Ātman, Brahman udgl.

       

      Wenn doch der Pfeil "materiell" sogar solcherart ins Ziel gebracht werden könne und zwar analog zu Walter Ruben's Anmerkung betreffs jener buddhistischen Kunst des Bogenschießens, dh "als Sport, nicht im wirklichen Kampf!", wieso sollten dann in abgeschiedenen Einsiedeleien "im Rahmen von Askese, nicht im wirklichen Leben" nicht wahrheitsgemäße "Worte" "in einem Zustand völliger Objektivität, bar der eigenen Subjektivität, gemäß Wahrheit und voll präzise"gesprudelt" haben können?

      Kurzum, wenn man die Kunst des Bogenschießens dialektisch-materialistisch nicht zu leugnen vermag, dann aber bitte sehr das andere nicht als "Unmöglichkeit" in die eigene Betrachtung einbeziehen. Ist es "möglich", so fällt es dann  eben in den Bereich "strategischen Denkens" und statt 'das ist offenbar weltfremder Blödsinn und abzulehnen, alles weltfremde Fantasie' (, welches nunmal die Betrachtungsweise  war, die Juri Bezmenow im Zusammenhang mit Meditation - als er 1984 Gast bei Eduard Griffin im US-TV 1984 war - als KGB-Ansicht darstellte bzw erläuterte.), würde die Suche nach einem wirklich vernünftig strategischen Umgang damit von Nöten gewesen sein und sein.


      Hinzu kommt im zweiten, von mir zitierten, Absatz jenes "Handle, aber ohne Egoismus, allen Erfolg Gott anheimstellend (V,10 etc)". 

      Wenn man die Berichte bzgl des kommunistischen Staates China da mal so betrachtet, fällt immer wieder auf, wie "aller Erfolg der kommunistischen Führung anheimgestellt wird". Man sieht, daß dort die "kommunistische Führung" insofern vergöttert wird.  

      Das funktioniert so nunmal nicht wirklich und ist auch nicht die Lehre der Bhagavad Gita. 

      Ein "wenn es Gott/Götterinzwis nunmal geben sollte, so würde es eine Möglichkeit zu seriösem, besseren Handeln sein, die Erfolge Gott/den Götterinzwis anheim zu stellen", würde unparteilich-objektiv-fair vernünftig sein. 

      Die Nicht-Existenz Gottes läßt sich nicht wirklich begründen; hingegen läßt sich die Nicht-Begründbarkeit der angeblichen Nicht-Möglichkeit der Existenz Gottes sehr wohl, auf der Basis weithin bekannter Tatsachen, begründen.



      Dr. Hans Vater schreibt in seinem Buch ("Zu Füßen Maharishis", ISBN 978-3-945004-36-4, alpha-veda.com) auf Seite 126 zB.:


       >>



      ...Eine dieser Sitzungen ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Die Abreisenden waren fast ausschließlich Amerikaner. Maharishi sprach über die üblen Methoden der amerikanischen Regierung, überall in der Welt Kriege anzuzetteln, um dann  beide Seiten mit Waffen versorgen zu können. Er nannte die USA "the most criminal country of the  world - das kriminellste Land der Welt" - auch in Bezug auf die hohe Verbrechensrate in den USA.
      Dann sagte er: "It's just back luck to be born in America - Es ist einfach ein Unglück in den USA geboren zu sein." ...<<

       <<



      siehe in [16], dh in Dr. Hans Vater, "Zu Füßen Maharishis", ISBN 978-3-945004-36-4, alpha-veda.com

      (Dies sei keine Reklame für das Buch von Dr. Hans Vater; ich kenne nunmal jenen Autor aus seinen Jahren in München von Ende 1972 bis ca Mittsommer 1975; sein Buch zeugt von wenig Selbstkritik und Beschönigung seines damaligen Tuns,  weil er die Folgen seines Tuns betreffs Anderer außer Acht läßt. Manches was er schreibt halte ich auch nicht gerade für glaubwürdig. Andererseits berichtet er ja auch Interessantes. Allerdings hat er ganz gewiß nicht das gelebt was er von 1972 bis 1975 in München lehrte.)


      Jahre später sagte Mr. Mahesh in einer seiner "wöchentlichen Internet-Pressekonferenzen" mal auf die Frage eines US-Journalisten (Der Washington Post?): "I damn the democracy" (= Ich verfluche die Demokratie) und ca 14 Tage danach auf die Frage "What do you think of the free democratic system of the United States of America" (= Was halten Sie von dem freiheitlich-demokratischen System der Vereinigte Staaten von Amerika?) desselben Reporters (oder eines US-Staatsanwaltes?):  "The sooner it's off, the better" (= "je eher es verschwunden ist, um so besser" und legte dann noch nach: "The system of election is a waste of social resources" (= Das Wahlsystem ist eine Verschwendung sozialer Resourcen").


      (... Nun ich frage mich, was er noch alles hätte sagen und tun müssen, bis die EU ihn endlich ausgewiesen haben würde. ...).

      Ok, was zeigen u.a. obige Zitate aus jenem Buch des Dr. Hans Vater?

      Die KGB-Methode hatte gefruchtet; Mr. Mahesh war zum nützlichen Idioten der UDSSR "mutiert".

      In Jenen KGB-Agenten sah er anscheind nichts als Freunde, weil sie so brav Sanskrit sprachen, so bewandert waren in indischer Philosophie, den Schriften.

      Man sehe dazu etwa auch Walter Ruben's Buch "Die Geschichte der Indischen Philosophie", 1954, VEB, Leipzig - [17]; darin scheibt er sehr deutlich die wahre Anschauung des dialektischen Materialismus und Absichten des Marxismus-Leninismus. 

      In "Die Philosophen der Upanishaden", 1947, A. Francke AG, Verlag Bern -[18] -; schreibt Walte Ruben - auffallend zurückhaltender - ziemlich unparteilich. 

      Anhand seiner Doktorarbeit aber auch der Veröffentlichung seiner Übersetzung von Nyâya in "Deutsche Morgenländische Gesellschaft", ca 1927 zeigen sich seine detallierten Kenntnisse, die jenen des Mr. Mahesh nunmal weit überlegen waren. 

      Jenen Spezialagenten des KGB werden Walter Ruben und Anderen da kaum in irgendetwas nachgestanden haben. Jene Spezialagenten des KGB waren darin u.a. geschult, sich den Gepflogenheiten in Indien in Sachen Kleidung, Benehmen so elegant anzupassen, daß es täuschend normal aussah, usw usf.

      Und was tat dann Mr. Mahesh anscheinend infolge dann, sozusagen als "Gegenleistung" - ohne zu wissen warum und wieso er das tat - "immer feste d'ruff auf USA, Europa, Freiheitlichkeit, das Gandhi-Indien nach der Kolonialzeit und versehentlich auch noch auf Swami Brahmanda Saraswati, der vor dem irren starren alten System in Indien samt Kinderehe & co als kleines Kind von ca 9 Jahren - so wird berichtet, siehe Paul Mason, Mr. Mahesh's Schilderungen auf TM-Lehrerausbildungskursen, ATR-Kursen usw - einfach davonzulaufen nunmal nicht umhingekommen war.

      Und weil ihm Worte noch als zu wenig "feste d'ruff" - anscheinend und doch offensichtlich - erschienen, gründete er seine, sich und so ziemlich die gesamte TM-Scene lächerlich machende, "Königskronen-Witz-Organisation" aus lauter Superreichen, die für 1 Million Euro sich bei Mr. Mahesh Erleuchtung zu kaufen unternommen (genauer versucht) gehabt haben mußten, um sich dann als so ein 'Ram' bezeichnen zu dürfen"!

      Ist's nicht offensichtlich genug, von welchem politischen Lager aus Mr. Mahesh's Denken, Entscheiden, Meinen infiltriert und umfunktioniert worden war?

      Wenn man Juri Bezmenows's Ausführungen, betreffs der "echt russischen Hochzeit, veranstaltet von lauter aktiv-gewesenen KGB-MitarbeiterInnen für Eduard Kennedy" ansieht/hört, so kann man sich durchaus ernsthaft fragen ob Mr. Mahesh zu der einen oder auch Anderen "Unverständlichkeit" mehr oder weniger schlichtweg erpresst wurde.

      Das könnte auch den Mordanschlag auf Mr. Mahesh erklären , was Juri Bezemenow schließlich als - zwar eher seltener erforderlich gewordene - "Option des KGB-Geschäftes" darlegte und worin Juri Bezmenow jenem "freiwilligen Selbstverzicht auf Gewaltaten außerhalb der UDSSR" widerspricht. In den 60-er Jahren war mal eine Person - als sie die Flurtreppe im Wohnhaus hinunterging von eienr entgegen kommenden Person mit der Schirmpsitze leicht ins Bein gepickst worden. Jene entgegengekommene Person war ein KGB-Agenten gewesen und sein Regenschirm war präpariert gewesen, sodaß in dessen Spitze sich ein tödliches Gift befand. Die bundesdeutschen Behörden hakte es erst mal als "Herzinfarkt" ab. Allerdings stellte sich jener KGB-Agent einige Jahre später den bundesdeutchen Behörden und das veranlaßte dann die UDSSR jenen "Selbstverzicht auf Gewaltaten im Ausland" einseitig zu verkünden.

      Allerdings, so berichtete das ZDF in einer Doku (in einer der Folgen von"deadly intelligence"; ab ca 16:05 und insbesondere ab ca 20:45 in https://www.youtube.com/watch?v=R2RzgBStHK4) über seltsame Todesfälle bei Atomwissenschaftlern und erwähnte, daß die Ex-DDR Mörder ausgebildet gehabt habe. Auch die Ausbildung der "Roten Armee Fraktion" (="RAF") sei in der Ex-DDR durch die "Nationale Volksarmee" (=NVA) erfolgt. Inwieweit die Ex-DDR dann jene RAF-MitgliederInnen dann auch gezielt mit Mordaufträgen versah bzw ihnen evtl. sogar bei den Mordvorbereitungen half, war nicht weiter erwähnt oder auch nicht weiter recherchiert worden.

      Betreffs jenes Mordanschlags auf Mr. Mahesh gibt es "the Untold Story", verfaßt  von Dr. Chopara, (siehe etwa: https://www.huffpost.com/entry/the-maharishi-years-the-u_b_86412) der damals einer der behandelnden Ärzte war. Darin findet man u.a. daß es Ende Juli/Anfang August war, als jener Mordanschlag erfolgt war. Die UDSSR endete im Dezember 1991 (siehe etwa: "Russland: Ende der Sowjetunion 1991 - vor 25 Jahren trat ...", https://www.spiegel.de/geschichte/russland-ende-der-sowjetunion-1991-vor-25-jahren  "Kein Jubel liegt über Moskaus Rotem Platz, als die Sowjetunion am 25. Dezember 1991 ihren letzten Atemzug tut. Kein Protest, nur nasskalte Winterluft und wenig Schnee. Der triste Alltag hat die..." heißt es dort u.a.. Die Berliner Mauer war bereits ca 2 Jahre zuvor,  am 9. November 1989 gefallen. Vom Datum her könnte also der Anschlag auf Mr. Mahesh - rein theoretisch - auch aus den Kreisen der UDSSR bzw Ex-DDR-Anschlag-SpezialistInnen, welche in die noch existent gewesnee UDSSR geflohen gewesen wären, heraus erfolgt sein hätte können.

      (Anmerkung des Verfassers dieser homepage: Ein Hinweis, daß das antike Griechenland im Zusammenhang mit der lange Zeit über erfolglosen Belagerung der reichen Handelsmetropole Troja am Ende zu einer List, namens "trojanisches Pferd" in welchem Krieger versteckt waren, griffen, würde abstrakterweise erwähnenswert gewesen sein. 

      Auch versäumte man es, auf die Geschichte des Kommunismus in Rußland hinzuweisen: 

      Lt. einer ARTE-Doku und den 2020-er Jahren hatte der deutsche Kaiser Wilhem II nämlich nicht nur Lenin in seinem  Salonwagen nach die Einreise nach Rußland ermöglicht, sondern ihn auch - bis zum späten Entdecken seiner Aktivitäten durch des Zaren Abwehrdienst - mit Geld versorgt.  

      Eine der Frauen, die damit betraut gewesen war, Lenin Geld zu überbringen, wurde schließlich im Treppenhaus zu Lenin's Wohnung erwischt. Lenin floh durch's Fenster, seine Defacto-Kameradin im Stich und was sonst noch alles überlassend, .- und versteckte sich in den "Fischerhäusern"

      Der Aufbau seiner Untergrundarmee war jedoch schon so weit gediehen, daß Lenin nur ich zu gegebenem Zeitpunkt den "Startschuß" zu geben gehabt hatte. 

      Allerdings - so eine andere ARTE-Doku, die über Anarchismus ging, hätte es Lenin alleine anscheinend nicht geschafft und erst mit Hilfe von unabhängigen Anarchisten in Rußland, konnte er die Macht an sich reißen. 

      Allerdings sorgte er anschließend sofort für die Zerschlagung der Anarchisten. 

      Die Anarachisten unterschieden sich von den Kommunisten vor allem dadurch, daß sie das Prinzip Obrigkeit ablehnten; Lenin hingehen machte sich bekanntlich dann selber zur Obrigkeit. 

      Die Zarenfamilie, die weit-ab und ohne Fluchtmöglichkeit inhaftiert gewesen war, wurde einige JAhre später auf persönlichen Befehl des Lenin ermordet; darunter waren Kinder, die jedenfalls an etwaigen Unrechts-Taten aus den Reihen des Zarenreichs im Verantwortungsbereich des Zaren nunmal unbeteiligt gewesen waren.

      Schon in Deutschland noch, pflegte Lenin den Sommer in Schweizer Nobelhotels oberhalb 2000m  ua zusammen mit Hermann Hesse, zu verbringen. -  lt. einer anderen TV-Doku oä mal -. Er hatte es sich offenbar gerne "gut-gehen" lassen; ein "Proletarier" war er anscheinend nie gewesen, sodaß sich da eine Widersprüchlichkeit auftut; Lenin wollte insofern vermutlch, nur unter Zuhilfenahme eines Unmuts der "Arbeiterschaft"  oä,  die Macht für sich haben, um es sich noch beser gehen lassen zu können. 

      Insofern ist zwischen UDSSR und Rußland tunlichst zu unterscheiden und "das russische Volk" verdient es wahrlich nicht, für die UDSSR-Zeit geächtet zu werden, weil das im Wesentlichen das Werk des Deutschen Kaisers gewesen war. Die Anarchisten hätten alleine ja schließlich auch nicht "die Macht" erobern können und das aus mehrerlei Gründen.)



      Nun zurück zu Mr. Bezmenow's Ausführungen:

      Wer nicht spurte bzw es merkte, was gespielt wurde für den gab's - gemäß Juri Bezmenow - erst "Rufmord" und falls das nicht klappte "klassischen Mord" (wobei Letzteres dann eher das Betätigungsfeld jener "linken Spinner" waren, von denen sich fernzuhalten KGB-Agenten ausgebildet worden waren und welche Juri Bezmenow als "Leftisten" bezeichnete. Man denke dabei zB an RAF-Profi-Auftrags-Killer, die sich aber immer ganz sicher waren aus eigenem Antrieb und eigenem Entscheiden heraus gemordet zu haben. Die hatte man teils in der NVA in der EX-DDR ausgebildet (ne TV-Doku der ARD oder des ZDF oä berichtete das mal  ausführlich) und teils waren sie einfach Drogenabhängige  (Baader-Meinhof. Diese waren bei ihrer Festnahme gerade mit einer Clique von Drogenjunkies beisammen und zu Gegenwehr nicht fähig.)


      Damit sollte klar sein, wieso die einen mich für wahnsinnig hielten, die anderen für einen Verräter an der TM-Scene.

      Es ist wohl deutlich genug dargelegt, was mir da im März/April 1976 bzgl der TM-Scene aufgefallen war, welche Maschinerie ich da am Werke erblickt hatte.

      Irre ist es, wenn man meint "Augen zu und durch" oder auch "einfach weiter so", könnten bei sowas das Mittel der Wahl sein. Dann bräuchte man in der TM-Scene  Shankara's Geschichte von "Seil und Schlange" schließlich gleich gar nicht zu beachten bzw je verzählt zu haben.


      Verräterisch an der ursprünglichen TM-Lehre war, sich per jener Fantasien alà "Super Radiance Effect & co" uä durchzumogeln versucht zu haben.

      Den 1%-Effekt & co kann man durch regelmäßige Ausübung der TM nie&nimmer verifizieren.

      Ja, "tiefe Ruhe", Entspannung, Momente reinen Bewußtseins, Nitya-Samadhi (=Turiya) kann man per TM-Ausübung verifizieren und in Beziehung setzen zu der einen oder auch anderen Upanishade, insbesondere auch zur siebenten Lektion der Chândogya-Upanishade ([1],[2],[3],[4],[6]) aber auch - abstraktererweise - zur Mandukya-Upanishade (Siehe etwa [2], Seite 573 bis 604, Shiva-Sutren (Deutsche Übersetzung ist im Intrnet zu finden)  und Anderen.

      Aber sowas wie "1%-Effekt" ist per TM-Ausübung niemals verifizierbar; das wäre ja auch nur eine Art "Erkenntnis", ein stochastisches Rechenergebnis" (...und ganz und gar nicht im Sinne von "Tat twam asi" - ="Ich bin Das" - oä ...) und insofern, gemessen an der siebenten Lektion der Chândogya-Upanishad in der Übersetzung von Dr. Rixner, nie&nimmer das "Seyn", welches Mr. Mahesh gerade genauso als "Being" (= "Sein" in der deutschen Sprache) bezeichnet hatte.

      Nunja, ich trennte mich im März/April 1976 so ruppig als unvermeidlich von der TM-Scene; es gab und gibt aber keinen Grund sich von "TM" zu trennen.

      Nunja vielleicht kam ja auch Mr. Mahesh's TM-Lehre gar nie bei mir an, weil  man mich ja - gemäß seiner Vorgaben - eh nicht initiieren hätte dürfen. Also wieso sollte ich Ihn anfeinden für das was mir widerfuhr?

      Na klar wieso machte er jenen Dr. Hans Vater zum TM-Lehrer, wo er doch wußte, daß Dr. Hans Vater sich an seine Anweisungen nicht hielt, ihm gar nicht zuhörte sondern stattdessen zu meditieren versuchte, radikales Fasten einem nicht minder radikal vielem TM-Ausüben hinzufügte und hinterher der Welt weiszumachen versuchte, daß zu viel TM schaden könne und er das selber erlebt habe. Bei seinem Versuchsaufbau mit radikal viel Fasten (obwohl Mr. Mahesh im Rahmen jenes TM-Lehrerausbildungskurses nicht zu fasten von den Kursteilnehmern inkl. jenem Dr. Hans V. gefordert hatte) und gleichzeitig selbst während der Vorträge des Mr. Mahesh weiter zu "mediteren", kann er hinterher einfach nicht wissen, was von was kam. (Seiten 17 bis 20 in [16]).

      Nur eines wußte und schrieb er in seinem Buch: Noch Jahre lang danach hatte er die Misere und meditierte nur 10 Minuten, wobei er offen läßt ob 10 Minuten morgens und abends oder 10 Minuten pro Tag. (Seite 17 bis 53 in [16]

      Was kann jemanden bewogen haben, der schreibt, daß TM die Ursache seiner jahrelangen schlechten Verfassung gewesen sei, ein TM-Center zu gründen und als Vollzeit-TM-Lehrer so vielen als möglich TM zu lehren?

      Wieso machte Mr. Mahesh sojemanden jemals zu einem TM-Lehrer? Wieso damals als die Gedanken des Dr. Hans V. noch dauernd rasselten & co? (siehe Seite 20 unten in [16]; Mr. Mahesh wußte über Dr. Hans Vater's "wildes Experiment" Bescheid!)

      Nunja, aber das, dem Dr. Hans V. ausgesetzt gewesen sein, war ja doch die Folge dessen, daß mich jener Ökonomiestudent im Abschlußsemester dermaßen radikal und rücksichtlos zwangsinitiiert hatte.

      Aber auch dann, wenn ein TM-Lehrer die Umstände meines "TM-Aufgezwungenbekommenhabens" nicht wußte, so konnte sich einE TM-LehrerIn so und so verhalten. Manche bemühten  sich eifrigst es auszunutzen; Andere hatten einen vorsorglicheren Handlungsansatz, eine bessere Strategie, die solchen TM-Scene-Opfern gegenüber robust genug war.



      IV) Worum geht es da obendrein noch) ?

      1) Ok, 1976 hatte sich eine Elterninitiative gebildet.

      Die Gründungsmitglieder waren der damalige Vorsitzende des Münchner Anwaltvereins - ein bay. Senator -, der ev.-luth. Sektenbeauftragte Pfarrer Haak, der r.-kath. Sektenbeauftragte Hans Löffelmann, der Pfarrer Kurt Österle und Andere. (Seite 5 in [31], also in "Gemeinsam gegen Abhängigkeit und Extremismus, 40 Jahre Elterninitiative, Rückblick und Ausblick 1975 -2015", Udo Schuster, Dokumentations_Edition 33 der A.R.W., ISBN 978-3-941421-47-9, 1. Auflage München 2015).

      Die Zusammensetzung zeigt, daß man hinterher als "Opfer" derer - etwaiger dann ja mal - Angriff